Klackern der Kardanwelle
- Renni15
- Erledigt
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Das Getriebe ist baugleich / bauähnlich wie sein "Masterplan" von ZF, der hier recht gut beschrieben ist:
Danach ist das sogenannte "Tool" anzuschließen, um vornehmlich die Getriebeöltemperatur zu messen, die zum Messen über 50°C sein soll. Die Messung erfolgt mit einem einfachen kleinen Mess-Stab. Klar ist es nicht mehr ganz so einfach wie bei mehr oder weniger freiliegenden Getrieben (insbesondere bei längs eingebauten Motoren), aber gerade bei den Umlenk-Verteilergetrieben ist es recht simpel und auch beim 9-Stufer ist es nun wirklich kein Hexenwerk - siehe Seite 39 ff des Beitrages über "unser" Getriebe. Wenn man es kann und alle Werkzeuge an der Hand hat, sollte man eigentlich nicht mehr als 20 Minuten für die ganze Prozedur brauchen.
Zudem hat Wendy einen Schalter, soweit ich weiß.
Mein Schrauber beim Autohaus Kühn hatte damals übrigens für das Auffüllen im Rahmen einer 1000 KM Durchsicht nichts genommen! Danke!
Gruß Pete
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Hallo Silke (@'Wendy' )
Mach Dir mal keine Sorgen, das ist kein Zauberwerk und auch bei dem Schalter sollte es möglich sein, den Getriebeölstand zu prüfen. Wenn Du allerdings keine ungewöhnlichen Geräusche vom Getriebe hörst, sollte auch alles in Ordnung sein. Manchmal macht man sich einfach auch zu viele Gedanken.
Bei Deinem gelben Rennie funktioniert doch Alles, oder?
Gruß Pete
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Ganz so trivial ist es beim 9 Gänger nicht, ich durfte der Prozedur mal beiwohnen. Die Messung mit der FCA-Sonde muß Lt. Vorschrift bei verschiedenen Temperaturen mehrfach wiederholt werden. Daraus wird dann eine Kurve erstellt, welche mit den Vorgaben von FCA verglichen wird. Da war der Mech schon ein Stück weit länger beschäftigt.
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Da war der Mech schon ein Stück weit länger beschäftigt.
Hallo Toy,
Das glaube ich gerne. Die Frage ist, ob man bei so etwas trivialem wie dem Auffüllen eines werksseitig zu sparsam befüllten Getriebes so hoch-wissenschaftlich vorgehen muss. Der Zugang ist über den fahrerseitigen Radkasten wohl doch nicht so schwierig (klar muss man den Radkasten-Schutz abschrauben) und wenn man gemessen hat und feststellt, dass zu wenig drin ist, füllt man einfach auf - hat bei mir offenbar so funktioniert und Fehlermeldungen gab / gibt es auch nicht.
Wie gesagt, das Getriebeöl soll gut warm sein (> 50C) und wenn das Getriebegehäuse mit z.B. 60°C gemessen wird, sollte das Öl die Messbedingungen eigentlich auch erfüllen. (Zudem kommt es wohl auf ein paar Grad mehr oder weniger gar nicht an)
Aber klar, die Vorgaben von FCA sind halt sehr "kundenfreundlich" und gehen anscheinend deutlich über die Anforderungen des (originalen) Konstrukteurs hinaus.
Gruß Pete
P.S. Bei dem FCA Test wurde sicher auch nach Viskosität / Abrieb u.ä. untersucht, oder? Mein Öl sah bei 1000 km Laufleistung so gut wie neuwertig aus, was diese Tests erübrigte.
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Wir sprechen hier von zwei (bzw. drei) unterschiedlichen Baugruppen an unseren Fahrzeugen.
1. Abtriebsstrang (PTU mit Kardan und Differential hinten)
2. Schaltautomat (die Neungangbüchse von ZF mit Wandler bzw. der Nachbau davon.)
3. Das herkömmliche Handschaltgetriebe.In meinem Post meinte ich ausschließlich die Füllstände der PTU und des Differentials. Das zu kontrollieren bzw. zu wechseln oder aufzufüllen ist kein Hexenwerk.
10er Innensechskant oder Nuss mit Ratsche, jeweils die Ablass- bzw. die Einfüll (Kontroll-) schraube auf, Öl ablassen, Ablassschraube rein, vernünftiges Öl oben einfüllen, Schrauben mit Gefühl anziehen, fertig. Die Ablassöffnung ist am jeweiligen Gehäuse unten (klar!), die Einfüllöffnung ist am Differential in Fahrtrichtung rechts, an der PTU zeigt sie in Richtung Fahrzeugheck. Sind aber die einzigen mit 10er Innensechskant, insofern leicht zu finden.
Hinten gehören 600ml rein, in die PTU vorne 400ml. Eine Hebebühne wäre ideal, aber simple Auffahrrampen vom Baumarkt tun` s auch, da unsere Fahrzeuge sowieso relativ viel Bodenfreiheit habenBei ausschließlichem Prüfen oder Nachfüllen nur die Einfüllschraube aufmachen. (Hierbei das gleich Öl verwenden, das bisher ab Werk drin war.)
Das Procedere ist bei der PTU und dem Differential identisch, lediglich bei der PTU ist das Einfüllen etwas blöd, das das Gehäuse ziemlich vollgebaut und die Einfüllöffnung etwas oberhalb des Querträgers ist, aber langsam mit einer Einfüllspritze und Silikonschlauch funkionierts blendend.
Beim Handschalter funktionierts identisch.
Vom Schaltautomaten sollte der Laie die Finger lassen, hier sind zu viele Parameter zu berücksichtigen. Trotzdem sollte man beachten, das Jeep zwar von Lifetime-Füllung spricht, ZF aber einen Wechsel des Automatikfluids bei 120tkm anrät. Es ist ein ziemlich hochkomplexer Schaltautomat dessen Mechanik auch Abrieb produziert, aber keinen Filter hat. Es gibt aber überall von ZF zertifizierte Werkstätten/Vertragspartner die professionell arbeiten.
PS: Ich hab`s versucht die Beschreibung so einfach wie möglich zu halten.......
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Ohhh ein Fachmann

Ohne Mist, ich habe immer den Eindruck in der Werkstatt als Frau nicht ernst genommen zu werden.
Bevor was passiert, hätte ich gerne Kontrolle und die wird mir in der Werkstatt nicht gemacht, da zu aufwendig.
Und nu kommt ihr, und es ist nicht sooooo aufwendig.
Freiwillige vor, wer kommt mit mir zur Werkstatt mit.
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PS: Ich hab`s versucht die Beschreibung so einfach wie möglich zu halten.......
Hast Du PRIMA hinbekommen!
Gruß Pete
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Danke für das Lob.
Nochmal, niemand sollte sich scheuen, die mechanischen Dinge mal selbst in die Hand zu nehmen. Ein bißchen Hingabe und Faible für die Wartung zahlt sich echt aus.
Hier im Forum (aber auch in anderen) kann man teilweise beobachten, daß der Schwerpunkt mehr auf das Anschrauben irgendwelcher Designteile gelegt wird oder die Welt zusammenbricht wenn UConnect nicht fuktioniert, aber grundlegende Sachen, die der Langlebigkeit der Fahrzeuge dienen, dann vernachlässigt werden. Getreu dem Motto, nach 20.000 km zur Inspektion, alles andere ist egal.
@Wendy: Nach Wiesbaden ist`s doch a bissl weit.....aber frag einfach, auch per PN.
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hallo renni 15 und alle anderen !
ich fahre einen renny 2,0 diesel mit 6-gang schalter bj.17 longitude granitgraumet.
und habe das gleiche problem des mech.klack-klack (eigentlich kleck-kleck) beim lastwechsel
zu höhren z.b.wenn ich zun parkgaragenschranken fahre kurz vor dem stehenbleiben.
beim händler wo ich ihn gekauft habe meinte man das sei normal!?!?
wurde dann extra beim automobilclub hier in wien mitglied und hab das anschauen lassen.
gemeinsam eruierten wir dann die verbindung von kardanwelle (laut freundlichen heisst das
"antriebswelle") zum vorderen getriebe als ursache - ist auch für den längsausgleich der welle zuständig.
wenn man mit der hand dort an der welle wackelt höhrt man das klacken auch sehr schön
beim automobilclub war man ratlos und meinte noch es sei nicht so schlimm!? da müsse ich mich wohl
mit dem jeepmechaniker (zusammen)-raufen !!!
ich daraufhin zu einer anderen jeepvertragswerkstätte hier in wien 17 und das problem vorgetragen
"da müssen sie einen termin ausmachen oder das auto hierlassen wir schauns uns dann an "
da es knapp vor ende der 2-jährigen garantie war ünd da das auto unter der woche eh nur in der
garage steht und da ich eigentlich gute erfahrungen ( erstes jahresservice ) mit diesem freundlichen
hatte, hab ichs halt dortgelassen.
ein par tage später bekomme ich von ihm eine sms "wir haben bei einem vergleichsfzg. das geräüsch
nachempfunden. dieses geräusch ist normal. die kosten" 2te sms "betragen 113 euro"
so kanns einen (gutgläubigen teppn ?) gehen
hab mich bei jeep beschwert - half aber nichts die glauben dem freundlichen mehr!!
dieser hat (angeblich) auch eine "soundfile" an jeep geschickt und die haben gesagt das
"geräusch" sei normal - würde gerne wissen wie er das mit der richtigen lautstärke des klacken
hinbekommen hätte sollen.
und die moral aus der geschicht - keine ahnung!?!?warte jetzt mal ab, wahrscheinlich ist das "geräusch" dann nach der garantiezeit nicht mehr "normal"
renni15 wie ist es bei dir eigentlich ausgegangen?
gruss ara
p.s.: hab auch noch das problem das der zweite gang beim hinaufschalten sehr ruppig reingeht aber auch
das ist laut aller beteiligter "normal" und eine eigene baustelle,bin und bleibe aber trotzdem ein rennyfreund!!!!
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eruierten wir dann die verbindung von kardanwelle (laut freundlichen heisst das
"antriebswelle") zum vorderen getriebe als ursacheHallo @ara ,
Zuerst einmal ein herzliches Willkommen im Forum und hoffentlich auch in Zukunft ein zuverlässiges Auto.
Etwas Ähnliches wie von Dir beschrieben hatte ich schon vermutet, denn das kenne ich aus den 80ern von meinem damaligen Ascona B. Da die Autos damals noch weniger geräuschgedämmt waren als z.B. der Renegade, der insgesamt ja auch kein Leisetreter ist, fiel es damals nicht so sehr auf und wurde von mir auch irgendwann als normal hingenommen.
Kardanwellen und deren Aufnahmepunkte vorne und hinten müssen natürlich ein wenig Spiel haben und wie die Toleranzen bei einem individuellen Fahrzeug sind steht wieder auf einem anderen Blatt. Früher hat man sich damit geholfen, dass die Ansatz und ggf. Umlenkpunkte der Kardanwelle mit dickem Fett kräftig eingeschmiert wurden. Auch bei meinem alten Ascona hat das damals geholfen - so, dass ich hinterher nur noch "andere Fahrgeräusche" gehört habe. Ein ähnliches Geräusch hört man übrigens sehr oft auch als Fußgänger, wenn ein LKW an der Kreuzung einkuppelt.
Ich vermute nun nach dem von Dir Beschriebenen, dass bei den Fahrzeugen mit deutlichem "Klack-Klack" (oder so ähnlich) etwas zu viel Spiel in der Kardanwelle nach hinten ist. Ob und wie man das ggf. einstellen kann, weiß ich nicht - und FCA offenbar auch nicht!
Gruß Pete
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hallo pete!
kennst du das klecken auch von deinem automatik?
das mit dem dicken fett ist ein guter tip danke
weiss nur nicht ob ichs in der garantiezeit machen sollte hab verlängerte auf 5 jahregruss ara
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kennst du das klecken auch von deinem automatik?
Nein, meiner macht diesbezüglich keine Geräusche. Das einzige - für Einige hier vielleicht störende - Geräusch, dass ich habe, ist das gelegentliche "Knallen" rechts und links hinten, wo sich wohl die Versteifungen in den hinteren Kotflügeln bei starken Verwindungen / Lastwechseln in Kurven mal verspannen. Beide Versteifungen sitzen aber fest und auch das ist für mich kein Grund zur Besorgnis.
Das Spiel in der Kardanwelle mag lästig sein, eventuell auch störend und vielleicht einem recht neuen Fahrzeug nicht angemessen aber es sollte im Normalfall nicht zu einem Schaden am Fahrzeug führen.
Keep on Jeep'in
Gruß Pete
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hey pete
danke für die infos
und ebenso
keep on jeep'ingruss ara
p.s.: deiner schaut übrigens wirklich top aus
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deiner schaut übrigens wirklich top aus
Ja, ich mag ihn auch immer noch - trotz einiger "Kampfspuren" ... oder vielleicht auch wegen dieser "unbeabsichtigten Personalisierungen".

Gruß Pete
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Hallo ara.
Da der meister meines freundlichen gesagt hat das das normal sei und sie seit der einführung des rennys diesbezüglich noch keinen schaden an antriebswelle und schaltgetriebe hatten habe ich mich daran gewöhnt und höre es kaum mehr.
Je saubere du kuppelst desto weniger hört mann es.
Besonders beim kuppeln unter last hört mann es sehr gut.
Und das wegen dem 2. gang hab ich auch. Der meister sagte es fühle sich an als würde sich anfühlen als schalte man den gang 2mal. Ist aber auch diesbezüglich kein schaden bekannt.
Ich sag immer es is kein auto perfekt jedes auto hat kleine mängelchen.
Hauptsache ein Renny
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Ab und an— nicht unbedingt wetterabhängi—klackt bei meinem my 17 autom. 170 4x4 irgendwas.
Bin ich im Autom..betrieb und geh sofort in den manuellen Modus sehe ich immer!!!! Das es der / zum 5 Gang ist. Hab jetzt 26 tsd km runter, war mal beim kompetenten frdl.
Entwarnung.
Ist aber auch nach ca. 5 min. Und ca. 5 km weg.
Alles im grünen Bereich.
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hello renni!
dürfte bei dir was anderes sein
bei mir kleckts schon vor dem kuppeln.!
höre es auch ohne kuppeln rein beim lastwechsel aber nur bei offenem fenster ohne musik. auf einer hebebühne wo die räder aufsitzen
hab ich festgestellt dass der motor bei lastwechsel (gasgeben- vom gas gehen....) so stark kippt das das geräush dort entsteht wo die kardanwelle ins getriebe vorn reingeht.
ich weiss eh wo das problem ist aber der kompetente freundliche ignorierts!!
es hat bei mir mit dem kuppeln nichts zu tun
viellleicht ist es mit dem tip vom pete
-zähes fett reinschmieren- eh getan
hab bald 2tes service wieder beim händler wo ich ihn gekauft hab-
werde es dort mal ansprechen
danke für das antworten und beschwichtigenin dem sinne - keep on jeep'in!
gruss ara an alle
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Hab hier beim ausführlichen einlesen von einer anderen Motorlagerung, die Probleme bereitet hat, gelesen - vielleicht das.
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