Beiträge von Jeepätti

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Feiertag?

    Es tut sich was! - Auch der offizielle Importeur von Eibach-Produkten (Schweiz) bietet noch diesen Monat ein neues Komplettfahrwerk an. Folgende Konfiguration:


    Eibach Pro-Lift-Kit für Jeep Renegade Trailhawk
    Bilstein Dämpfer b8 5100 (spezieller Offroad-Dämpfer für Höherlegungsfedern)
    5 Jahre Garantie
    1380 CHF (ca. 1250 Euro)


    Sobald das Komplettfahrwerk online ist, werde ich den Link hier posten...

    Guten Tag
    Es gibt ja schon das Thema "Komplettfahrwerk Trailmaster by Maas". Von Eibach gibt es ja bekanntlich die Federlösung namens Pro-Lift-Kit. Aber gemäss einem Interview ist ebenfalls ein Komplettfahrwerk in Planung. Hier das Interview: https://eibach.ch/spurverbreit…-performance-hoeherlegung


    Habe deshalb mal Eibach angeschrieben und nach dem Komplettfahrwerk gefragt. Falls auch andere Forum-Mitglieder an einem Komplettfahrwerk für den Jeep Renegade Trailhawk interessiert sind, dann fragt doch ebenfalls bei Eibach an. - Vielleicht bewegen sich die Verantwortlichen bei Eibach etwas schneller als diejenigen von Trailmaster, wenn genügend Anfragen eingehen...


    In der Anfrage habe ich mal eine gewünschte Höherlegung von 40-50mm erwähnt plus bessere Verschränkungswerte gegenüber dem Originalfahrwerk. Damit würden unsere Renegade Trailhawks optisch markant zulegen und im Gelände das Potential perfekt nutzen.

    Hallo an alle, die so verrückt sind und wie ich mit dem Renegade Trailhawk ins Gelände gehen


    Nun habe ich von Trailmaster eine Rückmeldung auf mein Mail erhalten, hier die Antwort auf meine Anfrage:


    Guten Tag Herr (mein Name)


    Vielen Dank für Ihre Anfrage und für Ihr Interesse an den 4x4-Fahrwerksystemen und –komponenten der Marke trail master by maas.
    Auch bedanke ich mich für die ausführliche Beschreibung Ihres bisherigen Fahrwerksystems und für die Angabe einer gewünschten Höhe


    Das von Ihnen angefragte Fahrwerksystem für den Jeep Renegade Trailhawk haben wir derzeit nicht in unserem Sortiment. Die Produktentwicklung für das angefragte Modell ist jedoch bereits in der Planungsphase. Der Verkaufsabteilung liegt aktuell jedoch keine Information über den Stand dieses Projektes vor.


    Gerne meldet sich die maas group bei Ihnen, sobald ein voraussichtlicher Verkaufstermin für das neue Fahrwerksystem bekannt ist. Es kann mehr als ein Jahr dauern, bis ein Fahrwerksystem auf dem Markt kommt.


    Das sind doch nicht schlechte News, oder?

    Dann werde ich den einen oder anderen Bericht in der entsprechenden Rubrik darüber verfassen, was der Renegade schon alles erlebt hat.


    Was an dieser Stelle noch interessieren könnte:
    Zu was ist der Renegade Trailhawk im Gelände fähig?


    Offroadreisen / Ausflüge ins Gelände werden in der Regel nach 5 Schwierigkeitsgraden klassifiziert:


    1 entspricht dabei "sehr leicht"
    und
    5 entspricht dabei "sehr schwer".


    Liegt die Schwierigkeit zwischen zwei Einstufungen, z.B. zwischen drei und vier, wird die Tour als 3-4 gekennzeichnet. Die Klassifizierung bezieht sich dabei immer auf die schwierigsten Streckenabschnitte.


    Beischreibungen und Bilder zu den 5 Klassen findet Ihr hier:
    https://vdord.de/klassifizieru…raden-bei-offroad-reisen/


    Der Jeep Renegade Trailhawk kommt wesentlich weiter als herkömmliche SUV und meistert nach meiner Einschätzung (nach 4 geführten Touren) Trips mit einem Schwierigkeitsgrad von 3-4 (mit dem Setting der Höherlegung und AT's). Für ein volle 4 und mehr ist dann wohl ein reinrassiger Geländewagen das passende Spielgerät.


    Viel Spass!

    Hast Du da ne Art Roadbook oder GPX Daten , dass man die Tour mal in etwa nachvollziehen kann?

    Nein, habe ich nicht. Viele Wege führen über Privatgrund oder auch durch Naturschutzgebiet. Oft sind diese Wege/Pfade nicht mal auf einer detaillierten Karte eingezeichnet. Der sardische Begleiter (2. Guide) hatte sämtliche Bewilligungen für den Trip und kannte das Gebiet so gut wie die eigene Hosentasche. Er war somit unser ca. 120 Kilogramm schweres GPS ;)


    Danke an alle für die vielen Rückmeldungen und Likes. Habe auch noch weitere Touren gefahren und könnte diese auch kurz beschrieben, falls dies erwünscht wäre...

    Das Eis sollte tatsächlich gebrochen sein: Der Guide von 4x4 Experience erwähnte bei der Verabschiedung, er werde in bei der internen Facebook-Gruppe (der Offroad-Touranbieter) einen Beitrag posten über den gelungenen Auftritt des Renegade Trailhawk.


    Mein Rat: Lasst euch nur mit einem höhergelegten Trailhawk auf ein solches Abenteuer ein, es geht teilweise recht zur Sache: Kuck mal hier:

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    Wir waren auf der Hotel-Tour, die ist gemäss Beschreibung nicht ganz so anspruchsvoll wie die Camptour im Video.

    Renegade Trailhawk bestreitet erfolgreich die Sardinien-Tour mit 4x4 Experience


    Als einziger mit einem kleinen SUV haben wir die Sardinien-Tour von 4x4 Experience in Angriff genommen: Auf dem Parkplatz waren bereits ein Mitsubishi Pajero 3 Door, diverse Defender, Land Cruser und Wrangler versammelt; alle, ausser dem Pajero, bis unter die Zähne bewaffnet mit Höherlegung, Winde, Schnorchel und was sonst alles die Tuner-Branche hergibt. Da stand er nun, unser kleiner Renegade, mitleidig belächelt von allen Anwesenden.


    Am ersten Tag hat der Gide schon mal den Trip umgestellt. Wollte wohl zuerst mal auf sicher gehen und schauen, was der kleine Abtrünnige und sein Besitzer so drauf haben: Warm-up, alle Aufgaben prima gemeistert und erstes verhaltenes Staunen bei den Besitzern der echten Geländewagen ausgelöst.


    Der zweite Tag hatte es dann schon mehr in sich. Der Gide und sein sardischer Begleiter haben ein strammes Tempo angeschlagen. Unser Renegade machte alles brav mit. Gegen Abend waren wir deshalb eher früh dran, früher als angeblich auf den vorangehenden Touren. Deshalb gab es noch ein Sonderläckerli obendrauf: Eine anspruchsvolle, steile Abfahrt auf einem Bergwanderweg. Weg war zwar keiner zu sehen, einfach ein steiler Geröllpfad mit grossen Steinen. Es galt die Ideallinie zu suchen, um nicht den Unterboden zu beschädigen. Bein links hoch, Bein rechts hoch, Bein links hoch und so weiter (keine Bilder vorhanden, musste 120% bei der Sache sein, um heil herunter zu kommen). Der Pajero hat mehrmals aufgeschlagen und den Katalysator beschädigt. Mit unserem Renegade wurde es mehrmals sehr kritisch, aber wir kamen ohne Bodenkontakt durch. - Staunen allerseits und erste Gratulationen der Hardkor-Fahrer erhalten.


    Am dritten bis fünften Tag fuhren wir einige Fluss- und Bachläufe, mit Querungen. Natürlich dazwischen auch immer wieder steil den Berg hoch und wieder hinunter: Teilweise auf Schotter oder Fels (Rock-Modus), dann auf Gras oder Schlamm (Schlamm-Modus), zwischendurch auch ausgefahrene Naturpisten (Auto-Modus). Am ende durfte unser Renegade vom Guide eine Trailraited-Trophäe entgegennehmen: Ein Kühschädel, gefunden im sardischen Hochland.


    Also, er kanns, der Renegade! - Und meiner ist nun echt Trailraited...

    Guten Tag
    Werde auch eine Mail an Trailmaster schreiben. Habe zwar schon die Federlösung von Trekfinder, aber ein Fahrwerk mit noch etwas mehr Bodenfreiheit und insbesondere besserer Verschränkung wäre schon toll.


    Die genannten 25-30 anvisierten potentiellen Kunden sollten doch kein Problem sein. Wenn die Lösung überzeugt, werden sich sicher viel mehr Käufer finden...


    Das Problem haben wir aber auch schon bei Petes Trailhawk im Training gesehen, der wollte irgendwann die letzten Meter nicht mehr weiter, weil die Elektronik alles weggeregelt hat. Seltsamerweise hat ein anderer Renny Traikhawk an der gleichen Stelle einfach durchgezogen.

    Hat Pete dann die Stelle in einer anderen Konfiguration doch noch gemeistert? - Allenfalls wie oben beschrieben ohne 4WD Low?


    Vielleicht gibt es ja doch in solchen Situationen ein optimales Setting, wenn der andere Trailhawk einfach durchziehen konnte...

    Gut. Dann wäre allenfalls besser gewesen, wenn ich das Fahrprogramm Mud gewählt (somit auch 4WD Lock) jedoch ohne 4WD Low gefahren wäre.


    Fährst Du dann in der manuellen Schaltgasse - und falls ja - in welchem Gang? Der Automat sollte ja nicht hochschalten, auch wenn ich dann kräftig auf dem Gas bleibe...


    Wäre super, wenn Du nach der gelegentlichen Überprüfung die Erkenntnis mit uns teilen würdest. ;)

    Also, hab da noch ein Video gefunden. Genau so wars, einfach in meinem Fall auf feuchtem, lehmigem Untergrund.


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    4WD Lock hast du jetzt nicht erwähnt. War das gedrückt? Ist 50/50 blockiertes "Zwischendifferential".
    Mit elektronischer Sperrung kommt man leider früher ans Ende, als mit echten 3 Differentialsperren.
    Wenn bei 35% Steigung alle 4 durchdrehen kommst du aber auch mit Hardware Sperren nicht arg viel weiter verschätz ich mal.

    Ich fuhr alle genannten Fahrprogramme im Low-Modus und da ist dann 4WD Lock automatisch aktiviert, habe also alle Register gezogen. Im Low-Modus ist gemäss Gebrauchsanweisung auch das ESP ganz deaktiviert, lediglich die Traktionskontrolle ist noch aktiv.


    Vermutlich haben alle 4 Räder wenig und an der steilsten Stelle dann keine Traktion mehr gehabt. So erklärt sich auch, dass die Traktionskontrolle derart rigoros eingegriffen und den ganzen Schwung genommen hat. Was nun eben dazu führt, dass das Fahrzeug am Ende an Ort stehen bleibt.


    Mit Wühlen wäre die Steigung jedoch relativ locker zu meistern. Alle Fahrzeuge mit Zuschaltallrad und ebenso diejenigen mit Permanentallrad (und Mittelsperre, jedoch ohne Achssperren) haben sich die Steigung hinaufgewühlt. Dies mit viel Radschlupf (in Untersetzung, 2. Gang und dann viel Gas!) So wird auch das Profil der Reifen freigeschleudert...

    Guten Tag Renegade Trailhawk-Fahrer
    War mit meinem Renegade übers Wochenende im Offroadpark in Steinbourg (F) an einem Geländefahrkurs und habe folgende Erfahrung gemacht:


    An längeren, starken Steigungen (ca. 30-35°) auf feucht-erdigem Untergrund bleibt der Trailhawk im jeweils steilsten Abschnitt stehen. Die Elektronik (Traktionskontrolle) blockiert dann alle 4 Räder komplett, so dass kein Rad durchdreht, aber eben auch kein Vorwärtskommen möglich ist. :(


    Habe das jeweils im den Fahrprogrammen Sand, Mud und Rock getestet (immer im Low-Modus) und kam immer an der gleichen (steilsten) Stelle zum Stillstand. Auch mit genügend Anlauf und dem Gaspedal auf dem Bodenbrett gings nicht. Die Elektronik bremst das Fahrzeug ein und es kommt im steilsten Stück zum Stillstand. Blieb dann jeweils weitere 5-10 Sekunden voll auf dem Gaspedal; es ging kein Zentimeter weiter, alle vier Räder total blockiert.


    In solchen Situationen sollte man sich mit durchdrehenden Rädern hochwühlen können, was leider nicht möglich war. Nun zu der eigentlichen Frage:


    Habt Ihr diese Erfahrung auch schon gemacht?
    Und falls ja, in welchem Modus/Konfiguration konntet Ihr solche Steigungen meistern?

    Dann hab ich das doch richtig gesehen - dass sie kürzer sind...
    Mehr als zwei Zentimeter sind bei Smiley allerdings schon dabei herausgekommen.
    Leider hab ich nicht vorher nachgemessen :(

    Ja, hast Du definitiv richtig gesehen: Ich habe damals die Federn jeweils im ausgebauten Zustand gemessen und verglichen. Wie schon geschrieben, die Trekfinder sind kürzer und damit harmonieren sie mit den Dämpfern, können also nicht in den Anschlag knallen (wäre ja auch nicht zulässig und würde nicht homologiert).


    Kannst Du mal vorne und hinten nachmessen? Vom Nabenzentrum senkrecht hinauf zum Radlauf. Nimmt mich wunder wie hoch der Renegade Deserthawk ist.


    Vorgehen: Ein ca. 10 cm Stück Abdeckband nehmen und waagrecht genau die Nabenmitte markieren. Dann von der Markierung mit dem Meter hinauf zum Radlauf messen. Darauf achten, dass der Meter schön vertikal gehalten wird. Das Fahrzeug muss dabei auf einem ebenen Boden stehen und unbeladen sein.


    Dieses Messverfahren wird angewandt, weil dabei die Reifen/Dimension keine Rolle spielt. Egal ob 215/60 r17 oder 225/65r17 oder irgend eine andere Dimension.


    Bei mir wurde nach dem Umbau auf Trekfinder gemessen und eingetragen:
    Vorne links 485mm
    Vorne rechts 490mm
    Hinten links 480mm
    Hinten rechts 485mm