Für die nähere Zukunft: Diesel - Benziner - Hybrid - Elektro

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Feiertag?
  • Genau!


    Oder anders: wer den Diesel nicht will (aus welchen Gründen auch immer) kann das Ende des Diesels ja versuchen herbeizureden. Dabei werden aber sicherlich die Millionen Fahrzeuge, die zuverlässiges Drehmoment unter auch schwierigen Bedingungen erzeugen müssen um z.B. schwere Lasten zu ziehen, vergessen.


    Ich bin Froh, dass ich eine "kleine Schrankwand" im Schnitt mit 7 Liter auf 10 km fahren kann. Ich traue einem 2,0 Liter Diesel auch zu, schadfrei und dauerhaft als Zugfahrzeug einsetzbar zu sein. Ein Großer Benziner tut es natürlich auch, aber die sind bei uns ja auch "verpönt". Mit einem miniaturisierten Benziner, (we z.B. dem Mini-Motörchen im Ford Mondeo) egal wie viel Kraft der aus dem Turbo holt, möchte ich derartiges nicht unbedingt ausprobieren.


    Ob und wann welche Antriebe "verschwinden" wird wohl nur die Zeit zeigen...


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

    My Omaha Orange
    new-jeep-forum.de/gallery/image/1065/
    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".


  • Ob und wann welche Antriebe "verschwinden" wird wohl nur die Zeit zeigen...


    Gruß Pete


    Na sicher doch. Was sonst.


    Aber deswegen kann man ja trotzdem darüber nachdenken und philosophieren. Mundhalten und die Zeit abwarten wäre eine andere Alternative.


    Wer sich für welche Alternative entscheidet? Freie Auswahl.


    Ende herbeireden? Von uns im Forum dürfte kaum jemand in der Lage sein, dies zu tun.


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    Ein Punkt ist doch der:
    Außerhalb Europa's spielt der Diesel im PKW eine verschwindend geringe Rolle. Für wesentliche Massenmärkte (USA/China/Japan/Südamerika) ist der PKW-Diesel von jeher "uninteressant". Teils auch deswegen, weil der Diesel (als Kraftstoff) teurer, als Benzin ist.


    Ein relativ kleiner Fleck auf der Erde, war bis vor Kurzem auf den Diesel eingeschworen. Das hat in der jüngeren Vergangenheit begonnen zu bröckeln. Wenn ich den Diesel mal frech als "regionales Phänomen" umschreibe, dann ist auch das förderlich, dass seine Rolle insgesamt in Zukunft bei weitem nicht mehr die Gleiche sein wird, wie - noch - heutzutage.


    Die Investitionen, die weiterhin in den Dieselantrieb gesteckt werden müssten, um ihn emmissionstechnisch konkurrenzfähig zu halten, wird der Markt nicht honorieren. Schon in nächster Zukunft wird sich dies darin äußern, dass manch Diesel-Kleinwagen keinen Nachfolger mehr finden wird. Es gibt nur einen begrenzen Käuferkreis, der für einen Dieselkleinwagen 20.000+ EUR ausgeben kann/wird, wenn ein halbwegs vergleichbarer Benziner für 5.000 EUR weniger zu haben ist. Irgendwann würde sich ein solcher Mehrpreis nicht mehr amortisieren.


    Auch der Benziner bedarf weiterer Anstrengungen (z.B. Partikelfilter), um ihn konkurrenzfähig zu halten. Auch das kostet Geld. Aber dies wird sich vom Niveau her deutlich unter Diesel-Niveau abspielen.


    Drehmoment?


    Klar haben wir das Drehmoment eines Diesels sehr gerne genossen!


    Werden wir auch weiterhin.


    Muß aber nicht zwingend einem Diesel entspringen. Moderne Turbobenziner bieten auch aktuell bereits ansehnliches Drehmoment. Das - im Unterschied zum Diesel - über ein relativ großes Drehzahlband. Auch hier wird man weitere Fortschritte sehen. Und wenn schon: Ich (Jahrgang 63) kann mich noch sehr gut an Zeiten erinnern, da galten 200Nm in Mittelklassefahrzeugen als "reichlich Drehmoment". Heutzutage glauben hingegen Viele, dass < 300Nm als "ärmlich" zu gelten haben. Manch einer hat darüber vielleicht auch das rechte Maß verloren.


    Deutsche, Franzosen und Italiener werden sicher noch - solange es sich vertreten läßt - als Hersteller dem Diesel die Stange halten.


    Dennoch glaube ich:
    Der Sinkflug hat begonnen ...

  • Der Nutzen von Umweltzonen ist allgemein eher fraglich. Hamburg hat z.B. auch keine, dort angeblich wegen des Seewindes.


    Bei den paar Autos, die heute KEINE grüne Plakette bekommen, könnte man den Krams auch gleich abschaffen. Das ist (oder war) nur wieder eine dieser politisch motivierten Augenwischereien.

  • stimmt aber zumindest bedingt.... eine Grüne Welle bringt mehr.


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

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  • Für alle Freunde des "gepflegten" E-Autos. Stand gestern auf T-Online zu lesen.
    Hierbei werden noch nicht einmal die Umstände beleuchtet, unter denen auch bei uns immer noch Strom hergestellt wird (Kohle u. Atom), der mit dem denkbar schlechtesten Wirkungsgrad über Kilometer hinweg in die Autos eingespeist wird.
    Ich selbst bin ja ein Fan von der Arbeitsweise von Elektromotoren, mit Umweltfreundlichkeit hat dies bei uns aber noch lange nichts zu tun. Der Dreck entsteht einfach an anderer Stelle, das ist der einzige "Vorteil". Auch über die Brand- und Explosionsgefahrt (siehe Handy-Akkus) sagt dieser Bericht nichts aus. Dennoch ganz interessant, wie ich finde, wenn wir hier die Vor- und Nachteile der zukünftigen Antriebsvarianten diskutieren:


    Eine schwedische Studie zeigt, dass die Produktion der Akkus für Elektro-Autos deutlich umweltschädlicher sein könnte als bisher angenommen.


    Damit sich ein Elektro-Auto von der Größe eines Tesla Model S ökologisch rechnet, muss man acht Jahre damit fahren. Das sagt zumindest eine Studie des schwedischen Umweltministeriums, welche die Produktion der Lithium-Ionen-Akkus von Elektro-Autos genauer unter die Lupe genommen hat.
    Bis zu 200 Kilo CO2 pro Kilowattstunde
    So entstünden bei der Herstellung pro Kilowattstunde Speicherkapazität rund 150 bis 200 Kilo Kohlendioxid-Äquivalente. Umgerechnet auf die Batterien eines Tesla Model S wären das rund 17,5 Tonnen CO2. Das ist enorm viel, betrachtet man den jährlichen Pro-Kopf-Ausstoß an CO2 in Deutschland von rund zehn Tonnen.
    Tesla Model S amortisiert sich erst nach acht Jahren
    Die schwedische Studie rechnet vor: Ein Fahrzeug mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor könne acht Jahre gefahren werden, bevor es die Umwelt so stark belastet habe wie die Akku-Produktion für ein Tesla Model S, zumal der Stromverbrauch beim Fahren dabei gar nicht berücksichtigt ist.
    Bei einem kleineren E-Fahrzeug wie dem Nissan Leaf wären es noch etwa drei Jahre. Daher fordern die Forscher, dass Hersteller und Verbraucher mit kleineren Batterien auskommen müssten – ein starker Gegensatz zur Jagd nach immer größerer Reichweite, die meist mit größeren Batterien erkauft wird.

    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.


    Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
    Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

  • An ein reines E-Auto mag ich noch gar keinen Gedanken verschwenden, weil die Dinger zum heutigen Stand der Technik für mich nicht brauchbar sind. Jetzt heißt es erst mal, eine sinnvolle Alternative zum Diesel zu finden, in drei Jahren schauen wir weiter.


    Diese Studien sind eh nur bla Blabla, die man nach Lust und Laune in jede beliebige Richtung schreiben kann, um für oder gegen etwas Stimmung zu machen. Darum spar ich mir, sowas überhaupt zu lesen. Ich orientiere mich beim anstehenden Autokauf ausschließlich an der aktuellen Marktsituation, weil die im Moment geradewegs in eine Richtung zeigt, so dass man es sich nicht leisten kann, die zu ignorieren.

  • Aber eine Marktsituation kann sich schnell verändern und wer kann immer mit dem Trend gehen.
    Wir reden hier von Autos und nicht von einem Handy oder Fernsehgerät.


    Ich halte es immer noch am sinnvollsten es nach den eigenen persönlichen Befindlichkeiten zu halten.


  • Wir reden hier von Autos und nicht von einem Handy oder Fernsehgerät.

    Eben. Wir reden hier von einem Wert von 40.000 Euro und mehr. Einen Fernseher kannst du jederzeit in die Tonne treten und dir einen neuen kaufen. Würdest du ernsthaft noch so viel Geld für ein Auto ausgeben, mit dem du in Zukunft nicht mehr überall dort hin fahren kannst, wo du willst? Oder für ein Auto, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit bald so viel an Wert verlieren kann, dass der Restwert nicht mal reicht, um die Finanzierung abzulösen?


    Wenn ich Gefahr laufe, einen Verlust von mehreren Tausend Euro hinnehmen zu müssen, dann sind meine persönlichen Befindlichkeiten massiv gestört. Darum gibt es für mich keinen anderen Weg, es sei denn, mein Chef erklärt sich bereit, das Risiko zu tragen. Ich halte dann dafür meinen Kopf nicht hin.

  • Ja genau, es kommt drauf an für was man das Auto braucht.
    Wenn jemand jetzt ein neues Auto kaufen muss und er weiß er fährt am Tag ca.150 km, also Langstrecke, dann muss er doch beim Benziner viel schneller wieder ein neues kaufen wie beim Diesel.
    Ich rede nicht von leasen. Vom kaufen.


    Und was ist, wenn du einen Benziner least, weil der Diesel gerade im Verruf ist, und der Benziner nächstes Jahr dann auch so runter gezogen wird, was dann?


    Hat man beim Verkauf, denn nicht immer Verluste?


    Ich weiß das nicht, ich fahre meine Autos die ich gekauft habe sehr lange.

  • Ich mache gerade im Auftrag für meine Firma eine Vergleichskalkulation Benziner vs. Diesel. Wegen der guten Vergleibarkeit nehmen wir dafür den Compass mit 170PS. Noch liegen mir nicht alle Zahlen vor, es zeichnet sich aber ab, dass über 3 Jahre und 75.000km die Differenz bei den Betriebskosten bei rund 700 Euro sein wird. Noch nicht berücksichtigt ist, dass der Händler beim Diesel evt. noch einen Risikozuschlag beim Leasing einbaut. Die Ersparnis beim Diesel könnte also durchaus noch kleiner ausfallen.


    Sollte sich Dieselgate in Rauch und Wohlgefallen auflösen, hätten wir beim Benziner max. 700 Euro in den Sand gesetzt. Wenn es anderes kommt, wovon Auszugehen ist, wird der Benziner noch eine Einsparung bringen und ich habe keinen Stress bei der Rückgabe.

  • was auch immer ihr macht. wenn ihr nicht die Städte mit Metallsäulen vollgepflastert sehen wollt (wir reden hier über hunderttausende!!!) dann kauft bitte kein Elektroauto. Die Technologie wird kommen, aber es wird noch etwas dauern .....

  • Ist doch kein Problem. Bis jeder ein E-Auto hat, gibt es doch bei Aldi die versprochenen kostenlosen Ladestationen. Dann fahren eh alle zu Aldi.

  • Dann entfällt das für mich. Der Aldi in Bad Doberan hat vor einem halben Jahr dichtgemacht... :rotfl:


    Gruß Pete


    (allerdings ist eine Umweltzone hier auch aktuell kein Thema - wäre auch schwierig in einer Hafenstadt - Rostock halt - mit ländlichem Umland)

    gesendet von Pete

    My Omaha Orange
    new-jeep-forum.de/gallery/image/1065/
    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

  • Ich weiß gar nicht, ob Aldi-Nord da auch mitmacht. Hier im Süden werden gerade alle Läden auf das neue Konzept umgebaut, dabei sollen auch die Ladestationen kommen. Gesehen habe ich die aber noch nicht. Dafür ist die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach schon da.

  • Ich weiß gar nicht, ob Aldi-Nord da auch mitmacht. Hier im Süden werden gerade alle Läden auf das neue Konzept umgebaut, dabei sollen auch die Ladestationen kommen. Gesehen habe ich die aber noch nicht. Dafür ist die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach schon da.

    Kassieren die dann auch wieder langsamer, weil der Ladestrom noch eine Weile fließen muss ... ;(

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