Beiträge von Jacky

Partner:
Feiertag?

    Ich bin sicher keine alte Garde, sondern frischer Einsteiger, kann das aber nachvollziehen. Meine Dienststelle in der Arbeit war anfangs auch recht klein, jeder hat jeden gekannt, jeder hat alles gemacht, alle waren per Du. Jetzt ist das ganze um das 15fache gewachsen, die Leute kennen sich nicht mehr alle persönlich, der Umgangston wird rauer.
    Hier ist es sicher genauso - bei so vielen Usern kann man sich nicht kennen (schon gar nicht persönlich von Treffen) und den anderen von ein paar Posts einzuschätzen geht auch nicht; Missverständnisse häufen sich. Waren es früher noch die eingefleischten Fans und Kenner der Materie untereinander, sind es jetzt mehr "Mainstream"-Mitglieder die Hilfe und/oder Unterhaltung suchen. Die Niveaus sind völlig unterschiedlich, die Themeninteressen auch. Was für den Neuling Raketenwissenschaft ist, ist für den alten Hasen ein ebenso alter Hut.
    Die Zeit wird sich aber nicht zurückdrehen lassen; Jeeps werden mehr verkauft, sind keine Nischenprodukte mehr und mit der Zahl der Besitzer wird auch die Zahl der User steigen.


    Eine Aufsplittung würde ich stark bedauern. Dadurch würde dem Forum auch das verlorengehen, wovon ein Forum eigentlich lebt: von erfahrenen Helfern (mal abgesehen von vernünftigen Kriterien eine Splittung).


    Ich bin begeisterter Mountainbiker und seit mittlerweile knapp 12 Jahren im IBC-(MTB-News) Forum. Dort sind "alle" biker, von ca. 13-80 Jahren. Eine ganz andere Nummer und noch wesentlich - vorsichtig ausgedrückt - heterogener als hier. Das NJF ist dagegen völlig kuschelig und familiär. Und im IBC läuft es auch. Es wird gekloppt und geschlagen, aber es wird auch geholfen und unterstützt. Die Moderatoren greifen nur bei krassen Aussetzern ein, anders wäre es wohl auch nicht zu bewältigen. Respekt vor Robert, dem es hier immer noch gelingt, das ganze trotz der Größe zusammenzuhalten!


    Nur ein Punkt ist mir anfangs aufgefallen: Die Rangordnung. Je mehr Punkte, desto höher der "Dienstgrad". Das könnte tatsächlich den ein oder anderen verleiten, zu posten, obwohl er Nichts zu sagen hat, nur um "befördert" zu werden, frei nach Karl Valentin: es ist schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem.
    So kann es evtl. mal auch zu den o.g. Belanglosigkeiten kommen, abgesehen vom (oder wegen) persönlichen Geltungsbedürfnis. Manche Themenbereiche verleiten aber auch dazu (Guten Morgen, Funthread - obwohl ich ja die Witze schon mag und schon durch Männer/Frauen Witze bestimmt Jeepguru werden könnte)
    Aber ich kann es schon nachvollziehen: mit den Punkten wird (oder wurde?) das Forum am laufen gehalten und die Leute gebunden. Ob es jetzt noch notwenig ist, sei dahingestellt. Aber vielleicht bin ich da auch auf dem falschen Dampfer



    Als Rookie, frei von Nostalgie, kann ich deshalb nur sagen: passt super, ich bin gerne hier. Ich habe schon viel gelernt und Spaß gehabt. Und manche Belanglosigkeiten, Frotzeleien und Jammereien gehören einfach dazu, fast wie im richtigen Leben.

    Das habe ich auch schon nach einem halben Jahr festgestellt: besonders abriebfest ist der Kunststoff nicht. Was habt ihr für Pflegemittel? Kleinere Verbleichungen habe ich gut mit schwarzem Innenraumkunsstofffärber wieder hinbekommen. Das hält zwar länger als 2 h, aber eine langfristige Lösung wird das auch nicht sein.

    ... auf jeden Fall, denn hier wird ja in keiner Weise in irgendein Management eingegriffen. Luftfilter und Luftzuführung sind durchaus gute Optimierungsmöglichkeiten. Egal ob Luftdurchsatz oder Gleichmäßigkeit der Luftströmung - beides sollte einen positiven Effekt auf den Motorlauf haben und sind - obwohl "passive" Eingriffe - sogar etwas Leistungssteigernd.
    Gruß Pete

    ... gerüchteweise ist die Filterwirkung beim originalen Papierfilter besser sowie der Luftmengenmesser könnte verölen. Faktisch/tatsächlich habe ich das aber sonst nirgendwo bestätigt bekommen.

    Ich hab mir für die Türen einfache Kunstoffschutzleisten besorgt, die zumindest mal gegen Türaufschlag schützen.
    Eine Folierung der Front beim Renegade hätte bei uns 380,- € gekostet, was mir halbwegs normal erschien.
    Ich habe es trotzdem sein lassen, da ich nicht so viel Autobahn fahre und sich bei den bisherigen Autos die Schäden doch stark in Grenzen gehalten haben. Alle paar Jahre mal ein kleiner Splitteinschlag - das habe ich mit dem Lackstift einigermaßen wieder ausbessern können. Und im übrigen unauffälliger als mit einer Folie, deren Ränder man i.d.R. doch gut sieht. Aber klar, wenn man das Auto als neuwertig irgendwann verkaufen will, ist die Folie sicher lohnender.


    Ich überlege aber inzwischen auch, wo ich parke. Jedenfalls solange der Jeep noch halbwegs neu ist.

    Wenn die Inspektion nach Herstellervorschrift erfolgt und ausschließlich Ersatzteile in Originalteilequalität verbaut werden, bleibt die Garantie erhalten, auch wenn sie von keiner offiziellen Hersteller-Werkstatt durchgeführt wird (so der BGH - Urteil vom 25. September 2013 – VIII ZR 206/12). Garantiearbeiten selber gehen natürlich immer über Jeep.


    Es ist halt fraglich, wie kulant Jeep nach Garantie ist, wenn am seinen Jeep "fremdwarten" hat lassen und sie nicht wissen, was alles gemacht worden ist. Etwas Risikobewusstsein gehört also dazu.


    Gab´s hier im Forum sogar mal nen Thread dazu.

    Sie: Dein Auto ist kaputt. Da ist bestimmt Wasser im Vergaser.
    Er: So ein Quatsch. Außerdem weißt Du ja nicht mal, was ein Vergaser überhaupt ist.
    Sie: Doch, wenn Du mir nicht glaubst, kannst Du ja selbst nachschauen.
    Er: Also gut, wo hast Du das Auto denn geparkt?
    Sie: Im Pool.

    ProdHaftG kannst in dem Zusammenhang vergessen.
    "Wird durch den Fehler eines Produkts jemand getötet, sein Körper oder seine Gesundheit verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist ...entstehenden Schaden zu ersetzen."
    Dass durch genau diesen manipulierten Diesel jemand an der Gesundheit verletzt wird, ist nicht nachweisbar. Und eine andere, dritte Sache wird auch nicht beschädigt.
    Wenn eine juristische Chance besteht, dann durch die Annahme sittenwidriger Täuschung, so wie es das LG Augsburg jetzt entschieden hat. Wenn sich der Auffassung auch die Gerichte bei der Sammelklage anschließen, dann kann VW bluten.

    Ganz so heiß gegessen, wie es in der EU gekocht wird, wird es bei uns wohl nicht werden.


    Brüssel, Paris und Madrid hatten ja geklagt bzgl. Einhaltung der in diesen Städten geltenden Richtwerten und auch gewonnen.
    In Deutschland ist man - noch rechtssicher - der Aufassung, dass ein EURO 6 - Fahrverbot nicht verhältnismäßig ist (ein A40-Fahrverbot aber schon :S ). Erstmal wird also bei uns nicht viel passieren, da das Urteil keine Pflicht vorgibt, sondern lediglich die Fahrverbote erlaubt.


    Den Druck auf die dt. Autoindustrie, die ja auch im europäischen Ausland verkaufen will, erhöht es aber allemal und treibt die Entwicklung sauberer Fahrzeuge wieder voran (was ich persönlich ja gar nicht so schlecht finde).

    Ist ärgerlich, kann ich nachvollziehen. Aber irgendwann kommt der erste Kratzer unweigerlich. Wenn einem eine unwirsche 20jährige den Einkaufswagen in die Tür rammt, damit sie besser auspacken kann, ist es noch ärgerlicher.


    Wenn Dich einer drauf anspricht, kannst ja immer noch sagen: Habe einen Felsbrocken im Wasser bei der Flussdurchquerung mit dem Renni übersehen.