Beiträge von Chief

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Feiertag?

    Die Anzeige bringt aber auch nur was wenn sie aktuell ist, am besten mit Meldung ob die Säule auch frei / nicht defekt ist.

    Bei den VW-Navis (auch Skoda und Cupra) ab Softwarestand 3.0 wird auch direkt angezeigt, ob eine Säule frei oder besetzt ist. Das nutzt aber natürlich nichts, wenn unmittelbar vor mir jemand an die Säule fährt. Aber eine Säule hat in der Regel zwei Anschlüsse und die Raststätten und Ladeparks in der Regel mehrere Säulen. Auch hierfür gibt es aber auch Handy-Apps für Autos, die das nicht so gut können, wie aktuell z.B. die Koreaner und manche Chinesen.

    Die Fahrzeuge mit der MEB-Plattform des VW-Konzerns (ID 3, 4, 5, Skoda Enyaq und Cupra Born) hatten von Anfang an eine Routenplanung im Navi integriert und natürlich auch eine aktuelle Anzeige aller verfügbaren Ladesäulen. Vor der Softwareversion 3.0 war das zwar brauchbar aber eher rudimentär. Seit dem Update ist die Ladeplanung (bis auf die Berücksichtigung der Topographie) fast auf Tesla-Niveau. Die sind hier immer noch State of the Art. Dafür haben sie jede Menge andere Defizite im Hardwarebereich. Aber das ist ein anderes Thema. Ab 3.1 sollen auch die VW-Derivate weiter verbessert werden.
    Unabhängig von all dem gibt es Navi-Apps für BEV wie A better Routeplanner, Pump etc. mit denen man Routen und Ladeplanung bereits zuhause vornehmen kann. Im Gegensatz zu meiner neuen Software sind die naturgemäß nicht dynamisch, wie in meinem Auto, wo aktuelle Bedingungen wie Temperatur, Geschwindigkeit, Topographie, Wind etc. unmittelbar in die Restreichweite umgerechnet und die empfohlenen Ladesäulen angepasst werden. Sehr easy und entspannt, wenngleich heute fast an jeder Autobahnraststätte auch Ladesäulen stehen, wie man an den Ankündigungsschildern schon erkennen kann. Also Reichweitenangst ist in Deutschland ziemlich unbegründet, selbst ohne Top-Navigation.
    @Marb0911 hat hier schon viel richtiges geschrieben. Ich möchte mit genau einem Jahr Erfahrung (ja, auf den Tag genau haben wir heute unseren Enyaq 1 Jahr und etwas mehr als 9.000 km damit gefahren) noch ergänzen, dass man innerhalb Deutschlands ja unterwegs nicht immer voll laden muss, um anzukommen.
    Wir „Profis“ laden zuhause auf 100% auf und unterwegs nur noch so viel, um gut anzukommen (und dort noch genug Reichweite zu nächsten Ladesäule zu haben); maximal aber unterwegs immer nur 80%, da die letzten 20% unverhältnismäßig lange dauern.
    Seit unserem Update kann ich sogar vorher bestimmen, mit wieviel Akku ich ankommen möchte, den Rest rechnet das Auto.
    Wir benötigen unter normalen Bedingungen mit unserer Enya ca. 35 Minuten von 10 auf 80%. Unterwegs laden wir in der Regel bei 15-20% auf. Ab 20% beginnt das Auto freundlich zu warnen. So stehen wir in der Regel auch nur 25-30 Minuten und mussten bisher nie aufs Auto warten, da unsere Bio- und Kaffeepausen immer etwas länger gedauert haben.

    Gratulation!
    Als sehr zufriedener Ex-Jeep-Fahrer und mittlerweile absolut überzeugtem BEV-Driver freue ich mich über diese Auszeichnung und kann Euch allen zur zuraten, den Avenger mal anzutesten.
    Wir fahren seit fast 1 Jahr voll elektrisch und 4x4. Wir wollen nichts mehr anderes.
    Wenn wir jetzt einen neuen Zweitwagen bräuchten wüsste ich, welchen wir kaufen würden.

    Danke @blob


    War zwar so nicht ganz im Sinne des Erfimders, aber immerhin …


    Danke an alle, die sich hier aktiv beteiligt haben.


    Ich wünsche Euch ein gesundes, erfolgreiches und friedvolles neues Jahr 2023.


    Und tschüss …!


    Euer „Chief“

    Dito! Schließe mich diesen Wünschen gerne an.
    Auch wenn ich kein aktiver Jeep-Fahrer mehr bin, habe ich diese Zeit mit dem Cherokee und hier im Forum immer sehr genossen.
    Bleibt gesund!


    Herzliche Grüße und einen guten „Rutsch“ ins neue Jahr.
    Allzeit gute Fahrt!
    Euer Chief

    Ich bin nach mehreren BMWs der 5er Klasse (X, GT und Limo) zu Jeep gekommen, weil die mir zu langweilig wurden. Eigentlich sollte es ein Grand Cherokee werden (den KL kannte ich zu diesem Zeitpunkt, Anfang 2015 noch gar nicht), der war meiner Frau aber zu groß, nachdem die Kinder aus dem Haus waren. Womit sie durchaus Recht hatte. Außerdem war mir da das Fahrwerk bei einer Probefahrt zu amerikanisch weich, während der KL da doch schon eher dem BMW-Standardfahrwerk näher kam.
    Also wurde es ein 2015er KL 2.0 Diesel (gebaut noch im November 2014), den wir dann bis zu seinem Verkauf im November 2021 sehr gerne gefahren haben.
    Ich glaube, wir hatten etwas über 60.000 km auf der Uhr.


    Wir hatten keine nennenswerten Probleme, außer dem anfänglichen „Wobbeln“ als Garantiefall.
    Wir waren, auch als verwöhnte BMW-Fahrer, sehr zufrieden mit dem Auto. Nichts hat gerappelt oder geklappert. Alles war sehr solide. Allerdings kam unser Modell auch noch aus dem amerikanischen Stammwerk.


    Wir haben ihn dann relativ kurzfristig verkauft, weil wir nur Euro 5 hatten und in vielen Städten von Fahrverboten bedroht waren. Hinzu kam Corona. Durch viele Online-Veranstaltungen fehlten mir auf einmal - gerade im Winter - längere Strecken und ich bekam Probleme mit dem Rußpartikelfilter. So musste ich gelegentlich sinnlos auf der Autobahn „heizen“, um ihn wieder frei zu bekommen. Ein ökologischer und ökonomischer Irrsinn, aber ich habe nun mal nur 1,5 km ins Büro. Benötige das Auto dennoch, so dass Fahrrad und Mopped gerade im Winter keine Alternativen waren.
    Als sich meine Frau dann im Fernsehen in den voll-elektrischen Skoda Enyaq schockverliebt hat, war es um den KL leider geschehen, obwohl wir ihn heute immer noch in höchsten Tönen loben und ohne den „alten“ Dieselmotor sicherlich immer noch fahren würden.
    Der Cherokee KL ist ein sehr vielseitiges Auto in einer angemessenen Größe für 2-3 Personen und wir waren auch mit der (etwas rustikalen) Verarbeitung und der gebotenen Vollausstattung (mit damals schon sehr zeitgemäßen Assistenten) sowie dem Preis-/Leistungsverhältnis (gilt nicht für die Original-Ersatzteile) immer top zufrieden. In keinem unserer BMWs sahen z.B. die Ledersitze nach Jahren noch so gut aus, wie im Cherokee, wenngleich die Getriebeabstimmung bei den BMWs sicherlich insgesamt spürbar sanfter war.


    Mit dem richtigen Motor würde ich den KL (selbst mit MY 2015) grundsätzlich jederzeit wieder fahren, wenngleich wir uns jetzt keinen Verbrenner mehr kaufen würden, nachdem wir uns mit unserem Enyaq 4x4 und dem „tanken“ mittels PV-Anlage vom Dach endgültig mit der E-Mobilität und deren vielen Vorteile angefreundet haben.

    Schließe mich Claudias Worten und denen der Vorschreiber gerne an.
    Wünsche allen ebenfalls ein besinnliches und erholsames Weihnachtsfest und ein gesundes und friedvolles neues Jahr.
    Da wir bei der „Wortkette“ bald die 20.000 Posts erreicht haben werden, wird es dann für mich auch langsam Zeit, mich ganz aus dem Forum hier zurückzuziehen.
    Bis dahin stehe ich aber gerne noch mit meinen (positiven) Erfahrungen zum Cherokee KL und meiner neu erworbenen Expertise zur E-Mobilität gerne zur Verfügung.


    LG Chief