Also mal Hand aufs
: Meinen 2.0L Diesel (MY17, Euro 6b, kein Adblue) riecht man gerade jetzt, bei den aktuellen [kalten] Temperaturen definitiv...
...vor allem beim Losfahren bzw auf "kurzen" Strecken wie den 12,5km zur Arbeit und zurück...
Auch der Verbrauch ist im Winter immer spürbar etwas höher. Das hat beim modernen Diesel diverse bekannte, technische Hintergründe, die sich auch negativ auf Abgasrückführung und Abgasreinigung auswirken.
Dieser "Kaltgeruch" im Winter war bei dem 2017er Citroen Berlingo mit SCR-System (der hatte auch schon Euro 6d oder sowas), den ich vor dem Renegade ein Jahr lang gefahren bin definitiv besser.
Das Baguette war allerdings Dauergast in der Werkstatt: u.a. weil sich die Pumpe vom AdBlue Tank festgefressen / verklebt hatte (aber auch wegen Getriebeproblemen und anderen "lustigen Kleinigkeiten")...
Daher bin ich ehrlich gesagt froh, dass mein Renegade keinen Pipi-Tank hat.
Nebst dem enormen Fahrspaß, den mein Renegade mir bringt und der guten leichten Geländegängigkeit, ist aber auch der Diesel / Verbrenner an sich für mich aktuell aus diversen Gründen noch ziemlich alternativlos.
An dieser Stelle dennoch vielen Dank an alle, die zum einen weniger egoistisch sind als ich oder besser privilegiert sind in Sachen wie Wohnort, Nahverkehrsanbindung, Finanzen, usw. und zur Kompensation beitragen. 
Back2Topic:
@TraxXavier
Da du irgendwas im Eingangspost durcheinander geworfen hast:
Der Renegade den du bisher Probe gefahren bist, ist dann der 120PS Diesel aus 2016 mit 53tkm Laufleistung oder der 2018er mit 40tkm? Ich durchschaue das gerade nicht. 
Ich bin mittlerweile durch Leihwagen während Inspektionen usw. schon ein paar verschiedene Rennies gefahren und ich glaube, wenn dir das Ansprechverhalten des 1.6 Diesel gefallen hat, wird dich der 1.6 E-torQ sehr enttäuschen.
Das war gefühlt das müdeste was ich in dieser Karosse bisher gefahren bin - selbst mit dem 1.0L 3 Zylinder Down-Sizing-Käse fuhr er souveräner als damit.
Dein vermutliches Fahrprofil spricht eher weniger für den Diesel. Daher würde ich dir raten keinen der beiden zu kaufen und erstmal weiter zu suchen; vielleicht gezielt nach dem 1.4 MultiAir Benziner. Der kommt dann auch mit einem 6-Ganggetriebe (Alternativ mit 9 Gang Automatik) - entsprechend überrascht mich auch nicht, dass auch der Vergleich auf spritmonitor für diesen Motor spricht.
Erhöhe ich dein Bugdet noch minimal, finde ich auf mobile.de auch schon ein paar neuere (BJ19-20) 1.3 T-GDI mit nur geringfügig mehr Laufleistung als deine Kandidaten.
Darüber hinaus, lehne mich mal noch etwas weiter aus dem Fenster, auch wenn mich die 2WD Fraktion hier Forum dafür wahrscheinlich kannibalisieren wird:
Der Renegade ist besonders im Stadtverkehr, durch die Konstruktion der C-Säule kein besonders übersichtliches Auto. Daran ändern auch die großen Außenspiegel nichts, die toten Winkel besonders bei Radfahrern hinter dir sind riesig.
Generell tragen SUVs nicht gerade zur besseren Übersicht des Fahrers im Stadtverkehr bei, das ist einfach Fakt. Und auch bei der Kraftstoffeffizienz gibt es sicherlich besseres als den Renegade. Und auf dem Gebrauchtmarkt gibt es vergleichbare, günstigere Fahrzeuge anderer Hersteller.
Aber wenn er dir halt optisch gut gefällt - und die Optik ist und bleibt ein Alleinstellungsmerkmal - Go for it. 
Was ich ihm noch zugute halten würde, ist dass er durch seine kantige Form recht gut für manchen Transport geeignet ist und trotzdem noch easy in eine "VW-Golf große Parklücke" passt.
Ich habe schon mehrere Waschmaschinen / Trockner und einen kleinen Kühlschrank transportiert und auch eine Woche Winterurlaub mit 3 Freunden und ner Meeenge Gepäck war kein Problem.