Bericht zum Camp Jeep 2017

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Feiertag?
  • Zum Compass:


    Ich habe am Samstag die Probefahrt machen können. Ca. 15 Minuten um den Motzener See. Die Fahrt war begleitet durch eine Dame auf dem Beifahrersitz, die aber nach kurzem schon zugegeben hat, dass sie sich mit dem Auto gar nicht auskennt und sonst auch für Mercedes arbeitet. Meine Fragen konnte Sie also nicht beantworten, aber der Europe Manager hat mir danach verraten, dass das Auto die 2 Liter Diesel Maschine hat.


    Das Auto an sich war keine Überraschung. Fährt sich wie der Cherokee, kaum ein Unterschied. Auch Innenraum und Ausstattung waren ähnlich. Der Compass ist weniger auf Luxus getrimmt und die Materialien daher nicht ganz so edel, die Ausstattung nicht ganz so umfangreich. Insgesamt aber doch sehr ordentlich. Minimal kleiner das Auto als der Cherokee. Auch der Kofferraum ist gefühlt nur wenig kleiner.


    Die Probefahrt hat meine Meinung nochmals bestärkt, dass ich den Compass gekauft hätte wenn es den vor 2,5 Jahren schon gegeben hätte. Hauptbegründung dafür wäre gewesen, dass der Unterschied zum Cherokee sehr klein ist und dies zumindest mir nicht mehr Geld wert gewesen wäre.


    BTW:
    Ich habe die Videos von unserer glorreichen Tauzieh-Niederlage ergattert. Lade ich heute abend mal hoch.

    1) 2014 Cherokee Limited, BBlack, 170 PS, 9-Gang Aut., ADI, AHK, neues Getriebe 11/2015 (Alltagsauto)
    2) 2008 Wrangler JK Rubicon 2-Türer, Schwarz, 3,5 Zoll AEV FW, BF Goodrich TA KO2 315/70R17, AEV Frontbumper, Warrior Sumarai Winde 9500HS, Bestop High Rock Rear Bumper+ Tire Carrier + Frontrunner Dachträger + Tembo Dachzelt (Funcar)

  • Die heftigen Preise für die Teilnahme mit Fahrzeug wurden im Vorfeld auch schon an anderer Stelle kritisiert. Das hat wohl sehr viele abgeschreckt, dorthin zu fahren.

  • Hauptbegründung dafür wäre gewesen, dass der Unterschied zum Cherokee sehr klein ist und dies zumindest mir nicht mehr Geld wert gewesen wäre.

    Das war auch mein Eindruck, als ich drin gesessen habe. Die Ausstattung lässt sich durch Einwurf entsprechender Münzen auf das gleiche Niveau wie der Cherokee heben. Dann ist zwar der Preisunterschied nicht mehr ganz so deutlich, dafür bekommt man aber auch die neue uConnect Generation.

  • Mal mein Fazit zum Camp Jeep:


    Die Orga war echt schlecht. Nicht nur, dass das eigentliche Programm viel zu spät kam auch beim Check-In hat es nicht wirklich funktioniert. Wir wurden nicht darauf hingewiesen, dass es für alle Aktivitäten Zeitfenster gibt. So hatten wir bereits das erste Zeitfenster verpasst, obwohl wir gerade erst angekommen waren und nur kurz frühstücken wollten. Und wir waren wirklich früh dran. Auch der Ablauf vor Ort war jetzt nicht wirklich gut organisiert, wir wollten z.B. an der Academy teilnehmen und wurden dann erstmal auf die Strecke geschickt und sollten dann wiederkommen.


    Das Camp an sich haben die sehr ansprechend gestaltet. Die ganzen italienischen Deko-Damen waren sehenswert und auch nicht gerade schüchtern ;) Dadurch dass es nicht zu voll war gab es auch genügend Sitzgelegenheiten. Allerdings waren die Möglichkeiten sich die Zeit außerhalb von Aktivitäten zu vertreiben begrenzt. Wie hier schon erwähnt gab es nicht einmal einen Merchandise-Stand. Echt peinlich. Die Getränkepreise und die Preise für das Mittagessen fand ich zu hoch.


    Gut gefallen hat uns der Austausch mit den Forumskollegen, das hat wirklich den Tag gerettet. Sonst wäre es zwischendurch echt ein bisschen langweilig geworden. Tagsüber war in der Main Area fast nix los. Nur zu laute Musik.


    Besonders schade fand ich, dass vor Ort fast gar nix dafür getan wurde, dass die Jeeper in Kontakt kommen. Man wurde zwar einen Team zugeteilt, aber es fanden gar keine Teamaktionen statt. Letzlich hat das Team nur die Lage der Zeitfenster beschrieben. Das kenne ich von anderen Events ganz anders und davon war ich sehr enttäuscht. Auf dem Campingplatz hatte ich mehr Jeeper kennengelernt als im Camp Jeep. Ich finde, das ist doch das Wichtigste auf so einem Event: gleichgesinnte Treffen und kommunizieren. Ohne Euch wäre dieser Aspekt völlig zu kurz gekommen.


    Von der eher schlechten Orga abgesehen fanden wir die Aktivitäten aber ganz ok. Die Streckenführung auf den Geländefahrten war gut, die Strecken an sich auch von entspannend bis zwischendurch mäßig anspruchsvoll (wir sind mit unserem Wrangler gefahren). Leider auch hier an den Hindernissen kaum Guides und wenn mal jemand da war gab es keine Einweisung. Man hatte das Gefühl die waren nur da um den Notruf zu wählen wenn was passiert. Das hatten wir tatsächlich einmal vor uns auf der Strecke, war aber wohl nur eine kleinere Verletzung. Wir sind gegen halbe sechs noch zu den Hard Trails gefahren (20 km entfernt in einer Kiesgrube) und waren ziemlich enttäuscht als die da schon dicht gemacht haben. Eigentlich sollte man bis 19 Uhr fahren können. Ging nicht mehr. Jedenfalls waren dort die richtig heftigen Strecken, dort wurde dann nochmals unterschieden in "Hard Trails" und "Hard Trails Extreme". Es gab z.B. ein gerade autogroßes Loch, im Prinzip eine Jeep Gruft, da sollte man "reinplumpsen" und wieder rausschreddern. Lustig. Wir haben leider keinen mehr sehen können, der das ausprobiert hat. Auf den Hard Trails hätte man auf jeden Fall mit Beschädigungen rechnen müssen.


    Für den Teilnahmepreis fand ich die Leistung insgesamt nicht ok. Auch wenn natürlich ein Offroad-Training mehr kostet, das haben wir aber dort gar nicht bekommen obwohl es versprochen war, und in einen Offroad-Park komme ich sehr viel günstiger. Das Rahmenprgramm war mäßig, dafür haben wir Euch getroffen.

    1) 2014 Cherokee Limited, BBlack, 170 PS, 9-Gang Aut., ADI, AHK, neues Getriebe 11/2015 (Alltagsauto)
    2) 2008 Wrangler JK Rubicon 2-Türer, Schwarz, 3,5 Zoll AEV FW, BF Goodrich TA KO2 315/70R17, AEV Frontbumper, Warrior Sumarai Winde 9500HS, Bestop High Rock Rear Bumper+ Tire Carrier + Frontrunner Dachträger + Tembo Dachzelt (Funcar)

  • Ich stimme zu, dass die Organisation sehr viel Luft nach oben hatte. Den Preis empfand ich anfangs auch als hoch aber schaut bitte mal beim Teltow Fläming Ring nach den normalen Preisen - so gesehen ist das Jeep Wochenende fast schon ein Schnäppchen gewesen, denn hätte ich ohne Camp Jeep gebucht, so viele unterschiedliche Runden gefahren (mit eigenem und geliehenen Autos), dann wäre ich wohl locker das dreifache losgeworden.


    Zudem war ein Teil der Organisation wirklich nicht gar so schlecht - und das war die Vorbereitung, Beschilderung, Kontrolle und das Abbinden der Offroad-Strecken mit Trassierband. Das war wirklich gelungen und überlegt gemacht.


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

    My Omaha Orange
    new-jeep-forum.de/gallery/image/1065/
    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

  • Nun noch ein paar Worte zum Compass:


    1, Compass Trailhawk (Academy)


    was mir beim Reinsetzen gleich aufgefallen ist: die Haube ist nicht so gut zu sehen, wie beim Renegade und damit etwas schwerer abschätzbar, wo das Auto vorne endet - im Gelände durchaus ein kleiner Nachteil.
    Positiv aber ist das Handling, welches sehr nahe am Renegade dran ist. Der Compass ist definitiv aufwendiger gedämmt als der Renegade. Sowohl der Diesel als auch der automatische Bremseneingriff im Gelände treten deutlich in den Hintergrund.
    Trotz Allwetterbereifung reichte der Grip aus, um im losen Sand und Matsch ausreichend Grip zu generieren und den Parcours inklusive Verschränkungspassage und Wasserdurchfahrt (wie schon geschrieben nur 15-20 cm tief) mit einer großen Lässigkeit zu bewältigen. Insgesamt eine durchaus überzeugende Vorstellung.


    2. Compass Limited 2,0 D mit 140 PS (Urban Cruise)


    dadurch, dass am Samstag wirklich extrem wenig los war und ich der erste Interessent an der Probefahrt war, konnte ich eine gute halbe Stunde die große Runde über diverse Dörfer und rund einen See fahren.
    Das Fahrzeug war gut verarbeitet und nahezu voll ausgestattet. Bei etwas feuchtwarmer Umgebung waren die belüfteten Sitze eine Wohltat. Die Haptik der Materialien war gut und auch die Spaltmaße waren recht stimmig für ein Auto, dass aus Amerika importiert wurde (ich glaube, der war aus Mexiko, so etwas hatte jedenfalls mein "Beisitzer" angedeutet.
    Federung und Geräuschkulisse sind schon eine gute Klasse komfortabler als der Renegade. Die paar Zentimeter mehr Radstand machen sich auf den Rücksitzen deutlich bemerkbar und auch der Kofferraum ist eine gute Ecke größer als der des Renegade. Die verschiebbare Rückbank ist allerdings derzeit auch für den Limited ein Extra und von den anwesenden Fahrzeugen hatte dieses Extra leider keines - schade, das hätte ich gerne mal ausprobiert.
    Der Comass ist doch etwas schwerer als der Renegade. Das merkt man auch bei der Agilität. Der 140 PS Diesel, den ich gefahren habe, war mit der 9-Stufen Automatik gekoppelt. Volle Beschleunigung aus dem Stand war gerade noch OK, aber simulierter Überholvorgang auf der Landstraße von 80 kmh auf 120 kmh fühlte sich schon etwas träge an. Ich würde für ein Langstreckenfahrzeug auf jeden Fall den 170 PS Diesel empfehlen, denn der kompensiert das Trägheits-Gefühl ein wenig. (den hatte ich ja im Trailhawk vorher gefahren)
    Die Bedienung U-Connect und Klimaanlage konnte ich nur in Ansätzen während der Fahrt ausprobieren, aber das schien mir prinzipiell alles logisch aufgebaut zu sein. Persönlich bin ich trotzdem ein Fan der wirklich klaren Bedienung der Klimaautomatik im Renegade - das ist schon fast genial einfach und meines Erachtens der Bedienung über den Touchscreen überlegen.
    U-Connect und der Anzeigeteil zwischen Tacho und Drehzahlmesser sind aber schon eine grafische Augenweide mit gefühlt deutlich höherer Brillianz und Pixeldichte als im Renegade mit dem 6,5er U-Connect.


    Mein Fazit:


    Für Singles oder auch Pärchen ohne Anhang bleibt der Renegade eine gute und preiswerte Wahl. Er ist sportlicher und wohl auch etwas robuster. Der Compass hingegen ist für kleine bis mittlere Familien ein tolles Auto, das mehr Komfort und Platz bietet und sicher etwas weniger "speziell" ist. Trotzdem ist es ein echt cooler neuer Jeep und ich hoffe, dass wir bald viele Compass-Eigner hier im Forum begrüßen dürfen!


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

    My Omaha Orange
    new-jeep-forum.de/gallery/image/1065/
    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

  • So, jetzt komme ich auch zu einem kurzen Fazit. Das wesentliche ist bereits erzählt. Das Camp war aus OffRoad-Sicht klasse, die Organisation, das "drumherum" und die Professionalität in der Umsetzung zum Teil (stark) verbesserungswürdig.
    Das beginnt bei dem eingesetzten Personal, welches zum Teil freundlich, ansehnlich, aber eben auch ahnungslos war, geht über Gruppeneinteilungen, die zwar vorhanden, aber eigentlich nutzlos waren, fehlende Devotionalienstände (ein ABSOLUTES NoGo bei so einer Veranstaltung), viel zu laute Musik im Hauptbereich etc.
    Wurde alles schon beschrieben.
    Und trotzdem: WIR FANDEN ES GEIL!!!
    Das Treffen mit dem Forum und anderen, die Stimmung der Teilnehmer vor Ort, das durch den Wald roedeln, die Gelegenheit, einen Wrangler und einen SRT auszuprobieren und so weiter waren aus unserer Sicht jeden Cent wert. Ich finde, das Video von Ulrich fasst das alles gut zusammen.
    Hier noch mein persönliches Album mit Dietmars grossartigen Bildern: Dr.Pepper @ Camp Jeep 2017


    Danke euch allen, es war Spitze!

  • fehlende Devotionalienstände ... herrlich ! :beifall: :rotfl:

  • So ihr lieben Fotofreunde :)


    Ich habe mal die letzten Tage mein Bilder / Video-Archiv etwas umgebaut und total neu gestaltet. Vorher sah es doch etwas lieblos hingeklatscht aus.


    Jetzt ist alles neu (bestimmt noch nicht fehlerfrei, aber das wird dann schon), es gibt schöne brauchbare Bildvorschauen und man kann durch die Bilder sliden. Die Videos sind getrennt in Videoordnern und starten dann einzeln in einem neuen Fenster, dass man auch groß ziehen kann.


    Und das beste ist: man kann alles auch super auf mobilen Geräten benutzen.


    Und die Bilder vom Camp Jeep sind auch schon alle drin, einige Videos folgen noch, das dauert halt.


    Viel Spaß beim Stöbern und Testen.


    Hier gehts los


    Der Link in meiner Signatur funktioniert auch jetzt auf das neue Archiv. Wer die URL braucht: http://elfers.net/njf


    Grüße
    Peter

  • Großartig! Danke p.11


    Gesendet von meinem SM-T815 mit Tapatalk

    1) 2014 Cherokee Limited, BBlack, 170 PS, 9-Gang Aut., ADI, AHK, neues Getriebe 11/2015 (Alltagsauto)
    2) 2008 Wrangler JK Rubicon 2-Türer, Schwarz, 3,5 Zoll AEV FW, BF Goodrich TA KO2 315/70R17, AEV Frontbumper, Warrior Sumarai Winde 9500HS, Bestop High Rock Rear Bumper+ Tire Carrier + Frontrunner Dachträger + Tembo Dachzelt (Funcar)

  • @p.11 ich kann alle Bilder sehen, leider nicht die vom Friedberg treffen. Haben die eine andere Größe? Das Gesamtbild mit allen Bilder sehe ich. Tippe ich auf ein Bild um es einzeln zu sehen, sehe ich nur schwarz ;(
    Wie immer mit dem iPhone unterwegs

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