Jeep Cherokee im Anhängerbetrieb

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  • Hallo zusammen
    Ich bin ganz neu hier im Forum und kenne mich mit den Jeeps noch nicht aus :)
    Zurzeit fahre ich einen Subaru Outback 3.0 mit 2to Anhängerlast. Da ich aber gerne auch mal mit zwei Pferden unterwegs bin, möchte ich gerne mehr Anhängerlast und bin deshalb auf den Cherokee aufmerksam geworden. Es geht mir vorallem um den neuen Cherokee 2.2 MultiJet mit 200PS.
    Gibt es hier unter euch einige die Erfahrungen im Anhängerbetrieb haben?
    Gibt es positive wie negative Punkte?
    Ich habe auch gesehen, dass Jeep jetzt zu Fiat gehört und das schockiert mich doch schon etwas und schreckt mich ab. Gibt es Probleme bei den Cherokees die man kennen sollte?
    Und wie teuer ist der Unterhalt so im Vergleich zu anderen Marken?
    Ich möchte mit ca. 2.2to unterwegs sein können und das auch im Berg!
    Auf welche Steigung ist die Anhängerlast vom Cherokee ausgelegt?


    Hui ihr seht ganz viele Fragen :D

  • Die Anhängelast ist auf 12% ausgelegt.
    Mit 1900kg am Haken geht es den Irschenberg mit 95km/h hoch ( so steht der Tempomat.
    Im Schnitt geht der Verbrauch im Hängerbetrieb an die 10Liter ran.


    Ich hatte vorher den Grand Cherokee mit 6-Zylinder und 250PS.
    Die Unterschiede im Hängerbetrieb sind geringer, wie man meinen sollte.


    Ich habe den Umstieg nicht bereut. Solo fahre ich den JC um die 7-7,5l/100km


    Da meine Frau noch eine Legacy mit 170PS hat, kann ich dir sagen, das das Verhalten im Gespann beim JC wesentlich entspannter ist.

    Viele Grüße


    Seemen28



    braucht der kleine Indianer im Durschnitt, mit 50% WW-Betrieb

  • Vielen Dank Seemen28!
    Mein Outback mit 245 PS war eben mit einem Pferd im Anhänger (ca. 1500kg) am Anschlag bei einer längeren Autobahnauffahrt....


    Der Verbrauch von 10 Liter mit Anhänger ist doch ok!


    Den Grand Cherokee habe ich mir auch angeschaut, aber der ist halt schon sehr gross für im Alltag dann.


    Wie ist das Verhalten im Gespann im Vergleich zum Grand Cherokee?


    Dann sollte ja der "kleine" eigentlich reichen

  • Und wie teuer ist der Unterhalt so im Vergleich zu anderen Marken?

    Hmmm, wie sag ich's dem neuen Mitglied? Ich drücke es mal vorsichtig aus, Jeep fahren ist kein Schnäppchen.

  • Ja das mit der Premiummarke finde ich eben nicht so seit dort Fiat-Teile und Motoren verbaut sind....
    Fiat ist ja bekannt dass sie viel Probleme haben!


    Wie sieht es denn aus mit eben Problemen?
    Hat man mit einem Jeep mehr Probleme als mit anderen Marken?

  • Ja das mit der Premiummarke finde ich eben nicht so seit dort Fiat-Teile und Motoren verbaut sind....
    Fiat ist ja bekannt dass sie viel Probleme haben!


    Wie sieht es denn aus mit eben Problemen?
    Hat man mit einem Jeep mehr Probleme als mit anderen Marken?

    Quatsch ... egal welcher Herstellen, die kochen alle nur mit Wasser.
    Habe meine größten Probleme mit einem Auto bei BMW gehabt und mit dem Motor vom Mini (Peugeot 207cc) ...

  • Also ich habe netto mit meinem Cherokee genauso viel oder wenig Probleme wie mit meinen BMWs davor. Und ich habe ein frühes Baujahr und schon 65tkm runter.
    Allerdings gibt es in den frühen Baujahre signifikant mehr Probleme. Die neueren scheinen inzwischen ganz solide zu sein.
    Du kannst halt die Qualität im Detail (Spaltmaße und Co. ) nicht mit deutschen Premium Marken vergleichen, zahlst aber auch nicht den Preis.

  • Kann mich Peter (p.11) da nur anschließen. Hatte vorher 5 BMWs in Folge (darunter zwei X5) und den Umstieg auf mein 2015er JC Modell noch keine Sekunde bereut. Hätte ich allerdings gewusst, dass MY 2016 einen 200 PS Diesel bringt, hätte ich noch abgewartet.


    Ich war nie ein FIAT-Fan, aber man muss schon anerkennen, dass FIAT bzw. VM Motori (gehört zu FIAT) die Commonrail-Technik entwickelt hat und ca. 80 % aller Wohnmobile auf FIAT-Basis laufen. Außerdem gab es auch schon Zeiten, wo Jeep Renault-Motoren verbaut hat und den alten Kram von Mercedes aufs Auge gedrückt bekam. Was daraus geworden ist, wissen wir.


    Wie bei Renault hatten die ersten Import-FIAT der 60er Jahre keine Hohlraumversiegelung, da weder in Frankreich noch in Italien Salz gestreut wurde. Der daraufhin eintretende Rostfraß war leider Image prägend bis in die Gegenwart hinein.


    Was die Zugleistung des JC anbelangt wirst Du hier sicher noch einige positive Kommentare bekommen, das das schon einmal Thema in Bezug auf große Wohnwagen war. U.a. auch von einem "Downgrader" vom Grand Cherokee, zum "kleinen" Cherokee.


    Ach ja, und herzlich willkommen hier im Forum und viel Spaß mit Deinem Indianer.


    Schöne Grüße
    Chief

    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.


    Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
    Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

  • Ja das mit der Premiummarke finde ich eben nicht so seit dort Fiat-Teile und Motoren verbaut sind....

    Tja, das ist aus meiner Sicht eine Fehlinterpretation. Unter dem MB Konzern durfte Jeep nie einen qualitativ wirklich guten Standard erreichen, um die Nobelmarken-Vormachtstellung der anderen Marke des Konzerns nicht im Ansatz zu gefährden.
    Gerade bei den kleineren Modellen hat sich seitdem viel getan: bessere Materialien im Innenraum, bessere Spaltmaße, mehr Mut beim Design... all dieses ist positiv zu verzeichnen.
    Motorentechnisch gibt es auch nicht viel negatives zu berichten. Bei den Benzinern ist leider in Europa zwar ein typisches problematisches Downsizing zu beobachten, aber der amerikanische Motor ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Von der Robustheit her und in Bezug auf die Zuverlässigkeit gibt es ebenfalls wenig Negatives zu berichten.


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

    My Omaha Orange
    new-jeep-forum.de/gallery/image/1065/
    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

  • ...
    Wie bei Renault hatten die ersten Import-FIAT der 60er Jahre keine Hohlraumversiegelung, da weder in Frankreich noch in Italien Salz gestreut wurde. Der daraufhin eintretende Rostfraß war leider Image prägend bis in die Gegenwart hinein.
    ...

    Das hatten zu dieser zeit auch die anderen Hersteller nicht. Da will man sich nur nicht mehr daran erinnern.

    Ciao


    Manfred


    Wer gendert, kann mit den Feinheiten der deutschen Sprache nicht umgehen.

  • Das hatten zu dieser zeit auch die anderen Hersteller nicht. Da will man sich nur nicht mehr daran erinnern.

    Diese Zeiten sind längst wieder da. Und das bei allen Herstellern. Man verlässt sich mittlerweile nur mehr auf die vorverzinkten Bleche.

  • Danke für deine Meinung und natürlich allen anderen auch!


    Hast du per Zufall noch den Link von diesen beiden Themen?
    Das würde mich sehr interessieren, da ich mir den Grand Cherokee evtl auch anschauen möchte.

  • Die Preisgestaltung für manche Ersatzteile ist beim Cherokee schon etwas realitätsfern. Ein Satz Bremsklötze vorne schlägt mit satten 400 Euro zu Buche. Darum versuchen wir vom Forum freie Ersatzteilhändler als Partner zu bekommen. Einen ersten Erfolg haben wir erst vor kurzem geschafft.

  • Um auf die Frage zurück zukommen.
    Ich hab zwar nur den 140 als Schalter, komme aber im Anhängerbetrieb sehr gut zurecht, meistens Einachser um die 1,4 to Ladung nicht immer gut verteilt (geht nicht anders), Tandem liegen ja in der Regel ruhiger auf der Straße und bei 200 PS sollte das nicht das Problem sein.
    Und wie oft fährt man diese hohen Lasten, wohl eher ab und an.


    Gruß Jürgen


    Ach so, warum keinen Subaru mehr?

    Jeep Cherokee KL 140 PS Schalter + Jeep Wrangler JK 177 PS Automatik

  • Die Preisgestaltung für manche Ersatzteile ist beim Cherokee schon etwas realitätsfern. Ein Satz Bremsklötze vorne schlägt mit satten 400 Euro zu Buche. Darum versuchen wir vom Forum freie Ersatzteilhändler als Partner zu bekommen. Einen ersten Erfolg haben wir erst vor kurzem geschafft.

    Hui =O das ist ja übel!

  • Um auf die Frage zurück zukommen.
    Ich hab zwar nur den 140 als Schalter, komme aber im Anhängerbetrieb sehr gut zurecht, meistens Einachser um die 1,4 to Ladung nicht immer gut verteilt (geht nicht anders), Tandem liegen ja in der Regel ruhiger auf der Straße und bei 200 PS sollte das nicht das Problem sein.
    Und wie oft fährt man diese hohen Lasten, wohl eher ab und an.


    Gruß Jürgen


    Ach so, warum keinen Subaru mehr?

    Ich habe den Outback 3.0 und der hat 2to Anhängerlast, für zwei Pferde zu knapp!
    Und zudem hatte er bei einem längeren Autobahnteilstück das nach oben geht extrem Mühe und das mit einem Pferd im Anhänger. Ich liebe sonst meinen Subaru aber die haben einfach keine Zugfahrzeuge :(

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