Ich weiß nicht, ob es an den wärmeren Temperaturen liegt oder an den mehr als 2.500 km unter Tempolimit bei unserem Pfingsausflug in die Bretagne, aber mein Getriebe schaltet sich mittlerweile (14.750 km) ohne Fehl und Tadel. Und egal ob ich sachte oder stramm anfahre, alle Gänge schalten sich mehr oder weniger sanft. Wenn man nicht daran denkt und/oder nicht bewusst darauf achtet, nimmt man die Schalterei wenig bis nicht wahr. Achtet man bewusst drauf, schalten sich die ersten Gänge minimal spürbar, während man bei den höheren Gängen nahezu garnichts davon spürt.
Alles in allem bin ich wirklich top-zufrieden mit dem Auto und dem derzeitigen Zustand. Wenn ich die 15000 km geknackt und die erste Inspektion hinter mir habe (das Auto wird dann gut 1,5 Jahre alt sein) werde ich mal meinen persönlichen Zwischenbericht ("over all") posten, der nach derzeitigem Kenntnisstand durchaus sehr positiv ausfallen könnte. Ehrlich gesagt, hätte ich das - als verwöhnter BMW-Bengel- beim Kauf so nicht erwartet.
Oder um es mal so zu formulieren: meine, angesichts des Preis-/Leistungsverhältnisses vorhandene Kompromiss- und Abstrichbereitschaft, wurde (außer bei den Spitzenfahrleistungen) in keiner Weise strapaziert; noch nicht einmal in Anspruch genommen. Das Auto gefällt mir nahezu in allen Belangen besser, als ich es erwartet habe.
Und bereitet mir wieder einen Fahrspaß, wie ihn Ihn seit unseren X5-Jahren nicht mehr erlebt habe.
Gruß
Chief
PS. Ich habe heute morgen unsere eine Tochter mit Schwiegersohn am Flughafen abgeholt. Beide fahren seit einigen Monaten den GLC oder wie der Nachfolger des GLK (Midsize-SUV von Mercedes) heißt. Übrigens, auch ein tolles Auto.
Mein Schwiegersohn (selbst BMW-Fahrer) achtet auf jede Kleinigkeit, so wie ihm auch anfangs das Wobbeln beim Anfahren nicht entgangen war.
Auf einer gemeinsamen 50 km-Strecke mit Parkhaus und über Autobahn, Bundes- und Landstraße von unserem Schwiegersohn keinen negativen Kommentar zu hören (was das Fahrverhalten eines Autos anbelangt) ist für jedes Auto das größte Kompliment - und das hat unser Indianer heute erhalten.