Renegade ist nicht für Alpenübrquerung geeignet

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  • Hallo,


    da habe ich doch in diesem Forum gelesen, das TC-Offroad-Trekking empfehlenswert ist für Trekking Touren.
    Nun habe ich interesse an einer großen Alpenüberquerung im August gezeigt und bekam nachfolgende Antwort.


    ein Jeep Renegade Trailhawk ist leider für keine Tour aus unserem Programm geeignet.


    Da fällt man doch vom Glauben ab, ja welches Auto ist denn dann geeignet? ?(
    Ich habe nachfolgenden Link geschickt, damit die mals sehen was ein Trailhawk ist, vielleicht kennen die den gar nicht :)



    https://www.youtube.com/watch?v=NGYniJb5CWA

  • Diese arroganten Ignoranten. Geiles Video. Das sollte überzeugen. Wirklich klasse gemacht und gut erklärt.
    Gibt's das auch vom Cherokee?


    Gruß
    Chief

    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.


    Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
    Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

  • Ich hatte besagten Anbieter ebenfalls kontaktiert, welche Touren denn mit dem Cherokee Limited machbar seien und bekam eine ähnliche Antwort.


    "Eine Teilnahme mit diesem Fahrzeug ist bei KEINER Veranstaltung aus unserem Programm möglich."

    Bin allerdings davon überzeugt, dass ein Limited sicherlich auf der ein oder anderen einfachen Tour mitfahren könnte. Für den Cherokee Trailhawk müsste man mal eine vergleichbare Anfrage stellen.
    Ich befürchte allerdings, dass der Anbieter recht Starrachsen-affin sein dürfte. :rolleyes:

  • Das hat man mir jetzt geantwortet,


    dieses Video ist ein Werbevideo aus dem Hause Jeep, in einem Werbefilm sieht natürlich alles super aus, klar, die wollen dieses Fahrzeug ja auch verkaufen!


    Wir haben ihren Kommentar in diesem Forum gelesen: Doch, wir kennen dieses Fahrzeug. Wir hatten es 2015 bei einer Alpenüberquerung und bei 2 Offroad-Trainingscamps dabei und aufgrund dieser Erfahrungen beschlossen wir es nicht mehr bei unseren Reisen mitzunehmen.


    Ich verstehe natürlich das sie enttäuscht sind, dass wir solche Fahrzeuge als ungeeignet einstufen. Es geht aber nicht darum, dass wir sie diskriminieren wollen, sondern wir wollen sie objektiv beraten. Wenn wir sie mit diesem Fahrzeug mit auf solche Touren nehmen, und ihr Fahrzeug dann mit dem ADAC wieder nach hause kommt, oder zumindest einen erheblichen Wertverlust wegen beschädigter Plastik-Teile usw. aufweist, würden sie uns zu Recht vorwerfen, das wir sie mitgenommen haben, obwohl wir wussten, das ihr Fahrzeug nicht für soetwas geeignet ist!


    Der Reiseführer Gardasee wird ihnen leider nicht mehr viel Freude machen. Die meisten, und vor allem schönsten Strecken, z.B. der Tremalzo-Pass, sind für den öffentlichen Verkehr ab diesem Jahr gesperrt und nur noch mit Sondergenehmigung befahrbar:
    https://explorer-magazin.com/2015/tremalzopass-sperrung/

  • Nun die vielen Plastikteile könnten schon Schaden leiden, wenn die Streckkenführung Extrem ist.
    Ich werde nun halt versuchen selbst was geeignetes zu finden.
    Aber es scheint, dass immer mehr von den schönene Strecken gesperrt werden. Wäre echt schade.


    Wenn jemand Routen kennt, die für den Plastik Renegade geeignet sind, so kann er mir die gerne mitteilen.

  • Ich denke, dass dort (TC-Offroad) nur SUV gelesen wird und dann eine Standard Antwort gegeben wird. Offenbar haben die keine Ahnung, dass es auch unter SUV wieder echte Geländegänger gibt. Dass gerade bei den neuen Jeeps enormes Potential vorhanden ist, zeigen auch einige "Expeditionsumbauten" in den einschlägigen Zeitschriften.


    Was leider auch oft außer Acht gelassen wird ist, dass nicht nur die Fahrzeuge ein Limit haben, sondern oftmals eben auch die Betreiber. Warum sonst sieht man in vielen Filmchen liegengebliebene, steckengebliebene oder gar geschrottete Starrachsen-Fahrzeuge.


    Persönlich werde ich mich mit meinem Renegade Trailhawk langsam an schwierigere Touren heranwagen und erst einmal die Touren mit geringeren Anforderungen austesten. Mein Rennie soll ja schließlich ein paar Jahre halten. 2016 ist also Erfahrung sammeln angesagt.


    P.S. OffRoad (das Magazin) bietet Im April eine Tour durch Meck-Pomm und Brandenburg an, zu der ich mich angemeldet habe. Ich weiß allerdings nicht, ob eventuell schon alle Plätze vergeben sind.

    gesendet von Pete

    My Omaha Orange
    new-jeep-forum.de/gallery/image/1065/
    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

  • Nun ich habe mir den GPS OFF ROAD Reiseführer Westalpen gekauft und will im Juli in Venetien anfangen, da gibt es 6 Routen.
    Diese scheinen moderat zu sein und bergen anscheinend nicht die Gefahr das Fahrzeug zu schädigen oder zu zerkratzen.


    Der Reiseführer ist gut aufgemacht mit GPS Koordinaten. Ich denke das ist zum einen die billige Lösung, und mann muss nicht im Pulk fahren.
    Auch kann man sich die Zeit selbst einteilen. Man stelle sich vor man ist im Pulk einer der hinteren, da schluckt man nur den Staub der vorderen.


    Ich denke das ist individueller.

  • Fairer Weise möchte ich noch mitteilen, dass ich diese ausführliche Stellungnahme zu der Absage nicht erwartet hätte. Man hat sich wenigstens Mühe gegeben, argumentativ zu überzeugen. Das verdient schon Anerkennung, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass es keine Route gibt, die Renni TH tauglich wäre.

    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.


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  • Nun ich sehe es gelassen, wenn wir im Juli unser Tour durch die Berge von Venetien machen werde ich die Bahnverladung nehmen um über die Alpen zu kommen, hahaha.
    Eigentlich sollte man das ganze mal an Jeep posten.

  • Nun ich habe mir den GPS OFF ROAD Reiseführer Westalpen gekauft und will im Juli in Venetien anfangen, da gibt es 6 Routen.
    Diese scheinen moderat zu sein und bergen anscheinend nicht die Gefahr das Fahrzeug zu schädigen oder zu zerkratzen.


    Der Reiseführer ist gut aufgemacht mit GPS Koordinaten. Ich denke das ist zum einen die billige Lösung, und mann muss nicht im Pulk fahren.
    Auch kann man sich die Zeit selbst einteilen. Man stelle sich vor man ist im Pulk einer der hinteren, da schluckt man nur den Staub der vorderen.


    Ich denke das ist individueller.


    Das hört sich sehr interessant an. Vielleicht sollte man so etwas auch mal gemeinsam machen, mit 3-4 Fahrzeugen hätte man einerseits die gegenseitige Absicherung (nach dem Grundsatz: nie alleine ins Gelände) und andererseits ist man nicht abhängig von einer zu großen Reisegruppe. Zwei Fahrzeuge würde ich aber auf jeden Fall empfehlen, falls man sich mal irgendwo festhält. :023:

    gesendet von Pete

    My Omaha Orange
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    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

  • Leute vergesst TC-Offroad und auch andere Anbieter.
    Ihr wisst doch was Starrachsen-Fahrer über die SUV Fahrer denken.
    Anders formuliert die wollen euch nicht dabei haben, so einfach ist das.
    Egal wie gut deren Absage Formulierung ist, ich scheiss drauf. :D
    Sicherlich machen die einen guten Job mit Ihren Touren,kenne viele die waren zufrieden.


    Deswegen mal ein paar Fakten zum Nachdenken für euch
    Nun die fahren oft mit 10 Fahrzeugen,wollen ja auch Geld verdienen.
    Da gibt es oft schon diese Gruppenbildungen von 2-3 Stück, was eigentlich nicht gewollt ist.
    Wenn man anhalten will/möchte um die Aussicht zu genießen muss man leider weiter fahren.
    Die haben Ihre festen Punkte und daran wird sich gehalten.
    Es staubt auch ganz schön in so einem großen Konvoi wenn es trocken ist.
    Übernachtung da oben in den Alpen ist echt der Hammer, kann auch verdammt kalt werden da oben.
    Übernachtungen finden oft gerne an den Alpenforts statt welche es genügend gibt da oben.
    Nun 10 Autos bedeutet oft 20-30 Personen die dabei sind.
    Dann macht der Veranstalter mehrere Touren im Jahr, und andere Veranstalter auch.
    Dann fahren da viele hin die auf eigene Faust los fahren.
    bei hunderten von Leuten die dann alle mit Ihrem Klappspaten los rennen :D :whistling:
    ist da oben alles voll geschissen. :D
    riecht dann nicht so gut, wenn ich ehrlich bin vergeht mir da schon die Lust.
    Ist halt so, sollte man im Kopf behalten.
    Im Juli, August herrscht da oben schon fast Massentourismus mit Autos, zumindest auf den bekanntesten Routen.


    Beste Reisezeit ist eigentlich Anfang September.
    Und denkt daran die Italiener & Franzosen haben auch Sommerferien, die bevölkern auch die Alpen.
    Im Mai / Juni ist vieles noch nicht schneefrei, was höher liegt.


    Und der Renegade ist hervorragend geeignet für die Alpen.
    Ich behaupte mal das 90% der Wege sogar nur mit Front oder Heckantrieb geeignet sind.
    Um es nochmal klar zustellen die Alpen haben nichts mit Offroad zu tun, es sind fast immer bestens ausgebaute Schotterwege, Pisten wie auch immer.


    Es ist in erster Linie eine seesighting Tour , also was fürs Auge, die Panoramen sind da echt der Hammer.
    Sicherlich gibt es einige Wege die man nicht unbedingt fahren kann oder muß, und ? dann dreht man halt eben um und fährt woanders lang.


    Das ganze ist eher ne Kopfsache wenn man da oben fährt, da gibt es Strecken wo es daneben hunderte Meter senkrecht abwärts geht
    und das ohne Absperrung.
    Das ist ein Punkt den Ihr euch gut überlegen solltet vorher , fahre ich da oder lasse ich es lieber.


    Touareg, Duster, Kuga, Tiguan etc. fahren da auch rum, alles schon gesehen.
    Also schaffen die sogenannten "SUV" Jeeps das auch alle, zumal einige noch das trail ratet Logo haben. ;)


    Will euch damit nicht den Urlaub mit einem Touren Anbieter vermiesen, man muss es mögen, nur mein Ding ist es nicht.
    Wer noch nie in den Alpen war wird freilich von dieser angebotenen Tour begeistert sein, weil es immer ein fantastisches Erlebnis ist.
    Nur Neulinge kennen die negativen Dinge noch nicht so, vor allem muß die Truppe passen weil da so verdammt unterschiedliche Charaktere aufeinander treffen.
    Es sind alles fremde Personen am Anfang. Ist immer ein kleines Risiko dabei.


    Ganz alleine würde ich Neulingen es aber auch nicht unbedingt empfehlen, deswegen gibt es ja die Tourenanbieter.
    Wenn dann fahrt mindestens mit 2 Autos, weil es einfach sicherer ist wenn man sich in ungewohntes Terrain begibt.
    Wer sich traut kann es auch alleine machen.
    Im I-Net gibt massig Infos zu Touren in den Alpen, am besten eignen sich solche Blogs wo die Leute Ihre Reiseberichte präsentieren.
    Und eine Reiseplanung zu machen ist gar nicht so schwer, das einzige was noch dazu kommt Ihr braucht ne Campingausrüstung.


    Nun noch was zu Tourenanbieter.
    Im Osten von Deutschland und überwiegend auch in Polen werden speziell SUV Touren angeboten wo Ihr rein schnuppern könnt.
    Auch übers Wochenende mal so ein Kurztrip wird angeboten.


    Denke das reicht auch erstmal.

  • Danke für die ausführlichen Informationen und Stellungnahmen . Ich sehe das ganze sehr ähnlich.

    gesendet von Pete

    My Omaha Orange
    new-jeep-forum.de/gallery/image/1065/
    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

  • Lieber Peter,


    no Trailhawk, no offroad. Ich muss Dir ja nicht sagen, was "Limited" bedeutet. Heute 480 km Autobahn und Landstraße, das ist meine Wildnis. ;)


    Schlaft gut!
    Chief

    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.


    Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
    Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

  • Hi Jeeper!


    Danke für deinen Bericht! Da du von Campingausrüstung sprachst, würde es mich interessieren, wie du das bei deinen Alpentouren handhabst? Ganz offiziell ist das Campieren in allen Alpenländern ja verboten.

    Und eine Reiseplanung zu machen ist gar nicht so schwer, das einzige was noch dazu kommt Ihr braucht ne Campingausrüstung.

  • Lieber Peter,


    no Trailhawk, no offroad. Ich muss Dir ja nicht sagen, was "Limited" bedeutet. Heute 480 km Autobahn und Landstraße, das ist meine Wildnis. ;)


    Schlaft gut!
    Chief


    Das war mal ausnahmsweise nicht in Deine Richtung gedacht, sondern für die inzwischen doch zahlreichen Trailhawks beider Fraktionen, die sich mal artgerecht bewegen sollten ;)


    Gute Nacht ebenso!


    Peter

  • Nun noch was zum Thema Camping:
    Grundsätzlich ist Wildcampen in den Alpen verboten, egal welches Land.
    was die Touren angeht sprechen wir hier in erster Linie von Italien und Frankreich, also die Westalpen.
    Wenn man es macht sollte man seinen Platz auch wieder sauber verlassen, was eigentlich selbstverständlich ist.
    In der Hauptreisezeit, Juli/August ist dort auch vermehrt Polizei unterwegs.
    In der Nebenzeit ist das Risiko erwischt zu werden wesentlich geringer, wobei ich persönlich keinen kenne der bisher auch erwischt wurde.
    Die Italiener sind in der Regel strenger was Strafen angeht.
    Ihr müsst ja auch nicht unbedingt da oben übernachten, ist vielleicht auch nicht jedem sein Ding.
    Entweder habt Ihr einen festen Standort, Campingplatz, Pension, Hotel .etc von wo aus Ihr eure Touren unternimmt
    und kehrt Abends wieder zurück.
    Vorteil im Tal ist es wärmer und Ihr habt immer ne frische Dusche und könnt schön Essen gehen.


    Oder ihr plant eure Touren so das Ihr vor Dunkelheit immer woanders wieder im Tal ankommt.
    Nachteil, Ihr müsst euch jeden Tag ne andere Übernachtung irgendwie suchen.
    Der Vorteil, ihr kommt wesentlich weiter durch die Alpen und seht mehr.
    Manche Tourenanbieter übernachten teilweise auch im Tal.
    Es wird oft gesagt , Tourenabieter haben für alles eine Genehmigung, also dürfen diese auch da oben "Wildcampen" !


    Es müssen ja nicht immer Schotterpisten und Co. sein.
    Es gibt auch fantastische geteerte Strassen welche die Motorradfahrer fahren, diese sind auch sehr toll mit dem Auto zu fahren.

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