Oder Du gehst den Weg, den mittlerweile schon einige gegangen sind hier im Forum: Du schwenkst direkt auf einen Wrangler/Gladiator um. Wenn Du wirklich infiziert bist, wirst Du Dir das früher oder später eh überlegen.
Na ja, der Spaß ist ja mittlerweile nicht mehr zu bezahlen ...
Hey vielen Dank für Euer aller Feedback ! Aber ich denke ich werde den Renni mal noch mit etwas Unterbodenschutz ausrüsten und vielleicht tatsächlich nochmal einen geführten Platz besuchen.
Ich schau mal was ich bis dahin technisch und fahrerisch aufrüsten kann.
Auch wenn etwas Aufrüstung natürlich nicht schadet noch zwei Gedanken dazu:
- ich bin mit beiden Rennies ohne irgendwas im Gelände rumgefahren, das geht alles auch so, man muß halt mehr die Augen aufhalten, langsam machen und auch mal lieber den Rückwärtsgang einlegen und ein Schlagloch auslassen im Zweifel. Wenn Du einfach nur mal etwas Geländeluft schnuppern willst kannst Du auch erstmal so ausprobieren und schauen, ob Dich der Virus genug infiziert für teure Umbauten.
- der Limited ist nicht die optimalste Basis für Umbauten. Ein Trailhawk wäre die bessere Ausgangsbasis weil vorne besser und schon Unterfahrschutz. So oder so sollten dann passende Reifen und eine Höherlegung ins Auge gefasst werden.
Hoffentlich endet demnächst mal die Seuche und wir können wieder einen Stammtisch abhalten, dann kann man mal in Ruhe fachsimpeln.
Leider haben sie einige Bereiche eingeebnet in denen man vor 2 Jahren noch ganz gut mit einem Renegade spielen konnte. Mittlerweile gibt es hauptsächlich noch diesen Vulkansandhaufen und ein oder zwei Wege den Berg hoch, die man noch einem Renny zumuten mag. Und die Löcher im Haufen sind auch tiefer als noch vor zwei Jahren. Damals bin ich ja noch todesmutig mit Sommerreifen, Lippe unten drunter und mit ohne Höherlegung das eine oder andere da gefahren, heute müßte ich echt überlegen ob sich das noch mit meinem Renny lohnt die lange Anreise. Andererseits machts mit mehreren Leuten ja immer mehr Laune als alleine ...
Definitiv kann es jedenfalls nicht schaden wenn Ross und Reiter schon mal was anderes als Teer gesehen haben. Von daher ist Claudias Hinweis auf ein Training auf jeden Falls sinnvoll.
Jetzt wird mir schon das Unvermögen von Google Maps in die Schuhe geschoben . . .
Das Unvermögen liegt ganz offensichtlich beim Anwender, weil der nämlich die Route hat über den Nürburgring berechnen lassen statt über die Autobahn zu fahren ...
Wenn ich den Thomas richtig verstanden habe werden Nicht-Trailhawks am Nürburgring keinen Spaß haben. Das deckt sich auch mit deren Beschreibung die ich mal gelesen habe, sie empfehlen da selbst eine Höherlegung.
Die Grube in der Vulkaneifel hat auch ein paar Renny-Spielplätze. Letztes mal waren es alles Trailhawks in allen möglichen Varianten, aber früher bin ich da auch mit meinem Night-Eagle durchgekommen, man muß natürlich die Augen mehr offen halten und ggf. sich mal einweisen lassen. In wie weit die Anreise und Gebühren den Spaß aufwiegen muß jeder für sich selbst beantworten, ein Renegade, zumal ein Limited, hat auch dort nur eine eingeschränkte Spielwiese. Von Siegen aus sind es übrigens 2 Stunden Fahrt nach Birresborn, nicht 3 Stunden was der Roland behauptet
Die Motorkontrolleuchte ist mit Sicherheit der DPF Sensor, ein bekanntes Leiden. Meiner hat auch nicht länger gehalten, der Austausch ist zum Glück haltbarer
Ich wollte nur wissen, ob du die ungefähre Kraftverteilung bei 4WD Lock irgendwo belastbar angegeben gefunden hast. Das es nicht eine starre 50:50 Verteilung ist, ist ja klar. Aber es definitiv auch anders als bei Auto... Irgendwo habe ich mal gelesen das es (okay circa) 50:50 wäre...
Lies den Wiki-Artikel. Active Drive I läuft normal als Frontantrieb und verteilt Kraft an die Hinterachse nach Bedarf. Active Drive Low beim Trailhawk schaltet bei Low (nicht 4wd Lock) die Hinterachse dauerhaft dazu. Sie haben irgendeine Form von Kupplung (Lammellen?) für die Hinterachse so wie VW z.B. eine Haldex-Kupplung verbaut. JL/JT haben ebenfalls eine Lamellen-Kupplung für 4H Auto, nur für die Vorderachse.
Beim Hybrid ist das natürlich alles hinfällig weil 2 getrennte Motoren und komplett elektronisch geregelt. Vermutlich auch der Grund warum es nur noch die als Allrad gibt, viel weniger Aufwand ohne Kardanwelle, Kupplung etc.
7,5 ist für einen Trailhawk jetzt nicht sooo schlecht, je nach Fahrweise, Reifen etc. Mit dem Schalter Limited bin ich im Schnitt mit 6,5 dabei. Drunter nur bei langer Autobahnfahrt mit Tempomat Richtgeschwindifkeit.
Könnte mir vorstellen daß über BT noch mal ordentlich komprimiert wird, mit entsprechenden Verlusten, Autos sind nun auch nicht das beste Umfeld für Funk. Im Zweifel ist Kabel wohl die bessere Wahl.
Da stimmt ja was mit meiner Kiste nicht, unter 10,5 Liter ist da nix zu machen Langstecke Autobahn.
Hast Du vielleicht die falschen Einheiten eingestellt? Meilen\Gallonen\etc? Ansonsten läßt sich das ja per Tankzettel+Kilometerzähler und Taschenrechner gegen checken.
Unter 10,5 komm ich auf Langstrecken ja schon mit dem Benziner Wrangler ...
Warum testet er den steilen Hügel in Sand/Mud? Das habe ich irgendwie nicht verstanden.
Weil der Snow Modus im sonst den gesamten Vortrieb weggeregelt hätte. Diese Schneemodi nehmen dir automatisch das Gas weg und bremsen die Räder ein damit man auf glattem Untergrund nicht unkontrolliert Vollgas rumschleudert. Das ist für normales Fahren auf glattem Untergrund das Richtige, wie man im ersten Test sieht, der Compass kommt unaufgeregt durch die Pylonen. Im Tiefschnee am Berg muß man aber Gas geben und auch die Reifen durchdrehen lassen um sich durchzuwühlen. Der Snow-Mode hätte ihm da alles abgeregelt, deswegen in Sand, da ist volle Power und durchdrehende Räder erlaubt. Der Subaru war im Deep Snow / Mud Modus, der nichts anderes macht. Das ist jetzt keine Jeep-Spezialität, das ist bei allen diesen Fahrprogramme verschiedener Hersteller so. Landrovers Gras /Gravel /Snow tut das gleiche, dort würde man im Tiefschnee auf Muds&Ruts (Matsch) stellen.
Ansonsten hast du natürlich recht, erst den Compass Schnee schieben lassen ist wohl kaum objektiv und natürlich kann man den Compass manuell in einem Gang lassen ...
Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Ohne jetzt die Goldwaage rauszuholen, weil es ja nur das Prinzip verdeutlichen sollte und es nicht auf ein paar % ankommen dürfte, aber aus Interesse: Hast Du mal ne Quelle für diese Aussage?
Selec-Terrain -Vorrichtung und ermöglichen folgende Funktionen: 4WD LOCK (Abb. 102 Versionen mit Schalt- und Automatikgetriebe): Schaltet die Funktion der Abtrennung der Gelenkwelle aus, so dass das Drehmoment sofort auf die hintere Wellenkopplung übertragen wird. Diese Funktion kann im AUTO-Modus und in den anderen Fahrmodi automatisch angewählt werden
Alles anzeigen
Da der Renegade/Compass von der Stillegung der Hinterachse zum Spritsparen mal abgesehen einen permanenten Allradantrieb hat, kann er gar keine feste Verteilung zwischen vorne und hinten haben, sonst gäbe es nämlich Verspannungen im Antriebsstrang (darum hat dein Gladiator auch 4H Auto und 4H Parttime, mit letzterem haste die festn 50:50 und solltest tunlichst nicht auf Teer fahren). 4WD Lock verhindert das Abkoppeln der Hinterachse und bezieht die direkt mit ein, was sonst eben einen Moment dauern würde bei entkoppelter Achse.
Beim E-Jeep ist zu beachten: jegliche Einstellung am Select-Terrain führt dazu, daß der Allrad permanent aktiviert ist, was wiederum bedeutet daß der Benziner immer an ist, da Allrad eben über die zwei Motoren funktioniert. Will man rein elektrisch fahren klappt das nur wenn Select auf Auto steht und 4wd lock nicht an ist!
4wd Lock ist auch keine 50:50 Verteilung sondern bedeutet nur, daß beide Antriebe zwingend aktiv sind, die genaue Antriebsverteilung regelt die Elektronik. Beim alten Verbrenner bedeutete es auch nur daß die zweite Achse nicht abgekoppelt wurde, was sonst aus Spritspargründen passiert. Der Compass/Renegade hat keine echten Differentialsperren, das wird alles über Bremseingriffe geregelt, bzw. beim neuen Hybriden haben die beiden Achsen eben jeweils ihren eigenen Motor, was einer Mitteldifferentialsperre gleich kommt.
Massentourismus ist vor allem im Südwesten ein Thema. Die Leute fliegen mal eben nach Reykjavík, schnappen sich einen kleinen Mietwagen oder einen Bus und klappern den Golden Circle ab, sprich die Ziele die dort bequem zu erreichen sind. Oder legen gleich per Kreuzfahrtschiff an und werden in Massen rumgekarrt im Bus. Je weiter man sich von festen Straßen weg bewegt, um so weniger werden es, schon alleine wegen der Entfernung und natürlich weil dann ohne teurere Geländemobile nichts mehr geht.
Sehr schönes Video, dort sieht man was einem in etwa im Hochland erwartet (im Sommer mit weniger Schnee ).
Wenn Euch also jemand einreden will daß ihr mit allem unter einem Rubicon mit 5" Liftkit und 40" Reifen oder einem Unimog zwangsläufig sterben müßt ist das Humbug, mit einem Trailhawk kommt man ausreichend weit für die üblichen touristischen Ziele. Klar, wer sich ins große Abenteuer stürzen will kann auch da was finden, aber der sucht dann auch danach.
Und noch ein Hinweis: die Insel ist eher klein, die Saison kurz (die Hochlandpisten sind nur von Juni bis September geöffnet) und es kommen jährlich Millionen von Touristen. D.h. man sollte seine Planung rechtzeitig beginnen und frühzeitig buchen, sonst wird es sehr eng. Unterkünfte auf dem Land (ganz besonders im Hochland) sind begrenzt, ebenso Mietwagen und Platz auf der Fähre. Wir hatten bereits Anfang Dezember unsere Kabine auf der Fähre gebucht für Ende Juni, diese Kategorie ist mittlerweile bereits nicht mehr buchbar, nur noch Luxus, Holzklasse oder Sklavenpferche unter Deck.
Wer sich nicht so recht auskennt und sich keine Planung zutraut: wir haben damals bei der ersten Fahrt eine Rundreise mit dem Auto bei einem Veranstalter (DER Tour) gebucht. Das ist recht praktisch, sie buchen einem die Unterkünfte entlang einer Route zu den Sehenswürdigkeiten und geben einem auch noch ein Roadbook mit, wo für jeden Tag Attraktionen entlang des Weges vorgeschlagen werden, die man sich ansehen oder es auch lassen kann. Grade für Anfänger sehr entspannend, man braucht nicht viel organisieren, wenn man den Mietwagen oder gar Flug gleich mit bucht ist quasi ab dem Flieger alles geregelt und man hat einen Ansprechpartner vor Ort. Haben wir in anderen Region dann auch so gehandhabt beim ersten Besuch, als Wiederholungstäter kennt man sich ja dann etwas aus und kann selber wühlen.
gestern auf der Heimfahrt beschwerte sich der Renegade (2.0l Diesel) lautstark, daß er doch gerne einen Motorölwechsel haben möchte. Nun ist aber der nächste Termin laut Plan noch 5000km hin, d.h. es sind erst 15.000 seit der letzten (und ersten) Inspektion runter. Eigentlich sind doch 20.000km das Intervall? Beim ersten Mal hat er die 20k auch brav runter gefahren, der Vorgänger von 2017 hat seine 90.000 auch immer im 20.000 Intervall abgespult. Hat sich da was mit dem MY20 geändert? Coronabedingt sind mehr Kurzstrecken dazugekommen, aber trotzdem gibt es regelmäßig mal längere Strecken vom 30,100 oder gar 200km. Alles sehr dubios ...