Beiträge von Dilldappe

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Feiertag?

    Vielleicht kriegen es die Franzosen es ja auf die Kette einen größeren Akku reinzubauen. 60km elektrisch würde den Hybrid schon etwas interessanter machen. 100 wären ziemlich genial, dann wäre es fast schon ein Elektroauto.

    Na ja, teuer ist relativ. Ein Bekannter hat ausgerechnet, daß der kleinste Tesla Model 3 ohne Schischi inkl. Förderung effektiv 30k kostet. Rechne da noch 10 Jahre Steuerfreiheit ab, geringere Wartungskosten etc., dann ist das durchaus attraktiv wenn man denn ein E-Auto in der Bauform haben möchte und Reichweite ist bei Teslas durchaus gegeben, zumal an der Autobahn Supercharger rumstehen.


    Mal sehen wie der Model Y so wird, der Model X ist definitiv zu teuer und zu hässlich als Jeep Ersatz.

    Da geh ich d'accord. Zumal man im Akku eh noch nicht die eierlegende Wollmilchsau gefunden hat, wie man beim Thema Lieferfahrzeuge/LKW/Baumaschinen noch sehen wird. Mag sein daß der PKW-Verkehr in absehbarer Zeit halbwegs störungsfrei vor sich hin stromert, aber beim schweren Gerät fehlen noch die Lösungen. Und das fängt schon beim VW-Bully vom Handwerker an, da hat ja selbst die Post schon wieder die Brocken hingeworfen mit ihren Elektro-Lieferfahrzeugen. Teuer beschaffte Elektobusse halten nicht ihre normale Schicht durch, von den LKW-Kolonnen auf den Autobahnen, die ganze Tonnen Akkus bräuchten und stundenlang laden müßten, wollen wir gar nicht reden.


    Nebenbei bemerkt hat sich der Verbrenner ja nicht durchgesetzt weil ihn jemand verordnet hätte sondern weil er im Laufe der Zeit so weiter entwickelt wurde samt der zugehörigen Infrastruktur, daß er sich als nützlich erwiesen hat für die meisten Menschen. Stell den Leute was ähnlich praktikables hin und sie werden schon umsteigen, freiwillig.

    Ich streue mal einen ganz anderen Gedanken ein: Es gibt de Facto kein Recht auf ein eigenes Kfz, auch wenn es sich seit dem VW Käfer vielleicht so anfühlt als könnte sich bald jeder eines leisten. Es ist daher vielleicht etwas kurz gedacht, dass 'die da oben' dafür sorgen müssten, dass jeder beim Thema E-Mobilität uneingeschränkt mit von der Partie sein kann.

    Mit Verlaub, aber "die da oben" dürfen sich immer nur auf Zeit zum Bestimmer aufspielen und wenn zu viel an den Bedürfnissen der Masse vorbei regiert wird könnte das durchaus Leute "nach oben" spülen, die man da eher nicht so gerne sieht, die aber die populäreren Aussagen treffen. Bisher punktet man, auch aufgrund des eher zweifelhaften Personals, nicht wirklich, aber regional durchaus sichtbar. Es steht nirgendwo geschrieben daß sich das in Zukunft nicht ändert. Schon von daher wäre es wohl sinnvoll die Masse bei dem Thema mitzunehmen durch Lösungen statt einfach Ideologien zu verordnen. Ist ja nicht so, daß E-Mobilität nicht auch ihre gute Seiten hätte, man muß halt mal mehr an den schlechten arbeiten und sie in den Griff kriegen, so daß die Leute wirklich wollen statt nur die Steuerermäßigungen abgreifen, die grade verschenkt werden.

    Danke für die Rückinfo. Ich bin der Meinung - RDKS braucht man nicht - alles nur Geldmacherei.

    Dem muß ich widersprechen, so ein System hat mich jetzt schon zwei Mal auf nen schleichenden Platten aufmerksam gemacht, sowie einmal auf einen weniger schleichenden, erst dieses Jahr wieder beim Wechsel auf die Sommerreifen.


    Ob es allerdings so teuer mit Funk sein muß ist die andere Frage, beim Yeti damals haben sie das einfach über die eh vorhandenen Sensoren für [definition=1,0]ABS[/definition]/ESP gemessen. Wenn ein Reifen auf Dauer deutlich anders rundläuft als der Rest gibts Alarm. Hat auch 2x mal gut funktioniert mit dem Warnen.

    Sie haben bestimmt mein Text nicht gelesen. Es geht un 4xe, der hat, glaube ich, kein sperrbares Diff am E-motor.

    Beim Verbrenner wird die hintere Achse während der normalen Fahrt abgekuppelt zum Sprit sparen, eine Differentialsperre hat der Renegade nicht. 4WD lock verhinder in diesem Fall besagtes Abkuppeln und man hat 4WD.


    Elektrisch hab ich das mal ausprobiert als ich einen Leihwagen hatte um den Verbrenner zur Arbeit zu zwingen. Für den Normalbetrieb ist das wohl eher kontraproduktiv da der Hybrid ja grade zwischen den Antriebsarten umschalten soll je nach Lage. Also nur sinnvoll wenn man den Verbrenner unbedingt an haben möchte aus Gründen oder man schwierige Straßenverhältnisse erwartet und schon mal den Allrad einschalten möchte. Aber theoretisch sollte man es wohl dauerhaft anlassen können, mechanisch kann da ja nichts stören.

    Hier ein Artikel zu 80 Jahren Jeep


    klickmich: NTV


    Interessant ist, daß jährlich 1,5 Millionen Jeeps vom Band laufen und Jeep als eine der kostbarsten Marken weltweit mit einem Wert von 20 Milliarden gilt.
    Dann auf die nächsten 80 Jahre! :thumbup:

    Ich würde mich mal von dem Gedanken verabschieden, dass es zukünftig nur ein Antriebskonzept gibt. Jeder wird nach seinem Profil das für ihn passende wählen.
    Es wird dauern, aber die Vielfalt wird wachsen.

    Nicht wenn die Hexenjäger auf Biegen und Brechen alles still legen wollen was etwas mit Verbrennung zu tun hat, egal ob man evtl. synthetisierte Kraftstoffe entwickelt. Dann bleibt uns aktuell nur der Akku solange der Wasserstoff nicht marktreif ist.

    Die Regierung gefällt sich halt darin irgendwas tolles zu beschließen, für das man von der Presse beklatscht wird, aber die Umsetzung sollen andere machen. Ich warte immer noch drauf wie nach 2030 Lieferwagen oder gar LKWs, Baumaschinen und anderes Großgerät geladen werden sollen ... und wie lange. Aber Hauptsache erstmal was beschließen, ob es überhaupt machbar ist interessiert heute noch nicht.


    Dabei bin ich noch gar nicht mal gegen E-Autos, vielleicht wird das nächste sogar elektrisch, aber wenn ich die in der Fläche mit Gewalt durchdrücken will müssen zumindest die Rahmenbedingungen passen.

    Und das ist sogar jemand mit einem eigenen Parkplatz !!!!
    Da sind die ganzen Leute welchen in großen Hochhäusern und Innenstädten wohnen noch gar nicht erwähnt.
    Und von denen gibt es sehr viele.
    Elektrifizieren schön und gut, aber das muss gelöst werden und die Ladezeiten. Weil sonst die Millionen Autos im Land mehr an den Ladesäulen (welche nicht existieren) rum stehen, als dass sie fahren.
    frei nach Goethe: Die Botschaft hör' ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

    Tja, wenn ich noch an die Zeiten denke als meine bessere Hälfte unter der Woche ne Wohnung in Köln hatte. Abends herrschte Krieg um den Parkplatz, unter Umständen gleich mal 3 Blöcke weiter und die Leute haben aus purer Verzweiflung auf Verkehrsinseln und sonst wo geparkt, man mußte nur bis 7.00 Uhr verschwunden sein bevor die Politesse aufkreuzt. Ich glaube kaum daß die auf der Verkehrsinsel eine Ladesäule hinstellen ... :rolleyes:


    Ach ja, Urlaub in Osteuropa ist dann auch Geschichte oder glaubt jemand ernsthaft daran zu Lebzeiten auf dem Balkan ein Netz von Schnelladestationen vorzufinden für seinen deutschen E-Brummer?

    Am besten hat mir die Stelle zum Schluss gefallen, als die beiden das so im fahrenden Auto gelegen haben.
    Das wäre doch innovativ. Ich könnte morgens 1 Stunde länger (oder zusätzlich) schlafen und mein Auto bringt mich zur Arbeit. Dort kurz Zähne putzen... und los geht. Der Stau wurde überschlafen.Cool.


    Oh. Ich arbeite ja von Zuhause :D .


    OK dann der nächste Use-Case: Ich sitze hier ober im Büro und der Jeep fährt alleine nach MC -Drive und hölt mir nen Burger, Pommes und ne 6er Chicken-Wings. Wie geil ist das denn.

    Du vergißt den wichtigsten UseCase: Abends in die Kneipe und dann ins Auto wanken "Schiri/Alekscha, fahr misch nach Hausche!" ^^ :D :whistling: