Glückwunsch! Auch ein batterieelektrisches Vehikel der allerneusten Generation. Sogar mit 800 V System und externer Nutzung der Hochvoltbatterie. Tolles Auto.
Leider optisch nicht ganz mein Fall, aber zum Glück sind die Geschmäcker ja verschieden.Technisch erste Sahne.
Viel Spaß damit und allzeit gute Fahrt (wenn er denn da ist). Alleine an den Lieferzeiten sieht man, dass die E-Verkäufe eben durch die Decke gehen. Weit über 200% Mehrzulassungen gegenüber 2020.
Beiträge von Chief
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Das nennt sich nachhaltig! Alles richtig gemacht mit dem TT.
Wenn der Akku im eMobil nach 3 Jahren nur noch 70% Leistung hat, ist das ein kapitaler Totalschaden. Wiederverkaufswert geht gegen Null.
Macht ja nichts, in Afrika wird das recycelt…Tja, wenn das Leben immer nur so einfach wäre. Naja, wenn nicht, kann man es sich ja einfach machen.
Fakt ist, Skoda gibt 12 Jahre Garantie auf eine Akkuleistung von mindestens 75%. Wenn man etwas Ahnung hat und batterieschonend lädt, sollte das im Rahmen der üblichen Haltedauer eines Verbrenners auch für ein BEV kein Problem darstellen.
VAG hat darüber hinaus eine Weiterverwendung von Alt-Akkus in Ihren Gebäuden als Solarspeicher geplant und teilweise schon realisiert. Erst danach gehts ab in den Recylingkreislauf.
Sowohl große Akkus (meiner bekommt netto ca. 77 kw/h, das reicht selbst bei 70% Kapazität immer noch als Solarsromspeicher für ca. 5 durchschnittliche Wohnhäuser), als auch deren Bestandteile sind für ein „afrikanisches“ Recycling viel zu wertvoll.
E-Autos als solche sowieso, da bereits in Südeuropa das Ladenetz noch auffallend dünn ist. Ganz zu schweigen von Afrika. -
Jetzt mal ohne Blödsinn:
In wenigen Wochen verkaufen wir unseren Cherokee, da wir auf ein batterieelektrisches Auto umsteigen. Aus keinem anderen Grund.
Wie Du hier im Forum nachlesen kannst, wollten wir damals (2015) auch einen GC kaufen und sind deshalb zum Jeep-Händler gefahren.
Als wir auf dem Rückweg waren, hatten wir einen Cherokee KL gekauft, da unsere Kinder schon aus dem Haus waren und ein „kleiner“ Indianer für 2-3 Personen absolut ausreichend ist. Diese Entscheidung haben wir keine Sekunde bereut. Bis heute nicht.
Durch berufliche Veränderungen macht für uns ein Diesel aber absolut keinen Sinn mehr, weshalb wir jetzt auf ein BEV umsteigen werden.
Unser KL hat erst 62.000 km auf der Uhr und sieht wirklich noch aus wie neu.
Bei Interesse bitte PN. -
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BTW: Wer ihn haben will: https://home.mobile.de/ATS#des_328879827
Ich sage lieber nicht, für was er ihn in Zahlung genommen hat. Wenn ich ihn da jetzt so poliert stehen sehe, würde ich ihn glatt wieder kaufen.
Wir haben heute die kirchliche Trauung unserer Zweitgeborenen anstehen. Zu diesem Zweck habe ich unserem Indianer eine exklusive Sonderwäsche gegönnt und gleich darauf Fotos für die Vermarktung über Mobile o.ä. gemacht. Eigentlich nimmt unser Skoda-Händler, der auch alle ehemaligen FCA-Marken im Portolio hat, unseren Cherokee in Zahlung, wir haben uns aber das Recht ausbedungen, wenn möglich, das Auto vorher auch privat verkaufen zu können.
Bei dieser Intensivreinigung Innen wie Außen hat mich schon eine gewisse Wehmut überkommen. Wenngleich sich unser Limited nun schon im 7. Lebensjahr befindet (Baujahr 2014, MY 2015), steht er mit seinen nur 62.000 km noch top da und sieht noch fast aus wie neu. Wenn da nur das Problem mit dem Sch…diesel (Euro 5) nicht wäre…
Zum Glück hatten wir damals für die Tageszulassung einen Rabatt von ca. 25% bekommen, sonst würde mir jetzt das Wasser in die Augen schießen, bei dem Händlereinkaufspreis, den unser
genannt hat.
Naja, vielleicht ist ja noch über den Privatverkauf das eine oder andere Scheinchen mehr mit drin? Schaun mer mal! -
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Herzlichen Glückwunsch auch von mir.
Der nächste Indianer, der bald unseren Kontinent verlassen wird.
Mein Schwager fährt ja auch einen großen Wrangler (Unlimited) und seit wir ein E-Auto bestellt haben, kommt mir dieses Auto wie ein Dinosaurier vor, der massiv vom Aussterben bedroht ist.
Aber Du hast genau das Richtige dazu geschrieben, dass er für Eure Fahr- und Lebenssituation aktuell das richtige Auto ist. Genau so ist es bei uns mit dem Stromer.
Das soll und muss jeder für sich entscheiden und da geht es auch niemand etwas an, was jeder aus und mit seinem Geld macht.
Für mich ist der Wrangler im Kopf mittlerweile meilenweit entfernt, Euch wünsche ich hingegen viel Spaß damit und allzeit gute Fahrt! -
Ich kann nur sagen: VORSICHT!!!!!
Seit wir unseren E-Enyaq bestellt haben, habe ich mich sehr intensiv mit der E-Mobilität auseinandergesetzt.
Ich weiß, dass Plug-in Hybriden aufgrund der wesentlich kleineren Batterie nicht die Ströme ziehen, wie Vollelektrische, aber ich empfehle JEDEM, der ein Auto zuhause laden will, einen Fachmann mit der Überprüfung der relevanten Stromleitungen, Steckdosen und Absicherungen (einschl. Fi) zu beauftragen. Hier verbirgt sich das Brandrisiko Nr. 1 der Zukunft. Besonders in Altbauten. -
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Nachtrag: der FIAT 500e ist ein tolles kleines Stadtauto und das erste mehr oder weniger Cabrio mit reinem E-Motor. Mal schauen, ob nicht der nächste Renegade von dieser E-Plattform ebenfalls profitieren wird?
Die Probefahrt hat überzeugt und es spricht eigentlich nichts gegen dieses Auto - außer der Liebe zu unserem alten treuen und zuverlässigen Audi TT Cabrio.
Bis auf Weiteres wird es also (wie ich es eigentlich erwartet hatte) bei einem 225 PS Quattro-Verbrenner als Zweitwagen bleiben. -
Leider werden bei dieser Diskussion oft die Preise vergessen, die für diese Wagen aufgerufen werden.
Die sind leider immer noch heftig.
Vor allem, wenn man bedenkt was in diesen Autos alles NICHT mehr drin ist (Verteiler, Kolben, Zylinder, Auspuff, Kat Kühler usw. usw. usw.)Das stimmt! Auf den ersten Blick. Aber was da an Elektronik mittlerweile serienmäßig verbaut ist, lässt einen staunen.
Morgen fahren wir einen FIAT 500e Cabrio Probe. Als möglichen Ersatz für unseren Audi TT Roadster.
Kommt mit dem neuen U-Connect 5, (fast) Autopilot, LED rundum usw. auf Runde 30.000 €, abzüglich ca. 10.000. € Förderung. Damit kostet er in etwa das Gleiche wie die Verbrenner, obwohl er etwas größer und wesentlich moderner ist. Von den Fahrwerten und dem deutlich geringeren TCO (Total Cost of Ownership) ganz zu schweigen. 10 Jahre steuerfrei, danach halber Satz, weniger Versicherung, kaum Inspektionskosten (kein Öl, kaum Bremsenverschleiß wegen Rekuperation), Laden vom Dach…
Viel wirtschaftlicher (und ökologischer) kann man nicht Auto fahren.PS. Kühler, ein hochintelligentes Thermo- und Lademanagement etc. sind da auch mit an Bord. Meistens auch eine Wärmepumpe, um die Heizeffizienz deutlich zu steigern. Also von der Antriebs- und Ladetechnik her sind moderne E-Auto doch etwas aufwändiger und intelligenter aufgebaut, als Omas AOK-Chopper.
So heizt z.B. ein gutes E-Auto nach Navi bereits die Akkus vor, bevor es zum planmäßigen Ladestopp geht, um die Ladeeffizienz und -Geschwindigkeit zu optimieren.
Ja, Kolben, Ventile, Kardanwellen usw. gibt es nicht mehr, dafür aber (wie bei unserem Enyaq) zwei synchronisierte Elektromotoren mit der ganzen Elektronik und Intelligenz die dahintersteckt.
Auch bei E-Auto gilt: Von nix kommt nix! -
Oh wenn es darum geht, Auswahl gibt es inzwischen schon reichlich: BMW i-Modelle, Daimler EQ Modelle, Opel E-Modelle, Audi e-tron Modelle, nur um auch einmal ein paar einheimische Hersteller zu nennen.. Aber wir sind ja hier ein Jeep Forum

Naja, in Zeiten von Stellantis hat die Trennschärfe doch etwas gelitten. U.a. zu Opel. Ob man es glaubt oder nicht.
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Schön, dass ich diesem Thread wieder etwas Leben einhauchen konnte. Gestattet mir noch ein paar Anmerkungen:
1. Ja, ich bin sicherlich privilegiert. Verdiene gut und werde in 3 Jahren eine mehr als auskömmliche Pension bekommen, so Gott will. Und meine Frau verdient auch noch Geld. Wir haben ein Eigenheim, keine Schulden mehr usw.
Aber unser „Fuhrpark“ sieht im Detail wie folgt aus: Jeep, 6 Jahre alt, Audi TT Roadster Quattro 19 Jahre alt und meine Honda (ein Erbstück meines leider viel zu früh verstorbenen Bruders) ist Baujahr 1995.
2. Ja, die Batterieelektrik ist auf dem aktuellen Niveau sicherlich auch eine Übergangstechnologie. Deshalb werden wir nur auf 4 Jahre leasen. Dann schauen wir weiter. Aber bei unserem Fahrprofil und unseren Möglichkeiten wäre es sträflich, jetzt nicht den Umstieg zu wagen. Wenn keiner beginnt, gibt es keine Entwicklung und keine fallenden Preise. Und dass wir alle Verantwortung tragen und zumindest mit dem Umdenken beginnen müssen, sollte auch dem Letzten nach den Ereignissen in RP und NRW klar geworden sein.
(Im Übrigen werden wir sowohl mein Mopped als auch den Audi TT behalten, aber nicht als ständiges Fortbewegungsmittel.)
3. Das neue Lieferkettengesetz wird dafür sorgen, dass es künftig nicht mehr zu Schweinereien bei der Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen usw. kommt. Abgesehen davon befinden sich alle diesbezüglichen seltenen Erden und Metalle auch in allen Verbrennern, die in Summe weltweit (und auch bundesweit) noch ein Vielfaches mehr an Batterien durch die Gegend fahren, als die 10% Autos in Deutschland mit E-Antrieb.
Hier die Umwelt- und Sozialstandards als Totschlagargument gegen das E-Auto anzuführen ist eine unredliche Scheindiskussion, zumal ja - außer Tesla - alle Hersteller auch noch Verbrenner bauen. Dann dürfte man diese konsequenter Weise auch nicht kaufen, wenn man so denkt und scheinbar alles glaubt, was so geschrieben wird.
4. Bin ich ein überaus toleranter Mensch. Soll jeder fahren, was er will, kann und/oder sich leisten kann.
Wäre ich Vertreter o.ä. gäbe es vielleicht eine Zoe als Drittwagen, aber einen Stromer keinesfalls als Erstauto; auch wenn ich keine private Lademöglichkeit hätte.
Ich trete aber dafür ein, dass man ernsthaft Interessierte mit Fakten und realistischen Erfahrungen begegnen sollte und nicht mit Hörensagen, Voreingenommenheit und Spekulationen. Das ist weder zielführend noch hilfreich.
Das gilt übrigens für alle Lebensbereiche. -
Also mein Eindruck zum E-Auto hier im Forum
Scheint eine tolle Sache für Leute mit viel Geld.
Gruß Wilfried„Viel Geld“ ist relativ - und sehr oft nur eine Frage der Prioritätensetzung.
Im Übrigen gibt es für fast alle E-Autos attraktive Leasingangebote (unter Einbeziehung der erhöhten Umweltprämie der BAFA sowie der jeweiligen Hersteller.) -
Noch einen Nachtrag zum angeblichen Ladewirrwarr:
ja, es gibt eine Vielzahl lokaler, regionaler und internationaler Anbieter. Man benötigt aber keine „40 Karten“, um durch Deutschland oder Europa zu kommen, (wie hier im Forum an anderer Stelle zu lesen war) sondern 3-5 Karten oder Apps reichen vollkommen aus. Ist zwar auch noch doof und noch doofer, dass man nicht einfach mit einer Kreditkarte überall bezahlen kann. Aber erstens ist das ja bei neuen Technologien immer so und zweitens weiß Gott kein unlösbares Problem, eine Karte an einen Kartenleser dranzuhalten. Bei großen Touren macht man sich ja ohnehin vorher seine Gedanken und weiß, wann man an welcher Säule laden möchte.
immerhin sind die Kabelanschlüsse in Europa mittlerweile genormt (Typ 2 für Wechselstromladen und CCS für Gleichstromladen) und mit dem richtigen Kabel/Equipment kann man von der normalen 230 V Schuko-Steckdose über Drehstromanschlüsse (1-3phasig) bis zu den > 300 kW/h Schnellladern („Supercharger“) sein Auto mit allem „betanken“, wo Strom herauskommt.
Dauert zwar an der Schuko-Dose, je nach Akkugröße, bis zu 2 Tagen (was daheim oder im Urlaub z.B. auch kein Problem sein muss), bis die Akkus auf 80-100% sind.
Dafür gibt es aber auch schon große E-Autos, die an einem Schnelllader in gut 20 min. abgefertigt sind. Auch hier geht die Entwicklung dank On-Air-Updates bei diesen Autos rasant weiter.
Ein 80 kW/h Akkupack ist an einer Wallbox (Drehstrom 3phasig mit 11 kW/h) übrigens in 6-8:Stunden wieder voll geladen - also über Nacht oder am WE tagsüber (mit direktem Solarstrom).Wer sich also zu diesem Thema hier positiv wie negativ äußert, kann das ja gerne tun. Es ist aber für alle weitaus hilfreicher, wenn dieses Kommentare faktenbasiert sind und nicht nur einerseits Fanboy-Meinungen oder andererseits Verschwörungstheorien wiedergeben.
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Ich habe der E-Mobilität auch lange kritisch gegenübergestanden. Besonders die Hybrids halte ich nach wie vor für eine Übergangstechnologie, die überwiegend den OEMs und Gewerbetreibenden dienen, weniger den Privatbesitzern und noch weniger der Umwelt.
Jetzt habe ich ein batterieelektrisches Auto bestellt und stehe da voll und ganz dahinter.
Fahrverhalten, Gesamtkosten, Leistungsentfaltung usw. haben mich begeistert. Man taucht in eine ganz andere KFz-Welt ein - und stellt dann fest, dass zwar nicht alles Gold ist, was glänzt, aber schon eine gute Ladeinfrastruktur in Mittel-, West- und Nordeuropa besteht und mit dem richtigen Navi oder der richtigen App auch niemand Angst haben muss, liegen zu bleiben.
Es gibt immerhin viel viel mehr Steckdosen als Zapfsäulen auf der Welt und mittlerweile auf fast jeder Autobahnraststätte Schnelllader, so dass man mit einem modernen Stromer nach mehr als 400 km und längstens einer halben Stunde Pause/laden wieder unterwegs ist. Und täglich werden die Ladesäulen mehr und ab 2022 sollen auch noch alle Tesla-Supercharger für alle freigegeben werden.Meine Wallbox ist in der eigenen Garage bereits installiert, meine PV-Anlage geplant. Bei 90% Kurzstrecke hätte ich schon früher umstellen sollen, aber das passende Auto für uns ist erst seit April auf dem Markt.
Heute hatte ich einen Vorführer da, um meine Wallbox und die Kabellänge zu checken.
Direkt danach habe ich meinen Jeep getankt. Ich freue mich wie ein kleines Kind, künftig nur noch meinen eigenen Strom zu tanken und nie mehr den Diesel-Schmock einatmen zu müssen.Ein Wort noch zum Thema Stromausfall: Wenn der Strom ausfällt, funktioniert auch keine Tankstelle/Zapfsäule. Aber zumindest meine Wallbox, solange die Sonne scheint. Und mein geplanter PV-Speicher wird auch noch soviel Strom liefern können, dass ich mit einem komplett leeren E-Auto (was es normal nie geben sollte, da die optimale Ladekurve zwischen 10 und 80% verläuft) bis zu einer Ladestation außerhalb des „Katastrophengebietes“ fahren kann.
Im Übrigen habe ich jetzt beobachten können (nur soviel zum Thema gänzlich andere Auto-Welt), dass sich viele private E-Auto-Fahrer gleichzeitig mit dem Thema eigene PV-Anlage beschäftigen, da man billiger und vor allem sauberer nicht Auto fahren kann.
Außerdem bekommt man die 900 € Wallboxzuschuss der KfW ohnehin nur, wenn man einen Vertrag über grünen Strom vorweisen kann.Nicht zuletzt deshalb, muss mit dem florierenden Ausbau von Ladepunkten (privat wie öffentlich) auch der Ausbau regenerativer Energien mit einer wesentlich stärkeren Dynamik vorangetrieben werden, als dies aktuell der Fall ist.

