Beiträge von Chief

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Feiertag?

    ..und warum keine Standheizung?

    Weil ich in der Regel nur 1,5 km ins Büro fahre.
    Das ist deutlich zu wenig, um eine Standheizung sinnvoll zu betreiben ohne die Batterie zu schreddern.
    Da gibts doch so eine Faustformel, dass man mindestens doppelt so lange unterwegs sein sollte, wie die Standheizung vorher gelaufen ist.


    Ich hatte schon oft vor, mir eine Standheizung installieren zu lassen. Die Vernunft war aber immer stärker.

    Ich kann auch nur bestätigen, dass unser Lanesense einwandfrei funktioniert. Ich habe es auf „Mittel“ eingestellt.
    Die Anzeige im EVIC zeigt ja an, ob das System aktiv ist und Linien erkennt.
    Dennoch muss man beachten, auch wenn das mit allen Assis gleichzeitig (zumindest auf kürzeren Strecken) fast möglich ist, dass wir noch kein autonomes Fahren haben. Als Fahrer hat man nach wie vor die Verantwortung und sollte sich niemals 100% auf Systeme verlassen, die Parameter haben, die durch äußere Einflüsse verändert werden können. So auch beim Spurhalteassistenten.
    Meines Erachtens spielt dieser seine höchste Karte aus, wenn einem auf der Langstrecke auf der Autobahn die Augen schwer werden. Hier rettet er u.U. Leben und gemahnt zur Pause, bevor man in die Botanik abschießt.

    Das sogenannte Parklicht, also ein über den Blinkerhebel einzuschaltendes einseitiges Standlicht, gibt es zumindest in meinem Cherokee. Habe ich auch schon benutzt.
    Ich denke, in Seemen28 seinem auch, auch wenn man sich sicherlich über die Begrifflichkeit streiten kann. Wie es im Renegade ist, weiß ich allerdings nicht.
    Ansonsten, wie hier bereits beschrieben. Lichthauptschalter auf Standlicht und mit dem Blinker die richtige (straßenseitige) Seite bestimmen.

    Durch eine längere Forumsabstinenz, die hauptsächlich beruflich/zeitlich begründet war (naja, mitgelesen habe ich regelmäßig), möchte ich endlich einmal bei nunmehr über 51.000 km einen kurzen Zwischenbericht zu meinen ersten 50.000 km mit meinem „neuen“ Jeep abgeben.


    Das Fazit ist kurz und bündig: auch nach mehreren feinen BMWs zuvor habe wir den Umstieg auf den Cherokee noch keinen Tag bereut und werden unseren Indianer sicher auch noch einige Jahre weiterfahren.
    Er war immer zuverlässig, hätte noch keinerlei nennenswerten Schäden (außer einem Bremssattel) gehabt und ist ein hervorragender, komfortabler und vielseitiger Hochbeinkombi, den wir heute noch ebenso mögen und gerne fahren wie am ersten Tag. Ganz besonders gerne auf langen Strecken (inkl. meiner Lavazza-Espressomaschine für Autos).


    Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich den Facelift-KL mit Vollausstattung und dem neuen 250 PS Benziner sofort nehmen würde, mit der Hoffnung, dass auch die aktuellen Modelle die von uns bisher erlebte Qualität von Toledo/Ohio widerspiegeln. Finanziell wäre es aber absoluter Unsinn, auch wenn das Auto bald 5 Jahe alt wird, dieses immer noch optisch neuwertige und technisch durchaus noch zeitgemäße Auto auf dem Altar des sogenannten „Diesel-Skandal“ zu opfern, damit mein schönes Auto dann irgendwo für kleines Geld im Osten seine unbeschwerten Runden dreht. Never ever!
    Der Hype um Dieselfahrverbote (für Euro 5) hat sich aktuell etwas beruhigt und im Zweifelsfall haben wir ja noch unseren alten Audi TT Benziner-Roadster, mit dem wir bisher noch immer und überall hindürfen.


    Einiger Unkenrufe und schlechten Erfahrungen hier zum Trotz sind wir außer mit den MOPAR-Preisen mit unserem Jeep vollauf zufrieden und wenn nichts gravierendes passiert, wird unser nächstes Auto - ich hoffe erst in vielen Jahren - wieder ein Cherokee KL sein.
    Mittlerweile gefällt er mir nach dem Facelift auch von Außen richtig gut, komischerweise habe ich deshalb aber keinen Antrieb, den Neuen zu holen. Habe mich an das Avantgarde-Gesicht in der Menge echt gewöhnt und fahre diesen immer noch seltenen „Multipla“ noch immer stolz durch die Gegend. Auch was die ganzen Assistenzsysteme angeht, vermisse ich noch nichts, was es neu auf dem Markt gibt. Das Einparksystem, Abstandstempomat, Spurhaltung etc. Alles funktioniert bei uns einwandfrei.
    Das einzige was mich wirklich reizen würde, wäre der neue Turbobenziner. Mit allem anderen sind wir auch nach 50.000 km und fast 5 Jahren immer noch wunschlos glücklich und zufrieden. Selbst das anfangs etwas bockige Getriebe hat mittlerweile ca. 95% der Performance erreicht, wie wir die vom nahezu perfekten 8-Gang-ZF-Automaten gewohnt waren.


    (PS. Wir sind weder mit Jeep noch FCA oder Mitarbeitern dort verwandt oder verschwägert und haben keinerlei Vorteile von einer positiven Bewertung. Wir sind einfach nur rundum glücklich und zufrieden mit unserem Indianer und hoffen, dass dies noch lange so bleibt.)

    also Bremse nach 45000 ist schon mehr als schwach, 90000 ist für einen Automatik allerdings wieder ok. Ist denn Rost ein Thema?

    Also, an und für sich sehe ich das ebenso, aber ich fahre extrem viele Kurzstrecken und auf der AB gerne auch mal sportlich. Naja, und bei dem Gewicht ...
    Rost habe ich noch keinen gesehen. Ich suche aber auch nicht danach. Insgesamt bin ich mit der Lackqualität sehr zufrieden. Ich behaupte: besser und widerstandsfähiger als bei BMW.

    Nachtrag: bei 45.500 km waren die Bremsen inkl. Scheiben und einem Sattel im Eimer. In der Fachwerkstatt sollte das 2.300 € kosten. Wir haben es dann über den Schrauber meiner Frau richten lassen, für 1.200 € inkl. Original MOPAR Bremssattel. Alles bestens!

    Ich fahre einen KL Limited mit Vollausstattung MY 2015. Vorher hatte ich 5 BMWs der 5erKlasse (X, GT und Limo - immer mit Allrad) und habe den Umstieg keinen Tag bereut.
    Habe jetzt 46.000 km drauf, nix klappert, nix knistert.
    Für eine Tageszulassung mit 18 km auf dem Tacho habe ich seinerzeit 25% Rabatt auf den Listenpreis bekommen. Ich habe fast alle aktuellen Assistenzsysteme verbaut und nutze diese mit großer Zufriedenheit.
    Anfangs hatte ich das Wobbelproblem und einen defekten Totwinkelwarner-Sensor. Wurde auf Garantie erledigt, ebenso wie diverse Getriebeupdates.


    Meine Frau liebt den Wagen noch mehr als ich. Leise, komfortabel, bequem, fast schon luxuriös. Die Abstimmung ist europäisch nicht zu hart und nicht zu weich.
    Wenn nichts dazwischen kommt, wird der KL (dann allerdings als Benziner - wegen der Mehr-PS) auch unser nächstes Auto sein. Wir fahren ihn noch jeden Tag mit Freude und er sieht auch noch aus, wie neu. Bis auf das billige Plastik unterhalb der Knie und im Kofferraum gibt's über die Qualität nix zu meckern.