Ich hänge mich mal in dieses alte Thema ein wenig ein...
Ich denke mir, es ist auch einfach eine Kopfsache: Da fährt man jahrelang ein Fahrzeug (Q3) und fühlt sich eben wohl und sicher, alles passt für die eigenen Anwendungen. Dann kommt ein Fahrzeugwechsel (Compass) und obwohl man "Allrad" gebucht hat, verbirgt sich hier ein anderer technischer Ansatz. Das führt zu einem anderen Fahrgefühl... und mindestens rein subjektiv fühlt man sich eben nicht mehr so wohl wie mit dem Wagen zuvor. Punkt.
Ich bin mir aber aus eigener Erfahrung sicher, das es aber objektiv keinen Grund zur Sorge gibt.
Der Audi ist rein fahrwerkstechnisch ein Straßenauto, tieferer Schwerpunkt, härtere Stabis, meist etwas breitere Reifen.
Kombiniert mit quattro ist das eine feine Sache für allerlei Erschwernisse die mich auf der Straße erreichen können, Schnee, Schneematsch, Eis und Starkregen. (Auch wenn hier nicht der Fall, ist dann auch das Direktschaltgetriebe eine feine Sache, keine Zugkraftunterbrechungen in der Steigung... fantastisch, wie ich finde)
Der Jeep Renegade/Compass ist hier etwas anders ausgelegt, immer noch ein gutmütiges Straßenauto, aber spürbar höherer Schwerpunkt, etwas weichere Stabis und Federn (weil im Gelände eben schluckfreudiger), zumal die ziehende Charakteristik des Fronttrieblers von vielen als angenehm und sicher empfunden wird. Hier hat der Wandlerautomat mit all seinen Möglichkeiten (AT Low und verschleißfreier Betrieb) dann auch seine stärken. Die Diesel und AT9 bekommen allenthalben viel Lob, bei der Kombination mit den Benzinern sieht es derzeitig nicht gaaaanz so optimal aus.
Bis hier hin muss man noch nicht mal die technischen Unterschiede zwischen quattro und Active Drive bemühen, sieh an.
Wie weiter oben schon bemerkt, am besten mal ein Off-Road-Fahrtraining buchen und erleben, was mit den Jeepse so alles möglich ist, man kann süchtig danach werden 