Beiträge von Chief

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Feiertag?

    @ Gammler: Danke für den Tipp. Wir wohnen nicht weit weg von St.Malo und waren früher auch schon mal da. Steht für morgen locker auf dem Plan. Falls wir hinfahren, schauen wir mal. Für heute ist eine Tour in die Südbretagne und an der Atlantikküste entlang geplant. Von hier nach Pont-Aven, von dort die Küste hoch nach Brest und von dort zurück hierher. Geschätzte 4-500 km. Wir wohnen direkt neben Erqui, das angeblich dem gallischen Dorf aus den Asterixheften entsprechen soll.


    @ Dietmar: Ich habe zwar meine Frau dabei, aber nicht meine Sekretärin. Als gelernter Verwaltungsfuzzi schaffe ich es aber auch allein (zusammen mit meinem iPad) ein wenig zu schreiben. Pressearbeit war auch schon mal ein (mehr oder weniger erzwungenes) Hobby von mir.


    @ all: Herzlichen Dank für die neuerlichen Urlaubsgrüße und -wünsche. Meine Frau und ich sind hier jetzt zum vierten Mal. Unsere besten Freunde, die mitgefahren sind, waren mit uns zusammen das erste und bisher letzte Mal vor mehr als 30 Jahren hier. Und das Beste ist: hier hat sich fast nichts verändert, bis auf das neue schöne Wellness-Hotel, in dem wir residieren.
    (Sorry, hab eben beim Durchlesen der alten Posts wieder mal ein paar Tippfehler entdeckt. Passiert mir immer wieder, da hier auf dem iPad nicht nur die Tastatur gewöhnungsbedürftig ist (von der Autokorrektur und den Wortvorschlägen ganz zu schweigen), sondern die Schrift auch ziemlich klein. Meine Augen sind ja auch nicht mehr die Jüngsten.)


    @ Dr. Pepper: Ich hätte gerne auch bei Dir den Danke-Button gedrückt, aber leider wird der bei mir nicht angezeigt.



    Gruß
    Chief


    PS. Die Bretonen sind sehr untypisch (weltoffen und nett) für Franzosen, auch wenn sie eher konservativ und gut katholisch sind. Die bemühen sich sogar englisch zu reden, wenns mit dem Französischen eng wird. Das schätze ich sehr an den Menschen hier, die die anderen Franzosen gerne auch mal als Ausländer bezeichnen. Vielleicht fühlen wir uns auch deshalb hier immer sehr wohl, weil wir ja gemeinsame keltische Wurzeln haben? Meine kleine Heimatstadt liegt direkt neben dem Keltenmuseum auf dem Glauberg im Wetteraukreis und auch bei uns gibt es Nachweise keltischer Besiedlung. Merr waas es net!

    Aber mal sehen, wenn alles wirklich zusammenpasst, nehme ich vielleicht sogar an - sorry !!


    Naja, es ist ja selbst hier keine Schande, einen GC zu fahren - solange Du uns als Member erhalten bleibt - und uns brav berichtest, was am GC soviel schlechter ist, als beim kleinen Indianer. ;)


    Gruß
    Chief


    PS. Danke für die netten Urlaubswünsche. Reifen ist ok und der Ditsch der dusseligen Kuh scheint auch rückstandsfrei entfernter zu sein. Jetzt wird hier so richtig Savoir-vivre genossen. Morgen machen wir eine ca. 500 km Rundreise in die Südbretagne, auf den Spuren von Kommissar Dupin.

    Herzlichen Dank,


    ich glaube aber, das mit den 6,8 l beim Traili wird schwierig. Da wirst Du ihn nach Dresden tragen müssen ;)
    Na, Spaß beiseite. Diesen "Traumwert" hatte ich bei uns auch noch nie. Mit 120/130 wirst Du ja in D zum Hindernis. Das tue ich mir daheim nicht an.
    Und 120 km/h wie in Belgien ist entschieden zu wenig. Du kommst nicht vom Fleck. Innerhalb Belgiens ist das ja ok, wenn Du aber größere Strecken zu fahren hast, wird das sehr schnell langweilig und ermüdend. Da sind die 130 in Frankreich schon etwas besser, ich hoffe aber - wenn so etwas bei uns mal kommen sollte -, dass das Limit bei 140 oder 150 gesetzt wird, damit man auch voran kommt und der Adrenalinspiegel etwas Futter bekommt.
    Mit Abstandstempomat ist es schon sehr entspannend, bei einem fixen Tempolimit unterwegs zu sein. Alle sind ja fast gleich schnell. Aber zu langsam macht auch keinen Sinn, da man länger auf der Straße und somit müder unterwegs ist, wenn um längere Distanzen geht.
    Früher sind wir öfters in einem Rutsch 1.800 km nach Spanien gefahren. Ich weiß, wovon ich schreibe.


    Gruß nach Berlin
    Chief

    ... dann hat er was zu erzählen.


    Guten Morgen lieber Leser,


    gestern sind wir zusammen mit unseren besten Freunden zu einem verlängerten Pfingsttrip in die Bretagne aufgebrochen.
    Vier erwachsenen Personen, davon zwei Männer im dreistelligen Kilobereich. Zwei mittelgroße Koffer, eine mittelgroße Reisetasche, ein mittelgroßer Rucksack, ein Kosmetikkoffer, zwei Kissen, diverse Jacken und natürlich eine kleine Espressomaschine von Lavazza füllten den Kofferraum; die vier Personen inkl. zweier gigantischer Handtaschen den Fahrgastraum. Die Kofferaumabdeckung habe ich drinnen gelassen, aber geöffnet und die große Lasche gegen die Rückbanklehne angelehnt, so dass sie nicht im Weg war, jetzt am Urlaubsort aber zur Verfügung steht, um den Kofferraum vor neugierigen Blicken zu schützen.
    Die Rückbank war voll auf Komfort eingestellt, so dass wir den denkbar kleinsten Kofferraum - aber den größtmöglichen Sitzkomfort hatten.


    Ich kann nur sagen, sensationell.
    Wir sind 1.100 km am Stück gefahren (mit kleinen Kaffee- und einer Tankpause), waren durch Staus ohne Ende dafür mehr als 13 Stunden unterwegs. Unsere Freunde, die bisher von uns immer nur BMWs der 5er Klasse gewohnt waren, waren total begeistert. Ich übrigens auch. Sitzplatz und -komfort wie in der Oberklasse, Kofferraum gerade so ausreichend, im positiven Sinne des Wortes. Wirklich ALLES super. Die Sitze sind auch auf diese Distanz spitze, die Klimaautomatik tat was sie sollte und der Abstandstempomat inkl. der Getriebeautomatik haben für nie gekanntes Fahrvergnügen gesorgt - besonders in den Stausituationen und den limitierten Autobahnen in Belgien und Frankreich.
    Ich bin wirklich des Lobes voll. Der Motor lief wie ein Uhrwerk und der Verbrauch lag bei um die 7 l (Rekord für mich, 6,8 l in Belgien bei max. 120 km/h).
    Man kann also wirklich rund 800 km weit mit einer Tankfüllung kommen, wenn man sinnig fährt. Hätte ich nach meinen hohen Kurzstreckenverbräuchen im Winter nie gedacht. 6,8 l auf 100 km mit einem proppenvollen Cherokee. Sagenhaft - aber nachgemessene Realität.


    Wir hatten ja schon zu zweit und auch zu viert Deutschlandtrips in der 500-km-Klasse hinter uns, aber gestern war noch mal eine andere Herausforderung- und die hat der Indianer mit Bravour geleistet.
    Dass mir in Belgien eine dusselige Kuh auf der Autobahn gegen die Seite gerollt ist (Ihr Lack lässt sich wohl rauspolieren) und ich einmal versehentlich mit voller Wucht auf einen eckigen Bordstein geknallt bin, sei nur am Rande erwähnt. Die aktivierten Assistenten haben uns aber mehrfach vor schlimmeren Schäden bewahrt. Die Autobahnen waren nämlich nicht nur voll, sondern auch voller Idioten. Aber das ist eine andere Geschichte.


    Wir sind jedenfalls zwar müde, aber dennoch entspannt und sicher an unserem Ziel eingetroffen und ich kann den Cherokee jetzt wirklich uneingeschränkt als Urlaubs- und Langstreckenfahrzeug empfehlen, solange man sich mit den Platzverhältnissen im Kofferraum arrangiert. Aber Dachbox ginge ja auch noch.
    Und durch die Tempolimits in B und F habe ich in der Tat niemals mehr Leistung vermisst. Die 170 PS waren mehr als ausreichend in allen Situationen, trotz voller Beladung.


    Nur eines werde ich nicht mehr machen. Über Belgien (Lüttich) in die Bretagne fahren. Vom Rhein-Main-Gebiet aus ist es km-mäßig zwar egal, ob man über Paris oder Belgien fährt; da wir sonst aber immer über Paris fahren (und dies auch für den Rückweg planen), wollte ich mal den kleinen Umweg (der aber deutlich Maut in F spart) ausprobieren.
    Never ever. Soviel Staus, Idioten und vor allem rücksichtslose Autofahrer habe ich noch auf keiner Urlaubsfahrt erlebt, obwohl ich beruflich auch schon öfter mal in Belgien unterwegs war. Ich will es deshalb um Gottes Willen auch nicht an den Belgiern festmachen, sondern an der Tatsache, dass Freitag vor Pfingsten kein guter Zeitpunkt ist, über Lüttich in die Bretagne zu fahren. Da hat's auch viele Niederländer ;) . Die zwei großen Brücken in der Normandie sollte man allerdings mal erlebt haben. Sowas habe ich noch nicht "überfahren". Die sind echt sehenswert.
    (Fortsetzung folgt - vor allem ob mein rechter Vorderreifen den Bordsteincrash kurz vorm Ziel schadlos überstanden hat.)


    Schöne Grüße von der Cote d'Armor
    Chief

    Ich auch. Bei Leasinggurken ist das normal, aber unseren TT haben wir jetzt schon 8 Jahre - und den werde ich zu meinen Lebzeiten niemals mehr hergeben. So ein offener Roadster mit 4 WD und > 220 PS hat schon was, gerade bei diesem herrlichen Wetter; und von Jeep gibt es hierzu ja keine Alternative.
    Aber auch dem Cherokee werden wir als Kauffahrzeug lange treu bleiben. Erstens macht er uns viel Spaß und zweitens sind die Wertverluste (bei fast allen Autos) zu hoch, um nach 3-4 Jahren noch ein Geschäft damit zu machen.
    In meinem letzten Leasing-BMW (5er Limo mit xDrive) hatte ich auch nur die Serienanlage drin. Da war ich froh, als die 3 Jahre vorbei waren. Obwohl ich ja keinen besonders großen Wert auf Gedudel im Auto lege, war mir diese Anlage selbst fürs Nachrichtenhören noch zu schlecht. Allerdings hat sie auch keinen Aufpreis gekostet.

    Drecks Chinesenfake. Das ist doch gar kein echter Renegade, oder habt ihr das Lenkrad auf der rechten Seite? ;)
    Gut kopiert, aber leider mit einem großen Makel behaftet.

    Natürlich auch aus dem grünen Herzen der Republik - meiner geliebten Wetterau -


    :BonAnnif05:


    lieber Peter, alles Gute, Gesundheit, Wohlergehen und allzeit gute Fahrt mit Deinem mango-tango Indianer, der einzig wahren Rothaut (mit orangenem Einschlag).



    Schöne Grüße in die Hauptstadt


    Chief

    Das Foto von Tina gefällt mir auch sehr gut. Mehr Autos, weniger Finanzamt. Und das mit den rot/orangenen Baustellen-Karren vorne in der Mitte ist ein richtiger Augenschmaus, oder wie die Krankheit heißt.