Der EU-Grenzwert für Stickstoff..(NO2) in der Außenluft beträgt 40 µg/m³ – der Arbeitsplatzgrenz-wert beträgt 950 µg/m³.
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wie es gerade passt, um den Meinungsgegner ohne Argumente platt zu machen.
... ja, das stimmt schon. Ein gutes Beispiel war der Presseclub am Sonntag, wo zwei Damen saßen, die mit fadenscheinlichen Behauptungen, nahezu ohne (Fach-) Wissen und auf teilweise recht arrogante Art und Weise das Thema CO2, NOX und Partikel sowie in Bezug auf den Individualverkehr aus solches versucht haben aufzugreifen. Da waren so Aussagen wie:
- die LKWs und Lieferfahrzeuge sind kein Problem, die haben alle einen Partikelfilter und große Harnstofftanks
- Die Landbevölkerung ist nur zu faul / beweist nicht genug Bereitschaft, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen
- Es gibt keine andere Möglichkeit, die Städte sauberer zu machen
- Man bräuchte nur aufzuhören, mit dem PKW zu fahren und schon würden die Angebote der öffentlichen Verkehrsmittel besser werden
- usw...
In Presseclub nachgefragt haben viele Anrufer die offensichtlich mangelnde Fachkenntnis der beiden Teilnehmerinnen angeprangert und einige "Landbewohner" kamen wirklich ärgerlich rüber. Beide Frauen waren übrigens Stadtbewohnerinnen, so wie es dargestellt wurde und außer Grinsen hatten sie den Gegenargumenten wenig entgegenzusetzen.Ich war jedenfalls ziemlich erschrocken über diese "Fachleute", die eigentlich durch ihre Art eher gegen als für eine moderne und angemessene Wende in diesem Bereich gewirkt haben.
In Bezug auf die öffentlichen Verkehrsmittel sei mir eine Anmerkung erlaubt. Für Verträge zum Ausbau der Möglichkeiten und zur Beschaffung einer substantiell großen Menge an Material, welches durch Städte, Kommunen, Gemeinden und ggf. Länder erst einmal vorfinanziert werden muss, sind Jahre erforderlich. Zuerst muss das Angebot ausgebaut werden und dann erst kann auf einige der aktuell üblichen Verkehrsmittel im größeren Rahmen verzichtet werden. Es ist ja offenbar nicht einmal für Schüler dieser Bus- und Bahnverkehr so ausgebaut, dass die Kinder nicht mit dem Auto zur Schule gebracht werden (müssen?).
Positiv ist zu vermerken, dass die beiden am Tisch befindlichen Herren, der eine aus der Schweiz, recht sachlich argumentiert haben. Auch wenn man die eine oder andere Argumentation nicht mochte, so konnte man auf jeden Fall die logische Linie nachvollziehen und sich ein eigenes Urteil bilden.
Gruß Pete
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Das Urteil ist da, Fahrverbote wurden erlaubt.
www.sueddeutsche.de/auto/eil-bundesverwaltungsgericht-erlaubt-diesel-fahrverbote-1.3878154!amp
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Das Urteil ist da, Fahrverbote wurden erlaubt.
Und für wen, genau, wann und wo, weiss noch keiner. Genaugenommen will sie keiner ausser diesem "Kaninchenzüchterverein". Selbst Frau Hendircks polarisiert schon und schleicht ums Thema, wie die Katze um den heissen Brei. "Phönix"
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Was ist so schlimm an dem Urteil? Es wurde lediglich bestätigt, das von verschiedenen Gesetzgebern geschaffene Grenzwerte einzuhalten sind. Die Städte haben dafür Maßnahmen zu treffen. Das können eben auch zeitweilige Fahrverbote sein.
Vor Tagen geisterte durch die Presse das irgendwo in der Innenstadt ein oder mehrere Häuser abgerissen werden sollen, zur Verbesserung der Durchlüftung.
Es muß nicht immer ein Abriss sein, aber die Stadtplaner sollten sich auch tatsächlich überlegen was sie wo zubauen.ein paar grüne Lücken lassen kann auch helfen.
Da jetzt die heilige Kuh Auto geschlachtet ist, wird hoffentlich auch mehr über andere Maßnahmen nachgedacht. Zeitweilige Fahrverbote sind sowieso zu kurz gedacht. -
Vor Tagen geisterte durch die Presse das irgendwo in der Innenstadt ein oder mehrere Häuser abgerissen werden sollen, zur Verbesserung der Durchlüftung.
Das war extra3 Satire.
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Hi,
Ich bin ein schichtarbeitendes Landei !!!
Zu meinen Arbeitszeiten und zu den Arbeitstagen kann ich es total vergessen mit dem Zug oder Bus zufahren.
Ebenso meine halbtagsarbeitende Frau.Wir sind auf unsere Autos angewiesen, sonst kämen wir nirgends hin !!!
Zu dem Thema "subventionierte Diesel" ...... GEHT'S NOCH ???
Sprit ist im Schnitt 10-20 Cent günstiger, aber .....
Versicherungen sind durchschnittlich doppelt so teuer !!!!
Kfz-Steuer zum Teil das 3-fache eines Benziners !!!!!Ich hab's live zu Hause. Der Renn-Mini meiner Frau ist weit (2/3) günstiger als mein Traily !!!!!
Also wo ist hier die Bevorzugung des Dieselfahrers ???????
Zum Anderen kann ich mich extremst über den Feinstaub-Blödsinn aufregen.
In meiner Jugend sah man in jeder Stadt Kehrmaschinen und alle paar Wochen sogar ein Wagen der Straßen abgoss. Und jetzt ???
In den am lautesten schreienden Städten megaviele Baustellen, die jahrelang in Betrieb sind, weil se zu doof zum Planen sind.Und ganz ehrlich, jeder (okay fast jeder) freut sich doch, wenn er ne Oma oder n Opa im Oldtimer sieht. Meist können die sich aber nichts Neues leisten.
Aber die Autofahrer sollen alles ausbaden !!!
Lass doch endlich mal die Industrie ihre Abgase ändern. Schaut Euch doch mal in Stuttgart, Mannheim, Ludwigshafen, ect um .....
Zum Thema KREBS bin auch ich sehr allergisch, alle meine Großeltern sind daran gestorben und nur ein Opa hatte nachweislich Probleme durch sein alten Job. Und das ist alles schon sehr lange her.
Also da erbitte ich mir auch etwas langsam zumachen !!!!Gruß Olli
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Wie sehen denn nun bei euch die Konsequenzen aus?
Also Wiesbaden hat nun allerhand vor um ein Fahrverbot nicht aussprechen zu müssen.
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nunja, ich hab ja keinen Diesel

aber um Dir zu antworten:
- ich wähle schon seit vielen Jahren keine Parteien mehr, die mir vormachen wollen, dass man an der Umwelt was machen muss, wenn die meisten der bekannten Schadstoffe in den letzten 20 Jahren drastisch gesenkt wurden. vielleicht muss es ja tatsächlich erst erheblich an den Geldbeutel gehen, bevor mal etwas sinnhafter gewählt wird. Umwelt ist wichtig, aber andere Dinge auch. Und beim Umweltschutz haben wir schon SEHR viel erreicht, bei anderen Dingen fast gar nichts.
- ich habe schon den Wohnort mitten in der Stadt gewählt, daher erledige ich sowieso die meisten Wege zu Fuß oder mit dem Nahverkehr. Auf mein Auto bin ich angewiesen, wenn es zum Jeep Treff oder in den Urlaub geht
- meinen Job kann ich zumindest eine ganze Weile zu 100% ohne Auto erledigen. wenn ich ein Fahrzeug brauche, hat Europcar bestimmt eins, dass fahren darfIch kann also guten Gewissens sagen, dass ich nicht von dem Blödsinn betroffen bin und mir auch keine Sorgen machen muss. Aber jeder gehört bekanntlich irgendwann zu einer der Randgruppen, die gerade auf der gesellschaftlichen bzw. politischen Abschussliste stehen. Menschen, die 10 km/h schneller fahren als erlaubt sind dann Raser. Raucher sind Mörder. Heterosexuelle, die sich nicht mit Homosexuellen auseinandersetzen wollen sind homophob, und wer keine Flüchtlinge in seine Mietwohnung aufnimmt ist zumindest fremdenfeindlich, wenn nicht gar ein Rassist (oder eine Rassistin, da muss man sorgfältig unterscheiden, vor allem sprachlich). Und ganz wichtig ist es, Müttern, die vor 19xx mindestens drei Kinder geboren haben noch einen Rentenpunkt zu geben. Heute sind es die armen Leute, die sich erst vor ein paar Jahren einen Euro-5 Diesel gekauft haben, weil man ihnen damals erzählt hat, der Diesel wär dann schon besser für die Umwelt (ach nee, was das Klima, oder beides?).
Wer da kein Schema erkennt, dem kann ich auch nicht mehr helfen. Irgendwie scheint unsere Gesellschaft keine Probleme mehr zu haben, wenn sich der ganze Ramsch als DAS zentrale politische Ereignis des 21ten Jahrhunderts darstellt.
Aber ich freue mich auf die nächste Bundestagswahl, wo wieder Millionen von Lemmingen an die Urnen ziehen, um ihren Zettel für noch mehr Blödsinn abzugeben.
Als Schmankerl hier mal ein Zitat aus dem Tagesspiegel vom 3.1.2017, nach dem Regierungswechsel im Berliner Senat:
"Die erste Vorlage, die der neue Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) an das Landesparlament schickte, betrifft ein Thema des täglichen Lebens: "Hürden im Alltag beseitigen – Unisextoiletten in öffentlichen Gebäuden einrichten"."
DAS sind unsere Probleme, oder?
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Für viele von uns sind die Konsequenzen (vorerst) wohl nach dem Urteil wenige, denn das Urteil spricht von allen Fahrzeugen ohne aktuelle Euro 6 Einstufung. Diese ist zuerst einmal abhängig von der Typzulassung und ist in den Fahrzeugpapieren aufgenommen.
Dass auch die "ermittelten" Werte dieser Fahrzeuge im normalen Fahrbetrieb auch nicht erreicht werden, sollte uns aber allen klar sein.Unsere Freunde mit den (älteren) Euro 5 Motoren der Cherokee sind wohl betroffen, obwohl diese Motoren (auch nachweislich?!) teilweise geringere Schadstoffemissionen als neuere Euro 6 Motoren in der Realität aufweisen.
Was sind nun die Konsequenzen? Wie viele von uns leben oder arbeiten in einer Umweltzone und wären daher betroffen? Wer könnte eventuell für Tage mit den hohen Belastungen auf andere Verkehrsmittel umsteigen usw usw...
Es gibt noch so viele Fragen. Jede Regelung, jedes Urteil wird wieder irgendwelche "Ausführungsbestimmungen" haben, über die dann wiederum eine heftige Debatte geführt wird.
Offen ist z.B. ob und wie die betroffenen Städte / Gemeinden nachweisen müssen, dass diese Maßnahmen zielführend waren. Was ist dort, wo trotz dieses Fahrverbotes die Grenzwerte doch nicht unterschritten werden. Welche Ausnahmen (und die gibt es immer) wird es wo geben. Warum diese Grenzwerte einen sehr kleinen Prozentsatz der zulässigen Belastung am Arbeitsplatz ausmachen, sollte eventuell auch mal geklärt werden.
Dieses Urteil ist noch ganz frisch und war (mindestens von mir) so oder ähnlich erwartet worden. Bis Ende September hat man nun Zeit, sich über Regeln, Kosten, Ausgleiche, Zonen, Messstellen etc.. auseinander zu setzen.
Für mich ergeben sich - erst einmal - keine akuten Konsequenzen. Ich würde nur nun aus einem weiteren Grunde nicht in einen Innenstadtbereich einer großen Stadt ziehen (wie immer der auch definiert wird).
Gruß Pete
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3 Jahre werden die aktuellen Euro 6 Autos schon noch uneingeschränkt fahren können, insofern betrifft mich das Thema nicht. Schlimmstenfalls liefere ich in knapp drei Jahren wieder eine Standuhr ab...
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Ich würde sagen, das beste, was man im Moment machen kann:
"Abwarten und Tee trinken."Vor 13 Jahren gab es auch unzählige Unkenrufe, das Diesel vor dem Aus ständen und Dieselfahrer viel Geld verlieren würden.
Damals ging es um Euro 3 zu Euro 4.
War auch nur ein Sturm in Wasserglas.
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Meine persönliche Konsequenz: Ich pfeife weiterhin auf Premium Hersteller und deren Versprechen, kaufe/fahre was angeboten wird und mir gefällt und glaube, dass die Suppe nicht so heiss gegessen wie gekocht wird. Und wenn sie mir die Innenstadt verbieten geh ich eben zur Konkurrenz ausserhalb. Basta.
Und ich werde versuchen mir jeden Tag mehr positive News reinzuziehen und mich von den negativen ebensolchen nicht alles madig machen zu lassen.

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Unsere Konsequenzen:
Zunächst alle Städte meiden, die uns (meine Frau, Jeep und mich) nicht haben wollen.
Lässt es sich nicht vermeiden (z.B. wegen Krankenhaus, Fachärzten o.ä.) nehmen wir den 16 Jahre alten Audi TT Roadster meiner Frau. Quattro mit 225 PS. Aber Benziner mit grüner Plakette.

Alternativ: mein 23 Jahre altes Motorrad (ohne jegliche Abgasreinigung). ;))
Ungeachtet dessen hat meine Frau entschieden, einen Pipi-Kat für den Cherokee nachrüsten zu lassen, sobald ein solcher verfügbar und zugelassen ist.
Wir sind mit dem Cherokee komplett zufrieden und wollen diesen noch (wenn alles klappt) 6 Jahre fahren. -
Diese Stammtisch Atmosphäre hier ist ja kaum zum Aushalten.
Kommt mal wieder runter.
Das Urteil gibt den Kommunen lediglich die dringende Rechtssicherheit.
Und dieses alberne "wir alten deutschen männlichen weißen Autofahrer sind die unterdrückte Minderheit von heute" Gejammer kann man echt stecken lassen. -
...wer jammert denn hier - da gibt es doch gar nichts zu Jammern und ich denke mal, man wird auch bei den allerwenigsten "Autoren" hier echte Sorgenfalten entdecken können.
Es ist nun einmal ein Urteil, dass eigentlich wie erwartet ausgefallen ist, gefällt worden und das ist es erst einmal. Man kann das weiter mit Interesse verfolgen - oder auch nicht. Das bleibt Jedem überlassen.
Gruß Pete
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Das Urteil gibt den Kommunen lediglich die dringende Rechtssicherheit.
Naja, Deine Satire ist ja auch nicht schlecht.
Ich trage beruflich Verantwortung für eine Kommune - und mit Rechtssicherheit hat dieses Urteil heute (noch) nicht viel zu tun. Dazu gibt es noch viel zu viele Fragezeichen.Abgesehen davon rege ich mich hier gerne zu diesem Thema auf, weil wir Dieselfahrer verarscht wurden und der ganze "Skandal" erst ins rollen kam, weil Autohersteller (in Deutschland ungestraft) ein hohes Maß an vorsätzlicher krimineller Energie entwickelt haben.
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Nun könnte ich mich ja wohlgefällig zurücklehnen und sagen:
"Siehste Erwin, das haste doch richtig gemacht"
Mache ich aber nicht, weil für mich dieses (zu erwartende) Urteil einfach nicht zu Ende gedacht ist, nicht die Lösung darstellt.
Einen Ansatz zum Nachdenken vielleicht, mehr aber erst einmal nicht.Wo ich mich vor einem Jahr dazu entschieden hatte, meinen neuen Diesel-GC gegen ein Benziner-SUV umzutauschen (ein akzeptables Angebot für einen V6-Benziner GC konmnte mir mein Händler seinerzeit nicht machen), hatte ich über Konsequenzen eigentlich nicht nachgedacht.
Aus heutiger Sicht mache ich mir schon auch dahingehend Gedanken, wie denn mein Händler diese Situation geschäftlich überstehen wird - z.B. mein alter, guter E5-Indianer fristet jetzt noch ein sehr trauriges Dasein im Gebrauchtwagenpool, zusammen mit vielen Anderen.....!
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