Großer Vorteil solch eines Antriebes wäre, der Wirkungsgrad des Verbrenners wäre doppelt so hoch wie aktuell, denn, er benötigt kein mehrstufiges Getriebe,
Bei Marineschiffen bis zu einer gewissen Größe ist Dieselelektrischer Antrieb seit Jahrzehnten sehr verbreitet weil es kaum sparsamer geht. Im U-Boot-Bau (ganz konventionell, also nicht Außenluftunabhängig wie unsere jetzigen Boote) ist es letztendlich sogar die einzige preisgünstige und praktikable Antriebsvariante. Zudem hat nahezu jedes Schiff Dieselgeneratoren um die elektrische Energie zu erzeugen - auf unseren Fregatten etwa die Kapazität für eine Kleinstadt.
Diese Konzept hatte schon vor Jahren der Chevrolet Volt und baugleich der Opel Ampera. Leider hat sich dieses Konzept nicht durchgesetzt.
Stimmt, durchgesetzt hat es sich leider nicht, obwohl die Nachfrage insgesamt wohl größer war als das Angebot - besonders hier in Europa, wo die Lieferzeiten schlimmer waren als aktuell beim neuen Suzuki.
VW bringt übrigens in Kürze wohl einen Dieselhybriden (herkömmlicher Art) heraus.
Längerfristig sehe ich immer noch Wasserstoff (egal ob in Verbrennungsmotoren oder als Brennstoffzellen-Treibstoff) als die beste Lösung. Das Tankstellen-Netz könnte etwas angepasst und weiter verwendet werden und die umweltschädliche Produktion der aktuellen Akkutechnik in großem Umfang könnte man sich sparen. Batteriegetriebene Fahrzeuge könnten dabei einen gewissen Stellenwert im urbanen Verkehr behalten.
Ich werde mir zu gegebener Zeit aber trotzdem mal ein genaueres Bild des neuen Jeep-Antriebes machen, denn es muss ja irgendwie weitergehen und "weiter wie gehabt" kann es ja schließlich auch nicht sein.
Was ich übrigens auch nie verstanden habe ist, warum nicht mal konsequent ein KFZ mit Gasantrieb entwickelt wurde - nicht als Add-On, sondern konsequent! Das wäre auch noch relativ "sauber" und dort gibt es bereits ein halbwegs brauchbares Tankstellennetz.
Gruß Pete