Beiträge von Flammberger

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    Hallo Zusammen,


    Ich habe leider sehr wenig Informationen in den deutschen Foren zum Einbau von Aftermarket-Radios im Renegade gefunden.


    Daher wollte ich euch einfach mal meine Erfahrungen schildern.
    Der Thread ist keine Werbung für irgendwelche Produkte, ich habe alles was ich dabei verbaut habe, selbst gekauft und bezahlt. :)


    Das Hauptaugenmerk liegt dabei nicht auf dem verbauten Radio, es geht hier primär darum, mit welchem Zubehör man das Radio tauscht, ohne Funktionen einzubüßen.


    Ausgangslage ist mein Jeep Renegade MY17 "Upland" (Austattung ähnlich dem Limited).
    Dieser kam serienmäßig mit dem 5" Uconnect Radio mit DAB+ und TomTom-Navigation:


    new-jeep-forum.de/attachment/17750/
    Hier ein Foto von der teilweise interessanten Routen-Führung... :D


    Möchte man ein solches "uconnect Head-Unit" durch ein anderes Gerät ersetzen, dann findet man auf den üblichen Online-Markplätzen als erstes verschiedene Angebote, optisch identischer, chinesischer Fabrikate, welche in einem passenden Einbau-Rahmen daher kommen und sich hauptsächlich beim Lieferumfang, der CPU und RAM Ausstattung als auch beim Android-ROM unterscheiden.


    Tatsächlich handelt es sich dabei aber keinesfalls um ein speziell für den Renegade produziertes Gerät. Der selbe Typ Android Radio wird zu Hauf auch für andere Modelle angeboten.
    Auch weiß man gerade bei Anbietern mit Sitz in China nie 100% welchen Klon eines Klons eines No-Name-Produktes man tatsächlich bekommt.
    Oft werden diese sogar erst wenn man sie bestellt auf den dortigen Märkten eingekauft und liegen gar nirgendwo "ab Lager".


    Entsprechend durchwachsen sind die Erfahrungsberichte die man zu diesen Geräten findet.


    Ich habe mich dennoch zum Kauf dieser Variante mit 2GB RAM entschieden, die zudem mit einem passenden Kabelbaum und CAN-BUS Apdater geliefert wurde.



    Mein Anfangsverdacht, dass es sich um kein "Renegade-Produkt" handelt, hat sich beim Erhalt dann auch bestätigt. Das Radio selbst war separat verpackt.
    Alles weitere Zubehör, der Einbaurahmen, der Kabelbaum mit dem CAN-Bus Adapter und die Rückfahrkamera lagen lose im Paket.
    Das auf dem Produktbild als "Free-Gift" angepriesene zusätzliche externe Microfon hatte man leider vergessen, dafür war noch ein einfacher DIN-Antenne auf Fakra Adapter dabei. :D
    Man war hier also immerhin um Konnektivität mit dem KFZ bemüht, ohne Phantomspeisung ist der Adapter nur leider nutzlos.


    Für optimalen UKW-Empang brauchte ich einen solchen Adapter, der den Anschluss der Diversity-Antenne mit Phantomspeisung erlaubt:



    Desweiteren habe ich im Vorfeld ein Fakra auf SMA Kabel für den Anschluss der originalen GPS-Antenne:



    Sowie einen DAB+ USB Stick und ein dazu passendes Fakra auf MCX Kabel (Anschluss je nach Modell des Sticks) für die Verwendung der originalen Dachantenne gekauft. :)


    Damit die Original-USB Anschlüsse funktionieren, braucht man einen Adapter von USB-A-Stecker auf USB-Mini-B-Buchse.


    Das Original-Radio ist schnell ausgebaut.
    Man nimmt dazu einfach ein paar alte Scheckkarten, steckt diese in den Rahmen und zieht von der Seite beherzt daran.


    Der erste Anschluss des "China-Radios" mit dem mitgeliefertem Kabelbaum:



    brachte leider schnell erste Ernüchterung...


    Das Teil selbst lief ganz gut, das Gerät braucht wesentlich weniger "Bedenkzeit" als das Uconnect, Android 10 scheint so eine Art Fast-Boot zu unterstützen, so dass es nach dem Einschalten der Zündung tastächlich nur wenige Sekunden braucht, bis das Gerät am Start ist.
    Der CAN-Bus Adapter (SimpleSoft RPH-5-CH001) für sich alleine schien ebenfalls zu funktionieren, das Signal für den Rückwärts-Gang lag an, der Parkpiepser funktionierte und es gab keinen CAN-Fehler im Auto und die Türen hinten gingen auch noch auf. :thumbup:


    Ein Anschluss des CAN-Adapters über RX und TX am Autoradio war ebenfalls mit passendem Stecker vorgesehen.


    Nur leider hatte ich das Pech ein Radio aus einer Klitsche erhalten zu haben, die keinen CAN-Decoder Funktion ins Android-ROM eingebaut hatte. X/


    Auf die "Vehicle Settings" hätte ich an dieser Stelle noch verzichten können - diese habe ich sowieso auf mein Gusto eingestellt und habe sie danach nie mehr verändert. (Im Zweifel habe zudem ich die Option, den Umweg über OBDII und AlfaOBD zu nehmen.)
    Die Komfort-Steuerung beim MY17 hat ohnehin mechanische Tasten und einen Hinweis auf offene Türen brauche ich auch nicht.


    Aber meine Lenkradtasten für die Mediensteuerung waren damit tot. ;(


    Die Erfolgsausichten einer Produkt-Reklamation bei huizhoushi yunxingtianxiakeji youxiangongsi aus Huizhou konnte ich mir an einer Hand ausrechnen.
    Daher blieb nur die Suche nach einer Alternative:


    Gefunden habe ich diese mit dem CAN-BUS Kabelsatz: CTUJP01 von connects2


    Damit ist der Anschluss praktisch aller After-Market Radios mit den Standard-ISO Steckern (braun und schwarz) und "Universal SWC" (KEY1, KEY2) im Jeep Renegade möglich ohne irgendwelche Funktionen zu verlieren. :023:


    Leider ist die Dokumentation des CTUJP01 mehr als spärlich und man benötigt für den Anschluss der Steering-Wheel-Control noch ein weiteres Kabel welches nicht im Lieferumfang enthalten ist.


    Der Adapter verfügt über einen S-Video-Ein- und Ausgang und wird zwischen Radio und Rückfahrkamera (falls verbaut) angeschlossen.
    Über die "Sprachebfehl"-Taste am Lenkrad gelangt man dann in ein über dieses Video-Signal erzeugtes Menü, indem sämtliche "Vehicle-Settings" und Einstellungen für den Adapter verfügbar sind.
    Ist keine Rückfahrkamera verbaut, werden bei eingelegtem Rückwärtsgang die Parkpiepser graphisch dargestellt.


    Der Anschluss war schnell gemacht:


    Ein Kabel vom Radio auf ISO-Stecker war beim "China-Radio" zum Glück mit in der Radio-Kiste...



    Das SWC Kabel wurde mit KEY1 und KEY2 vom Radio verbunden. GND habe ich, da es ja nur eine Steuerleitung ist, kurze Hand über den Schirm einer nicht benötigten Cinch-Buchse angeschlossen. :023:
    Abgehend vom großen Stecker gibt es ein grünes, ein rosanes und ein lila-graues offenes Kabel, die Anleitung spricht hier von Mute(Grey), Speed Pulse (Pink) und Reverse (Purple) ?(
    Die Lösung für den Rückwärtsgang lag dann darin, das lila-graue Kabel mit "Reverse" am Radio zu verbinden.


    Beim Anschluss im Auto dann wieder ein kleiner Schock:


    Zwar funktioniert zunächst alles wie beschrieben inkl. SWC... :love:
    ...aber beim 3x Zündung-An blinkt der Kilometerstand, was einen CAN-Bus Fehler bedeutet. :schock:
    Die Anleitung vom CTUJP01 gibt nichts dazu her. Der Support des Herstellers ist überfragt. Und erste Treffer auf Google sagen, dass ein Proxy Alignment nötig wäre.


    Das möchte ich aber nicht, schließlich will ich die Möglichkeit behalten, das uconncect wieer einzubauen, ohne Scherei, Radio-Code-Eingabe und solchen Käse. :thumbdown:


    Nach verzweifelter Suche habe ich dann in den "Infoadapter Setting" eine Einstellung für den "Betriebsmodus" gefunden, bei der man einen Wert zwischen 1 und 5 wählen konnte und mit 2 waren CAN-Adapter und Renni dann endlich ein glückliches Paar ohne Knatscherei. <3 <3 <3


    Fazit:


    Will man ein anderes Radio verbauen, ist der CTUJP01 jeden Cent wert, auch wenn Dokumentation und Support sehr schlecht sind.


    Hätte ich vorher gewusst, dass es dieses Gerät gibt, hätte ich wahrscheinlich einen Doppel-DIN Rahmen und ein beliebiges Marken-Android-Radio mit verlässlichen Käuferbewertungen gekauft.
    Der Anschluss mit dem CTUJP01 wäre kein Problem gewesen.


    Das China-Head-Unit hat zumindest den Vorteil, dass es sehr flach ist. Damit ist der Einbau relativ leicht, da die ganzen Kabel und Adapter, problemlos Platz hinter dem Radio finden. :)
    Ansonsten fühlt es sich wie ein sehr billiges Tablet an, es funktioniert recht gut, ruckelt hier und da aber mal und bei CPU-lastigen Apps stockt auch mal die Musik. Die smoothness von iOS sollte man hier keinesfalls erwarten.
    Mit iGo war zudem schon eine brauchbare Navi-Software mit Offline-Karten vorinstalliert.

    Sofern es aber um den o.g. Weg zur Arbeit geht, und man geographisch bedingt kein Allrad benötigt ist der 1.6er wohl die bessere Wahl.
    Noch etwas sparsamer, allerdings damit nur als Schalter zu bekommen.

    Ich kluckscheiße mal hier rein:


    Den 1.6er Diesel gibt es auch mit 6 Gang DCT. (2016 bis 2020)
    Habe da aber keine praktische Fahr-Erfahrung. Ist wahrscheinlich auch nicht sooo oft bestellt worden, weil halt Aufpreis.


    Kann mich Paulator & Co aber nur anschließen. Der 2.0 Diesel ist mit der 9 Stufen Automatik ist eine gute Wahl. Bin auch beide gefahren auch den 170PS im Trailhawk.
    Verbrauch hängt aber wahrscheinlich unabhängig von der PS vom Fahrer ab, die Automatik lernt da auch mit und schaltet, wenn man häufiger Kick-Down gibt, erstmal eine Zeit lang später hoch.
    Ich habe mit dem 140PS mit Sommerreifen locker 6L geschafft, mit den ATs pendelt sich der Vebrauch so bei 7-8 ein, je nach Jahreszeit, ob die Heizung läuft usw.
    Er bleibt aber auch bei Vollgas-Fahrten auf der Bahn unter 10L.

    Ein pechschwarzer WK2 Overland Facelift mit getönten Scheiben und HEMI V8. 8)


    Aber nicht im Tausch für meinen grünen Giftzwerg!
    Ich mag meinen Renegade. Ich steige immer noch mit einem fetten Grinsen in dieses Auto ein.
    Er macht einfach mega viel Spaß egal ob auf der Straße, Wald und Flur oder Eis und Schnee ist Ausdruck von Individualität und der 2L Diesel obendrein noch vergleichsweise sparsam.
    Momentan trübt nur der seit diesem Winter schlechte Radio Empfang unsere Beziehung etwas. :(
    Und der Kofferraum könnte manchmal etwas größer seien. :D Aber ich habe die Entscheidung für den Renegade bisher keine Sekunde bereut. <3


    Ich hoffe das er mich die nächsten Jahre begleiten wird.
    Aber angenommen ihm würde etwas zustoßen, wäre das erste Auto, das ich mir ansehe würde, vermutlich wieder ein Renegade.
    Dann wahrscheinlich ein PHEV Trailhawk.

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    mal die LED Variante... :P

    @Flammberger - windabweiser schon montiert? ^^

    Arg... sorry für die späte Antwort... Die Bestellung aus UK wurde storniert.


    Ich habe jetzt die günstigen von HEKO dran. Vorne und hinten. Gekauft für 32,80 auf eBay.


    Vorne halten sie problemlos ohne Klammern. Hinten habe ich jeweils nur eine Klammer fest bekommen, die 2. ist immer wieder raus gefallen. Hält aber auch so ganz gut.
    Wenn man die Spiegel anklappt, drücken die leicht dagegen, so wie es in dem anderen Thread auch schon drin steht. Mich stört das aber nicht.


    Bin damit bisher zufrieden.

    So ich habe es geschafft. Die General Grabber AT3 in 225/65 R17 sind mit 20mm Spurplatten vorne und hinten montiert, es ist alles abgenommen und eingetragen. :)


    An dieser Stelle erstmal Danke an happyrenegade und Michael die mir beide das Autohaus Haese bei Düsseldorf empfohlen haben und natürlich an Herrn Krings und die Leute dort.
    Dort hat man offensichtlich eine Menge Kompetenz rund um das Thema Jeep Umbauten, der Kostenvoranschlag hat ziemlich gut gepasst und man wird dort gut beraten. :023:



    Alleine von der Optik macht der Reifen echt einiges her. :D


    Für das Reserverad habe ich eine Borbet Felge vom Verwerter besorgt, die vorher auf einem Opel Astra H montiert war. Der Lochkreis passt. Die Einpresstiefe ist etwas geringer und die Felge breiter, macht an der Innenseite der Felge eine Differenz von +0,5cm - ausprobiert habe ich es nicht, denke aber dass das ohne Probleme passt, falls ich mal drauf angewiesen bin. Einen Scherenwagenheber gab es auch beim Verwerter und mein Drehmomentschlüssel liegt sowieso immer im Auto.
    Den Grabber AT3 für das Reserverad habe ich auf eBay Kleinanzeigen geschossen (unbenutzt). Mit montieren und auswuchten hat mich mein vollwertiges Reserverad + Wagenheber nun exakt 144€ gekostet. Das ist mir das Sicherheitsgefühl wert und im Zweifel ist es wahrscheinlich sogar billiger als alles mit dem Tire Fit Zeugs vollzusauen und dann im Anschluss an die Panne einen neuen Reifen, RDKS und die Felgenreinigung zu bezahlen.


    Das mit den Sommerreifen ist ja echt seltsam - original war da die TH Bereifung drauf, die übrigens ziemlich gut war!!

    Bei mir waren Bridgestone Turanza T001 montiert. Der ist übrigens ein exzellenter Sommerreifen gewesen, mit dem man den Renegade auf trockener Straße schon ziemlich sportlich bewegen konnte. Als solchen kann ich diesen Reifen nur empfehlen.
    Laut einigen Testberichten wurden wohl auch Renegades mit diesem Reifen ausgeliefert.


    Mit den General Grabber AT3 bin ich aber auch sehr zufrieden bisher.
    Seit gestern Mittag, habe ich die AT3 rund 150km auf trockener Straße bewegt. Das Fahrverhalten, auch bei schnellerer Kurvendurchfahrt ist überraschend gut.
    Der Vebrauch liegt laut Bordcomputer bei meinem Fahrprofil bei 6,7L / 100km - mit den Turanza Sommereifen habe ich meist so um die 6,4L / 100km gehabt. Der rechnerische Realvebrauch lag bisher sogar immer etwas darunter.


    Da mein Smartphone gerade spinnt und keinen Fix mehr bekommt, konnte ich die Tachoabweichung selbst noch nicht testen.
    Tests auf anderem Untergrund und auf Straße bei Nässe stehen natürlich auch noch aus.

    Der hässliche Prügel lag bei meinem MY17 nicht plan an der Stoßstange an, eine Nase sitzt in den Waben unten drin und hält das Ding zusätzlich.
    Falls die Nase passt, spielt die flachere Stoßstange vermutlich keine Rolle.


    Ich habe mein 40er Kennzeichen ohne das Ding an die Stoßstange geschraubt.
    Persönlich finde ich das beim Facelift ohne diesen Schneeschieber auch sehr viel besser gelöst.

    Danke an Alle für die Antworten. :)


    Du schreibst Sommereifen. Original waren Ganzjahresreifen drauf!?

    Es sind definitiv Sommerreifen mit DOT von 2017 und zu 37tkm passender Abnutzung montiert.


    Zitat von Paulator

    225/65R17 sollte kein Problem darstellen - auch mit dem Tacho nicht. Beim Upland sind Spurplatten aber angeraten. Das wolltest Du ja eh machen... Im Bereich Köln, Leverkusen, Overath gibt es Prüfer, die das eintragen... Hier auf alle vorher mal die Fühler ausstrecken!!

    Danke fürs Mut machen. Ich denke ich werde mal mit etwas Vorbereitung die Prüfstelle meines Vertrauens aufsuchen und da mal horchen...
    Vielleicht haben die ja Lust sich mein Vorhaben im Vorfeld anzuhören. Mehr wie mit Fackeln und Mistgabeln vom Hof gejagt werden, kann ja nicht passieren. :D


    Zitat von Paulator

    Reserverad auf Alu habe ich auch dabei (Größe beachten!!)

    Hast du direkt eine Felge aus dem Zubehör genommen oder hast du mal angefragt, was unsere Originalfelge beim Jeep Händler kostet?


    Das mit der Radgröße macht natürlich Sinn.
    Dann sind die Notrad-Sets die man für den Renegade kaufen kann, wahrscheinlich nur für die FWD Version.


    Mein Reserverad wäre dann im Durchmesser 34mm größer als deins... Ich hoffe das passt dann auch noch in die Mulde rein?! :D
    Werde morgen selber mal messen. Gerade steht der Renegade im Regen. :rolleyes:


    Ich habe auch da schon etwas gesucht, Alus aus der Richtung GM-Opel gibt es mit passendem Lochkreis auch schon mal gebraucht in der Bucht, allerdings keine ET40...
    Eine geringe ET bedeutet ja nur, dass das ganze Rad weiter von der Radnabe weg steht? Das sollte dann ja kein Problem seien oder?



    Das Schutzblech für die Kardanwelle aus dem Zubehör habe ich übrigens schon hier liegen. ;)

    Hallo Forum,


    Seit Anfang Mai bin ich glücklicher Besitzer eines 2017er Renegade Upland.
    Auf den serienmäßigen Alu-Felgen sind derzeit noch die originalen Sommerreifen in 215/60R17 montiert.




    Um auch ohne eine Höherlegung etwas an Offroad-Look und ein kleines bisschen Bodenfreiheit zu Gewinnen würde ich gerne eine andere Reifendimension und Spurplatten zusammen mit AT Reifen montieren.


    Ich habe schon alles hier im Forum gelesen was ich zu dem Thema gefunden habe, aber da geht es in der Regel um den Trailhawk, der ja - glaube ich - serienmäßiger höher ist als meiner.
    Und auch darüberhinaus herrschen noch einige Unsicherheiten. :whistling:
    Auch die Firma Pauli habe ich natürlich schon gefunden, aber die Entfernung ist mir etwas zu groß um dort anzufragen.



    Was ich mir vorstelle:

    • Die schwarzen Alufelgen :love: sollen bleiben. Die Bonz, die der Pauli da verbaut, sind auch hübsch, aber ich mag die Dinger hier echt gerne und sie gehören glaube ich zum Sondermodell Upland dazu.
    • Das Serien-Fahrwerk würde ich gerne erstmal so belassen. (Vielleicht später :D )
    • General Grabber AT3 in 225/65R17
    • Spurverbreituerung von 20mm hinten und 15mm vorne (oder mehr? auf jeden Fall mehr auf der Hinterachse, glaube das wird stimmiger aussehen)
    • Der Tirefit-Shit fliegt raus und wird durch einen vollwertigen Reservereifen ersetzt.
    • natürlich alles mit TÜV und Eintragung und ohne dass ich in der Baustelle dem Hintermann den Schotter in die Scheibe schieße. :)


    Fragen:


    • Hat eventuell hier jemand Erfahrungen mit einem konkret vergleichbarem Umbau?
    • Hat jemand eine Empfehlung welche Spurplatten ich verbauen könnte? Laut Papieren sind meine Felgen 7Jx17 mit ET40.
      Auf Italowelt habe ich 20mm Platten von SCC gefunden, bei denen man auch das Gutachten einsehen kann. Dort sind aber lediglich ET von 24 bis 38mm gelistet, die Bon'z haben auch nur ET 31... Sollte es daran schon scheitern? :schock:
    • Ich würde mir beim Reserverad gerne die Kosten für eine 5. Alufelge und Platz im Kofferraum sparen. Daher ist meine Idee, eine Stahlfelge mit 6,5x17 ET40 aus dem Zubehör zu verwenden und eventuell einen Reifen mit geringerer Breite montieren - welche Dimension nehme ich da am besten?
      Einfach einen der alten Sommerreifen?
      Diese Noträder haben ja auch oft einen kleineren Abrollumfang, oder? :whistling:
      Ich vermute mal, ich müsste dann auch andere Radschrauben besorgen und im Pannenfall auch die Spurplatte demontieren?
    • Kommentare und Meinungen zur Machbarkeit sind natürlich auch gerne gesehen. :)



    Gruß,


    Mirko

    Die "Pröckel" gibt es für ein paar Euro aus China, die habe ich in meinem 2017er Citroen Berlingo auch irgendwann mal nachgerüstet, damit die Beifahrerfussmatte beim Einsteigen nicht weg rutscht.
    https://www.ebay.de/itm/383212587576
    Es kostet natürlich etwas Überwindung die einzuschrauben...


    Mein Renegade hat die originalen Gummi-Fußmatten drin. Diese kann ich auch nur empfehlen. :)