Trailhawk: unterschiedliche 4x4-Fahrprogramme (Selec-Terrain) schon ausprobiert?

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  • Hallo Kollegen,



    mich würde mal interessieren, ob einer von Euch schon mal die unterschiedlichen Fahrprogramme (Schnee, Sport, Sand/Schlamm und Felsen) schon mal in der Praxis ausprobiert hat, wie sich diese Programme in der Praxis auswirken und diese tatsächlich für die ihnen zugedachte Situation die optimale Lösung sind)


    Danke!

  • Also ausprobiert habe ich Sport, Snow und Rock. Zusätzlich auch 4WD low und rear lock.


    Die Veränderungen sind im Rock-Modus am deutlichsten, denn er schaltet auch den 4WD low zu. Rear Lock (also Sperrdifferential) sollte man nicht auf festem Boden einschalten (damit die Räder rutschen können).


    Snow:
    verändert die Verteilung des Antriebs mehr in Richtung der Vorderachse und verwendet den 1. Gang nicht. Hat bei mir bei den paar mal, die ich ihn ausprobiert habe, immer gut funktioniert.


    Sand/Mud:
    habe ich noch nicht ausprobiert


    Rock inkl. 4WD low:
    hat sich hervorragend im Offroad-Park bewährt. Wenn Du Dir das YouTube Video von mir dazu anschaust, siehst Du, was dann möglich ist. Der Jeep fährt nicht mehr sehr schnell, aber sehr konsequent mit super Traktion durch alle Schwierigkeiten. Rear Lock war dabei bei mir eingeschaltet.


    Dann kann man ja noch den Bergabfahrassistent verwenden. Ausprobiert habe ich den, aber mir geht das dann doch ein wenig zu langsam den Berg runter, wenn man sowieso schon im 4WD low ist. Also selbst bei 45° und mehr habe ich ihn dann nicht mehr benutzt. Ohne 4WD low kann er hilfreich sein.


    Den Kriechgang habe ich noch nicht probiert.


    Gruß
    Peter

  • Ich habe bisher neben dem normalen Auto(matik)modus nur den Sport-Modus ausprobiert.
    Da verändert sich gefühlt das ganze Auto. Die Drehzahl geht hoch, das Gas spricht besser an, die Gänge werden m.E. weiter ausgezogen und das gesamte Schaltverhalten ändert sich. Der Verbrauch natürlich auch.
    So meine Wahrnehmung. Wenn ich recht informiert bin, wird auch die Lenkung etwas steifer und das ESP wird automatisch deaktiviert (was im EVIC angezeigt wird), lässt sich aber sofort wieder manuell dazuschalten, mit dem ESP-Schalter auf der Mittelkonsole.
    Wenn ich Lust habe, wieder mal annähernd das alte BMW X5 Gefühl zu erleben oder auf einer Landstraße einen Überholvorgang starten will, schalte ich den Sportmodus ein. Ich finde, gerade für einen straßengetrimmten SUV wie den Limited ist dieser Modus eine sinnvolle Bereicherung.
    Ach ja, und das 4x4 Verhältnis beträgt meines Wissens in diesem Modus 40:60, so dass man sportlicher Weise etwas mehr Dampf auf der Hinterachse hat.


    Gruß
    Chief

    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.


    Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
    Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

  • bei Schnee in den Bergen immer mit "snow". Wenn es dann noch was zum ziehen oder rangieren gibt mit dem Anhänger dann rein mit der Untersetzung und der Sperre.
    Im Sommer bei verrschlammter Wiese tut es auch der "Sand/mud".
    Der Sportmodus macht auf Landstrassen mit div. Überholungen schon Sinn. Die Tankanzeige aber dann etwas links liegen lassen.... ;(


    Nur nicht scheuen an dem "Rad" zu drehen, die Konstrukteure haben dafür lang gehirnt<<<<<

    nur Geländewagen:
    Nissan Patrol 160 R6 3,3 Liter 1984-1989
    Nissan Patrol GR R6 2,8 Liter 1989-1993
    Jeep Grand Cherokee ZJ V8 5,2 Liter 1993-1999
    Jeep Grand Cherokee ZJ V8 5,2 Liter 1999-2003
    Audi Allroad V6 3 Liter 2003-2008
    Jeep Grand Cherokee WH V6 2008-2014
    Jeep Cherokee KL V6 2014-2016
    Jeep Grand Cherokee Limited WK2 V6 2016-2017
    Jeep Grand Cherokee Summit WK2 V6 2017-





  • Ich habe alle Modi benutzt, insbesondere im Gelände und die haben exakt die Eigenschaften, die sie haben sollen, so wie Peter es beschrieben hat. Snow benutze ich auch in der Staadt gern, bes. bei Regen, da er dann mit Allrad anfährt.


    Matschige Grüße Nils

    Trailhawk 3,2 V6
    JL Unlimited Rubicon 2,2 mit Open Sky
    Grand Cherokee 3,6 V6 leider Totalschaden

  • mache ich auch - beim V6 echt zum empfehlen.



    Nur so ist das durchdrehen der Vorderräder bei etwas mehr Gas - wenn´s mal schnell gehen muss - zu vermeiden. Bin bisher immer mit permanenten 4-Radantrieb gefahren und das jetzige Fahrverhalten finde ich nicht so gut.
    Von der Technik her bin ich auch nicht ganz sicher, wie das plötzliche Zuschalten der Hinterachse sich da mal auf den ganzen Antriebsstrang auswirkt. Es wirken doch ganz schöne Kräfte von der Vorderachse her, die dann schlagartig durch das Hinzuschalten der Hinterachse abgewürgt werden.

    nur Geländewagen:
    Nissan Patrol 160 R6 3,3 Liter 1984-1989
    Nissan Patrol GR R6 2,8 Liter 1989-1993
    Jeep Grand Cherokee ZJ V8 5,2 Liter 1993-1999
    Jeep Grand Cherokee ZJ V8 5,2 Liter 1999-2003
    Audi Allroad V6 3 Liter 2003-2008
    Jeep Grand Cherokee WH V6 2008-2014
    Jeep Cherokee KL V6 2014-2016
    Jeep Grand Cherokee Limited WK2 V6 2016-2017
    Jeep Grand Cherokee Summit WK2 V6 2017-





  • Die Geländeschaltungen funktionieren wirklich gut. Im Matsch steil bergab ist die Berabfahrhilfe zusammen mit Low-Betrieb eine wirkliche Hilfe, zumal man die Geschwindigkeit verändern kann. Besonders erwähnen möchte ich die Winterschaltung. Bei meinem alten Pajero hatte ich das Problem, dass bergab der Wagen bei Schnee immer schneller wurde, weil das [definition=1,0]ABS[/definition] die Räder beim Rutschen immer wieder freigab. Im letzten Winter mit dem Jeep war dieses Problem gelöst. Winterschaltung und Bergabhilfe. Beim Bremsen schob sich der Schnee vorne zusammen und der Wagen stand. Beim Pajero machten die Bremsen auf. Bei steilen Forststraßen mußte ich oft mit dem Pajero in Schneewächten am Rand reinfahren, um den Wagen zu stoppen; und dann mit der Winde wieder rausziehen. Jeep ist eben amerikanisch: bei der Verarbeitung etwas lässig - aber in der technischen Ideenumsetzung genial.

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