Jeep Service - Rädertausch bei 4WD

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  • Eine Frage an die 4x4 - Fahrer:


    Was macht Eure Werkstatt beim jährlichen Service mit den (Ganzjahres-) Reifen?
    Werden sie generell von hinten nach vorne getauscht oder nur nach Sichtkontrolle und entsprechenden Verschleiß?
    Und wenn ein Tausch erfolgt, sind die Reifen dann auch ausgewuchtet oder muß das extra beauftragt werden?

  • Gute Frage, ich habe keine Ahnung und habe auch keine Info nach der 2. Inspektion im Sommer erhalten.
    Ich fahr ja Allwetterreifen und wechsle somit keine Räder.

  • Habe diesmal nachgefragt, dann wurde mir mittgeteilt, wenn ich es so haben will, dann wird vorne mit hinten getauscht.
    Bei mir wurden die Reifen jetzt vorn/hinten getauscht. Ich hatte bei meinen Alfas 2x Probleme mit Sägezahn. =O

  • Lt. ADAC Fahrsicherheitstrainer soll auf der Hinterachse immer das bessere Profil sein, ungeachtet der Antriebsachse. Hauptaugenmerk auf Aquaplaning.

    "Wenn ich es genieße, das Leben zu hassen, dann hasse ich es nicht, sondern genieße es!"

  • ?? HÄ ??
    Und was macht Dein Auto bei schlechten Reifen auf der Vorderachse, wenn Wasser auf der Straße ist?


    Das ist vollkommen Unlogisch!

    Nichts was Jemand vor dem Wort 'Aber' sagt zählt wirklich!
    Die zwei häufigsten Elemente im Universum sind Wasserstoff und Blödheit.
    Sic semper tyrannis
    Waffen für den Frieden ist wie Poppen für die Keuschheit!

    Glaube ist die Wissenschaft, die mit Wissen Leiden schafft!

  • das lernt man nun aber schon in der Fahrschule. Wenn hinten das "bessere" Profil draufkommt, heißt das nicht, dass vorne Slicks draufkommen.

  • Als ich noch die Goodyear 4 seasons draufhatte, wurden die bei meiner Werkstatt des Vertrauens regelmäßig getauscht von Vorder- zur Hinterachse. Die Sägezahnbildung war bei den Ganzjahresreifen aber auch extrem! Frisch ausgewuchtet waren sie dann auch immer.

  • Die Hinterachse ist meiner Kenntnis nach für die Spurstabilität entscheidend, beim Fahrsicherheitstraining hatte ein Teilnehmer die schlechteren Reifen hinten und hat sich auf der nassen Fläche wie ein Kreisel gedreht, obwohl er vorne neue Reifen hatte.
    Das alles natürlich unter der Voraussetzung, generell brauchbare Reifen zu haben, wobei ich auch zwischen vorne und hinten wechsele, bei meiner relativ geringen Fahrleistung ist der Unterschied zwischen den Reifen gering.

  • Ich war nach ca. 12 tsd. km einfach so, unabhängig von der Durchsicht, beim Reifenservice in der Nähe. Wollte nach Termin zum achsweise Reifen tauschen fragen, wurde sofort gemacht.
    Inkl. Auswuchten und Wartekaffee 48 €.
    Die Empfehlung alle 12 tsd. Kilometer Räder tauschen stand so im Handbuch.

    Was ich schreibe ist meine Meinung, mein Eindruck. Ich bin kein Fachmann für Autos und Software!
    bis 09/2016 Renegade Limited 140 PS 2.0 D, 4WD LOW 9AT, Sichtpaket (Xenon), Sound & Navipaket (BEATS & 6.5" Navi),
    Zulassung Juni 2015, Software uconnect 16.10.35

  • ?? HÄ ??
    Und was macht Dein Auto bei schlechten Reifen auf der Vorderachse, wenn Wasser auf der Straße ist?


    Das ist vollkommen Unlogisch!

    Die Antwort wurde der Spur nach ja schon gegeben. Fahrdynamisch entlastet das Auto bei den meisten Bewegungen (Bremsung, Kurvenfahrt, Bremsung in Kurven, Aquaplaning...) auf der Hinterachse und steht dort am sensibelsten. Wenn dazu noch schwacher Grip durch schlechtes Profil kommt, kann es die Hinterachse leichter wegziehen bzw. bei Nässe aufschwimmen lassen, was einzufangen für die Meisten sehr anspruchsvoll wird und schlechtestenfalls zum Abflug führt. Schlechtes Profil auf der Vorderachse führt auf Schnee allenfalls zu Anfahrtsproblemen (weniger bei 4x4), was schlechtestenfalls dazu führt, dass Du stehen bleibst. Such Dir aus, was Dir lieber ist. Daher immer die besseren Reifen auf die Hinterachse und die vorderen Reifen einfach nicht schlecht (<3mm) werden lassen!

    "Wenn ich es genieße, das Leben zu hassen, dann hasse ich es nicht, sondern genieße es!"

  • Schlechtes Profil auf der Vorderachse führt auf Schnee allenfalls zu Anfahrtsproblemen (weniger bei 4x4), was schlechtestenfalls dazu führt, dass Du stehen bleibst.

    Ähm, also der Lenkung würde ich da schon etwas Aufmerksamkeit schenken. In der Kurve mangels Traktion gerade aus weiterschieben ist jetzt auch net sonderlich prickelnd.

  • Ich bin zwar kein Physiker, aber ... der Schwerpunkt liegt doch vorne - Motor u.a.; auch beim Bremsen ist die Gewichtsverteilung zu ca. 75-80% vorne. Lediglich beim Beschleunigen rutscht der Schwerpunkt etwas nach hinten.
    Auch das wichtigste zum Kurvenfahren liegt vorn: die lenkbaren Räder.
    Und wo der Schwerpunkt incl. Lenkung ist, ist der Grip notwendig, da dort die meisten Kräfte wirken.
    Ergo gute Reifen vorne.
    Und für Kurven: wenn die Vorderräder die Richtung bestimmt haben, laufen die Hinterräder einfach in etwas engerem Radius hinterher (außer man gibt Gas mit Heckantrieb, ist man aber selber Schuld, wenn man keine Kurven fahren kann).

  • Ähm, also der Lenkung würde ich da schon etwas Aufmerksamkeit schenken. In der Kurve mangels Traktion gerade aus weiterschieben ist jetzt auch net sonderlich prickelnd.

    Wenn die Reifen vorne so schlecht sind, dass das Fahrzeug untersteuert, hat man etwas ganz entschiedenes falsch gemacht...,
    wenn aber die Hinterräder nicht den Reserven der Vorderräder folgen können, dann zieht der Arsch weg, das beherrschen Durchschnittsfahrer schlechter als der Umgang mit Untersteuern, was sich mit Gaswegnahme und Auskuppeln intuitiver einfangen lässt. Also auf der Schleuderplatte damals war der Erfolgsschnitt der Gruppe sehr überschaubar, je kürzer der Achsstand, desto schlechter.

    "Wenn ich es genieße, das Leben zu hassen, dann hasse ich es nicht, sondern genieße es!"

  • Und für Kurven: wenn die Vorderräder die Richtung bestimmt haben, laufen die Hinterräder einfach in etwas engerem Radius hinterher (außer man gibt Gas mit Heckantrieb, ist man aber selber Schuld, wenn man keine Kurven fahren kann).

    Wenn die leichte Achse nicht den Vorderreifen folgen will, da der Anpressdruck geringer und der Grip aufgrund dem schlechteren Profil in Verbindung mit Nässe für zusätzlichen Auftrieb sorgt ist sense! Hab gerade gesucht, die Einschätzung ist heute noch die selbe wie vor 20 Jahren....merkwürdig wie sich manche Gerüchte hartnäckig festbeißen.

  • die wie Papa bisher immer über Kreuz wechselt.

    ... aber dabei aufpassen - viele Reifen heute haben eine vorgeschriebene Rollrichtung. Insofern funktioniert das "über Kreuz wechseln" nicht in jedem Fall!


    Ansonsten sind die Aussagen zur "Bevorzugung" der Hinterachse richtig. Dass die Vorderachse nicht auf "Slicks" oder überalterten Reifen unterwegs sein darf, sollte allerdings auch klar sein.


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

    My Omaha Orange
    new-jeep-forum.de/gallery/image/1065/
    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

  • Jipp, ich habe das auch lange nicht in die Birne bekommen, warum denn hinten die besseren Reifen drauf sollen.


    Die Begründungen waren schon ganz richtig, die Hinterachse ist für die Spurstabilität/Seitenführung hauptverantwortlich...und das öfter als man denkt.


    Ich hatte schon Gelegenheit im Rahmen von Reifentests sowas auf abgesperrter Strecke auszuprobieren, ich war baff erstaunt wie oft das Heck bei einfacher Kurvenfahrt auf Schnee ausgekeilt hat!


    Natürlich gehört auch auf der Vorderachse ab 3mm bald Mal ein frischer Reifen drauf, keine Frage!

  • Es geht da hauptsächlich um das last verhalten wenn du Bei zu viel Geschwindigkeit noch zusätzlich vom Gas gehst wird die Hinterachse entlastet und wenn dann noch vorne die besseren Reifen auf dem Größeren Gewicht drauf sind dreht sich das Auto um die Achse wo mehr Grip ist . Sprich das Heck bricht aus .
    Und ein ausbrechendes Heck will bei einem Fronttriebler niemand haben .
    und im gegensatz zum Hecktriebler der sich beim Gas wegnehmen stabilisiert wird der Frontler immer noch böser je mehr Gas man wegnimmt .
    Das ist natürlich erst wenn mann es richtig übertrieben hat aber..

    Chrysler und Jeep Fan
    Hatte 15 Jahre einen Pt Cruiser mit dem ich sehr zufrieden war
    außerdem fahre ich noch seit 2005 einen Lancia Ypsilon der auch super funktioniert


    Seit 2016 Jeep Renegade auch super zufrieden. :023: :023: :023: :023: :023:

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