Beiträge von Chief

Partner:
Feiertag?

    Momentan beschäftigen mich die ganzen technischen Rafinessen die der Indianer so mitbringt.

    Das kenne ich. Kleiner Tipp:
    Nicht gleich alle Assistenzsysteme auf einmal aktivieren. Erst mal die, die Du von vorherigen Autos her kennst. Wenn die in Fleisch und Blut übergegangen sind, so nach und nach die anderen aktivieren, sonst droht Reizüberflutung.
    Licht- und Wischersensor sind easy, aber die Individualisierung der Spurhaltung oder dem Auffahrwarnsystem z.B. sollte man in Ruhe vornehmen. Usw. Usw.

    ursprünglich optisch nicht unser Fall, jedoch mit jedem anblick gefiel er besser

    Ging mir von Anfang an ebenso (im Gegensatz zu meiner Frau, die war sofort verrückt nach ihm), aber auch nach mehr als 3 Jahren und 35.000 km wollte ich ihn nicht mehr missen.
    Tolles Langstreckenfahrzeug.
    Ich bin froh, dass wir ihn gekauft und nicht geleast haben. Momentan könnte ich mir kein anderes Auto vorstellen. Alles drin, alles drum, alles dran - und Fahrspaß wie am ersten Tag.


    Herzlich willkommen und allzeit gute Fahrt.


    Grüße
    Chief


    PS. Anfänglich war ich optisch vom Facelift des "neuen" KL MY 2019 sehr angetan, gleicht er doch die Designsünden weitestgehend aus, die den KL in der Urversion so polarisierend gemacht haben. Je länger ich aber meinen Indianer habe und den Einheitsbrei auf unseren Straßen beobachte, umso mehr wächst mein Besitzerstolz - gerade auch wegen des eigenständigen und eigenwilligen Designs - und wir hoffen, dass unser Cherokee noch lange wirtschaftlich zu betreiben ist, da wir derzeit nullkommanull Wechselambitionen haben.
    Und auf die Dieselfahrverbote (wir haben noch Euro 5) gesch..... . Das was HH da vollführt hat ist ja eher eine Lachnummer.

    Nachklapp: ich war stinksauer, als die EU die Glühbirnen verbot. Die Ökobilanz war um Klassen besser als diesen sondermülligen Energiesparlampen. Das war reiner Lobbyismus und sonst nix.
    Aaaaber: hätte es diese tolle Entwicklung in der LED-Technik ohne diesen Druck gegeben?
    Heute wissen wir, dass diese Energiesparlampen nur eine Übergangstechnologie waren und jetzt gibt es wieder jede Form der Glühlampen in ihrer traditionellen Optik, mit wunderbar warmem Licht. Ich bin begeistert.
    Sind wir doch ehrlich, die neuen Lampen mit nicht auswechselbaren (LED-)Leuchtmitteln degradieren doch unsere Lampen zunehmend zu Wegwerfartikeln. Die Unternehmen freuts, aber mit Umweltschutz hat diese Entwicklung leider auch nichts zu tun; trotz LED und Energieeinsparung. Aber diese Müller-Lichter z.B. mit klassischen Glühwedeln aus vielen kleinen LEDs sind eine geniale Erfindung in die richtige Richtung.
    So etwas könnte ich mir bei den Autoantrieben auch in Zukunft vorstellen, da ich die aktuelle Technik und Stromerzeugung auch überwiegend als eine Übergangsphase ansehe.

    Heute morgen im Playboy beim Friseur gesehen !

    Bei uns heißt das jetzt Nagelstudio: alles, außer Maniküre und Pediküre. :rotfl:


    Zurück zum Thema.
    Ihr wisst, ich bin ja rein von der Technik und den Eigenschaften her grundsätzlich ein großer Freund des Elektromotors, was mich derzeit stört (Tschernobyl lässt grüßen, unsere Älteste wurde 1986 geboren), ist derzeit noch der Dreck (Kohle, Uran) mit dem der meiste Strom bei uns gewonnen wird. St. Florian lässt grüßen! Die Emissionen verbleiben in Kraftwerksnähe und der Atommüll wird auch schon einen dauerhaften Lagerplatz finden. Wo auch immer?
    Das hat für mich nichts mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu tun, weshalb ich diesen Götzen E-Auto auch in den nächsten Jahren nicht anbeten kann und auch nicht befürworten werde.


    Ungeachtet dessen, geht natürlich die Entwicklung in diese Richtung. Und wieviel Tankstellen gab es, als Otto oder Diesel ihre Motoren erfunden haben oder Gottlieb Daimler mit seiner Kraftkutsche losgetuckert ist? Mit der Schienen- und Straßeninfrastruktur war es doch ähnlich.
    Einer muss mal den Anfang machen und wenn etwas gut oder zumindest "marktgängig oder volkskompatibel" ist, wird es sich früher oder später durchsetzen.
    Ich bin selbst im Vorstand eines kommunalen Energieunternehmens. Natürlich ist heute noch viel zu wenig Strom da, um alle Autos zu elektrifizieren - von den Steckdosen und Tankstellen ganz zu schweigen - aber so war es anfangs ja auch bei den Verbrennern.
    Ich denke schon, dass mit dem Wachsen des Marktes an reinen E-Fahrzeugen auch die Infrastruktur mitwachsen wird. Vielleicht nicht immer gleich schnell, aber wo Geld zu verdienen ist, werden Unternehmen auch aktiv werden und investieren.

    In 3 Jahren und ca. 35.000 km hatte ich es im letzten Winter das erste Mal, dass er mir nach dem Start einen Fehlerhinweis mit "Regeneration" im EVIC angezeigt hat. Den genauen Text weiß ich nicht mehr. Bin dann bewusst die AB-Auffahrt südlich von uns auf die Behn gegangen und nördlich von uns wieder runter. Waren vll. alles in allem 20/25 km die ich da auf dem Weg zur Arbeit als bewussten Umweg gefahren bin.
    Seit dem kam kein Hinweis mehr, obwohl ich den Lüfternachlauf relativ oft habe und auch von Anfang an hatte, da ich extrem viele Kurzstrecken fahre(n muss).
    Wenn ich das hatte, versuche ich aber immer nach Möglichkeit zeitnah eine Überland- oder AB-Fahrt vorzunehmen.

    Durch die "just-in-time"-Philosophie fast aller Hersteller gibt es keine großen Läger mehr.
    Fast alles wird nur noch bei Bedarf produziert und geliefert. Beim Cherokee war es anfangs ja auch ziemlich dramatisch, da es eine komplette Neuentwicklung war, wo es auch noch keinen After-Sales-Market gab. Gleiches beim Reni und jetzt dem Compass.
    Hinzu kam/kommt noch, dass Jeep auf einmal Stückzahlen verkauft hat, von denen sie früher nur träumen konnten. Die gesamte Logistik (vor allem in Europa) hinkt dem wohl noch immer gewaltig hinterher.
    Solange ein Auto noch fahrbereit ist, mag man das noch mit Geduld ertragen, wenn das Auto aber gleich in die Werkstatt muss, hilft nur noch ein fairer Händler oder entsprechendes Auftreten, um einen adäquaten Ersatzwagen (möglichst für "lau") zu ergattern.
    Ärgerlich ist es allemal, gerade wenn man noch ein ziemliches neues Auto hat, auch wenn die Garantie die Kosten abdecken sollte.

    Was ich überhaupt nicht verstehe, ist, dass Ihr beide das 16er Modell mit dem neuen Motor fahrt.
    Da war der KL schließlich schon 2 Jahre auf dem Markt. Klar, der Motor war neu, aber der sollte doch nicht schlechter/anfälliger sein, als unser alter 2 l TD.
    Wenn ich hier so verschiedene Threads verfolge, scheint es mit den Modellen ab MY 2016 mehr Probleme zu geben als mit den Alten, mal abgesehen von der Getriebe-Problematik, dem Wobbeln etc. was aber heute eigentlich kein Thema mehr ist. Von echten Problemen mit den 170 PS Dieseln habe ich hier bisher wirklich wenig gelesen.

    Charakter oder Ruhe.

    Ich sehe da bei meinem Cherokee keinen Widerspruch. Der ist Innen (ungemessen, aber gefühlt und durch x Testberichte bestätigt) nicht lauter als meine letzten BMWs.
    Der 2.0 Liter Diesel klingt kernig und relativ eigenständig, aber doch nur außen.
    Innen, sobald der Motor warm ist, verstummt er nahezu und auf der Autobahn oder bei Landstraßengeschwindigkeit ist er selbst kaum mehr wahrnehmbar.
    Zusammen mit Wind- und Reifengeräuschen hatte ich selten ein leiseres Auto.

    Die kernige bzw. brummelige Soundkultur passt wie ich finde sehr gut zu einem Jeep.
    Und wenn er mal warm ist ...

    Habe zwar nur den alten 2 l Diesel drin. Die Aussage von Snake passt hier aber ebenso.
    Sobald der Motor warm ist, ist er Innen so gut wie nicht mehr zu hören.


    Ansonsten stimme ich Toy4ever zu. Er hat die Entwicklung hier bereits sehr früh erkannt - und sehr wahrscheinlich wird er Recht behalten.

    Genau. Die damaligen 6zylinder Diesel waren bereits Turbodiesel. Heute bauen sie bei den größten Versionen sogar BiTurbos ein.
    (Hat übrigens bei meinem letzten 525 D sogar in einem 4 Zylinder - mit Biturbo - richtig Spaß gemacht. Besonders zusammen mit dem bewährten 8Gänger von ZF. Da habe ich die "fehlenden" zwei Zylinder echt nicht vermisst - und 1-2 l/100 km weniger verbraucht.)

    jupp, und das geht dann oft zu lasten des Getriebes/Kupplung, weil sie oft, nicht für die Mehrbelastung gebaut sind.

    Jupp, und genau das war auch meine Vermutung (und vermutlich die von BMW auch).
    Die damals von BMW verbauten GM-Automaten hatten ohnehin ihren Kampf mit den 6Zylinder Diesel. In Amerika hängen da ja nur Benziner dran.
    Wenn dann zu den 500 plus x Nm noch ein Chiptuning dazu kam ...
    Es hatte sicherlich auch seine Gründe, weshalb BMW schon gleich beim 1. X5-Facelift auf ZF-Automatik-Getriebe umgestellt hat.