Kaufberatung: Wenn Jeep, warum Cherokee und nicht Compass?

    • Ich weiß, das ist eine theoretische Diskussion und vielleicht hier nicht ganz am richtigen Ort. Aber fragen kostet ja nichts:

      Wenn ich das Fahrzeug im Herbst diesen Jahres bestelle und die Auftragsbestätigung hätte, und Donald Duck setzt die Steuerspirale in Gang, kann mich da eine Preiserhöhung aufgrund des Zolls noch bei Auslieferung ereilen? Oder gilt da das, was im Moment der Auftragserteilung rechtlich festgesetzt war?

      Das ist ne Frage für die Finanz-/Steuer-/Zollexperten :)

      Der Jeep ist noch gut in der Lostrommel. Momentan recht ich so.
      1 x Fiat Spider 124 + Jeep Cherokee macht einen XC40/60 ;)

      Dann ist die Frage, wo das ausgegebene Geld mehr Spaß bringt, nicht mehr ganz sooooo schwer zu beantworten ;)
    • Deutsche Autos gehen quasie zollfrei nach Amerika und amerikanische Autos werden ind er Eu fleißig ordentlich verzollt. Warum jetzt Donald, so komisch er auch ist, jetzt da der Böse ist wenn er das gleichberechtigt gestalten möchte - tja...das weiß ich leider nicht... .
      Dunkel die Seite ist! Halts MAUL Yoda und FRISS deinen Toast!!

      Mein Cherokee: 2.2 Multijet Limited MY17, Technikpaket, Winterpaket, AHK abnehmbar, Kemo 3in1 Marderabwehr, DashCam

    • Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, gilt bei Kaufverträgen für Neuwagen eine 3-monatige Preisgarantie, innerhalb der der Preis gehalten werden muß. Ich gehe mal davon aus, dass nur die Umsatzsteuer davon exkludiert wäre. (z.B. Du bestellst am 28.11. zu 35.000 EUR inkl. 19 % Umsatzssteuer. Die Umsatzssteuer beträgt ab dem 1.1. aber 21%. Dann müßtest Du am 10.1. bei Lieferung rund 35.588,23 EUR bezahlen). Die Erhebung der Steuer ist nicht in der Hand/Verantwortung des Lieferanten.

      Einfuhrzoll hat damit aber nichts zu tun, weil Du den ja explizit auch nicht in der Rechnung ausgewiesen bekommst.

      Rein von der Geschäftskonstruktion importierst ja auch nicht Du das Fahrzeug in Eigenregie, sonder Jeep/FCA-Deutschland. Und die verkaufen es dann Dir.

      Wenn die Abgaben für die Einfuhr steigen, dann hat der Lieferant natürlich ein Interesse, diese Kosten an den Kunden weiterzureichen. Das sollte aber nur dann funktionieren, wenn die Lieferzeit > 3 Monate ist und Du aus der üblichen Preisgarantie herausläufst. Es sein denn, Du hättest zuvor - bspw. in Kenntnis einer längeren Lieferzeit - etwas entsprechendes mit dem Händler vereinbart. Schriftlich natürlich.
    • Freakazoid schrieb:

      Deutsche Autos gehen quasie zollfrei nach Amerika und amerikanische Autos werden ind er Eu fleißig ordentlich verzollt. Warum jetzt Donald, so komisch er auch ist, jetzt da der Böse ist wenn er das gleichberechtigt gestalten möchte - tja...das weiß ich leider nicht... .
      Wird zwar leicht OT: Donald das Trumpeltier hatte schon länger ein Problem mit deutschen Autos, auch als er noch nur ein mehrfach insolventer Showdarsteller war hat er sich über die vielen pösen Mercedesse und BMWs auf amerikanischen Straßen mockiert. Was ihm unter seiner Perücke wohl nicht klar ist: sowohl Mercedes als auch BMW haben Werke in den USA und die vielen bösen "german cars" vor seiner Haustür wären davon gar nicht betroffen. (davon abgesehen ist in dem Preissegment der Zoll auch nicht mehr so das Thema) Dafür "amerikanische Autos" wie z.B. Compass und Renegade aus Mexiko bzw. Italien. Lustigerweise ist das "amerikanischste Auto" von allen in punkto Fertigung nicht etwas ein Jeep oder so, sondern ein Toyota ... soviel zum Thema Globalisierung und Verständnis von Mr "Fakenews" President zu dem Thema. ||
      "Im Rallye Sport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist."

      "Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen."

      Walter Röhrl

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    • Richtig ist wohl tatsächlich, dass Fahrzeuge aus US-amerikanischen Produktion in der EU mit höheren Zollabgaben belegt werden, als - umgekehrt - Fahrzeuge aus EU-Produktion bei Einfuhr in die USA.

      Auch wenn ich beileibe kein Trump-Freund bin, so ist seine Argumentation an genau dieser Stelle auf den ersten Blick nachvollziehbar.

      Richtig ist auch, dass viele - vermeintlich - deutsche Autos in den USA produziert werden (z.B. BMW X3 oder Mercedes GL) und von dort aus entweder in den USA verbleiben oder in die Welt verkauft werden.

      Diese Fahrzeuge haben aber - auch das gehört mit zur Betrachtung - einen relativ geringen "local content". Das bedeutet, dass eine Menge Einzelteile und Baugruppen nicht aus US-amerikanischen Fertigung kommen, sondern den amerikanischen werken z.B. aus Europa zugeliefert werden. In Zukunft dann mit eine höheren Zoll-Belastung der Amerikaner bei der Einfuhr in die USA. Dann haben dann alle was davon. Sowohl die Europäer, die diese Autos kaufen, wie auch die Amerikaner, die diese Autos natürlich auch kaufen.

      Dennoch wäre an dieser Stelle ein "Entgegenkommen" der Europäer nicht ganz verkehrt. Zumindest würde Trump ein Teil Wind aus den Segeln genommen. Das deswegen dann nennenswert mehr US-amerikanische Autos in der EU verkauft werden, halte ich für Zweifelhaft.

      Wir haben nun mal einen großen Exportüberschuss. Dessen muss man sich grundsätzlich natürlich nicht schämen. Man muss aber auch damit leben, dass dies - auch innerhalb der EU - für Irritationen führen und für Missstimmungen sorgen kann. Ich denke, uns geht es vergleichsweise so gut, dass man hier auch mal ein Entgegenkommen signalisieren kann.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von smokeybear ()

    • smokeybear schrieb:

      Richtig ist wohl tatsächlich, dass Fahrzeuge aus US-amerikanischen Produktion in der EU mit höheren Zollabgaben belegt werden, als - umgekehrt - Fahrzeuge aus EU-Produktion bei Einfuhr in die USA.
      Um mit "OT" noch etwas fortzufahren:

      Oh wie recht Du hast - leider hat das auf die Verbraucher keinerlei positiven Effekt. Komischerweise scheinen Autos beim Transport in westlicher Richtung dramatisch an Wert zu verlieren, wodurch sie in den USA dann auch oft 25% günstiger verkauft werden können und in östlicher Richtung gilt das Gegenteil. Wer zahlt, sind leider immer die europäischen Endverbraucher und die Konzerne subventionieren nicht zuletzt durch die höheren Grundpreise bei uns die günstigen Preise - bei besserer Grundausstattung - auf der anderen Seite des Atlantiks.

      Durch die Preiseffekte in beiden Himmelsrichtungen erübrigt es sich auch, über Transportkosten zu spekulieren oder diese als Argument für höhere Preise gelten lassen zu können, denn dann müssten ja alle nach USA / Canada exportierten Europäischen Fahrzeuge dort teurer sein als hier in Europa.

      Gruß Pete
      gesendet von Pete
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    • Wenn OT, dann richtig:

      Du mußt - wenn Du amerikanische Autopreise ansprichst - auch sämtliche nationalen/regionalen Steuern mit berücksichtigen. Normalerweise werden nur Nettopreise ausgewiesen, auf die diese Steuern noch draufkommen.

      Dennoch ist es richtig, dass Autos (und das ganze "Autodrumherum") in den USA spürbar günstiger zu haben sind, als hierzulande.

      Dafür sind andere Lebensbereiche teils deutlich teurer, als hierzulande. Eine ganze Menge Lebensmittel gehören beispielsweise mit dazu.

      Andere Prioritäten nenne ich das.

      Deswegen macht es nur sehr eingeschränkt Sinn, sich einen einzelnen Teilaspekt herauszupicken und damit dann eine "Gesamt-Diskussion" zu bestreiten. Das wird der Sache insgesamt nicht gerecht und führt teilweise zu schlichtweg falschen Ergebnissen.
    • Das mit den höheren Abgaben auf US-Autos als umgekehrt stimmt allerdings. Ich glaube aber auch, daß Trump nicht wirklich die Zölle will, sondern eine Drohkulisse um dann einen "Deal" auszuhandeln, den er publikumswirksam feiern kann. Siehe aktuell China oder Nordkorea, erst viel Tamtam und dann wird verhandelt und stolz etwas präsentiert. Ist die Frage was da die beste Gegen-Taktik ist.

      Daß Autos mittlerweile nicht mehr in einem Land gebaut werden sondern von überall in der Welt Teile zugeliefert werden ist keine sonderlich neue Erkenntnis, von daher wäre ja der Freihandel ein Gewinn für alle. Trumps Aktionen wirken so, als ob er seine alten Buddies, die ihn sicherlich erst zum Präsidenten gemacht haben, jetzt bedienen möchte. Kohle, Öl, Stahl und nun Autos, klingt ganz nach der alten Garde. Die hippen Internetfirmen aus dem Silicon Valley dagegen können ja eher nicht mit ihm. Zuletzt hat El Presidente sich dran abgearbeitet, daß die US-Post höhere Zustellgebühren für Amazon verlangen soll ...

      Daß Autos in Deutschland auf wundersame Weise teurer sind als im Rest von Europa und der Welt ist ebenfalls nicht neu, nicht umsonst ist ja Re-Import ein großes Thema. Den Deutschen kann man es ja aus der Tasche ziehen. Oder auch eher nicht, welcher Privatmann kann sich hierzulande schon einen Neuwagen leisten, gar einen von einem bekannten deutschen Hersteller? Aber das Firmenleasing machts eben. Btw. kann man eben da bei Jeep gut was machen, da die verstärkt in den Firmenmarkt wollen, wie mir damals der Händler sagte. ;)
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    • Dilldappe schrieb:

      Btw. kann man eben da bei Jeep gut was machen, da die verstärkt in den Firmenmarkt wollen, wie mir damals der Händler sagte.
      Die Strategie scheint man mittlerweile wieder verworfen zu haben. Mittlerweile wurden alle Incentives für Jeeps gekippt um damit die Giulias und Stelvios zu subventionieren. Die bekommt man aktuell nachgeworfen, dafür könnte ich mit meinem Leasing Budget kaum mehr einen Compass bekommen.
    • Trump muss man zumindest lassen, dass er hält, was er zuvor versprochen hat. Und ja, er bedient eine "gewisse Klientel".

      Vielen glauben vielleicht, dass es nach der einen Amtszeit mit Trump "vorbei" ist. Ich bin mir da inzwsichen nicht mehr sicher.

      Zu Thema EU-Wagen / Re-Importe:

      Der Hauptgrund, warum es für Deutsche häufig lohnend ist, sich nach solchen Fahrzeugen umzusehen, liegt in dem Umstand der deutlich unterschiedlichen Besteuerungen in den einzelnen EU-Staaten. Dabei ist es nicht nur die Umsatzsteuer, sondern teils gibt es zusätzliche Luxussteuern und Kraftstoffverbrauchsabhängige Steuern u.ä. in anderen Ländern.

      Damit die Hersteller in solchen "Hoch-Steuerländer" überhaupt noch Preise anbieten können, die ein Normalverbraucher bezahlen kann, müssen Sie mit den Nettopreisen entsprechend runter.

      Beispiel:

      Preis DE (netto): 30.000 EUR - Preis DE (inkl. Steuern, die der Endverbraucher zu entrichten hat): 35.700 EUR

      Preis EU-Land (netto): 27.000 EUR - Preis EU-Land (inkl. Steuern, die der Endverbraucher zu entrichten hat): 36.500 EUR

      Der EU-Importeur kann - in diesem Beispiel - einen solchen Wagen also für 32.130 EUR inklusive Einfuhrumsatzsteuer kaufen, schlägt rund 1.500 EUR auf und verkauft ihn dann immer noch rund gut 2.000 EUR weniger. Die Preisunterschiede bei EU-Fahrzeuge sind teils noch deutlich größer. Das liegt daran, dass der EU-Importeur dies im Regelfall ja professionell macht, nicht nur einen Wagen importiert, sondern dutzende/hunderte und entsprechende Rabatte bekommt.
    • Toy4ever schrieb:

      Dilldappe schrieb:

      Btw. kann man eben da bei Jeep gut was machen, da die verstärkt in den Firmenmarkt wollen, wie mir damals der Händler sagte.
      Die Strategie scheint man mittlerweile wieder verworfen zu haben. Mittlerweile wurden alle Incentives für Jeeps gekippt um damit die Giulias und Stelvios zu subventionieren. Die bekommt man aktuell nachgeworfen, dafür könnte ich mit meinem Leasing Budget kaum mehr einen Compass bekommen.
      Ah, ok ... ist natürlich auch schon 15 Monate her. :huh:
      Ich hoffe wenn es wieder soweit ist, daß dann Jeeps wieder gepusht werden. (Insbesondere der Wrangler ... :whistling: :saint: ^^ )
      "Im Rallye Sport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist."

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    • smokeybear schrieb:

      Du mußt - wenn Du amerikanische Autopreise ansprichst - auch sämtliche nationalen/regionalen Steuern mit berücksichtigen. Normalerweise werden nur Nettopreise ausgewiesen, auf die diese Steuern noch draufkommen.
      Ich "muss" zwar nicht, aber da ich als sicher einer von Wenigen hier mehrere Jahre in den USA gearbeitet und gelebt habe, wird das von mir ohne, dass ich mir darüber extra Gedanken mache, natürlich berücksichtigt. An den Argumenten ändert das gar nichts.

      Mir haben die Kenntnisse bezüglich der US-Preislisten, der Verschiffungskosten (als Privatperson, also deutlich teurer als auf einem Massen-Autotransporter und in einem Umzugscontainer) sowie der Zollgebühren und Steuern beim Kauf meines Chevy Blazer S10 damals etwa 35 % gegenüber dem offiziellen Neupreis in Deutschland eingebracht (statt 63.000 habe ich 40.000 DM bezahlt). Klar ist das ein paar Jahre her, aber auch das ändert an der grundsätzlichen Situation ist.

      Wenn es für @driver soweit ist, eine Entscheidung zu treffen, hilft es ihm vielleicht, die Preise ins Verhältnis zu setzen oder auch in Bezug auf die Preisverhandlungen. Eigenimport ist aber, soweit ich ihn verstanden habe, nicht geplant und somit ist die Diskussion sicherlich etwas OT.

      Trotzdem noch einmal zum Vergleich beim Cherokee Trailhawk, da dieses im Moment der einzige Indianer ist, der mit der gleichen Motor-Getriebe Kombination als Basis in den Preislisten steht.

      Deutsch:

      Amerikanisch:
      Da ich damals in South Carolina gewohnt habe, habe ich mal den aktuellen kombinierten Wert für die Sales Tax herausgesucht - die liegt dort nach meiner Recherche bei 7,4 % (aufgerundet). Damit ergäbe sich ein Verkaufspreis nach Liste in South Carolina von 40.554,27 US $. In Euro umgerechnet sind das bei heutigem Kurs von 0,8524 € dann umgerechnet: 34.576.54 €.

      Das entspricht einem Unterschied von etwa 28 % zum deutschen Listenpreis.
      Ich hoffe, ich habe mich nirgends verrechnet.

      Damit ist aber auch ersichtlich, was für eine Gewinnspanne heutzutage bei Automobilen drin ist - schon heftig!

      Gruß Pete
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    • So kann man das auch rechnen, aber ich habe versucht "fair zu sein" und die Preisdifferenz genommen und den deutschen Preis als Basis genommen. 13.424 € / 480 ergaben die konservativen 27,966 %, wobei die 480 dann 1 % des deutschen Preises sind.

      @Rackerle, Deine Rechnung stimmt natürlich auch, bezogen auf den US-Preis.

      Gruß Pete
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    • Man kann es so oder so rechnen, wir bezahlen zu viel... :1f60e:

      Aber zu Thema an sich, wenn ich die finanziellen Mittel hätte, wäre es bei mir sicherlich ein Indianer Trail geworden, gefällt mir optisch und Ausstatungstechnisch besser sls der Compass
    • Rackerle schrieb:

      Man kann es so oder so rechnen, wir bezahlen zu viel...
      Ja, besonders wenn man bedenkt, dass der Cherokee-Trailhawk preislich NEU dem Preis entspricht, für den hier der Renegade Trailhawk angeboten wird, der 2 Klassen darunter rangiert... natürlich alles unverhandelte Preise.

      Gruß Pete
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    • Pete schrieb:

      natürlich alles unverhandelte Preise.
      Über die verhandelten Preise reden wir lieber nicht, sonst bekommen wir alle einen Weinkrampf. Ich bin aktuell an einem Deal für mein Patenkind in USA dran. Ich habe da einen 2018er Renegade Latitude 4x4 auf dem Radar, der schon mit 25% Rabatt ausgezeichnet ist. Damit steigen wir in die Verhandlungen ein. Listenpreis ist 27.000$, Ziel ist, den für 18.000 - 18.500 zu schnappen.
    • Ist beim Wrangler ähnlich. Da meckern alle über die hohen Preise, aber für den Euro Raum sind die Dollar Preise des Wrangler ein Traum.
      Wenn Jeep die gleiche Zuverlässigkeit wie Toyota hätte, würde ich über einen Kanada Import nachdenken.
      Aber ohne die vier Jahres Garantie und örtliches Service system würde ich keinen Jeep im Erscheinungsjahr kaufen.

      Mein Wrangler: Wrangler Unlimited 80th Anniversary Edition, 2021, 2.0 T-GDI, Cooper Discoverer AT3 4S auf Rubicon Felgen

    • So, bin heute den Jeep Cherokee gefahren. Nach der Fahrt meinte Meine Frau: "kann man schon kaufen". Sie ist auch gefahren, Landstraße wie Autobahn.

      Man merkt gleich, dass der Cherokee noch mal ein Stück souveräner fährt als der Compass. Mag auch am Gewicht liegen. Grundsätzlich muss man aber in mehrfacher Hinsicht ehrlich sein. Er ist dem Compass alles in allem schon recht ähnlich, vom Fahren und von der Innenausstattung her. Weniger von außen.

      Was ich am Cherokee SEHR mag:

      – Die Lenkung, absolut relaxed, souverän. Absolut stimmig. Top!
      – Die Sitze. Ich bin von Volvo sehr verwöhnt. Die Sitze passen einfach. Sind sehr gut und langstreckentauglich.
      – Möglichkeit die Rücksitze zu verschieben.
      – Windgeräusche; das passt.

      Was auch gut war:
      – Das boardeigene System auf dem "Tablett" in der Mitte.
      – Platzangebot in der Kabine, vorne, wie hinten.
      – Bedienbarkeit auch über "physische" Knöpfe/Drehregler etc.

      Was okay ist:
      – Der 2.2 Liter Diesel. Sowohl von der Leistung (okay) her als auch von der Laufkultur. Mei, ist halt kernig, deutlich nicht so "kultiviert" wie bei den mir bekannten Konkurrenten (in erster Linie Volvo), aber grundsätzlich kann man damit schon noch leben. Ist ja ansonsten ein recht leises Fahrzeug, obwohl ein Geländewagen.
      – Innenraumdesign. Klar, der Volvo ist eine andere Liga, aber das ist er aktuell im Vergleich zu fast allen Herstellern (wobei das ja immer im Auge des Betrachters liegt).


      Ach ja, was etwas "befremdlich" war. Ich bin auch mal als Beifahrer mitgefahren. Habe dann den rechten Fuss so gegen die rechte Fahrertür gelegt und mich gewundert, weil es immer geknirscht hat. Dann mal mit der Hand geprüft, hm, schon bisschen witzig, das ganze Teil der Armauflage vorne konnte man ordentlich bewegen ;).

      Was uns die Party dann letztlich wohl verdorben hat:
      - So sehr ich das Fahrverhalten (Geradeauslauf, Souveränität usw. gemocht habe...), eines war uns einfach zu viel (wir waren zu dritt im Auto und alle haben dasselbe gesagt). Solange die Straße neu/gut ist, ist alles okay. Aber wenn es bisschen unebener wird, dann hoppelt das Auto so dass man laufend Unruhe hat. Der Kopf ist permanent in Bewegung. Wir haben versucht uns das schön zu reden bzw. zu relativieren, aber spätestens als wir dann dieselbe Strecke wieder mit meinem jetzigen V40 CC gefahren sind, wussten wir, nö, SO können wir das nicht machen. Wir fuhren dann übrigens gleich weiter zum Volvo Händler, wo wir den XC40 abgeholt haben. Wollten den direkten Vergleich in kurzer Abfolge, weil wir an beiden Fahrzeugen ernsthaft interessiert sind.
      Abgesehen davon, dass das ein tolles Fahrzeug ist, bei dem eigentlich alles stimmt, das Ding hat als R-Design ein Sportfahrwerk verbaut. Und selbst das hoppelt überhaupt nicht, auch wenn es den ein oder andere Schlag mehr durchgibt, als das der Jeep getan hat.

      Wir hatten sowohl auf dem Jeep Cherokee als auch auf dem Volvo XC40 18er Felgen drauf.

      Nachdem die Sache dann doch relativ klar war, suche ich selbst immer noch nach Möglichkeiten, wie das Hoppeln vielleicht doch noch ausgemerzt werden könnte. Waren es die falschen Reifen? Ne andere Federungsmöglichkeit gibt's ja beim Jeep Cherokee nicht, so dass ich nicht einfach ein Luftfahrwerk oder so nehmen könnte. :(
      Ich habe die Händlerin am Ende darauf angesprochen und gemeint, es wäre ein gutes Fahrzeug, aber das Hoppeln nervt. Sie meinte dann, dass das Fahrzeug jetzt ne Zeit lang gestanden sei, vielleicht sei das der Grund. Mal ehrlich, kann das eine Ursache für sein?
      Wie ist das bei Euren Jeep Cherokees? Ganz aufgegeben habe ich noch nicht, vor allem auch, weil der XC40 halt sehr teuer ist. Wenngleich ein tolles Fahrzeug, auch optisch (siehe Anhang, steht gerade im Hof bei mir). Und die Jeep Sitze waren bequemer als die im XC40. Die sind tendenziell eher straff. Und ohne Möglichkeit eine Sitzlüftung dafür zu bekommen.

      Ich kann jetzt auf gut Glück noch mal einem anderen Händler einen Cherokee fahren und hoffen, dass sich das Fahrverhalten ändert, aber ich glaube, das ist dann doch eher Wunschdenken.

      Noch eine Frage zu Motor: Optimiert Jeep da bei Modelljahrwechseln ab und an noch? Also kann es sein, dass der "neue" 2.2er Diesel etwas kultivierter sein wird und vielleicht etwas "leiser"? Oder ist auch das eher unwahrscheinlich?





    • Lieber driver,

      fast so kommt es mir vor, als "außer Spesen nichts gewesen"..............!
      Oder sogar anders gesagt - der Vergleich zwischen dem (neuen) XC 40 und einem gegenwärtigen Indianer ist schon ein bissel "wie Äpfel und Birnen".

      Ich selbst bin von zuletzt einem GC Summit V6 Diesel auf einen neuartigen Alfa Romeo Stelvio 2,0 Benziner umgestiegen - zwei Fahrzeuge, die man überhaupt nicht vergleichen kann.......!
      Die Gründe, die mich dazu bewogen, spielen jetzt keine Rolle.
      Aber ich bin und bleibe konzerntreu - daher bleiben mir Blicke nach "außen" verwehrt.............!
      Ein neuer XC60 hätte mich natürlich auch sehr angesprochen, wäre aber Zeitverschendung gewesen, darüber nachzudenken = ich bleibe dem FCA-Konzern treu.

      Ganz ehrlich - besorge Dir das Mehr an Euronen und nimm den Volvo...................!

      Für einen Jeep wird leider das notwendige Aha bei Dir nicht eintreten - sorry, aber ich kann es nachfühlen.
      - seit 08/2012 SUV-Fahrer -
      - ab 06/2014 mehrere Jeeps (Cherokee und Grand Cherokee) in Folge -
      - seit Ende 06/2017 ein 280 PS-SUV von Alfa

      Mein Auto: seit 30.06.2017 - sehr sportliches SUV in Vesuv-grau, Benziner mit 280 PS