Beiträge von scar2

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Feiertag?

    Ich hab' bei meinem Renegade auch die Scheiben vom Autoglaser tönen lassen. Waren 250 Euro. Ohne die Durchsicht zu verlieren, war die Tönung von aussen einen Touch dunkler als die Serie. Je nach Außentemperatur sind 1-2 Wochen auch beim Profi noch ein paar Flecken zu sehen, aber nichts machen, die gehen komplett weg. Nach 3 Wochen wollte der Autoglaser sowieso nochmal kontrollieren.

    Als ich das letzte Mal das Update eingespielt habe, stand in der PDF noch der Hinweis auf zweimaliges Türen öffnen/schließen und Zündng ein/aus:

    Wenn das Update beendet ist und installierte sowie USB-Stick Version gleich angezeigt werden:
    - die Updatefrage mit Nein beantworten
    - den Stick entfernen
    - die Zündung ausschalten
    - die Fahrertür öffnen und wieder schließen
    - 1 Minute warten, damit sich die Module am Canbus "schlafen" legen
    - die Zündung einschalten und wieder ausschalten
    - die Fahrertür öffnen und wieder schließen
    - 1 Minute warten
    - jetzt ist das Update beendet.
    Während des Updates und der Wartezeiten das Bremspedal nicht betätigen und auch keine andere Tür öffnen.

    Ich empfand den UKW Empfang im Renegade mit 6.5 Navi schlechter als in anderen Autos. Es gab mehr Störgeräusche, Sender waren eher weg.
    Im Stadtgebiet bin ich gerne ohne Antenne oder nur mit 4-6 cm Stummelantenne gefahren (so brauchte ich in der Waschanlage nicht an die Antenne denken). Beides ging beim Renegade aber gar nicht.

    Wenn Navi integriert ist hast du keinen Kabelsalat und es ist immer verfügbar.
    Auf der anderen Seite sind die Karten-/Navidaten alt und eine Aktualisierung kostet mehr als ein mobiles Navi.

    Hatte ich in meiner "Bahnzeit" leider öfter. Die 20 Minuten natürlich nicht so oft, aber 5-15 Minuten kamen leider häufig vor. Oft stand ich ja auch noch wartend an der Haltestelle und dann kamen 2-3 Bahnen hintereinander. :schock:

    Ist natürlich überspitzt.
    Aber leider hat sich bei vielen das Blinken mal vergessen zum notorischen Nichtblinken entwickelt. Straßenbahndurchfahrt zugeparkt, weil die Bahn darf ja nicht einen Kratzer am Außenspiegel riskieren. Es sind vielleicht 200 Personen in der Bahn, während der 20 Minuten Zwangspause kommt schon die nächste und die übernächste Bahn, auch voll besetzt im Feierabendverkehr. Welche Auswirkungen hat das bei den 400 - 600 Personen die in den Bahnen festsitzen und den Leuten, die auf der Strecke auf die Bahnen warten? Der Kratzer am Auto des mal kurz Brötchenholers wäre das geringste Übel.
    Zum Glück ist meine regelmäßig Bahn fahren Zeit lange vorbei und das mein Vordermann nicht blinkt setze ich schon fast voraus. Ist auch ein endloses Thema, das angeführte Urteil ist für mich in diesem Fall jedenfalls in Ordnung.

    Die "Strafen" im Straßenverkehr sollten sich auch mehr an der Führerscheinprüfung orientieren. Nicht geblinkt, Radweg zugeparkt, rücksichtslos vor dem Fußgänger in die Straße eingebogen - Prüfung nicht bestanden. Ähnlich schnell sollte dann auch der Führerschein weg sein, damit man sich so ein Verhalten gar nicht erst angewöhnt.
    Ansonsten bin ich auch dafür, Busse und vor allem Straßenbahnen haben ein dickes Schiebeschild und behindernd parkende Autos aus dem Weg zu räumen.

    Bei meinem neuem Renegade war die Batterie ja geschädigt.
    Zwei Wochen nach Übergabe ist er im Sommer nicht angesprungen. Mir wurde gesagt, ich hätte mir nicht 10 Minuten lang die Einstellungen ohne Motor an durchsehen sollen.
    Hab' ich zwar seltsam gefunden aber nachgeladen und erstmal drauf geachtet. Trotzdem sprang der Wagen drei Wochen später, immer noch Sommer, nach drei Tagen Standzeit nicht an.
    Jetzt die Batterie ernsthaft beim ?( reklamiert. Der lädt voll, prüft die Startfähigkeit und sagt alles in Ordnung. Ich frage nach der Kapazität, das kann er nicht beantworten, JEEP schreibt nur den Starttest vor. Nebenbei fällt noch der Satz, so eine Start/Stop Batterie kostet ja doppelt so viel wie eine normale, die läßt FCA nicht so schnell austauschen. Ich fahr nach Hause, baue die Batterie aus und mache den Kapazitätstest. Nebenbei informiere ich mich erstmal über die Unterschiede der Batterietypen.
    Nach zweimal durchgeführten Test und beide Male das erschreckende Ergebnis von nur noch 20 Ah Restkapazität, reklamiere ich mit meinem eigenen Testprotokoll erneut und bekomme eine neue Batterie zugesagt. Bis ich sie dann endlich eingebaut bekommen habe, verstrichen nochmal 2 Monate, es war dann schon Ende Oktober.
    Die Batterie habe ich dann auch erstmal getestet und kam gleich auf ca. 60 Ah. Danach keine Startschwierigkeiten mehr gehabt.

    Ich sag ja, wenn die Batterie durch in der Vergangenheit erfahrene Tiefentladung geschädigt ist.
    Das kann meistens schon vor der Fahrzeugübergabe passiert sein, auf dem Weg zum Händler oder im Showroom ist die Batterie leer geworden ud wurde erst nachgeladen als das Radio nicht mehr anging oder andere Fehlermeldungen auftraten.
    Eine AGM Batterie ist leistungsstärker als eine "normale" Starterbatterie. Bauartbedingt ist bei einer AGM Batterie aber Glasfservlies zwischen den Batterieplatten, wenn es bei Tiefentladung zur Sulfatierung kommt (es bilden sich Kristalle) bleiben die im Gewebe des Vlies hängen. So reduzieren sie dauerhaft die Plattenoberfläche und somit die Kapazität der Batterie. Bei einer normalen Starterbatterie fallen diese Kristalle nach unten in den "Schlammsammelraum" und beeinträchtigen zunächst noch nicht die Batteriekapazität. Weil die Kristalle sich bei der normalen Starterbatterie in der Akkusäure frei bewegen können, können sie, wenn man es rechtzeitig macht, auch mit der richtigen Ladetechnik noch recht gut aufgelöst werden. Das klappt mit den Kristallen im Glasfaservlies nicht so gut, darum ist es bei AGM Batterien besonders wichtig eine Tiefentladung zu vermeiden.
    Der In der Werkstatt durchgeführte Batterietest testet meist nur die Startfähigkeit der Batterie, also ob sie nach dem Vollladen kurzzeitig den Startstrom bringt. Das kann aber auch ein Akku, der von seinen ursprünglich 65 Ah, jetzt nur noch 25 Ah hat. Die Kapazität der Batterie zu testen dauert länger, das machen die Werkstätten meist nicht.
    Aber bei noch intaktem und vollem 65 Ah Akku sinkt die Ruhespannung in einer frostigen Nacht nicht so schnell wie bei einer geschädigten oder nur halbvollen Batterie.
    Die Batterieüberwachung im Fahrzeug ist ja mit den Daten der intakten Batterie programmiert, stellt die nun in einer Nacht einen größeren Spannungsabfall fest, geht sie von einer nicht genügend geladenen Batterie aus und gibt die SSA nicht frei.

    Eigentlich braucht man nur im Handbuch gucken, was als Ausschlußkriterien für die SSA steht. Da solche Dinge wie Aussentemperatur, Kühleassertemperatur schnell einzuschätzen sind, bleib eigentlich nur das leidige Thema Batterie übrig. Als erstes ist da wichtig, daß das Update von Anfang 2016 für den Laderegler drauf ist. Als zweites darf die Batterie noch keine kapazitätseinschränkenden Tiefentladungen gehabt haben.
    1. Ladereglerupdate ist noch nicht drauf: der Laderegler fängt erst zu spät mit dem Laden an, weil er zur Verbrauchsoptimierung zuerst die Energie in den elektrischen Kühlwasserzuheizer steckt. Das macht sich besonders in der kalten Jahreszeit bemerkbar.
    2. Die Batterie hat durch Tiefentladung Kapazitätsverlust: das passt genau zu der nach dem Werkstattaufenthalt funktionierenden SSA. Die Werkstatt hat die Batterie aufgeladen und es funktionierte zunächst. Da die Batterie durch zuvor erfahrene Tiefentladung und daraus erfolgter Sulfatierung nur noch einen Teil der Kapazität hat gibt die Automatik die SSA nicht mehr frei, denn die Batterieüberwachung stellt am Ladeverhalten das zu geringe Spannungsniveau fest.

    ...
    Ist vielleicht auch beim Renegade so, das die Momentanverbrauchsanzeige beim Freibrennen nicht auf 0 (--) geht, wenn man den Fuß vom Gas nimmt?


    Dann natürlich nicht ... aber das war in deinem Text nicht die Frage ... :rotfl:


    Doch irgendwie schon.
    Aber du hast ja die Frage jetzt beantwortet.
    Ist leider blöd, das es für den interessierten Fahrer keine eindeutige Anzeige gibt und man sich ein Erkennungsmerkmal suchen muß.
    Für die Hersteller würde so eine Anzeige wohl die Co2 Bilanz ruinieren. Antwort eines rumkurvenden Dieselfahrers: Ich wäre ja schon längst zu Hause, aber ich muß noch 20 Kilometer den DPF freibrennen. :schock: