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Auch wenn die Zahlen für den Cherokee weiterhin ziemlich mau sind, die Jeep-Liebhaber halten dem Diesel doch gehörig die Stange.
Kann natürlich auch an den fehlenden Benzin-Alternativen bei den einzelnen Jeep-Modellen liegen liegen.
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Sehr ähnliches habe ich auch gleich gedacht, als ich die Zahlen gesehen habe. Nur am Mortorenangebot kann es nicht alleine liegen, denn beim Renegade sieht es ja ähnlich aus. Der (Euro 6) Diesel lebt und findet seine Käufer!
Gruß Pete
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Bei der Motorenauswahl hätte man beim Cherokee auch schreiben können: 205 Diesel und 2 Trailhawk (beide im Januar). Einer von den 205 ist meiner

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Mir ist es schleierhaft, dass die Jeeps,besonders der Cherokee, so niedrige Zulassungszahlen haben. Vielleicht ist es der Nimbus des Exoten, vielleicht die Tatsache, dass auch bei relativ neuen Wagen schon mal was kaputt geht oder auch das unmögliche Ticketsystem bei FCA. . .
Mir ist das bisher relativ egal. Ich hatte vorher einen Compass, den ich schon richtig gut fand, bis aufgrund eines von der Werkstatt nicht erkannten defekten Thermostatventils ein Motorschaden eintrat. Und beim Cherokee, trotz neuem Getriebe nach 40.000 km, habe ich jedes Mal, wenn ich mich reinsetze, das pure Luxusgefühl. Das habe ich vorher noch bei keinem Europäer bisher so erlebt.

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Vielleicht wird ja mit dem 2018er Cherokee alles besser, who knows.....

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auch 2018 bleibt er ein amerikanisches Auto, das gegen die Platzhirsche vor Ort einen schweren Stand haben wird. In der Klasse wird nun mal Wert darauf gelegt, daß die Blechkiste entweder einen Stern, vier Ringe oder eine Niere trägt oder das japanisch/koreanische Preissegment bietet.
Cherokee-Fahrer/Innen werden daher wohl ihre Exklusivität behalten. -
habe ich jedes Mal, wenn ich mich reinsetze, das pure Luxusgefühl. Das habe ich vorher noch bei keinem Europäer bisher so erlebt.
Beim puren reinsetzen ist der Audi schon besser.... oder auch der Mercedes (GLC - Im Juli 2016 betrug die Lieferzeit 1 Jahr und 5 Monate - KEINE WITZ!!!). Der BMW nicht.
Aber wehe du fährst mit dem Audi zwei Wochen. So lange hatte es gedauert, bis ich Mängel für einen 5-seitigen Beschwerdebrief an Audi beim A7 zusammen hatte. Ich hatte für das Geld einfach nur eine entsprechende Gegenleistung erwartet und die war nicht da.
Nun habe ich 20k EUR (Liste) weniger gezahlt und bin absolut happy. Was der Jeep kann - kann er gut. Und nicht nur halbherzig durchdacht oder mit veralteter Technik wie beim Audi. Mehr Schein als sein - aber ausgezeichnete Haptik (das muss man Audi zugestehen). -
auch 2018 bleibt er ein amerikanisches Auto, das gegen die Platzhirsche vor Ort einen schweren Stand haben wird. In der Klasse wird nun mal Wert darauf gelegt, daß die Blechkiste entweder einen Stern, vier Ringe oder eine Niere trägt oder das japanisch/koreanische Preissegment bietet.
Cherokee-Fahrer/Innen werden daher wohl ihre Exklusivität behalten.Damit kann ich gut leben. Auch nach 2 Jahren . Wenn auch schon der 4. Cherokee im Ort angekommen ist (langsam seh ich fast täglich einen der 3 anderen)

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Die Frage ist, kann FCA Deutschland oder Europa damit leben? Wenn nicht, und das steht bei den geringen Stückzahlen zu befürchten, werden sie irgendwann den Stecker ziehen.
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Wenn, dann wird sich Jeep nur langsam etablieren. Die Deutschen (wenn ich das mal so platt sagen darf) sind ein Volk, dass gerne Bewährtes behält und Risiko scheut. Ausserdem pflegt man Vorurteile gerne auch eine Runde länger. Das Vorurteil, das ich immer wieder höre, Jeep hat fette Ami-Motoren, die ineffizient sind und massig Sprit schlucken.
Und wenn wir ehrlich sind, kann Jeep (oder halt FCA) derzeit motorentechnisch nicht in der Liga mitspielen, in der sich die alteingesessenen Platzhirsche in Deutschland aufhalten. Und da ist es egal, ob ich Volkswagen oder BMW anschaue. Natürlich lege ich bei deutschen Herstellen eher mal einen Schein mehr auf den Tisch, aber dafür habe ich ein flächendeckendes Servicenetz und muss nicht 50km zur nächsten Werkstatt fahren (wie das bei Jeep ja leider der Fall ist).
Meine Schwiegermutter sucht z.B. gerade einen Nachfolger für ihren Golf und möchte auch etwas höher sitzen. Der nächste Jeep Händler ist aber 30km entfernt und ist ein Mischladen mit Mazda, Skoda, Fiat und Jeep. Volkswagen ist um die Ecke. Wo geht sie also hin?
Also Vorurteile, Bequemlichkeit, Sicherheitsdenken und lieber beim bewährten bleiben. Wenn FCA das durchbrechen will, müssen sie einfach näher an ihre Kunden heran.
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und muss nicht 50km zur nächsten Werkstatt fahren (wie das bei Jeep ja leider der Fall ist).Ich sag`s ganz ehrlich - wenn dieser FCA-Händler mir seinerzeit meinen CX-5 nicht so vorteilhaft abgelöst hätte und mir auch noch ein gutes Angebot für den seinerzeitigen Jeep-Cherokee gemacht hätte......und dann konkret von unserem Haus nur etwa 4 km entfernt ist (ebenso wie Toyota, wo meine Frau ja ihren Golf gegen einen Hybrid eingetauscht hat)........hätte ich Jeep nie kennengelernt.
50 km bis zur nächsten Werkstatt würde ich nie fahren.Hinzu kommt, dass ich/wir dieses Fiat-AH schon von früher her kennen (damals noch an anderem Standort) - ich hatte von 1991-1994 mal einen neuen Croma 2,0i.e. (womit ich sehr zufrieden war), meine Frau von 2000-2005 einen neuen Punto Sport Automatic (auch hier hatten wir keine nennenswerten Probleme)......!
Somit spielt auch persönliche Symphatie und das Kennen der Leute für uns schon eine Rolle. -
Somit spielt auch persönliche Symphatie und das Kennen der Leute für uns schon eine Rolle
Ähnlich ging es uns auch. Wenn wir den Jeep-Händler (der auch BMW vertreibt) nicht bereits gekannt hätten und wir nur ca. 15 km Fahrt auf uns nehmen müssen, wären wir wahrscheinlich auch nicht bei Jeep gelandet, obwohl mir der GC (alt wie neu) schon seit vielen Jahren in der Nase gesteckt hat. -
Die Deutschen (wenn ich das mal so platt sagen darf) sind ein Volk, dass gerne Bewährtes behält und Risiko scheut. Ausserdem pflegt man Vorurteile gerne auch eine Runde länger. Das Vorurteil, das ich immer wieder höre, Jeep hat fette Ami-Motoren, die ineffizient sind und massig Sprit schlucken.

Stimmt absolut. Konnte ich mir in den 2 Monaten auch schon anhören:
"Ami?!?!? .... Sch..ss Fahrwerk, oder?" (Nöö, nicht der Cherokee...Der Audi hatte ein mieses Fahrwerk -(Sportfahrwerk bestellt und es war weit von "Sport" entfernt. Die Autobahnausfahrt bei uns (270°) fahre ich mit dem Jeep genau so schnell wie mit dem Audi A7 max. möglich war.)
"Jeep??? ich dachte Du fährst nur Qualitätsmarken" (Ja, ich fuhr deutsche Qualitätsprodukte und war sehr oft sehr enttäuscht. Überrascht hatte mich der Renault Megane, der Boxster und nun der Jeep. U.a. toll: Kein Auto zuvor hatte so einen tollen Sound beim Schließen der Tür.)
"Ist doch nur ein Fiat" (Klar..... ist jetzt ein Fiat, davor war es ein Mercedes und davor ein Renault. Immer färbt etwas vom Mutterkonzern auf den Jeep ab. Keiner käme jedoch auf die Idee zu sagen, dass ein Porsche oder ein Audi doch auch nur ein VW ist. Oder, dass der Ferrari auch nur ein Fiat ist.)Ich glaube, dass Jeep mehr Werbung und günstigere Preise machen sollte. Die Preise kann man später wieder anziehen, wenn der Markt die Autos angenommen hat. Ich glaube nicht, dass es alleine an den Werkstätten liegt. In München haben wir (Norden/Osten) genug Händler, aber trotzdem fahren hier mehr Landies rum.
Zudem hatte Fiat Anfang der 80er in Deutschland noch ein sehr gutes Händlernetz. Das haben sie dann aber ziemlich schnell abgebaut. Nun kommt es langsam wieder. Zusammen mit anderen Marken wie Jeep, Alfa, Hyundai und Kia als Multimarkenhändler.
Es ist doch wie bei den Mainstream Radiosendern - egal welcher Schrott auf Radio Gong gespielt wird. 20 mal pro Tag das gleiche Lied plus die Teaser und der Markt nimmt es als Hit an. Auf den Indie Sendern (egoFM oder Flux) werden von unbekannten Gruppen Top-Lieder gespielt - aber die Masse interessiert sich nicht dafür, weil die Lieder dort auch nur 2-3 mal auf einen Tag verteilt laufen.
Daher fahre ich Jeep, höre Indie und alles andere außer Mainstreammusik und mache gerne das, was andere nicht tun. Oft gegen den Trend. Und meistens hatte ich damit mehr Spaß -
Keiner käme jedoch auf die Idee zu sagen, dass ein Porsche oder ein Audi doch auch nur ein VW ist. Oder, dass der
Doch ich. Besonders die Schumi-Fans (ich war nie einer) in meinem Umfeld habe ich damit gerne regelmäßig geärgert. Bezüglich VW und Porsche hast Du allerdings recht, zumal bereits der erste Porsche nichts anderes war, als ein geplättetes KdF-Auto. Also in plattgeklopfter Käfer. Aber das hat man ebenso verdrängt wie vieles andere aus dieser Zeit. -
(...)
Es ist doch wie bei den Mainstream Radiosendern - egal welcher Schrott auf Radio Gong gespielt wird. 20 mal pro Tag das gleiche Lied plus die Teaser und der Markt nimmt es als Hit an. Auf den Indie Sendern (egoFM oder Flux) werden von unbekannten Gruppen Top-Lieder gespielt - aber die Masse interessiert sich nicht dafür, weil die Lieder dort auch nur 2-3 mal auf einen Tag verteilt laufen. (...)Für Individualisten halten sich ja viele. Allerdings leben sie eher konfomistische Vorlieben bei Autos & Co.
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Für Individualisten halten sich ja viele. Allerdings leben sie eher konfomistische Vorlieben bei Autos & Co.
Ich halte mich in keinster Weise für einen Individualisten. Das ist übrigens auch eine totale Definitionssache. Spätestens wenn es ums Geld verdienen geht, dann mache ich es wie alle (auch wenn ich einen Nischenmarkt bediene). Zudem kaufe ich bei Lidl & Co, wie es Millionen andere machen. Aber ich freue mich immer wieder, wenn ich nicht der Masse folgen muss/brauche, bzw tue, nur weil es mir einfach gefällt.
Könnte alles von Konfuzius sein:
Fahre nicht das Auto, welches alle fahren. Du wirst es im Parkhaus schwerer finden.
Surfe nicht da, wo alle surfen. Du musst weniger ausweichen und auf andere achten.
Geh nicht in das Skigebiet wo alle fahren. Du wirst mehr Spaß haben. (Stimmt auf alle Fälle)
Geh nicht an den Strand wo alle liegen. Es wird ein schönerer Tag werden.
usw.Eidt: Ich bin vielleicht ein 5% Individualist .... aber das sind wir doch alle

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viel mehr als 5-10% Individualist läßt unsere Gesellschaft in Summe (es gibt natürlich regionale Unterschiede) gar nicht zu. Alles darüber hinaus wird hart sanktioniert. Hat mal einer nachgerechnet, wieviel Spielraum im Leben bleibt, wenn man nicht dem gesellschaftlichen Entwurf folgen will?
Also 45 Jahre arbeiten und Rente mit 67 ist ja gerade aktuell. 67-45 sind 22. Dann sollte man also sein Studium beendet haben. Kein Wunder, dass wir auf die 12-jährige Schulzeit gewechselt haben, sonst geht das nämlich gar nicht, denn durchschnittliche Studienzeit sind bestimmt 8 Semester, also 4 Jahre. 22-4 sind 18, also da muss man sein Abi haben. Zeit für was anderes? Fehl am Platze. Fakt ist, dass unser Leben bereits durchgeplant wurde - von anderen !! Klar kann man sich z.B. selbstständig machen. Hat das mal jemand probiert? Bevor Du den ersten Euro verdient hast, haben 10 andere schon die Hand aufgehalten. Das scheint mit nicht unbedingt erwünscht zu sein. Wie leicht ist da das Arbeitnehmerleben (führe ich ja auch, weil es so schön einfach ist).
Nebenbei soll man (wie gesagt) am besten auch Nachwuchs in die Welt setzen, für seinen Arbeitsplatz mobil sein, ein Eigenheim bauen und für die Eltern sorgen, oder dies eben bis zum wirtschaftlichen Ruin finanzieren, wenn man es nicht selbst kann, weil man für seinen Arbeitsplatz mobil war. Dann bitte möglichst ÖPNV fahren, nicht rauchen, gesund leben, Ökostrom beziehen und immer brav zu den Wahlen gehen, damit alles so bleibt wie es ist.
Schon mal überlegt, wieviel Platz für Individualisten es noch gibt?
Sorry, da hat jemand einen wunden Punkt bei mir getroffen .....
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Peter, wie recht du hast

Wenn du nicht wie Herdentier allen hinterher trampelst, es so machst wie andere , zum Teil auch wollen, wirst man blöd angeschaut
Das fängt bei ganz kleinen Sachen an.
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Blöde Demographie!
Gruß Pete
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