Eigentlich habt Ihr - wie ich öfters beobachte - beide recht!
Wobei es ja wirklich nicht um die praktische Möglichkeit der Kombination von Ottomotor und Elektroantrieb geht. Ich denke, da gibt es insgesamt genug Erfahrungen, dass man der Technik durchaus vertrauen kann.
Was ich - offenbar nicht als Einziger - nicht so richtig nachvollziehen kann, ist die Kombination mit einem ...für ein Fahrzeug was sich durch die neue Technik noch mehr in Richtung der 2 Tonnen bewegt als mit dem herkömmlichen Allradantrieb ... so kleinen Motor. Wenn man so ein Fahrzeug als Ersatz für einen gängigen Mittelklasse PKW mit geringer jährlicher Laufleistung haben möchte, welches man selbst nicht "allzu lange" fahren will, kann das System aber auch in der aktuellen Konfiguration eine gute Übergangslösung sein.
Den E-Antrieb auf eine Achse zu setzen und für die andere Achse eine "herkömmliche" (und vorhandene) Lösung zurück zu greifen, minimiert das Risiko natürlich sowohl für den Autokonzern als auch für den Kunden, weil prinzipiell beide Antriebe auch völlig unabhängig voneinander funktionieren. Der reine E-Antrieb läuft im Heckantrieb und der Transit, wenn die Kapazität der Batterie erschöpft ist oder die abgeforderte Leistung in Sachen Geschwindigkeit zu hoch wird eher als Fronttriebler. Nur wenn (kurzfristig) besondere Fähigkeiten gefordert werden, wird die Systemleistung kombiniert.
Ich werde mir das weiter anschauen und wohl noch ein wenig abwarten... 1,3 Liter Hubraum für das Fahrzeuggewicht eines Compass oder Renegade werden für mich aber auch weiterhin kein Kaufargument darstellen (wohl eher nie), da ich meine Fahrzeuge recht lange und auch mit mittlerer Laufleistung fahre.
Gruß Pete