Renegade als "EU Import" bzw "EU Auto"

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  • Hallo Zusammen, ich bin auf der Suche nach einem neuen Renegade, da ich meinen "alten" wegen wirtschaftlichen Totalschadens durch Hagelschaden abgegeben habe.
    Jetzt stosse ich auf Mobile.de auf Händler (einer sogar 12 km von mir weg) welche Renegades zu günstigen Preisen anbieten.
    So wird z.B der 120 PS Benziner als Longitude für 16850.- Euro angeboten, was 5350.- unter Listenpreis ist.
    Was ist der Haken an diesen Angeboten? Früher wurde immer behauptet diese EU Autos wären schlechter verarbeitet oder hätten keine Hohlraumversiegelung oder Unterbodenschutz. Denke aber dass das Unsinn ist, da die alle gleich vom Band in Melfi laufen.
    Hat da jemand Ahnung oder Erfahrungen zu?


    Danke

  • Ich habe im Laufe meiner "Auto-Karriere" auch einige EU-Fahrzeuge besessen.


    Und wenn ich heute ein Angebot sehen würde, dass für mich "passt", würde ich auch wieder ein EU-Fahrzeug kaufen. Diese EU-Autos kommen übrigens vom gleichen Band, wie auch diejenigen Fahrzeuge, die für Deutschland produziert werden. Die Qualität ist daher identisch. Alles andere sind Vorurteile aus der Mottenkiste.


    Ich würde mich immer versuchen schlau zu machen, für welchen Markt der Wagen ursprünglich bestimmt war.


    Dann kannst Du herausfinden, ob/wie sich die Ausstattung beispielsweise von der hiesigen Version unterscheidet. Unterschiede kann es geben. Jäufig aber sind die Wagen auch besser ausgestattet.


    Garantie. Die hast Du auch. Die Frage ist aber, ob alle EU-Länder auch die hiesige 2 + 2 Jahre Garantie haben. Vielleicht haben sie nur die 2 Jahre Herstellergarantie.


    Auch ist es bei EU-Fahrzeugen fasz die Regel, dass sie in dem EU-Land, aus dem sie kommen eine Tageszulassung erhalten haben. Ab diesem Moment beginnt die Laufzeit der Garantie. Du solltest herausfinden, wie lange diese TZ womöglich bereits zurückliegt. Tage, Wochen Monate?


    Du siehst:
    Information ist der Schlüssel, auf deren Basis man entscheiden sollte.

  • Meiner war 2015 auch ein EU-Import bei einem benachbarten Händler. Der Reni kam irgendwo aus Spanien. Ich konnte in Bezug auf Ausstattung oder Verarbeitung keine Unterschiede feststellen bis jetzt. Auch war er überall bei Jeep im System hinterlegt als ich ihn mal bei einem reinen Jeep-Händler beim Servive hatte. Preislich war er damals über 7.000 Euro günstiger.

    Renegade Limited Edition Baujahr 3/2015
    Coloradorot
    140 PS Diesel, 4x4
    9 Stufen-Automatik
    kein Leder, kein Navi, kein Beats aber ansonsten volle Hütte
    Türen und Haube mit Army-Sternen beklebt
    Folienbeklebung auf dem Dach mit USA Flagge
    Original 17-Zoll Limited Felgen schwarz-matt foliert.
    Kühlergrill schwarz matt verbaut
    :!: Anstehendes Projekt: Spiegelkappen schwarz-matt folieren :!:

  • HI,
    bei meinen Grand Vitaras waren auch eingie EU Improte dabei, Service, Garantie kein Problem, allerdings wie Frank sagt, schau ob er eine Tageszulassung hatte.
    Ausstattung war meist gleich, allerdings, die aus Spanien hatten null Konservierung des Motors oder Unterboden,.. :P und keine E-Fensterheber.(2 Türer)


    Ich sehe es wie Frank, wenn es pass,t und du das mit der Garantie geklärt hast, why not?!? :)

  • @Chris1200
    Eu Reimporte sind nicht schlecht. Zufällig hat unser ehemaliger Nachbar bei dieser Firma vor ein paar Jahren einen Seat EU Import gekauft. Den fährt er heute noch und damals ist alles unkompliziert und seriös abgelaufen.


    Meinen Renegade MY 2017 ( normales deutsches Fahrzeug) habe ich im Sommer 2017 bei einem großen überregionalen offiziellen Jeep Händler aber auch mit 6000 € Rabatt erhalten und das sogar mit einem Leasingvertrag. Wie es allerdings aktuell bei den neuen MY 19 mit Rabatten aussieht, habe ich jetzt nicht recherchiert.

  • Ist doch absolute Spitze das es diese Frdl. gibt.
    Freie Marktwirtschaft sach ich da


    und derjenige der dennoch beim offiziellen Konzi kaufen will sieht welche % er dem noch hier und evtl. auch da herausleiern kann/koennte


    good Post Vagabund :023:

  • Danke für die zahlreichen Antworten. Habe jetzt mit einem Jeep Händler gesprochen, der hat mir bestätigt, dass die Fahrzeuge alle identisch sind und von den gleichen Bändern rollen. Unterschied ist aktuell bei der erwähnten 2+2 Garantie.


    Ein grosser Vorteil der EU Händler ist, dass man dort sein Fahrzeug komplett individuell konfigurieren kann, also nicht an die teils schwachsinnige Paketpolitik des Herstellers gebunden ist - die EU Fahrzeuge sind komplett konfigurierbar.


    So ist es z.B möglich beim EU Händler das Auffahrwarnusystem für 160.- Euro unabhängig vom Paket zu buchen, bei Jeep musst du es im Paket nehmen.


    Kann man hier schön sehen: https://www.fever-auto.de/auto…ma-bluetooth-x__22288.php
    (alles einzeln wählbar).
    Nachteil ist dafür, dass die Grundausstattungen der jeweiligen Linien "dünner" sind. So hat der Longitude EU Ausführung weder Sitzheizung noch beheiztes Lederlenkrad - das kann man aber wiederum einzeln buchen.....(was auch nicht verkehrt ist, denn viele wollen zwar Sitzheizung, brauchen aber keine Lenkradheizung).


    Bei mir sind die Würfel jetzt gefallen, habe einen sehr günstigen ("Nicht EU") Renegade als Tageszulassung 7000.- Euro unter Listenpreis bei einem "offiziellen" Jeephändler bekommen, liegt preislich sogar bisschen unter der EU Konfiguartion, ist aber vor allem sofort lieferbar und ich muss nicht 3 Monate warten.

  • (was auch nicht verkehrt ist, denn viele wollen zwar Sitzheizung, brauchen aber keine Lenkradheizung)

    ... dachte ich anfangs auch. Das Ende vom Lied ist: Die Sitzheizung läuft bei mir nur seeehhrr sporadisch, die Lenkradheizung im Winter (fast) täglich. So konnte ich mich täuschen!


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

    My Omaha Orange
    new-jeep-forum.de/gallery/image/1065/
    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

  • Als Motorradfahrer weiss ich Griffheizung zu schätzen.....sind die Hände warm fühlt sich alles warm an...daher würde ich auch zur LH tendieren....


    Mein Hinweis aber auch nur genereller Natur bzgl. der Kombinatiosnmöglichkeiten bei EU Fahrzeugbestllung......(wobei ich hier zurückrudern muss...die LH gibts auch da nur mit SH)...

  • Zitat Chris:
    Als Motorradfahrer weiss ich Griffheizung zu schätzen.....sind die Hände warm fühlt sich alles warm an...
    ==================== :023: :023: :023:


    Dies unterschreibe ich --als Biker--voll, aber ich staune doch über die Heizungswünsche der :


    Eisenharten Geländejunkis, Stock und Steinvernichter, Furtendurchfluter,
    Verfechter jeglicher Annehmlichkeiten ganz im Sinne von:


    GENERAL PURPOSE =GP=JEEP


    freudig erwarten sie klammheimlich Unwetter um dann in Tunneldurchfahrten Allradmässig den Katastrophen von 25 cm Wasser tiefe zu trotzen, oder eine mächtige 30 cm Hohe Schneeverwehung zu meistern...


    aber warme Fingerchen an den Büropatschihändchen, jau, die müssen sein.


    Seltsame harte Welt, die Jeeper"s :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    Vielleicht bring ich für diese Wintersaison einen Griffbeheizten Eiskratzer auf den Markt, selbstverständlich 10 % Rabatt für alle lieben Forumskollegen.

  • ...
    aber warme Fingerchen an den Büropatschihändchen, jau, die müssen sein.


    Seltsame harte Welt, die Jeeper"s :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    Vielleicht bring ich für diese Wintersaison einen Griffbeheizten Eiskratzer auf den Markt, selbstverständlich 10 % Rabatt für alle lieben Forumskollegen.

    @ullrich Jeder nach seinen Wünschen und Möglichkeiten.. Bitte bleibe beim Thema - es ging hier um Erfahrungen oder Empfehlungen für oder gegen EU Importfahrzeuge.
    Bitte poste Beiträge zur freien Meinungsäußerung und zum persönlichen Befinden im 'Let's Talk about Bereich'.


    Danke
    Jochen

  • EU Fahrzeuge habe ich bewusst gemieden als ich meinen MY19 Renegade gekauft habe. Der Grund war das er immernoch Teile vom alten Renegade hat, gerade die Karosserie, besonders die Scheinwerfer vorne und hinten die Rückleuchten sind MY18 Ware die ich bei meinem MY19 einfach nicht haben will.


    Und meine limited 1,3 Liter 150 PS habe ich brandneu für 22500 Euro bekommen beim offiziellen Jeep Händler. Klar stand der schon auf dem Hof aber für den Preis ein deutsches Modell! Top!

  • So, habe jetzt Rückruf von FCA Kundenservice aus Italien bekommen.


    Also es gibt keinen Unterschied in der Qualität der Wägen, egal ob EU Fahrzeug oder "deutsches" Fahrzeug.


    Unterschiede gibt es, wie oben schon vermutet, in der Ausstattung und Kombinationsmöglichkeit bzgl. Sonderausstattung und Paketen.


    Zusätzlich gibt es einen Unterschied bzgl. der 2+2 Garaantie durch Jeep/ Allianz.
    Bei EU Fahrzeugen ist nur die gesetzlich vorgeschriebene Garantie von 2 Jahren inklusive, eine Erweiterung kann aber kostenpflichtig dazugebucht werden.

  • Ich habe die Aussage nicht nachgeprüft, aber mein Händler erwähnte dass es bei EU Fahrzeugen keine Kulanz nach Ablauf der Garantiezeit gibt.

    Das dürfte eher am Händler liegen, wie er sich engagiert. Manche "rächen" sich dann gerne an "EU Käufern".


    Kulanz ist immer ein Kampf. Ich hatte nach Ablauf der 2 Jahresfrist für die Lackgarantie die "Rostausblühungen" an der Motorhaube, der Händler im münchner Westen meinte "keine Chance".
    Bin dann durch Zufall (weil auf dem Weg) bei einem Händler in Haunstetten / Augsburg aufgeschlagen, der hat sich sofort ans Telefon gehangen und die Motorhaube wurde auf Kulanz repariert.

  • Kulanz - Gewährleistung - Garantie sind jeweils "unterschiedliche paar Schuhe.


    Nur auf Gewährleistung gibt es einen gesetzlichen Anspruch. Ob ein Hersteller (und in welchen Umfang und über welche Dauer) eine Garantie gewährt, ist eine freiwillige Angelegenheit des Herstellers zu der er sich jedoch - so er die Garantie zuvor öffentlich gemacht hat/beworben hat - im entsprechenden Rahmen verpflichtet.


    Kulanz hingegen wäre - hier im Vergleich - eine Freiwilligkeit des Herstellers "im Quadrat". Das fängt damit an, wie gut man es mit dem Vertragshändler "kann", damit dieser überhaupt erst einmal einen Kulanzantrag beim Hersteller stellt.


    Fördernd in diesem Kontext kann sein, dass man seinen Wagen regelmässig dort hat warten lassen und/oder dass man dem Händler in Aussicht gestellt hat, den nächsten Wagen dort zu kaufen. Ob der Hersteller dann aber dem Kulanzantrag entspricht, steht auf einem anderen Blatt.


    Bei EU-Fahrzeugen ist es tendenziell vielleicht etwas unwahrscheinlicher, dass der Hersteller einem Kulanzantrag entspricht. Grundsätzlich ausgeschlossen ist es aber auch keinesfalls.

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