Beiträge von Chief

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Feiertag?

    Im Übrigen war das jetzt der erste nennenswerte Schaden nach über 45.000 km (mal abgesehen vom Verschleiß der Bremsen). Er wird mein sehr gutes Verhältnis zu meinem Indianer aber nicht trüben. Er steht immer noch da wie neu und bereitet mir jeden Tag aufs Neue Fahrfreude, Komfort und einen bescheidenen Luxus. Und mit der freien Werkstatt meiner Frau habe ich auch meine neue Heimat gefunden, wenn die Garantie in einem Jahr endgültig vorbei ist. Dann lasse ich das Auto weiterhin dort warten und hoffe, dass der Cherokee wie geplant bis 2024 ohne nennenswerte Schäden durchhält. So der Plan, zumal sich diese Werkstatt in unserem Stadtgebiet befindet und insgesamt über einen sehr guten Ruf verfügt. Und Jeeps zu fairen Preisen zu reparieren scheint für diese offensichtlich auch keinerlei Problem darzustellen.

    Ich hatte diese Woche meine 3. Inspektion.
    Kurz vor der Abholung am Nachmittag kam der Anruf der Werkstatt: alle 4 Bremsscheiben inkl. Beläge sind runter und der Bremssattel hinten links hat sich auch verabschiedet. Bei knapp 46.000 km. Ich fahre allerdings viel Kurzstrecke, Automatik und ein schweres Auto. Der Verschleiß ist also noch im normalen Rahmen, der defekte Bremssattel natürlich nicht.
    Die Garantieverlängerung zahlt diesen Bremssattel allerdings nicht, habe ich mit der Versicherung selbst geklärt.
    Somit das Angebot meiner Fachwerkstatt: ca. 2.100 € inkl. allem.
    Nachdem ich aus der Bewusstlosigkeit erwacht war, habe ich die freie Werkstatt angerufen, wo meine Frau ihren TT warten lässt. Die sind sehr kompetent, freundlich und fair und haben mich auch gleich kommen lassen und nach Inaugenscheinnahme auf der Hebebühne und telefon. Rücksprache mit dem Großhändler ein eigenes Angebot gerechnet:
    1.200 € inkl. original MOPAR-Bremssattel. Der ist hier zwar auch ca. 30 € günstiger, als über meine Jeep-Werkstatt, ich werde aber den Sattel über diese nehmen (da bereits bestellt) aber sämtliche Arbeiten und Ersatzteile von der freien Werkstatt durchführen lassen.


    Ich habe zwar noch eine Garantieverlängerung bis 04/20, da pfeife ich aber drauf, da diese jetzt eh nichts zahlt. Außerdem verliert man keine Garantieansprüche, wenn man in eine andere Fachwerkstatt geht, bestenfalls kulantes Entgegenkommen. Nach 4,5 Jahren und mehr als 45.000 km rechne ich damit aber ohnehin nicht mehr.
    Dennoch gut zu wissen, noch ein Jahr Garantie auf wichtige Teile zu haben. Der Bremssattel kostet um die 400 €, deshalb werde ich keinen Anwalt bemühen. Falls aber mit dem Motor oder dem Getriebe was sein sollte, bin ich noch ein Jahr auf der sicheren Seite, zumal diese Versicherung (wenn überhaupt) bis 50.000 km 100% der Kosten übernimmt.


    Ungeachtet dessen sind die MOPAR-Preise wirklich jenseits von gut und böse und ich kann jedem nur raten, sich auf diese Deals mit der Fachwerkstatt nicht einzulassen. Das grenzt schon an Beutelschneiderei.

    Es kann natürlich sein, dass ein Sensor defekt ist, glaube ich aber eher nicht.
    Pumpe einfach mal auf 2,5 oder 2,6 oder noch ein wenig höher und Du wirst sehen, dass der Fehler verschwindet. Das hatte ich auch schon.

    Ich hatte ein ähnliches Phänomen bei knapp 45.000 km einmal im letzten November. Ich hatte das Gefühl es hing mit dem Lenkradschloss/Wegfahrsperre zusammen. Stand irgendwie blöd mit dem Reifen neben einem hohen Bordstein und das elektrische L-Schloss sprang nicht gleich auf. Bis mir das klar wurde, hatte ich erst einmal den Mattschweiß auf der Stirn.
    Nachdem ich - nach mehreren erfolglosen Startversuchen - ein paarmal am Lenkrad gerüttelt hatte, sprang das Schloss auf und das Auto startete normal. Ich war weder in einer Werkstatt, noch hatte ich dieses Problem noch einmal. Weder vorher noch hinterher.

    Also so einen Hinweis habe ich seit ca. 45.000 km auch noch nie gehabt.


    Den Hinweis, "Hände ans Lenkrad" kenne ich allerdings gut, da ich gelegentlich "autonom" unterwegs bin, wenn ich mir z.B. einen Espresso während der Fahrt machen. ;)

    Mein Cherokee KL, MY 2015, made in USA, kann das auch. Den Lichtdrehsteller auf Standlicht stellen und den Blinker in die entsprechende Richtung drücken.
    Funktioniert bei meinem Limited zu 100%.

    Es gibt ein Bundeswaldgesetz, ein Bundesnaturschutzgesetz und natürlich die StVO, die bundesweit für alle gleich gilt.
    Die jeweiligen Ländergesetze können die Bundesgesetze an einzelnen Stellen präzisieren oder darüber hinaus gehen, aber niemals "darunter bleiben", also unterlaufen. Bundesrecht bricht Landesrecht.
    Hinzu kommen örtlichen Satzungen oder Allgemeinverfügungen zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, die noch einmal darüber hinausgehen können - und das EU-Recht (z.B. Natura 2000 mit den Flora-Fauna-Habitaten - die sog. FFH-Gebiete, die auch in Wäldern gelten können, wie bei uns in Hessen).
    Grundsätzlich gilt, dass nichts beschildert werden muss, was grundsätzlich in einem Gesetz geregelt ist und/oder angemessen örtlich amtlich bekannt gemacht wurde, auch wenn Ortsfremde das nicht immer wissen können.
    Da ist dann Vorsicht (bzw. Zurückhaltung) die Mutter der Porzellankiste, den Unwissenheit schützt bekanntlich vor Strafen nicht.