ich verstehe die Aufregung nicht.
In diesem unserem Lande hat die Politik schon so oft behauptet, sie hätte den Stein der Weisen gefunden, der sich im Nachhinein als kümmerliches Sandkorn rausgestellt hat.
Meine These geht dahin, daß der Kurzstreckenverkehr sich nach und nach auf E-Autos verlagert (soweit kein atttraktives ÖPNV-Angebot ihn aufnehmen kann).
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Das wird es nie geben. Weder ein attraktives ÖPNV Angebot, noch einen ÖPNV, der die Menge an Menschen aufnehmen kann, die heute täglich und wöchentlich zwischen Wohnung und Arbeitsstätte hin- und herpendelt.
Und das sich der Kurzstreckenverkehr auf E-Autos verlagert, da muß noch viel passieren. Derzeit völlig uninteressant. Weil viel zu unflexibel. Und wo sollen denn all die Menschen ihre E-Autos laden? Vor allem diejenigen, die in den gr0ßen Städten wohnen und Laternenparker sind. Ich stell mir das gerade vor. Du hängst dein E-Auto an die Laterne und musst alle 2 Stunden nachschauen, ob dir nicht wer anderes die Steckdose "geklaut" hat.
E-Autos werden erst dann interessant, wenn der Ladevorgang im Grunde genommen nicht länger dauert, als ein Tankvorgang. Aber vorher muß noch geklärt werden, wo der viele Strom herkommen soll. Ich seh da die Grünen schon mit den Augen rollen. Sie wollen E-Autos und machen sich kein Gedanken über die Stromversorgung.
Sie sind gegen Atom- und Kohlekraftwerke.
Will jemand einen Windpark bauen, wer ist dagegen? Die Grünen
Will jemand ein Wasserkraftwerk bauen, wer ist dagegen? Die Grünen
Will jemand große Photovoltaikfelder bauen, wer ist dagegen? Richtig! Die Grünen
Sollen große Stromtrassen gebaut werden, damit der Strom auch in den entlegensten Winkel kommt, wer ist dagegen? Die Grünen
So wird das sicher nichts mit der vielgepriesenen Elektromobilität, die ja angeblich so sauber sein soll.