Fahrbericht Avenger

    • Fahrbericht Avenger

      Ich besitze seit einem Monat einen Avenger (Elektro-Variante) und bin sehr zufrieden. Das Fahrgefühl ist mit einem Verbrenner nicht zu vergleichen. Eine kontinuierliche Beschleunigung ohne jegliche Zugunterbrechung (also quasi wie eine S-Bahn) ist sehr angenehm. Leider sind ein paar "Kuriositäten" vorhanden, die sich nicht mittels der Einstellungen abstellen lassen.
      • Spurhalteassistent muss jedes Mal (d.h. nach jedem Neustart) neu deaktiviert werden. Das hat rechtliche Gründe. Ist für alle EU-Autos mit Typgenehmigung ab Bj 2022 EU-rechtlich Pflicht. Deswegen muss der Spurhalteassistent auch immer nach jedem Neustart des Autos aktiv sein und darf sich nur einzeln für die konkrete Fahrt deaktivieren lassen. Wenn das wenigstens noch lediglich ein physischer Knopf wäre, aber man muss im Display durch drei Untermenüs scrollen, was das Ganze extrem nervig macht. Das Fahrverhalten des Fahrzeugs mit aktivem Spurhalteassistent ist schlicht unschön.

      • Dasselbe gilt für die automatische Parkbremse, die sich nicht deaktivieren lässt und dem Fahrer nicht die Wahl lässt.

      • Automatisches Verriegeln der Türen: Sobald man sich mit dem Schlüssel 2m vom Fahrzeug entfernt, verriegelt es automatisch. Das kann man nicht deaktivieren. D.h., ohne Schlüssel kann ich nicht mein eigenes Fahrzeug öffnen, obwohl es z.B. in einer verschlossenen Garage oder Halle steht. Ich kann zwar beim Weggehen den Wagen (nachdem er automatisch verriegelt hatte) manuell entriegeln. Wenn ich mich dann aber ohne Schlüssel dem Fahrzeug wieder näher, verriegelt es automatisch, bevor ich den Türgriff erreiche. Das mag für einige Leute ja hilfreich sein, moch aber stört das.
      Verarbeitung ist völlig i.O. Fahrwerk gut abgestimmt; ich habe 235er Reifen montiert, was Fahrverhalten und Optik steigert.

      Mein Auto: Jeep Avenger

    • Das mit der nicht abschaltbaren Parkbremse habe ich schon im 2015er Renegade, wohl aber nicht mit Absicht, sondern weil der Eintrag im Einstellungsmenü fehlt, bei späteren Fahrzeugen geht es aber. Diese Türverriegelungsautomatik wäre ja für mich schon ein Kaufausschlusskriteritum, mich ärgert ja schon beim Renegade, dass die Heckklappe nicht aufgeht, wenn man keinen Schlüssel dabei hat, trotzdem das Fahrzeug unverriegelt in der Garage steht, es fehlt halt der mechanische Öffner.
      Man hat mich nicht gefragt, ob ich geboren werden will, jetzt will ich auch nicht, dass man mir sagt, wie ich leben soll!
      (Udo Lindenberg in "Das Gesetz")

      Mein Renegade: Longitude Multiair 1,5l 140PS 6Gang 2WD Mojave Sand MY15 Uconnect 5" mit Tomtom Navi, viel Langstrecke, Langzeitverbrauch: 7,3l

    • Also unabhängig von der Strom und Benzin/Diesel Diskussion: irgendwie vergeht einem immer mehr die Lust auf ein neues Auto ... nur noch Gängelei X(
      "Im Rallye Sport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist."

      "Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen."

      Walter Röhrl

      Mein Wrangler: Wrangler JL Rubicon MY21 2.0l T-GDI in Sting Gray, Hardtop, AHK, BF Goodrich T/A KO2 -/- Renegade Limited MY20, Granite Crystal, 6 Gang MT 4x4, 2.0 Multijet

    • Vergesst nicht die Gängelei mit dem E-Call,
      oder was alles in den Steuergeräte so protokolliert wird - was man Euch nie offen legen wird!
      Oder wenn Ihr den Inspektionsauftrag unterschreibt, um bloß nicht die Garantieansprüche zu verlieren, auf welchen Datenschutz ihr so verzichtet!
      (oder hat irgend einer von Euch mal das ganze Kleingedruckte von so einem Auftrag gelesen?!? Ich denke Nein)

      Kauft Euch einen Neuwagen, und ihr verzichtet auf jegliche Freiheit über euer Fahrzeug frei zu verfügen!
      Nichts was Jemand vor dem Wort 'Aber' sagt zählt wirklich!
      Die zwei häufigsten Elemente im Universum sind Wasserstoff und Blödheit.
      Sic semper tyrannis

      Mein Wrangler: JEEP Wrangler Rubicon JL MJ2020 Punk'N Orange 2,2L Diesel (was sonst!)

    • ENZO schrieb:

      Aber nur in der Garantiezeit. Und in diesem Zeitraum haben die meisten doch schon seit vielen Jahren ihren Arsch verkauft.
      Achtung: Dadurch, dass die freien Werkstätten nicht ins System kommen (ist von Jeep gesperrt und nur mit lizensiertem Programm zugänglich) und noch nicht einmal die Serviceanzeige zurückstellen können, ist man gezwungen, auch nach Ablauf der Garantiezeit in die Jeep-Werkstatt zu fahren (und seine Daten einlesen zu lassen), will man nicht mit einer penetrant blinkenden und warnenden Serviceanzeige herumfahren....

      Mein Auto: Jeep Avenger

    • Der Mensch ist sowieso ein Gewöhnungstier und wird die Anzeige irgendwann gar nicht mehr wahrnehmen.
      Auf der anderen Seite muss ich aber auch sagen, dass ich diese ganze Servicemaschinerie als ganz große Abzocke empfinde, egal ob Konzessionär oder freie Werkstatt. Für das was da gemacht wird, legen die Leute die Kohle viel zu gerne auf den Tresen.
      Aber mir egal, ich laß mich lieber ganz unkompliziert vom Konzi meine Misstrauens über den Tisch ziehen. Die paar Euros mehr, machen mich auch nicht arm. Andere verrauchen das Geld in einem Monat :1f609:
    • Die Serviceanzeige bleibt schon dauerhaft. Klar, man gewöhnt sich daran...

      Und ja, das ist eine große Abzocke! Wenn man bedenkt, dass ich beim letzten Service meines KL >40 € (!) für den Liter Motoröl bezahlen musste (die werden im Einkauf vermutlich <5 € bezahlt haben). Das ist m.E. einfach nicht mehr anständig. Von den absurden Preisen für Luftfilter und Innenraumfilter mal ganz abgesehen.

      Der Avenger muss Übrigens alle 12500 km (jedoch mind. 1xJahr) zum Service. Wenn die Werkstätten also nicht mehr mit Motoröl abzocken können, dann wenigstens über die Häufigkeit der Services...

      Mein Auto: Jeep Avenger

    • Nachtrag: Ich befürchte, dass man mit dem E-Avenger auch nach Ablauf der 2jährigen Garantiezeit immer zur Jeep-Werkstatt muss, um nicht die 8jährige Akku-Garantie zu gefährden. Denn Jeep steht auf dem Standpunkt, dass der Kunde den Nachweis bringen muss, dass die freie Werkstatt nach Herstellervorgaben gearbeitet hat. Das kann sie aber schon deswegen nicht, weil der Hersteller das Auslesen sämtlicher Steuergeräte vorschreibt, was die freien Werkstätten aber mangels Zugriffsmöglichkeit nicht können.

      Und ich brauche niemandem zu erklären, was es heißt, wenn der Akku defekt geht und Jeep die Garantieansprüche verweigert.

      Mein Auto: Jeep Avenger

    • Chrysli schrieb:

      Der Avenger muss Übrigens alle 12500 km (jedoch mind. 1xJahr) zum Service. Wenn die Werkstätten also nicht mehr mit Motoröl abzocken können, dann wenigstens über die Häufigkeit der Services...
      Echt jetzt? Das ist doch ein schlechter Scherz, oder? Waschen und saugen die das Auto dann? Da wird doch ständig von den Strom-Evangelisten gepredigt, daß Stromer weniger Wartung benötigen und man so einen Teil der Mehrkosten wieder rein holt. X(

      Ich seh schon, mein Diesel-Renny und der Wrangler werden mir sehr lange erhalten bleiben ... :rolleyes:
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      Walter Röhrl

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    • doch alle 2 Jahre oder 25tkm... - Nichts anderes als beim Verbrenner.


      Nuwas:
      Ihr wisst schon, dass Altöl billig zurück genommen, aufgearbeitet und als neu verkauft wird?
      In Afrika macht man das mit Akkuschrauber und Chemie reinkippen. Ok, nicht gesund, aber läuft. Ist ja kein weißer und Reicher der das machen muss...
      Meina: WK2, BJ_08/2013, EZ_02/2014
      Wer niemals vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke!
    • Kontrolle der Hupe ... noch Fragen, Kienzle?
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      Walter Röhrl

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    • rubin schrieb:

      Ja, aber nur am Anfang. Das hat man auch bei den guten Verbrenner-Hersteller... sind es da nicht nur 5.000 bis 7.500 km?
      Ich weis ja nicht was du so fährst, mein Reny Diesel hat 20.000, der Wrangler 12.000 (was schon nervig ist, aber gut, der fährt nicht so oft).
      Mein Yeti vorher hatte 30.000(!), außer die Ölanzeige beschwert sich vorher, was sie in 150.000km nie getan hat. VW scheint da wohl mehr Vertrauen in ihre Motoren zu haben. Oder ist weniger gierig als Stellantis.
      "Im Rallye Sport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist."

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      Walter Röhrl

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