http://www.spiegel.de/auto/akt…testbetrug-a-1079569.html
Nicht gerade vertrauenerweckend. Und ich habe auch welche aus der finnischen Reifenschmiede ![]()
http://www.spiegel.de/auto/akt…testbetrug-a-1079569.html
Nicht gerade vertrauenerweckend. Und ich habe auch welche aus der finnischen Reifenschmiede ![]()
Tja, Nokian gibt's zu - die Frage ist mal wieder, wieviele andere Marken machen's genauso, vertuschen es aber?
Gruß
Tobias
Ich trau den Finnen dennoch zu, ausgezeichnete (Winter-)Reifen zu machen. Dafür haben sie mit den entsprechenden Witterungen einfach die langjährigsten Erfahrungen.
Bei Tests bescheißen ist natürlich dämlich. Aber wenn sie's zugeben, können die tatsächlich auf den Markt kommenden Reifen so schlecht nicht sein. Weil die werden nach dieser Bekanntmachung in Zukunft bestimmt ganz genau begutachtet. Und damit werden sie ja gerechnet haben.
Also ich hab den WR D4 in 215/60R17 drauf und muss sagen, dass es im Vergleich zu allen anderen Winterreifen, die ich schon gefahren bin, der Beste Reifen ist, den ich je unter dem Auto hatte! Und ich hatte die üblichen Verdächtigen, Dunlop SP Wintersport 3D/4D, Conti Winter Contact, Goodyear Ultragrip 7-9 (war auch sehr gut), Michelin Alpin (auch sehr gut). Die Krankheiten, wie Fulda Kristallalp usw. erwähne ich hier nicht weiter. Will nur sagen, dass die Nokian subjektiv für mich wirklich die besten Wintergummis sind (derweil). Und wir haben hier noch richtige Winter in den Alpen!
Ich habe die gleichen Dinger drauf. Bin auch zufrieden ! ![]()
Ich hab die Hakkapeliitta lt2 drauf und bin auch sehr zufrieden. Ich war auch sehr überrascht, als ich den Artikel gefunden habe, denn ich kenne eigentlich keine unzufriedenen Nokian Fahrer.
Tja, Nokian gibt's zu - die Frage ist mal wieder, wieviele andere Marken machen's genauso, vertuschen es aber?
Nokian hat es aber auch nur zugegeben, weil der Schwindel aufgeflogen ist. Sonst würden sie es auch weiterhin so machen.
Man darf eben Alles...nur nicht sich erwischen lassen. Das werden wir wohl immer wieder erleben.
Wenn die Reifen direkt vom Hersteller zum Journalisten geliefert werden, ist ja der Manipulation Tür und Fenster geöffnet.
Besser wäre es wohl die würden die Testreifen im Handel kaufen.
Ich denke, dass jegliche Tests die Gefahr in sich bergen, dass dort manipuliert (oder gar: betrogen) wird.
Das trifft - und das liegt doch schon in der Natur der Sache - im besonderen Maße für diejenigen Tests zu, bei denen die Test-Objekte der Test-Institution wissentlich für Tests überlassen werden.
Wenn also (z.B.) die Redaktion eines Test-Magazins beim Reifenhersteller nach mehreren Satz Reifen für Testzwecke nachfragt, ist es doch ziemlich klar, dass der so angefragte Reifenhersteller dafür sorgt, dass dem Test-Magazin möglichst "optimale" Reifen zur Verfügung gestellt bekommt.
Der Begriff "Optimal" kann dabei durchaus gedehnt werden:
Das können Reifen aus dem oberen (bestmöglichen) Bereich der Serienstreuung sein, also Reifen, wie sie "Du und ich" zufälligerweise auch im Handel kaufen könnten, oder aber doch Reifen, die eigens für diese Tests hergestellt worden sind (und sich sehr wahrscheinlich von denjenigen unterscheiden, die "Du und ich" auch kaufen könnten).
Der erstgenannte Fall wäre für meine Begriffe absolut legitim (und nachvollziehbar). Eigens produzierte "Test-Reifen" natürlich nicht.
Objektivere Ergebnisse wären nur dann zu erzielen, wenn die Test-Objekte vom Test-Magazin anonym im Fachhandel eingekauft würden. Möglichst mehrere Sätze bei mehreren Händlern eingekauft.
Das wäre das Eine.
Das Andere wäre dann, dass viele Hersteller von Test-Objekten auf andere Art und Weise "Vorsorge" treffen, dass ihnen die Redakteure von Test-Magazinen "wohlgesonnen" sind. Dazu gehören beispielsweise Einladungen zu Premieren an den schöneren Orten dieser Welt. Inklusive Flugticket, Vollpension und dem Rundum-Wohlfühlpaket.
Meinem Eindruck nach machen insbesondere auch deutsche Autohersteller davon Gebrauch. Anders sind die überwiegenden "Best-Platzierungen" in vielen, vielen hiesigen Tests kaum erklärbar. Nicht, dass deutsche Fabrikate schlecht wären. Nein, dass ist sicher nicht der Fall. Aber sie sind auch längst nicht so gut, wie uns viele, viele Testergebnisse glauben machen wollen.
Im Falle Nokian - um nochmals auf den Ausgangspunkt zurückzukommen - kann ich aus eigener Erfahrung nur sagen, dass ich mit denjenigen Exemplaren, die ich gefahren bin, durchaus zufrieden war.
Moin zusammen,
Frank: Genau auf den Punkt gebracht. Sehe ich genauso. Für den nächsten Winter muß ich mich ja dann auch nach Felgen und reifen umschauen und da werden sicher Tests berücksichtigt, aber ich bin sicher nicht so blauäugig, alles abzunehmen. Die Nokian Reifen werde ich mir auf jeden Fall anschauen. Es kommt für mich auch auf das Paket an und welcher Einsatzzweck hauptsächlich abgedeckt werden soll.
Grüße
Volker
Sehe das auch so wie Frank !
Bislang mit den Nokian alles gut. Man merkt gar nicht, dass Winterreifen drauf sind. Schlummern schön über die BAB.
Morgen fahr ich wieder knapp 550 KM in die Hauptstadt ! Wenn ich am Sonntag wieder zurück bin, habe ich 7500 KM in 5 Monaten mit Winterreifen runter gefahren ... das hatte ich vorher noch nie
Klar hat Frank da Recht.
Ich habe öfter mal die britischen und deutschen Tests von Auto B*** (also englische und deutsche Ausgabe derselben Zeitung / desselben Verlages) verglichen. Analoger Titel, gleiche Modelle, manchmal sogar gleiche Bilder.... und andere Ergebnisse. Wie so etwas wohl geht? Insbesondere auch Dinge wie Verarbeitungsqualität, Hastig und weitere teils subjektive Werte waren grundsätzlich unterschiedlich.
Gruß Pete
Der Begriff "Optimal" kann dabei durchaus gedehnt werden:
Richtig. Meine Nokian sind für die Tankstelle optimal. Der Unterschied beträgt locker 1,5 - 2 l/100 km. Und das hatte ich zuletzt in den späten 80ern auf meinem 325iX.
Die werden max. 3 Winter halten und dann gibt´s wieder die üblichen Verdächtigen.
Ich hatte noch nie Nokian Reifen und kann deshalb zu diesen nichts sagen. Was die Testverfahren angeht, hat Frank vollkommen Recht. Ich möchte das "Vorsorgepaket" lediglich noch um den Hinweis auf teure Anzeigen der Hersteller in den einschlägigen Magazinen ergänzen, die nach meinem Kenntnisstand auch ein gern gesehener Bestandteil sind, wenn es um eine gewisse "Geschmeidigkeit" im Umgang zwischen Hersteller und Testredakteuer geht.
Der Unterschied beträgt locker 1,5 - 2 l/100 km.
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Meine Cooper Winterreifen brauchen so ca. 0,5 l mehr.
Bin Heute von Berlin zurück nach Frankfurt in 4Std. 40 mit Durchschnitt 140 -160 KM gefahren ! Tankfüllung noch 1/4 Rest !
Wettermäßig war alles dabei ... trocken, sintflutartiger Regen sowie Eisregen und Schneegestöber ... den Nokian's interessiert das alles nicht. Fährt wie auf Schienen ...
Da fühle ich mich absolut sicher !
Hatte vorher zwar nicht viele Winterreifen ... aber die sind geil. Werde mir die wieder kaufen und sogar beim Wechsel auf Sommer, wenn die originalen runter sind.
Ach ja: Habe einen roten Renny gesehen ... am Freitag ca. 12:15 Uhr zwischen Stadtroda und Raststätte Teufelstal Nord ... Ist jemand hier, der das gewesen sein könnte
Ich würde sagen, dass Verbrauchsunterschiede (Sommer/Winterreifen) von mehr als einem Liter - auf Markenreifen bezogen - heutzutage der Vergangenheit angehören. Ein Indiz dafür sind auch die Profile, die sich bei modernen Winterreifen nur noch wenig vom Sommer-Profil unterscheiden.
Früher - sprich z.B. in den 80ern - mögen größere Verbrauchsunterschiede durchaus mit zur Tagesordnung gehört haben, führ sich damals manch Auto mit zeitgenössischen Winterreifen doch wie ein Panzer.
Da stimme ich Dir zu ... es sind wirklich kaum noch Unterschiede zu erkennen. ![]()
Genau...ein Dachkorb macht etwas mehr aus!
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