Beiträge von Chief
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Eigentlich kann man den Schlüssel nicht versehentlich im Auto einschließen ohne dass der zweite Schlüssel in der Nähe ist. Habe ich x-mal ausprobiert.
Und trotzdem geht es dennoch! Ist mir kürzlich schon 2 Mal hintereinander passiert:
Wenn Du nämlich im Kofferraum eine Aldi-Kühltasche auf den Schlüssel stellst. Diese schirmt mit ihrer internen Alu-Folie den Schlüssel so gut ab, dass er vom Auto nicht mehr erkannt wird. Dann hilft nur noch der Zweitschlüssel.
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Naja, habe mich etwas an „Hinz und Kunz“ gestört, denn die Wenigsten kaufen nach wie vor reine E-Autos und das Hybriden eigentlich ökologische Feigenblätter sind, um die Flottenverbräuche schönzurechnen ist keine Erfindung von mir. Das ist eine sehr unwirtschaftliche und ökologisch vergleichsweise wenig sinnvolle Alternative zu z.B. einem modernen Diesel oder echten E-Kfz. Der technische Aufwand und das Mehrgewicht um vielleicht 50 km auf Batterie zu fahren stehen doch in einem krassen Missverhältnis, so dass unsere E-Kennzeichen im Ausland alleine nicht anerkannt werden, weil sich dahinter auch getarnte Verbrenner verbergen.
Eine bekannte Tatsache ist, dass gewerblich genutzte Hybriden nach Ablauf der Leasingzeit zurückgegeben werden, bei denen das Ladekabel noch original in Folie verpackt ist.
Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel.
Aber allein an der Tatsache, dass Hybride, ebenso wie reine E-Autos in Deutschland mit A+ bewertet werden, zeigt doch, dass hier der Lobbyismus über der Realität steht.PS. Wollte eigentlich eine Mennekes Amtron Xtra Wallbox, aber die sind erst wieder in 2022 lieferbar. Habe mich jetzt auf Empfehlung meines
Elektriker des Vertrauens auf eine EVBox Elvi V2 Wi-Fi eingelassen. Die wird kommende Woche geliefert und ist außerdem fast 600 € günstiger. Das 6m-Kabel ersetzen wir gegen ein 7,50er (wie bei der Mennekes) und machen aus dem 6m-Kabel eine Verlängerung für unterwegs. -
Puh, da hatte ich aber noch Glück.
Am 28.6. beantragt und bewilligt bekommen.
Gibt eine 22 kW/h-Anlage, die auf 11 gedrosselt wird.
Meinen Wunschhersteller habe ich dann doch nicht bestellt, da die Lieferzeit in 2022 gelegen hätte.
Der Markt bezuschussungsfähiger Boxen ist in der Tat nahezu leergefegt.@Trailhaker, das Problem sind dabei aber nicht Hinz und Kunz, die alle Elektroautos kaufen, sondern Leute mit Hybriden, die meistens auch an der Steckdose laden könnten und Menschen ohne diese Autos, die sich alleine wegen dem Zuschuss vorsorglich eine Wallbox bestellt haben.
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Danke für die netten Worte und den Tipp.
Wir planen in der Tat als Nächstes eine PV-Anlage. Bis dahin „tanke“ ich dann tagsüber bei meinem Arbeitgeber.
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Nachtrag:
Auch wenn wir uns schon länger mit dem Gedanken an ein E-Mobil getragen haben, wegen der extremen Kurzstrecken, die wir zu bewältigen haben, ist die Ersetzung unseres Jeeps (als Erstwagen) durch den Enyaq auf dem Mist meiner Frau gewachsen. Als ich dann im Autohaus aber einen komplett schwarzen Sportline gesehen und gefahren habe, war es auch um mich geschehen.
Meine Frau arbeitet freiberuflich ausschließlich von zuhause aus. Sie muss regelmäßig zur Bank und gelegentlich beruflich nach NRW.
Ich habe 1,5 km ins Büro. Mein Arbeitsbereich ist unser Stadtgebiet. D.h. schon jetzt fahren wir 90% Kurzstrecken.
Da ich mich zur Zeit in der Mitte meiner letzten Wahlperiode befinde, d.h. in 3 Jahren in Pesion gehen werde, habe ich mit der Kommunalwahl in Hessen, im März dieses Jahres, endgültig alle beruflichen Nebentätigkeiten, die mein Amt so mit sich gebracht hat (z.B. Kreistag, Regionalverband, Gemeindebund, Aufsichts- und Verwaltungsräte etc.) aufgegeben, um mich die letzten 3 Jahre noch einmal voll auf meine Hauptaufgabe konzentrieren zu können.
Dies hat zur Folge, dass jetzt auch noch die wenigen Überland- und Autobahnfahrten weggefallen sind, die mein Job bisher noch so mit sich gebracht hat. Aus ca. 90% extremer Kurzstrecke werden jetzt wahrscheinlich 95 und mehr Prozent.
Durch Corona-bedingte Ausfälle von Präsenzveranstaltungen hatte ich im vergangenen Winter mit meinem Diesel schon Probleme, den DPF sauber zu halten; musste gelegentliche sinnlose Sonderfahrten einlegen, um meinen „Reinigungsverpflichtungen“ nachzukommen.
Ja, wir sind grundsätzlich umwelt- und klimabewusst -
nein, wir sind keine Gutmenschen und Weltverbesserer, aber unser Anwendungsprofil schrie zuletzt förmlich nach einer Abkehr vom Diesel an sich, den ich nun schon seit mehr als 20 Jahren gefahren habe.
Benzin war keine Alternative. Da ärgern mich schon seit jeher die Preise und Verbräuche. Hybride sind für mich eine Feigenblatt-Übergangstechnologie; weder Fisch noch Fleisch. Zu schwer, zu teuer, zu wenig ökologisch.
Und so haben wir in letzter Zeit immer mal nach etwas rein elektrischem geschaut, bis wir jetzt an der „Enya“ hängengeblieben sind.
So war es die Vernunft, die uns zum Umdenken veranlasste und das Herz (in Verbindung mit den Augen), was uns spontan und kurzfristig zuschlagen ließ.So, muss hier Schluss machen. Der Elektriker ist wegen der Wallbox im Anmarsch. Die KfW hat bereits die 900 € Zuschuss dafür bewilligt.
Grüße
Chief -
Ja, liebe Jeep-Freunde,
was ich vor einer Woche noch nicht für möglich gehalten hätte, ist heute Realität geworden:
Ich habe heute einen Vertrag für einen Škoda Enyaq 80x iV Sportline unterschrieben.Ein reines Elektro(Batterie)Fahrzeug mit Allrad, in das wir uns am Montag eher zufällig „verguckt“ hatten. Heute - nach einer Probefahrt - gab es kein Halten mehr. Vertrag gemacht. Ich kann nur sagen: einfach genial!
265 PS, Hinterradantrieb mit automatisch zuschaltendem Vorderradantrieb (über einen zweiten E-Motor), volle Ausstattung mit allen erdenklichen Assistenten, 21“ Felgen, Sonnendach, super Design, innen wie außen und eine hervorragende Qualität und Materialanmutung. Normreichweite ca. 500 km (realistisch auf der Bahn 300-350, im Stadtverkehr durch Rekuperation fast 600), Ladezeit am Supercharger von 5 auf 80% < 40 min.
Auslieferung voraussichtlich im Dezember.Jetzt freue ich mich, mit einem lachenden und einem weinenden Auge, auf unser erstes voll-elektrisches SUV; außen etwas größer und innen riesig, im Vergleich zum KL.
Jeep wird somit für mich zur Geschichte. Bei der heutigen Probefahrt, die eher einem Gleitflug entsprach, kam mir ein entgegenkommender Wrangler vor wie ein Dinosaurier. Wir empfanden es als faszinierend, mit diesem Schiff emissionsfrei dahinzugleiten. Und das hat einen Durchzug …Ich werde hier natürlich nicht sang- und klanglos von heute auf morgen verschwinden, aber mich durch veränderte Interessen hier zwangsläufig immer rarer machen.
Ich wünsche deshalb schon jetzt, allen die mich kennen oder zumindest hier gelesen haben, weiterhin alles Gute und allzeit Gute Fahrt - egal mit was ihr unterwegs seid.Herzliche Grüße
Chief(Ich hatte mal einen Oktavia Kombi als Dienstwagen. Schon damals war ich von der Solidität, Bequemlichkeit und dem P/L-Verhältnis des Autos beeindruckt - und durch meine mehr als 90% Kurzstrecken liebäugele ich schon länger mir einem E-Kfz als Drittwagen. So etwas kleines, Tweezy, Clio oder so.
Nun hat meine Frau den Enyaq entdeckt und mich damit infiziert. Glücklicherweise hat der Händler, der nur 8 km von uns weg ist, auch Jeep im Portfolio und nimmt den KL in Zahlung, wenn wir ihn bis dahin nicht privat verkaufen. Zusammen mit der E-Förderung durch Vater Staat und Škoda kommt unter dem Strich ein sehr attraktives Angebot heraus, das wir in unserer absoluten Begeisterung nicht ablehnen konnten.
Unser Audi TT Roadster Quattro, MY 2002 und meine Honda Shadow von 1995 werden uns aber als „stinkende“ Oldies weiterhin erhalten bleiben. Falls mal der Strom ausfällt …
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