Beiträge von Wayfarer

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Feiertag?

    - Was schluckt denn das 2 to-Gefährt an Verbrennerkraftstoff in der Praxis? Jaaa, natürlich kommts drauf an aber sind es eher 6 l /100 oder 9 l/100? ich fahre z.B. hier in BS los und will in einem durch nach München und da sinds dann quasi 600 km Verbrennerbetrieb. Mein Diesel nimmt da um 6,5 l. Und der Verbrenner?

    Berlin - München, 671km gefahren, erste Hälfte bis zu 130kmh, zweite Hälfte etwas schneller, um die 150kmh wenn es jeweils möglich war: 8,1 Liter Verbrauch

    Vielleicht schaffe ich noch einen ausführlichen Bericht zu liefern :saint:
    Die Organisatoren haben sich auf jeden Fall richtig ins Zeug gelegt und alle Versprechen eingelöst, und die Gruppe war auch super entspannt. Hat großen Spaß gemacht!


    Die Übernachtungen waren tatsächlich gemixt, also drei Nächte im Zelt (dadurch dafür Hotelkosten gespart bei geringen Stellplatzkosten) und der Rest im Hotel, und das war auch ganz gut so :)


    Aus dem Dachzelt-Thema könnte man aber noch mehr rausholen, also z. B. eine reine Campingtour mit Wild- oder Himmelsbeobachtung fände ich auch mal interessant, wo man dann in der freien Natur steht. Vielleicht kommt da ja mal was zustande, so Richtung "Landvergnügen".

    Kurzer Bericht vom Dachzeltbetrieb beim Renegade 4xe mit Panoramaglasdach im Gelände:


    Im Einsatz war das Frontrunner Featherlite Dachzelt mit Trägern von Thule, Gesamtgewicht inkl. Trägern ca. 49 kg (erlaubt beim 4xe: 50kg).


    Windgeräusche sind ab 60kmh deutlich wahrnehmbar, schneller als 115kmh bin ich damit nicht gefahren. In voller Beladung des Fahrzeugs (Dachzelt, Personen, Gepäck: 294kg) gings auch eine Woche durchs Gelände im Rahmen der Jeep Experience Deutschlandtour (die war super!). Da ging es bis an den Rand der Fähigkeiten des unmodifizierten 4xe und etwas darüber hinaus.


    Ich musste einmal ein paar Schrauben nachziehen, aber sonst hat das Dachzelt alles mitgemacht (inkl. Fahrzeugbergung ;) ).


    Das Auf- und Abbauen des Dachzelts ist tatsächlich nach etwas Übung leicht und schnell zu bewerkstelligen. Es dauert fast länger, die Schlafausrüstung für drei Personen ein- und aus zuladen (Schlafsäcke einrollen, Technik und Ladegeräte einsammeln, Klamotten aus den Koffern aus- und einräumen).


    Einzig den Auf- und Abbau im Regen konnte ich noch nicht testen :D

    Wir haben nun auch endlich mal unser Camping-Setup ausprobiert, hat super funktioniert. Mit dem Dachzelt auf dem Dach fühlt sich das Auto nun auch vollständig an :)

    Ich würde erstmal 350km ansetzen, dann muss man Tanken. Wenn man nicht zu schnell fährt (~130 km/h).


    Mit vollem Tank auf E-Save (Ladung erhalten), beim Losfahren mit ca. 1/3 Batteriekapazität, bin ich von Köln aus Richtung Berlin gefahren und hab den Tank ziemlich leergesaugt:


    An der Tankstelle konnte ich dann 28,47 Liter tanken und damit war ich laut Anzeige 392km weit gekommen, davon wiederum 43,6 elektrisch und 348,8 mit Benzin.

    Von Berlin nach München bin ich voll gestartet und hatte bei Ankunft beides leer sowie unterwegs einmal 23 Liter an der Raststätte Frankenwald (sowie 23,6 Liter in München) vollgetankt , insgesamt 623 km.

    Die Langstrecke funktioniert dann eben auch einfach mal so, abgesehen davon, dass man eben vielleicht doppelt so oft nachtanken muss, wie gewohnt.


    Wenn der tägliche Weg 25 km sind, könnte es eng werden mit der Reichweite für 4 Fahrten (2x hin und zurück), aber für 3 Wege sollte es immer locker reichen. Es spricht aber auch nichts dagegen, nach jedem Tag einfach wieder zu laden. Interessant könnte noch sein, ob es einen Unterschied macht von 50% auf 100% zu laden oder von bspw. 40% auf 90%.


    Zurück zum Praxisverbrauch: Ich hab heute mal mit schwankender Stromstärke (10-16A) geladen:
    5,46kWh 3,07kWØ 1:46h
    1,80kWh 3,17kWØ 0:33h


    38,6km von 29% Restenergie, 7,26 kWh geladen => 18,8 kWh/100km
    Verkehr war sehr ruhig, aber an einigen Stellen musste gebremst werden (wegen Ampeln und die grüne Welle verhindernden anderen Verkehrsteilnehmern)

    Der bisher hervorragende ADAC-Tarif wird leider erhöht (wie generell die EnBW mobility+ Tarife):


    • AC EnBW: 0,38 €/kWh +31%
    • AC andere Betreiber: 0,42 €/kWh +45%
    • DC EnBW: 0,48 €/kWh +23%
    • DC andere Betreiber: 0,52 €/kWh +33%

    Also fast durchgängig mehr als bei den Benzinpreisen aufgrund des CO2-Kults :P (25%).


    Ab 6. Juli, mit der Nutzung der Karte stimmt man zu.

    Willkommen hier :)


    Ich benutze den Renegade primär für den Weg zur Arbeit und Kurz- bis Mittelstrecken am Wochenende und bin absolut zufrieden. Das Auto gefällt mir auch erstmals optisch sehr gut, was mir bei einem Auto bisher immer ziemlich egal war. Es ist kompakt genug für die Stadt, aber ich habe komfortabel genug Platz, und ich kann auch die ganze Familie (5) mit Hund reinquetschen. Es ist höchst modern aber in der Komplexität beherrschbar, und es kann sogar über Waldwege fahren :)


    Die Sitze könnten sicherlich noch etwas besser sein, und die Software bleibt weit hinter ihren Möglichkeiten und dem Marketing* zurück. Erinnert sich noch jemand an die Neigungsanzeige?


    *) Wenn ich daran denke, was alles an Funktionen für September 2020, Ende 2020, nun Ende 2021 angekündigt war:


     Bitte beachten Sie, dass die Konnektivitätsdienste für Kundenbetreuung, Fahrzeugzustandsbericht, At-Home Digital Assistant, Fahralarme, Eco Score, Fahrzeugzustandswarnung, Benachrichtigungen im Fahrzeug, Send & Go, POI Search, Live-Wetter/ Live-Verkehr/ Live-Blitzer, Tankstellensuche/ Parkplatz (nur 4xe Hybrid) ab etwa Ende 2021 aktiv sein werden.


    Empfehlenswert ist sicherlich noch die eigene Wallbox (die auch nicht unbedingt von Jeep kommen muss), um das Auto komfortabel laden und ggfs. auch vorklimatisieren zu können.

    Ich habe nur 600 km mit Renegade gemacht, nach mein ersten Eindruck 50 km rein elektrisch Reichweite ist unrealistisch. Gibt es irgendeine tricks?
    Mit 50% Ladung, klima off, angepasste Fahrweise kann ich nur ca 15-17 Km erreichen.

    50km schafft man nur in Ausnahmefällen. 40km sollten aber im Stadtverkehr im Flachland immer machbar sein, dann je nach Verkehrsaufkommen auch noch mit ein paar km Reserve.


    Der Trick für den minimierten Verbrauch ist: Nicht beschleunigen, also möglichst immer konstant fahren. Das geht durch Vorausschauen und den Tempomaten. Rekuperation bringt ein bisschen was, war bei meinem Rekord aber unerheblich (da ich kaum gebremst habe hatte ich auch keine Energiegewinnung). Auch da gilt, nicht (negativ) beschleunigen spart am meisten Energie. Wer nicht bremst, kann auch nicht rekuperieren :D


    Höhere Geschwindigkeiten erhöhen ebenfalls den Verbrauch (Stichwort steigender Luftwiderstand), das macht sich aber erst ab >60 kmh bemerkbar, würde ich sagen.

    Das Optimum

    Diesmal hat alles gepasst. Es war warm. Früh morgens gings zur Arbeit, eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang. Zurück gings eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang. Klimaanlage konnte ausbleiben, im Radio lief Jazz ;) .
    Alle Bremsvorgänge waren vorhersehbar aufgrund vorausschauenden Fahrens. Bei der Hin-Strecke hatte ich kürzlich noch eine Variante entdeckt, die eine rote Ampel vermeidet. Kein Auto kam mir in die Quere oder durch Spurwechsel konnte ich alle Hindernisse umfahren. Keine Ampel, die unvorhersehbar schaltet, war rot. Die Hinfahrt lief optimal, ebenso die Rückfahrt fast perfekt (dort 6 Bremsungen?, diesmal nicht mitgezählt) - ein einziges Mal bin ich etwas zu schnell auf eine rote Ampel zugefahren, das wars.


    Hier das Resultat:
    33 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit im ruhigen Stadtverkehr
    37,1 km Strecke
    Hinfahrt: 70% Restenergie, Rückfahrt: 37% Restenergie übrig

    6,54 kWh geladen (1h58min)


    => 17,6 kWh/100km 8o

    Im Batterie-Lademodus ist das logisch, aber ich fahre im Batterie-Sparmodus. Der Ladezustand wird m.E. nur durch Rekuperation erhalten. Steigt dabei der Ladezustand wird die Mehrkapazität zum Beschleunigen genutzt. Somit bleibt der Akkustand +/- ein paar % gleich. Ich meine eine geringe Aufladung, der Wert wird dabei nicht angezeigt, nur der Pfeil vom Generator zum Akku blinkt.

    Das hab ich auch schon gesehen, ich vermute mal das kommt von der Lichtmaschine. Denn bei E-Save im Lademodus springt ein Generator an, den hört und spürt man und der lädt dann auch mit 3kW und nicht nur mit 1kW wie die Lichtmaschine. Zusätzlich kommt dann eben noch Rekuperationsladung.


    Ich bin mal im E-Save durch die Stadt gefahren, weil keine Zeit zum Aufladen war. Erst Batterie auf 42% runter und dann mit E-Save (Sparmodus) weiter. Dann am Ende wieder mit Batterie für die restlichen km.



    Geladen wurden dann 9,22 kWh. Dass das rechnerisch 17,7kWh/100km sind, liegt an der Rekuperation bzw. der "stillen" Ladung.
    Interessant auch der Spritverbrauch in der Stadt: 7,4l/100km bei 27km/h Durchschnittsgeschwindigkeit.

    Nun hatte ich auch mal einen Leihwagen zum Stromern weil der Diesel zu inspizieren war, was ich natürlich für eine Testfahrt genutzt habe.
    Auch wenn ich den E-Motor grundsätzlich als ausreichend empfinde, so kann mich die Akkureichweite nicht so recht überzeugen.

    Das ging mir bei meinem Probefahren auch so. Ich bin erstmal auf die Autobahn um zu sehen, wie er sich dort so fährt, und war ziemlich baff, wie schnell der Akku leer war. Man darf sich da nichts vormachen, der kleine Akku funktioniert gut in der Stadt auf den Kurzstrecken innerhalb der Reichweite. Aber auf Überlandfahrten ergänzt er im Hybridmodus eben nur. Wenn es effizienter ist und ausreicht, mit wenig Leistung (kW) zu fahren, tut er das mit Batterie und ohne Sprit (wie eine Start-Stop-Automatik, nur in voller Fahrt). Daneben nutzt er die zurückgewonnene Energie aus dem Bremsen, was den Spritverbrauch entsprechend etwas senkt.


    Ansonsten hat er eben einen normalen modernen Benzinmotor mit kleinem Hubraum und allem, was daraus folgt. Im Sportmodus kann man trotzdem Spaß haben (Motorvorwärmen empfohlen).

    Schafft ihr die vermeintlichen 1,9 bis 2.0 Liter auf 100km bzw. die ~ 22kwh auf 100km oder unterbietet ihr den Verbrauch ?

    Tatsächlich ja:
    Tanken im Dezember:
    Tanken im Februar:


    Im elektrischen Modus rechne ich persönlich inzwischen mit einem Verbrauch von 20 kWh/100km. Das liegt aber auch an meinem Bilderbuchfahrprofil und sparsamen Einsatz der Heizung. Es sind knapp 20 km Arbeitsweg (eine Strecke vom Stadtrand in die Stadt), in der Regel mit sehr guter Verkehrssituation.


    Ab und zu kommt ein Ausflug am Wochenende mit dem Motor dazu.


    Längere Überlandfahrten sorgen natürlich für höheren Verbrauch. Aber im Alltag schaffe ich die angepriesenen Werte tatsächlich.