Da kann und will ich nicht dagegen anstinken. Yoghurtbecher der Organspenderfraktion waren noch nie mein Ding. Selbst als junger Mensch stand ich schon auf Chopper (wir lieben in der Familie auch alle Pferde, vielleicht hängt es damit zusammen?). Als Hobbymusiker habe ich immer ein Auto benötigt, dann kamen die Kinder. Kompromiss war der Audi TT Roadster, den meine Frau heute noch fährt. Im Rentenalter wollte ich mir dann mal ne Harley zulegen. Soweit ist es aber nicht gekommen, da mein 7 Jahre älterer Bruder 2011 verstorben ist und mir seine 1100er Shadow vermacht hat, die ich seit dem ganzjährig fahre, hege und pflege.
Obwohl dieser Traktor (Bj. 1995) nur max. 160 km/h erreicht, die ich auch ohne Verkleidung auf der Autobahn gerne mal ausfahre, hat es mich 2014 auch erwischt. Im Ort, am Kreisel, mit weniger als 50 km/h. Mit [definition=1,0]ABS[/definition] wäre das nicht passiert. So hatte ich ein gebrochenes Schlüsselbein und ausgesprochen unangenehme Rippenprellungen, die ich acht Wochen lang gespürt habe. Der Maschine ist Gottseidank nichts passiert und ich habe sie mit dem gebrochenen Schlüsselbein noch in die Garage gefahren, bevor ich meine Frau anrief, dass wir mal besser (mit dem Auto) ins Krankenhaus fahren. Naja, no risk, no fun. Sofort nach der ärztlichen Moppedsperre von 6 Wochen bin ich wieder gefahren und werde dies auch heute tun, wenn die Sonne uns hier in der Wetterau weiterhin gnädig bleibt. Im übrigen habe ich in 3 Jahren mehr Kilometer auf das Mopped gefahren, als mein Bruder in 17 Jahren zuvor. Als ich sie übernommen habe, hatte sie keine 8.000 km auf der Uhr und steht auch heute noch da wie eine eins, obwohl sie im Juni schon 21 wird. Und ich hoffe, dass dies noch lange so bleibt.
Allzeit gute Fahrt - ob mit zwei oder mit vier Rädern.
Gruß
Chief