Beiträge von Chief

Partner:
Feiertag?

    Bevor hier die Diskussion in eine Richtung geht, die niemand haben möchte:


    1. Ich habe definitiv nichts gegen asiatische Fahrzeuge und ich zweifele nicht an, dass dort auch gute bis sehr gute Autos gebaut werden. Mein bester Freund fährt z.B. einen Mazda. Ein tolles Auto.
    2. Meine einzige persönliche Erfahrung (mit einem Koreaner) war nicht die beste.
    3. Ich fahre seit vielen Jahren und sehr zufrieden eine Honda. Dass meiner Frau (Audi TT-Roadster-Fahrerin) asiatische Autos nicht gefallen hat keine tiefgreifenden Gründe, aber bisher haben wir uns immer gemeinsam auf ein Modell verständigt, wenn wir ein neues Auto gekauft haben. Ich könnte ein asiatisches Auto fahren, muss ich aber nicht, wenn sie meiner Frau nicht gefallen.
    4. Was wahr ist soll auch wahr bleiben. Und wenn hier Leute über ihre schlechten Jeep-Erfahrungen schreiben sollte es auch zufriedenen Jeep-Kunden zugestanden sein, ihre Zufriedenheit zum Ausdruck zu bringen.
    Letztendlich sind wir hier nämlich ein Jeep-Forum und kein asiatisches Auto Forum. Auch darüber könnte der eine oder andere sich mal seine Gedanken machen.

    Was ich schreibe ist, dass es bei Jeep eine relativ große (und ich meine: überdurchschnittlich große) Anzahl von Eignern gibt, die eben nicht rundum glücklich mit dem Produkt Jeep sind.

    Woraus schließt Du das? Das ist doch reine Spekulation, um nicht zu sagen objektiv nicht belegbare Meinungsmache.
    Und genau das meine ich ...
    Was ich schreibe, ist persönlich erFahren.


    @Toy: Danke für diese Informationen. Ich lerne ja gerne dazu. Meine Jeep-Erfahrungen starten erst mit MY2015.
    Ich habe keinen Vertrag mit Jeep und keinen Grund (außer meinen persönlichen Erfahrungen und Erkenntnissen) hier unangemessen Lobhudeleien zu verbreiten.
    Viele Jahrzehnte fuhr ich gerne und überwiegend problemlos Renault und wenn die seinerzeit einen SUV gehabt hätten, würde ich die wahrscheinlich immer noch fahren.
    So bin ich dann zu BMW gekommen und trotz erster großer Enttäuschung (auf Kaufbasis) langjähriger BMW-Fahrer (auf Leasingbasis) geworden.
    Im Gegensatz zu Smokeybear habe ich meinen Wechsel zu Jeep aber nicht bereut und gebe diese positive Meinung hier ebenso kund, wie diejenigen die von negativen Erfahrungen schreiben.
    Auch erspare ich mir Kommentare zu asiatischen Autos, da ich damit kaum eigene Erfahrungen habe (außer einem billig wirkenden und klapprigen Hyundai-SUV-Fake als Leihwagen), aber meine Frau lehnt asiatische Autos grundsätzlich ab. Damit stellt sich diese Alternative für uns nicht und jegliche Lobhudelei in diese Richtung verfängt bei uns nicht.

    Da ich ja erst knapp über 30.000 km unterwegs bin und den Cherokee gerne noch ein paar Jahre behalten möchte (bin trotz verwöhnter Ex-BMW Fahrer - mit Ausnahme meines ersten X5 - immer noch super zufrieden mit dem Indianer), bin ich natürlich an Deiner finalen Bewertung sehr interessiert.
    Ist das Experiment für einen DB-Junkie letztlich gescheitert oder zu einem relativ erfolgreichen Ende gekommen?

    In jedem Fall kann man bei einem Jeep nicht unbedingt von einem "Qualitäts-Auto" sprechen. Leider.

    Nach meinen bisherigen Erfahrungen kann ich dem so nicht zustimmen.
    Fahre jetzt 32.000 km mit großer Zufriedenheit. Bin gerade in Wien (750 km mit einer kurzen Pinkel- und einer kurzen Tankpause) und wieder mal super-zufrieden mit meinem Jeep. Die absolut komfortable Fahrt hat wieder riesig Spaß gemacht. Ich bin selten so relaxt und entspannt gereist.
    Ok, ich habe erst relativ wenige Kilometer gefahren, aber im Großen und Ganzen habe ich nach einigen Kinderkrankheiten ganz am Anfang absolut nichts zu meckern.
    Mein automobiles Waterloo habe ich bisher nur einmal erlebt - und das war mit einem BMW X5.
    Kapitaler Getriebeschaden bei 110.000 km, Garantie abgelaufen, Kulanz Null.
    Kostenvoranschlag 5-6000 €. Und das, obwohl ich wegen komischer Getriebegeräusche bereits zwei Mal vorher in der Fachwerkstatt (und Verkäufer) war.
    Ich habe dann das Getriebe privat für die Hälfte repariert bekommen und das Auto verkauft.


    Was ich damit sagen will ist, dass ich es für ziemlich gewagt halte, die Qualität einer Automarke generell beurteilen zu wollen, weil man aus dem Forum ein paar Einzelfälle kennt.
    Fakt ist, dass wir bei Cherokee, Renegade und Compass von kompletten Neuentwicklungen reden, die sicher wie fast alle First-Editions Kinderkrankheiten haben/hatten. Dass die Kunden zu Testfahrern degradiert wurden, ist ja kein Jeep-typisches Phänomen. Und "Montagsautos" gibt es auch überall.
    Weiterhin bestreitet sicher niemand, dass es FCA noch immer nicht geschafft hat, seinen Service (inkl. Ersatzteilversorgung) den (für ihre Verhältnisse) gigantisch gestiegenen Verkaufszahlen anzupassen, aber warum ist Smokeybear eigentlich umgestiegen? Nicht weil er ein großes Problem hatte, sondern Angst vor einem möglichen (Getriebe-)Schaden, welchen er vielleicht nie bekommen hätte.
    Dass es die GM-Automaten beim alten X5 reihenweise zerlegt hat, ist ein bekanntes Phänomen gewesen, was beim den ZF-Getrieben in den neuen Jeeps in dieser Form aber nahezu unbekannt ist. Von daher glaube ich nicht, dass "Gründe bereinigt" Jeep objektiv schlechtere Autos herstellt als andere. In jedem Markenforum wird tendenziell mehr Negatives berichtet, als Positives. Das liegt in der Natur solcher Foren.

    Herzlich willkommen aus Wien, äh, normalerweise aus der Wetterau in Hessen. Bin hier nur zum Kurztrip (natürlich mit unserem Jeep).
    Viel Spaß hier im Forum und allzeit gute Fahrt.


    Schöne Grüße in unser nettes Nachbarland
    Chief

    Die Jeep Luftfederung hilft meinem Ego ungemein

    Genau das meinte ich: GC Summit fahren, 1000 Uhren besitzen und dann von Dekadenz auf niedrigem Niveau schreiben. Klar, es geht immer noch etwas fetter, teurer und dekadenter, aber ich glaube Du hast Dir schon ein adäquates Niveau erarbeitet.
    Ich übrigens auch, auch wenn ich vll. nur 20 Uhren und einen JC habe.
    Ich neide Dir dabei übrigens absolut nichts, aber ein Tempo zum Tränentrocknen werde ich auch Dir nicht reichen. ;)
    (Übrigens: Sehr schöne Uhren - und interessante Literatur im Hintergund)

    Kann ich gut nachvollziehen. Hätte mir auch nicht alle Pakete und Assistenten gegönnt, wenn sie nicht in meiner Tageszulassung zu unschlagbarem Kurs inkludiert gewesen wären.
    Heute bin ich froh, sie zu haben.
    War heute wieder ein Träumchen. 750 km fast nonstop nach Wien. Davon ca. 700 km mit Abstandstempomat, Spurhalteassi, Licht- und Regensensor. Einfach klasse.
    Super komfortabel und auch das Uconnect hat trotz veraltetem Kartenmaterial einen tadellosen Job gemacht. Und das will in der historischen Innenstadt von Wien schon etwas heißen.

    Und? Welches Auto hat der Mörder soeben bei SoKo Kitzbühel gefahren?
    Einen alten LANDY. Ein Jeep hat leider nicht mitgespielt. Aber meine Theorie hat wieder mal gestimmt.

    Finde ich auch. Im Gegensatz zu Toy finde ich sie beim Compass weder übertrieben noch störend.
    Beim Geländeeinsatz erscheint sie allerdings entbehrlich und eher hinderlich, das kann ich verstehen. Da aber kein Autohersteller etwas zu verschenken hat, bin ich schon davon überzeugt, dass dieses Teil (zumindest bei AB-Fahrt) eine feste Bestimmung hat.

    Zum Einen kann man im Uconnect einstellen, wie lange die "Zündung" eingeschaltet bleiben soll, bevor alles aus geht.
    Zum Anderen muss man nicht den Motor laufen lassen, sondern einfach die Zündung auf [definition=9,0]ACC[/definition] (oder wie das heißt) einstellen. Oder einfach starten ohne die Bremse zu treten (dann springt er nicht an), das genügt auch, um die Elektronik wieder zum Leben zu erwecken.

    Schmieren schadet auf keinen Fall. Kann auch sein, dass sich dies bei kälter oder wärmer wieder von alleine gibt, aber ein wenig Sprühöl hat (außer auf Bremsscheiben) noch niemand geschadet.
    Habe vor Weihnachten auch sämtliche Tür- und Hoftorscharniere bearbeitet. Alles was sich bewegt kann knarzen. Früher oder später.

    Darum mein Fazit: Alles Gimmicks, die die Welt nicht braucht.

    Sehe ich anders.
    Grundsätzlich stimme ich Smokeybear mit seiner Einschätzung zu, nicht einen relativen Neuwagen gleich zu verbasteln, sondern die gewünschten Gimmicks lieber gleich mitkaufen.


    Von der Bordsteinautomatik bin ich seit meinen BMW-Zeiten ein großer Fan und habe mich wie Bolle gefreut, dass das mein Indianer auch kann.
    Schont nicht nur Felgen und nutzt den Parkraum auf Straßen optimal aus, sondern ist auch auf großen Parkplätzen (mit markierten Plätzen/Buchten) sehr hilfreich, um sich ordentlich auszurichten.


    Elektrische Spiegel sind ebenfalls sinnvoll, wenn man irgendwo eng parkt oder in die Waschanlage fährt.


    Die Heckklappenautomatik halte ich absolut für entbehrlich, solange ich eine elektrische Heckklappe mit Fernbedienung habe. Von dem albernen Fußgescharre halte ich garnichts.


    Ungeachtet meiner Präferenzen würde ich bei allen 3 Komfortelementen keine Winkelzüge anstellen, um diese nachträglich einbauen zu lassen; aber nice to have in einem Neuwagen.