Gestern hatte ich wieder mal eine Transportaufgabe zu lösen. Einen alten versifften Hängeschrank aus der alten Waschküche entsorgen. War, wie immer, kein Problem.
Danach war ich in der Waschanlage um die Ecke, um das Salz der letzten Tage, was man wieder großzügig an neuralgischen Punkten gestreut hatte, abspülen zu lassen. Gestern schien schön die Sonne bei uns und das granitkristall unseres Wagens "pfungelt" um so schöner in der Sonne, je sauberer das Auto ist.
Danach habe ich "mein" Werk mit Genugtuung betrachtet und für mich konstatiert, dass der Indianer auch noch nach zwei Jahren und knapp 21.000 gefahrenen Kilometern wie neu aussieht. Und das, als Dauer-Laternenparker.
Keine Kratzer, keine Dellen (tock, tock, tock - drei Mal auf Holz geklopft), kein Flugrost oder sonstige erkennbare Roststellen (soweit das Auge reicht), kein verblasster Kunststoff und keine Steinschläge. Auch Innen ist alles fast noch wie neu. Dafür dass ich gelochte (weiche) Nappaledersitze habe, sehen sie besser aus, als das härtere billigere Leder in meinen BMWs nach einem Jahr (was Abrieb und Faltenbildung anbelangt). Teppichböden, Verkleidungen (außer dem Billigplastik im Kofferraum) alles noch absolut neuwertig. Lediglich das Hartplastik im Kofferraum zeigt erste Gebrauchsspuren, da das hinsichtlich Kratzern sehr empfindlich ist. What shall's? Sehe ich ja sonst nicht.
Man könnte jetzt noch über das eine oder andere Spaltmaß philosophieren, wobei ich hier auch nicht die geringste Kritik habe - mit Ausnahme des Plastiktankdeckels, der nie ganz plan zur Karosserie steht.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden, wenn ich mir mein Auto so nach zwei Jahren betrachte und habe den Wechsel von BMW zu Jeep immer noch keine Sekunde bereut. Im Gegenteil, auch nach zwei Jahren macht mir jede Fahrt in meinem Cherokee immer noch Freude. Bei BMW ist die immer wesentlich schneller dem alltäglichen gewichen.

