ADAC Training Offroad in Bauschheim

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • ADAC Training Offroad in Bauschheim

      Diese Werbung wird für New-Jeep-Forum.de Mitglieder nicht angezeigt, wenn Sie angemeldet sind!

      Offroad Fahrtaining ADAC Bauschheim 16.05.2020



      Auf Grund von Corona musste Free Willy und Greenhörnchen (ich) dieses Event ohne Jeep (meine treue Co Pilotin) antreten.

      Spannend wurde es schon bei der Anfahrt auf der Autobahn, wo sich das Internet zweimal verabschiedet hat, Ergebnis: ein schwarzen Display ohne Navi …, ABER „old School“ hatte wie früher einen Spickzettel mit den wichtigsten Punkten vorbereitet, so haben wir die Offroad Anlage doch noch gefunden.


      Die Reihe der SUV war lang, von Pajero, Tuareg, Discovery, Ford Ranger, G Klasse, „Bruder Tack“ der Traily von Mirko, und ein SRT,… waren wirklich verschiedene Allradsysteme am Start.


      Am Anfang stand ein Theorieteil, den der Trainer, ein alter Haudegen, was Offroad betrifft, kurzweilig gestaltet hat, immer gewürzt, mit kleinen Anekdoten aus der Offroad Welt.


      Der Trainer reagierte „extrem genervt“ durch einen Mitarbeiter, der ca. 20 Minuten versuchte, einen Traktor zu starten, … als das gelungen war, (wir saßen unter einen riesigen Carport), tuckerte der Traktor im 1. Ackergang bei Vollgas, die 20 Meter Anfahrt ins Gelände , gefühlt in ca. 10 Minuten Höchstgeschwindigkeit, an uns vorbei. Als der Mitarbeiter dann noch das Gelände direkt unter uns bearbeitete, sprang der Trainer aus der Hose, und die Böschung runter, und hämmerte gegen die Scheibe, wobei er fast noch vom Grubber überfahren worden wäre, erst als er sich komplett an die Türe hängt, stoppt das Gefährt.


      Ich dachte nur so, na super, der wird ja „total gelassen“ auf die Fragen einer/der einzigen Frau, in der Runde reagieren, …pfff.


      Nach dem Theorieteil hat er gemeinsam mit den Teilnehmern jedes Fahrzeug angeschaut, und die Stärken und Schwächen der Fahrzeuge kommentiert. Das fand ich sehr interessant, Infos über die verschiedenen Systeme zu erhalten. Die zum Teil sehr mächtigen Dachaufbauten, brachten weitere Infos zu Beladung im Gelände.


      An der G Klasse hat der Trainer, auf ebener frisch gegrubberter Fläche, die Differenzialsperren geklärt, man konnte sehr gut die verschiedenen Fahrspuren erkennen. An einer Böschung hat er jede der drei Sperren einschalten lassen, um zu zeigen, was ein Fahrzeug ohne elektrischen Assistenten kann, …die Sperren brachten die G Klasse sehr, sehr weit, Respekt!


      So, wer nun denkt, man hat ein Gelände, wo man km auf den Tacho bringt, weit gefehlt, es ging um einzelne Sektionen, dafür benötigt man kein Riesengelände.


      Steil bergauf/Bergabfahrt

      Steilbergabfahrt über Kuppe

      Einweisung eines fremden Fahrzeugs über eine Kuppe

      Schrägfahrt

      Verschränkung

      Matschdurchfahrt/ Baumstambrücke



      Als Greenhörnchen das sah, habe es in Gedanken schon wieder das Deo gesucht.


      Verraten kann ich schon vorweg, Willy ist alles gefahren, außer die extreme Verschränkung, wobei ein guter Einweiser, Willy auch dadurch gebracht hätte, nur die Fahrerin nicht :1f609: .


      Steil bergauf, über einen Absatz und dann rechtsrum

      Greenhörnchen gibt Gas und fährt beim ersten Mal auch gerade über den Absatz, Hauptsache oben, es war gut, dass Willy höhergelegt war, so ist alles gutgegangen.


      Nach einigen Wiederholungen, was vorwärts geht, geht auch rückwärts, würg, …wenn man oben gerade steht und dann rückwärts über die Kante nach unten kippt, Greenhörnchen war nach zweimal Fix und Foxi, was ein schei... Gefühl!!.
      Es hat nur ins Lenkrad gekrampft und nach vorne geschaut, nach hinten wäre auch super gewesen :1f609:


      Dann war das Anfahren am Berg und das Rückwärts fahren an der steilsten Stelle echt Pille palle.


      Danach gab eine Mini Verschränkung und dann eine „Blindabfahrt“ rechts abknickend, was es darum ging, möglichst gerade den Berg herunter zu kommen. Willy war wie der Wind, so schnell, Motorbremse?!?, Bergabfahrassistent?!? Nichts dabei, anscheinend.


      Die Schrägfahrt mit anschließendem Matschloch, das war erst einmal befremdlich, dass die Brennnesseln ans Lenkrad stößt, „mach einfach das Fenster zu“, …die Kippprobe mit drei Mann an der Seite wackeln, blieb erfolglos.


      Eine Bodenwelle unscheinbar, für alle die, die höher gelegt waren auch gerade zu fahren, aber die Übung lautet, falls jemand dabei is,t der geringeren Bodenfreiheit hat, einweisen und nicht aufsetzen. Willy war wieder hoch motiviert, und hätte bei ersten Versuch fast den netten Einweiser überfahren, der konnte sich rückwärts stolpernd ins Dickicht retten. Willy lacht verschmitzt, warum?


      Klar, die einzige Frau, musste den teuersten, und niedrigsten Wagen über die Bodenwelle einweisen, …super!!! Trainer und der Rest sahen im Schatten und schauten amüsiert. Der SRT war auch motiviert, traute sich aber doch nicht eine Frau über den Haufen zu fahren, und man höre,…horch,…man hörte nichts,…pff. Beim zweiten Mal war es wie im richtigen Leben, Mann meint er kann es schon, ohne auf die Frau zu hören, und dann, da hörte man Stein auf Metall.


      In die mega Verschränkung habe ich den tapferen Bruder Tack geschickt, Willy hatte mir eine zu „dicke Lippe“, kein Problem für Mirko plus Hauszelt, super gemacht Mac-000!!!.

      Dann kam noch die Brücke und eine Tuneldurchfahrt mit Matsch, und ein bisschen probieren am Berg was geht.

      Durch die ständigen Wiederholungen und auch die wechselnden Anfahrten der Sektionen, habe ich sehr viel gelernt, …Deo „bah“ :1f609: , wer braucht schon Deo, wenn er Willy hat!!


      Fazit: Kann ich nur empfehlen, für 175,-- war der Tag vollgepackt mit Antworten, Auto kennenlernen und Teamgeist.



      PS: Nochmals tausend Dank an Mirko, (Mac-000) der mich unbekannterweise als Übernachtungsgast auf seinem Sofa aufgenommen hat, auch das abendliche Grillen mit seiner Familie war einfach super!!



      wer Schreibfehler findet, darf sie behalten. :rolleyes:
      Egal wie langsam du Offroad fährst,
      du schlägst alle, die Onroad fahren. :023: :saint:



      Freddy ist zuhause... Bereit für das Abenteuer Leben

      Mein Renegade: Ab Juli 2020 Freddy, MY19 Trailhawk, 170 PS Diesel, Black, Effekt Folierung, Alu Slider von Rocks, Abgedunkelte Scheiben, Aluplatten Eckfenster, Funkgerät Midland 42 DS, AT Grabber T03, AHK, In Planung: Unterfahrschutz vorne von Rocks, Höerlegung +3cm, Federnkit von Taubenreuther Eibach , Spurplatten Hoffmann 6mm--Von März 2019 bis Juli 2020 Free Willy, Renegade Limited, 140 PS Diesel, Schalter, Höhergelegt und noch einige andere Dinge ;-)