HI Wolfgang, da haste natürlich Recht. Aber das sind die Ausnahmen. Gut möglich, dass das bei unserem Original auch mal so wird. Aber bis dahin gibt es erst mal Wertverlust. Habe das bei meinem ersten X5 (E53 Vor-Facelift) gesehen. Nach dem FL gingen die Preise schon in die Knie. Als dann der E70 (oder wie der neue jetzt heißt) rauskam, hatte ich fast schon ne Assi-Gurke und bin dann schnell auf den Neuen umgestiegen. Dann allerdings als Leasing-Fz.
Bei unserem TT-Roadster sehe ich das auch anders. Die neuen TTs sind beliebig und glattgelutscht worden. Den werde ich so schnell nicht hergeben, auch wenn er schon 14 Jahre alt ist. Aber der hat noch keine 100 Tkm auf der Uhr und auch ansonsten ist nichts dran. Designikone mit hoher Fertigungsqualität.
Ich hoffe natürlich, dass ich das in vielen Jahren auch mal von meinem Indianer sagen kann.
Gruß
Chief
PS. Bei uns ist heute Feiertag, obwohl wir hier fast alle evangelisch sind. Nix Prozession und Gottesdienst. Einfach mal frei. Naja, bis auf den Termin, den ich jetzt um 11 dienstlich wahrnehmen muss. Und bei Euch? Maloche angesagt, wenn ich mir hier die gähnende Leere so anschaue?
@ Toy: Lassen wir uns überraschen. Ich kaufe mir eh dieses Jahr keinen neuen Cherokee. Was mich allerdings wundert (und auch etwas enttäuscht) ist die Produktionsverlagerung nach Illinois. Ich habe mal eine Videoserie über die Produktion unseres Indianers in Toledo/Ohio gesehen. Das waren dort alles stolze Jeepler, die familiär gesehen seit Generationen dort arbeiten. Bei aller Kritik im Detail (auch an der Prioritätensetzung amerikanischer Konsumenten) hatte man doch den Eindruck, dass dort mit Stolz, Empathie, Fleiß und Hingabe gearbeitet wird. Heritage eben, and proud to be ...
Ob das in Belvidere auch so sein wird? Ich habe da (zumindest für die Anfangszeit) so meine Zweifel.
Und was ist mit den angekündigten Produktionen des Cherokee in Mexiko und China (oder war's Indien?)? Da habe ich erst Recht so meine Zweifel, kommt aber natürlich darauf an, wer für welche Märkte produziert.
Grüße
Chief
PS. Die amerikanische Gitarrenfirma Fender hat in den 90er Jahren mal eine sogenannte Japanserie bei Futshigen-Gakki (oder so ähnlich) produzieren lassen. Die Gitarren waren so gut und preiswert (ich habe selbst zwei aus dieser Serie), dass der Verkauf der deutlich teureren amerikanischen Originale drastisch zurückgegangen ist.
Daraufhin hat man in Japan eingestellt und lässt seit dem die Billigversionen in Mexico und die ganz billigen Serien in China fertigen. So sind sie jetzt auch. Schrottig.