Gab es nicht auch schon einmal eine Autofahrerpartei? Hat auch nix genutzt.
Unser Problem ist doch nicht die Politik per se, sondern der Einfluss den Lobbyisten auf die Politiker ausüben (und die es sich gefallen lassen).
Und da ist die FDP als Klientelpartei auch schon immer ganz weit vorne dabei gewesen.
Ich verspreche Euch heute: Aus Autofahrersicht wird nach der Wahl NICHTS, aber auch garnichts besser werden, als es jetzt ist. Im Gegenteil!
Die Autofahrerpartei ist ja nicht gewählt worden, also eine Nullnummer. Ist auch quatsch, nur dafür eine Partei zu gründen, ist wie mit der Biertrinkerpartei oder den grauen Panthern.
Ich verstehe, was Du mit dem Lobbyismus sagen willst, aber wer ist denn das Problem? Der, der versucht jemanden zu beeinflussen oder der, der sich beeinflussen lässt?
Die FDP hat in der Vergangenheit eine Menge Mist gebaut. Der letzte "Streich" mit der Hotelmehrwertsteuer ist ja allen noch im Gedächtnis und der eigene Todesstoß gewesen. Ich hoffe, man hat daraus gelernt und die letzten Informationen von Wahlprogramm, Webseiten und den Äußerungen des Parteivorsitzenden lassen darauf hoffen. Ehrlich gesagt, sehe ich GAR KEINE Alternative zur FDP. Die einzige Partei, die zumindest in ihrem Wahlprogramm propagiert, dass die Freiheit des einzelnen und politische Randbedingungen zur Ermöglichung des eigenständigen Gestaltens des eigenen Lebens ultimativ wichtig sind. Alle anderen wollen nur ihre eigene Ideologie umsetzen, denen ist der Wähler total schnurz.
Wie gesagt, es ist nur eine vage Hoffnung, aber ich sehe keine Alternative, bei der meine Stimme eine Bedeutung haben könnte. Der ganze restliche politische Zirkus hat sich aus meiner Sicht total erledigt. Parteien, die Religiösität in ihrem Namen führen haben etwas ganz grundsätzlich nicht verstanden, andere glauben immer noch, dass man mit Gleichmacherei oder Umweltschutz die Zukunft gestalten kann. Beides sind vielleicht Aspekte, aber kein Programm.
Da ich ja gerade den Mist der RRG Regierung hier in Berlin ausbaden darf, weiß ich zumindest zum Teil, wovon ich rede. Da machen grüne Politker mit beim Spatenstich zum Umbau eines Platzes, dessen Neuplanung das Fällen etlicher alter Bäume und das Beseitigen von alten Staudenbeeten vorsieht, weil man in den Beeten ja Drogen verstecken könnte. Die Beseitigung von Parkplätzen finden die Jungs toll, der Parksuchverkehr wird sich ja irgendwann erledigen, wenn die Leute "eingesehen" haben, dass man "gar kein Auto braucht". Der neue Plan sieht eine große Rasenfläche vor, die nur noch 20% der Kosten für die Pflege haben soll. Die Umbaukosten sind gefördert vom Bund. Da fällt mir nichts mehr ein.
Andere Politiker in der Berliner Regierung freuen sich, dass sie endlich ihren Traum von Unisex Toiletten in öffentlichen Gebäuden umsetzen können. Keine Ahnung, was die so alles geraucht haben.