wenn ich den englischen Text richtig übersetzt habe, wurde dort die Möglichkeit von wegfliegenden Befestigungsteilen genannt. Das muß nun nicht am Airbaghersteller liegen.
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Das Problem ist, dass beim Zusammenbau der Airbags lose Muttern in die Kassette gefallen sein können, die dann zu Geschossen werden, wenn der Airbag auslöst. Die Müttern waren dann schon drin, als die Airbags zu FCA geliefert wurden.
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Ach so, das ist natürlich auch blöd und liegt dann am Airbaghersteller.
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Ja, saublöd. Nach und nach werden immer Details veröffentlicht.
Zitat von FCA USA supplier has advised FCA US that, during its air-bag module assembly process, loose fasteners may have inadvertently fallen undetected into a small number of modules. These modules then entered the supply chain and were installed in some 2018 Jeep Compass SUVs during production.
Die NHTSA wird bestimmt auch wieder die zugehörigen Dokumente veröffentlichen, dann werden wir auch wissen, wer den Recall ausgelöst hat.
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Ein Wunder, dass diese Firma nicht schon längst in die Knie gegangen ist.
Sind sie bereits. Takata hat schon im Juni 2017 Insolvenz angemeldet.
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Tja, dann wurden die Airbags billig eingekauft und schnell verbaut.
Manchmal kann es teuer werden, wenn man versucht zu sparen.
Mussten schon viele Hersteller erfahren und spüren. Blöd halt, wenn andere da nicht draußen lernen
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Für Branchenfremde mag das so aussehen, ja. Wer mal eine Montagelinie mit automatisierten Schraubstationen gesehen hat, wird das auch anders sehen. Das mit den reingefallenen Schrauben und anderen automatisch zugeführten Teilen ist schon ganz anderen passiert.
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Ich denke auch, Takata ist bzw. war nicht ein reiner Billigheimer-Hersteller. Natürlich laufen solche Auftragsvergaben immer über den Preis, aber schließlich hat diese Firma viele Jahre, um nicht zu sagen Jahrzehnte, offensichtlich eine höhere Qualität abgeliefert. Die Sucht der Aktienbesitzer nach ungesunden Renditen treibt aber immer mehr Unternehmen an die Qualitätsschmerzgrenze.
Man denke nur an den "Sparkünstler" Lopez, der Opel für Jahrzehnte an die Wand gefahren hat.
Man kann sich nämlich auch kaputt sparen und deshalb sollte es mich nicht wundern, wenn Takata auch ein Opfer dieser gierig-ungesunden Entwicklung geworden ist.BTW, ein Bekannter von mir arbeitet bei Teves (ATE-Bremsen), gehört jetzt zu Conti. Als damals das [definition=1,0]ABS[/definition] (kam von Bosch) bzw. Anti-Skit (von ATE) Serienreifen erlangte, hat er mir erzählt, wie da um Bruchteile von Pfennigen mit der Autoindustrie gefeilscht wurde, die sich in Millionenauflagen natürlich schnell zu stattlichen Summen addieren.
Um dann noch rentierlich produzieren zu können, hat man mal eben da die Materialstärke um wenige "my" reduziert, dann an anderer Stelle. Die Zulieferer wurden dann ebenso "gequält" und die wiederum haben sich dann auch wieder Hintertürchen gesucht, um auf ihre Kosten zu kommen. Ein Teufelskreis, der ins Verderben führen kann.
Schließlich war Teves am Ende auch nicht mehr alleine marktfähig. -
Hallo,
ich danke Euch für Eure gutgemeinten Ratschläge ( Airbag ausbauen, an die Wand fahren ), aber gab es nur die Fa. Takata die die Airbags verbaut hat, oder gab/gibt es noch evtl. andere Firmen, das meinte ich mit wie ich feststellen kann welche Fa. die Airbags geliefert hat.
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Natürlich gibt es noch andere: Autoliv, TRW, Delphi, etc. Dass im Compass noch ein Airbag von Takata drin ist, kann ich mir nicht vorstellen. Abgesehen davon arbeiten die amerikanischen Autobauer fast ausschließlich mit dem Second-Source-Prinzip, also mehrere Zulieferer für ein Teil. Insofern war das mit dem Ausbauen und Nachsehen durchaus ernst gemeint.
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Hallo Toy,
ich danke Dir, ich meinte auch nur ob mein Compass auch vom Recall betroffen ist, da ich bis jetzt noch keine Meldung von meinem
bekomme habe und ich doch von den Meldungen der anderen etwas beunruhigt bin, nah dann warte ich mal ab. -
ich meinte auch nur ob mein Compass auch vom Recall betroffen ist
Das hättest du auch einfacher haben können. Im ersten Post diese Threads steht, wie man über die [definition=2,0]VIN[/definition] selbst nachsehen kann, ob man dabei ist. Bis die Mailang-Aktion über das KBA anläuft, wird es noch einige Zeit dauern.
Zitat von ToyOb euer Fahrzeug auch betroffen ist, erfahrt ihr wie immer nach Eingabe der [definition=2,0]VIN[/definition] auf recalls.mopar.com
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Hallo Toy,
leider bin ich des Englischen nicht sehr mächtig und es dauert eine Zeitlang bis ich den Text übersetzt habe, darum überspringe ich die Texte mit englischem Inhalt gerne, aber ich Danke Dir trotzdem.
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Vielleicht könnte man sich fragen, ob Jeep/FCA Autos entwickelt und auf den Markt wirft, wie Software-Entwickler irgendwelche Android-Apps.
Motto:
Ist doch nicht so schlimm, wenn das Produkt nicht zu Ende entwickelt ist. Wir können doch jederzeit "Updates" (bzw. Recalls) bringen.Nichts gegen Rückrufe. Insbesondere sicherheitsrelevante Rückrufe.
Aber in der Häufigkeit, wie die bei Jeep/FCA (und teils auch anderen Herstellern) kommen, muß man wirklich den Eindruck haben, dass bei der Entwicklung Tempo eindeutig Priorität über Qualität und Dauerhaftigkeit hat.
Auch das wäre wiederum ein Argument, auf das erste, volle Modelljahr zu verzichten und darauf zu hoffen, dass danach sich manches doch "eingependelt" hat.
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Auch das wäre wiederum ein Argument, auf das erste, volle Modelljahr zu verzichten und darauf zu hoffen, dass danach sich manches doch "eingependelt" hat.
Ich denke, wenn Du Recht hast, hast Du Recht. Und das gilt wohl für so ziemlich fast jede Automarke.
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Ich denke, wenn Du Recht hast, hast Du Recht. Und das gilt wohl für so ziemlich fast jede Automarke.
Und was passiert wenn alle Autokäufer nicht die neuen Modelle kaufen und abwarten???
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Dann kann FCA und die Werkstätten an der Erstserie schon mal das reparieren üben und haben für die Zweitserie vielleicht ein paar Ersatzteile schneller verfügbar.
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Wie bereits geschrieben, sind mehr oder weniger unangenehme „Kinderkrankheiten“ im ersten Jahr eines neuen Modells markenübergreifend zu finden. Das ist der Preis zum exklusiven Kreis derer zu gehören, die ein bis dahin nicht auf den Straßen zu findendes Modell fahren.
Ist auch gar nicht so schlimm, wenn der Hersteller/Importeur professionell damit umgeht, seine Kunden nicht im Regen stehen lässt und ernst nimmt, die Probleme erkennt und anpackt.
Das ist der Knackpunkt!
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Das, was Smokeybear geschrieben hat, will ich echt nicht hoffen. Kein Mensch braucht Bananenhardware (reift beim Kunden)
Ich werde wohl bis zum Sommer mit dem Wagenkauf warten, hauptsächlich um abzuwarten, was unsere Volkszertreter mit den Dieselmotoren machen werden.
Gesendet von meinem G8441 mit Tapatalk
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Und was passiert wenn alle Autokäufer nicht die neuen Modelle kaufen und abwarten???

LOL, der war gut. Ich muss mal den Hajö fragen, ob er ein digitales Phrasenschwein für das Forum programmieren kann.
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