Beiträge von Chief

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Feiertag?

    Laut Toy wohl eher NICHT machbar. Zudem noch verboten. D.h. im Zweifelsfall ist der Versicherungsschutz weg.


    Fr@nky: Ich war selbst schon oft am Thema Standheizung dran. Wie hier aber mehrfach von Standheizungsbesitzern zu lesen war, soll/muss die anschließende Fahrzeit mindestens so lange sein, wie die vorhergehende Aufheizzeit.
    Da ich nur 1,5 km ins Büro habe, war das Thema damit für mich durch. Ich hätte in meinem Post wohl besser von Ultra-Kurzstrecke schreiben sollen. ;)

    Aber bei mir auf dem Privatgelände kann ich anlassen wie ich es will

    Leider nicht. Selbst das Warmlaufenlassen ist in unserem sauberen Ländle eigentlich verboten. Egal, wo das Auto steht. Ein "lieber" Nachbar genügt, um Ärger zu bekommen.
    Unter dem Grundsatz der "Rechtsgüterabwägung" sehe ich das persönlich sehr kritisch. In der Garage parkt unser Cabrio und der Jeep davor ist gelegentlich richtig durchgefroren. Da halte ich es für sinnvoller, ein Auto warmlaufen zu lassen (oder eine Standheizung zu benutzen, was sich in unseren Breiten m.E. eher weniger lohnt und bei anschließender Kurzstrecke schon gar nicht), als von Innen gefrorenen Scheiben (von Hauch und Atem) während der Fahrt überrascht zu werden.

    Die Neuigkeiten, die man hier so am Rande über LR/RR und Tata erfährt, sind allerdings wenig berauschend. Nach dem Cherokee KL FL steht der Evoque Cabrio bei uns ja auch noch auf Platz 2 der Rentner-Auto-Wunschliste.
    Schaun wir mal, wie es hier weitergeht.

    Toy hatte vor dem aktuellen Compass einen 2014er Cherokee mit "richtigen" Bi-Xenon Lampen, wie ich sie auch drin habe.
    Wenn er schreibt, dass der Unterschied zwischen dem Xenon light und den Halos (besonders mit aufgerüsteten Birnchen) eher gering ist, kannst Du ihm das gerne abnehmen.

    und in einem anderen, nämlich kleineren Fahrzeugsegment angesiedelt, sogar besser abschneidet.

    Naja, das muss ja kein Widerspruch sein. Gerade was den Fußgängerschutz anbelangt halte ich kleinere Autos per se für sicherer.
    Ich glaube, dass es hier Autos vom Format einer Schrankwand eher schwerer haben, als die Miniaturausgaben davon.
    Beim inneren Schutz könnte es dann natürlich für die big ones etwas leichter fallen, da theoretisch mehr Platz (im Sinne von mehr Abstand zu Scheiben, Türen usw.) zur Verfügung steht.

    Die Lektion habe ich gelernt, dass gegen Dummheit kein Kraut gewachsen ist.

    Genau so ist es. Ich verlasse mich lieber auf mich und meinen Indianer, als auf alles andere.
    Im Übrigen haben mich meine modernen Assistenten schon einige Male vor der Dummheit anderer bewahrt. So schnell hätte ich nicht reagieren können.
    Und Spurhalteassistenten zeigen ihre wahre Stärke, wenn man auf der Autobahn nach langer Strecke müde wird.

    Was hilft es ein KFZ mit 5 Sternen zu haben, wenn der Fahrer hinterm Lenkrad nix kann. Sich dann nur auf die Helferlein zu verlassen, spricht nicht für die Beherrschung des Fahrzeugs.

    Leider haben die wenigsten Unfälle etwas mit dem eigenen fahrerischen Können, sondern mit der Dummheit, Nachlässigkeit, Leichtsinnigkeit oder Selbstüberschätzung anderer zu tun.
    Von daher freue ich mich jeden Tag über die mehr als 70 Sicherheitsfeatures, die Jeep recht vollmundig beim 5-Sterne-Cherokee bewirbt.
    FCA weiß somit offensichtlich um was es geht und kann es auch umsetzen. Unverständlich, dass man diesen Aspekt beim neuen Wrangler offensichtlich unterschätzt hat.

    Diese Anti-SUV-Haltung war bei uns auch sehr stark ausgeprägt, als es nur die dicken Neid-Brummer wie ML, X5, Q7 usw. gab. Durch das Downsizing dieser Sparte und die starke Ähnlichkeit der Autos der jeweiligen Marken untereinander ist dieser Markt aber mittlerweile so verschwommen und es werden so unglaublich viele "SUVs" (und Pseudo-SUVs) in allen Größen und Preisklassen verkauft und gefahren, dass diese Diskussion durch das Dieselthema ziemlich abgelöst wurde.
    Was jetzt noch bleibt, sind beliebte Comedy-Beiträge über junge Muttchen, die ihre Kleinsten mit Riesen-SUVs zur Kita bringen oder, wie neulich einer gesagt hat, da werden 2.500 kg bewegt, um 25 kg Kind 500 Meter in den Kindergarten zu fahren ...
    (So ganz verkehrt ist diese Erkenntnis allerdings nicht, wie ich täglich bestätigen kann.)
    Letztendlich haben wir uns ja aus verschiedenen Gründen auch für den "kleinen" Cherokee entschieden, obwohl wir erst den GC auf dem Schirm hatten. Bisher habe ich noch keine dummen Kommentare gehört.
    Ich denke, mit dem kurzen Wrangler bist Du hier auch eher auf der politisch korrekten Seite. ;)

    Bei allem Respekt vor der Design- und Geländeikone Willys/Wrangler, aber da hat Toy Recht.
    Sobald ein Auto eine Straßenzulassung hat und dort gefahren wird, und wenn es nur zu 10% wäre (meistens dürfte es eher umgekehrt sein), muss die Sicherheit an erster Stelle stehen.
    Es geht im Straßenverkehr ja nicht nur um einen selbst. Irgend ein Idiot kann einem immer reinfahren oder man selbst macht versehentlich einen anderen platt.
    Niemand kann garantieren, dass nichts passiert (als Motorradfahrer weiß ich, von was ich schreibe), so dass man sich nie auf die anderen verlassen kann, aber auf die (Sicherheits-)Technik seines eigenen Wagens verlassen können sollte.
    Dass dies zwischen zwei 40 Tonnern auch nichts nützt, ist klar, aber sicherlich in 99% der anderen möglichen Unfallsituationen. Auch für die Fußgänger, Fahrradfahrer usw.

    Vergesst nicht, dass pfuederi in der Schweiz lebt.
    Da wird das Dieselthema sicherlich nicht so hoch gekocht, wie bei uns. Auch sind dort die Bedingungen wie Preise, Steuern usw. anders geregelt. Das kann man mit Sicherheit nicht 1 zu 1 auf unsere hausgemachten Probleme übertragen.

    Ich konnte mich bisher auch noch nie ernsthaft über meinen Jeep-Händler beschweren. Weder bei der Übergabe noch danach.
    Ich weiß aber von anderen Kunden, dass diese nicht immer zufriedenstellend bedient wurden.
    Oft liegt das an einzelnen Personen oder deren Tagesform und ich denke, dieses "Phänomen" ist nicht nur marken-übergreifend, sondern mittlerweile leider typisch in allen Branchen unserer Servicewüste Deutschland. Da braucht's keine Mexikaner, Italiener, Amis oder sonstige Nicht-Deutsche. Versagen können wir ganz alleine. Tendenz steigend!


    (PS. Hatte gestern eine DHL-Benachrichtigung im Briefkasten: Sie haben eine pakete im Garage.
    Noch Fragen?)

    Also meinen gelochten und belüfteten Nappaledersitze sehen nach fast 4 Jahren deutlich besser aus, als meine "billigen" BMW-Hartledersitze nach 3 Jahren.
    (Und klappern tut bei uns auch nix. Mag aber daran liegen, dass ein Cherokee preislich doch eine Nummer höher angesiedelt ist, als ein Compass - auch ohne "Premium".)

    Da auch FCA nichts zu verschenken hat muss das nach meiner Logik seinen Ursprung auch in der Materialqualität haben.

    Auch das hat nichts zu sagen. Porsche ist z.B. nicht nur so teuer weil sie eine hohe Qualität haben, sondern auch die höchste Gewinnmarge der Branche. Der Preis allein ist nicht immer ein Indiz für die Qualität, bestenfalls ein Parameter.
    Als Ex-Premiumfahrer könnte ich auch sagen, manche dieser Autos sind maßlos überteuert und man zahlt viel Geld für den Namen, weniger für eine dem hohen Preis angemessene Qualität.