In einigen anderer Threads hatte ich schon einmal angedeutet, dass bei mir, nach Geländeeinsatz, ein paarmal die Lampe "Service AWD" anging. So ein rot-orangenes Lämpchen könnte einen zwar nervös machen, aber nach dem Gespräch mit meinem Freundlichen nach der ersten Inspektion gibt es Entwarnung. Er hatte sich gut informiert und mir die Zusammenhänge in aller Ruhe geschildert - er ist halt auch jemand, der gerne mal offroad fährt und ebenfalls meint, dass dieses zur artgerechten Haltung eines Jeep dazugehört.
Zuerst einmal zur Funktion: Die Warnlampe geht an, wenn die Betriebszustände insbesondere des hinteren Getriebeteils erhöhte Werte - besonders bei der Temperatur anzeigen. Dieses kann bei intensiverem Geländeeinsatz schon einmal passieren. Zuerst kommt dann ein Warnhinweis in der Mitte des Fahrerdisplays welches nach ein paar Sekunden verschwindet und dann leuchtet oben rechts in der Anzeige der kleine Schriftzug "Service AWD". Der davor gezeigte Hinweis zeigt auch an, dass der Allradantrieb nicht zur Verfügung steht / abgeschaltet ist. Dieses könnte einen zuerst einmal skeptisch stimmen, da man ja aus dem Gelände auch herauskommen will. Dabei ist das Gute, dass solange der Allradantrieb gefordert ist, eigentlich keine plötzliche Abschaltung erfolgt, sondern die Toleranzschwelle offenbar recht hoch ist - auch bei mir kam die Warnung und Leuchte erst an, als ich auf der Straße wieder im Auto-Modus, also im FWD unterwegs war.
Dann noch ein weiterer Tip von meinem Freundlichen. Wenn das wirklich mal im Gelände passieren sollte, Auto kurz abstellen, aussteigen, Zigarette rauchen (oder einfach 5 Minuten warten) bis sich das Getriebe etwas abgekühlt hat, neu starten und die Warnung sollte weg sein.
Ich hatte übrigens den Eindruck, als ob zuerst etwas Skepsis wegen der neuen Modelle im Autohaus vorherrschte, die sich aber nach den ersten eigenen Erfahrungen sehr stark gelegt hat. Insbesondere die Fähigkeiten beider Trailhawk Modelle im Gelände werden ziemlich hoch bewertet.