Beiträge von Chief

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Feiertag?

    Wenn man den aktuellen Berichten glauben schenken darf, ist der hiesige Diesel-Marktanteil bei PKW im Sinkflug begriffen.


    Da kennst Du offenbar andere Zahlen als ich. Der VW-Skandal (von dem bekanntlich auch andere betroffen sind) hat sicherlich ebenso wie die aktuelle Plakettendiskussion für eine Delle gesorgt. Von Sinkflug kann aber definitiv keine Rede sein und VW hat gerade vergangene Woche verkündet, weiterhin auf den Diesel zu setzen.


    Und so ist für mich die Antwort auf Deine Frage ganz klar: mein nächstes Auto wird mit Sicherheit wieder ein 4 WD SUV sein - und deshalb wieder mit einem Turbodiesel. Dem effektivsten und sinnvollsten Motor für diese Fahrzeugklasse. Meine Meinung.
    Und das wird auch noch lange so bleiben. Der hat dann Euro 6 oder 7 und die entsprechende Plakette und wenn nicht nehmen wir unseren fast 15 Jahre alten Benziner mit 4 WD, grüner Plakette und 225 PS, da der immer in meinem Eigentum sein und bleiben wird, und verpesten damit die Innenstädte.

    So ein Ding, aber ich glaube nicht ganz so hohe Kapazität,


    Ich glaube Du sprichst von einem Powerpack, oder wie die tragbaren "Ersatz-Autobatterien" heißen. Ich sprach von einer Powerbank mit USB-Anschlüssen, um Smartphones, Tablets und E-Zigaretten netzfrei nachladen zu können ohne die Autobatterie zu belasten. Diese Dinger sind - je nach Kapazität - in etwa so groß wie ein Smartphone, das Ding das Du meinst eher so groß wie eine Motorradbatterie.

    @ mcollie: Wie Du siehst, widerspricht Dir niemand. Du hast ja auch in allen Punkten recht. Niemand hat deshalb bisher auch Position gegen das Forum oder die Verantwortlichen bezogen (außer Peter, der als IT-Fachmann hier eine klare Meinung hat). Dennoch können wir doch bedauern, dass sich dieses Thema so zugespitzt und zum Verlust eines aktiven Mitglieds geführt hat. Ich denke, wir sind alle Manns oder Fraus genug, eine solche Meinungsverschiedenheit ohne bleibende Verwerfungen oder gar Austritte aufarbeiten und beilegen zu können. Nichts anderes wünsche ich mir. Ohne jegliche Schuldzuweisungen.
    Ich bin einerseits froh, dass Peter dieses Thema hier für uns IT-Banausen angesprochen hat, unverständlich - da er das geschilderte Problem ja für sich erledigt hatte - habe ich allerdings die weiteren Reaktionen zur Kenntnis nehmen müssen.

    Ich liebe meine Diesel. Alle die ich bisher gefahren habe.
    Jeder - aber wirklich jeder - hatte beim Starten genagelt.


    Dito. Die drei Sechszylinder die ich hatte, nagelten etwas geschmeidiger, mein letzter Vierzylinder Diesel BMW mit BiTurbo war womöglich nach außen hin etwas besser gedämmt, als mein Indianer, aber nageltechnisch stand er dem Cherokee im kalten Zustand in nichts nach. Ist einfach so bei Diesel. Solange es innen erträglich ist und bei warmem Motor sogar richtig leise, ist es mir doch egal, wie das Auto beim Kaltstart draußen klingt.
    Als Motorradfahrer hat man hier, glaube ich, ohnehin ein anderes Verhältnis zu "Motorenlärm" als sogenannte Normalos. Und BMW pflegt hier, im Gegensatz zu Mercedes, sogar die Philosophie, dass die Motoren immer zu hören sein sollen und nicht totgekapselt werden. Das gehört dort, auch bei den Dieseln, zum sportlichen Anspruch und Image.

    Ich würde mir sehr wünschen, dass Peter und Robert über PN oder Telefon noch einmal aufeinander zugehen und p.11 seine Entscheidung revidieren würde. Für mich gehört er einfach hierher. Ich möchte mich ausdrücklich bei ihm bedanken, dass er das Thema hier aufgegriffen hat. Ich habe mir vorher nie Gedanken um so etwas gemacht, da ich technisch ein eher minderbegabter Mensch bin. Jetzt habe ich meinen Browser ebenfalls angepasst und wieder etwas dazugelernt.
    Bitte klärt das noch einmal unter Euch, ich fände es sehr schade, wenn wir Peter hier verlieren würden.


    Optimistische Grüße
    Chief

    Deshalb meine Bedenken. Bei BMW haben sie bereits geblinkt, die $-Zeichen. Und wie ich Jeep/MOPAR kenne haben die auch nix zu verschenken. Ich meine, wir wissen ja wo das Dollarzeichen erfunden wurde ...

    Habe ich noch nie gebraucht. Gott sei dank.


    Dito! Und das ist auch gut so. Eine leere Batterie braucht kein Mensch. Um das zu verhindern (auch als E-Zig-Dampfer) habe ich mir zu Weihnachten eine schöne Powerbank mit 25.000 mA/h für kleines Geld gegönnt.

    Ein eigenes GSM-Modul wie bei den US-Modellen müsste es sein, das wäre eine brauchbare Sache.


    Technisch sicherlich richtig. Aber kostenmäßig ist man dann auch abhängig. Das will auch nicht jeder. Aber irgendwas ist bekanntlich ja immer.

    Das ist beim Cherokee ebenso und im Handbuch beschrieben. Deshalb ist auf dem Deckel der vorderen "Dose" auch ein Schlüssel abgebildet: geht nur, wenn Auto an.
    Gilt meines Wissens auch für die 230 V Dose. Die anderen Stromanschlüsse ziehen direkt von der Batterie und ggf. auch leer.

    So ist es. Das stinkt mir auch. Und noch Geld dafür auszugeben, die Dummheit und Ingnoranz von Menschen zu belohnen, dafür bin ich nicht zu haben. Natürlich erfordert jede Zeit ihre eigenen Lösungen, aber wie beim autonomen Autofahren sehe ich hier Grenzen, wo die Eigenverantwortung der Menschen abgenommen werden soll, um was auch immer damit zu bezwecken.

    und die uns bekannten Ampeln fand irgendwann vermutlich auch irgendwer unnötig und hat gesagt das die Fußgänger doch auch einfach nach links und rechts schauen können bevor sie über die Straße latschen .


    Bei der Imstallation von Fußgängerampeln geht man nicht von unaufmerksamen Fußgängern aus, sondern (und das ist die Vorschrift) von einer bestimmten Fahrzeugdichte, in Verbindung mit entsprechenden Fußgängerzahlen.
    Will sagen: Ohne diese Ampeln hätten Fußgänger zu bestimmten Zeiten keine Chancen überhaupt (und gesund) über die Straße zu kommen, weil nicht genug Autos freiwillig anhalten würden. Mit Dusseligkeit haben diese FSA (Fußgängerschutzanlagen) eigentlich nichts zu tun.
    Deshalb macht auch Peters Vorschlag wenig Sinn (so gut die Idee auch klingt), weil es hierbei viel wichtiger ist, was die Autofahrer sehen - und die brauchen nunmal Ampeln auf Pfosten, auch wenn ich die ebenfalls nicht besonders schick finde.

    da war unter anderem die Rede davon das die Verkehrszeichenerkennung für zulässige Höchstgeschwindigkeit das Auto dann irgendwann einfach nicht mehr schneller fahren lässt (also automatisch abriegelt) als das Schild am Fahrbahnrand vorschreibt.


    Ja habt ihr denn etwas anderes erwartet? Das ist genau das, was ich mit meinem vorhergehenden Post gemeint habe. Um nichts anderes geht's beim autonomen Fahren.

    Was die Jugend heute macht, ist erschreckend.


    Und dann gibt es da auch noch Berufskollegen von mir, die sich auf spezielle Bordsteinampeln (auf Steuerzahlerkosten?) draufheben lassen, um diesem idiotischen Treiben noch Vorschub zu leisten. Never ever! Der Erfinder dieser Teile gehört in die Wüste gejagt. Und wer meint, diese in unseren Kommunen auch noch installieren zu müssen ebenfalls. Wer sich - wie auch immer - in der Öffentlichkeit bewegt, soll die Augen aufmachen und den Blick nach vorne gerichtet haben. Meine Meinung.

    Bin jetzt auch noch mal in mich gegangen:


    Vor den Autos begann es bei mir mit 15 und einem neuen Solo-Mofa, dann einem gebrauchten "Mokick" aus den 50er oder 60er Jahren (Viktoria 3 Gang Handschaltung) und dann einer 50 ccm Zündapp KS Super Sport mit "großem" Nummernschild. Den FS hierfür (Klasse 4 und 5) habe ich damals direkt beim TÜV in Frankfurt/Main für 8 DM gemacht. Dann kam mit 18 der Auto- und Motorradführersschein (damals Klassen 1 und 3) und es ging los mit Papas Peugeot 404. Kurz danach folgten dann die eigenen Autos:


    2 x Renault 4 (das war 1976 und die folgenden Jahre)
    Renault 5 (alle gebraucht gekauft)
    R11 TXE Elektronik - mein erster Neuwagen, damals schon mit Funktüröffner, digitalem Mäusekino und sprechendem Bordcomputer. Der R5 lief als Zweitwagen weiter.
    R 18 GTS (unser Hochzeitsauto und für lange lange Zeit die einzige klassische Limousine in unserem Portfolio). Das war Anfang der 80er Jahre. Dementsprechend tiefer gelegt und mit Spoiler vorne und hinten. Ein geschmackliche Entgleisung, die ich mir nie wieder erlaubt habe. Zeitgeist eben.
    R 19 ( das erste Kind ist da) 1986 - die Vernunft kehrt zurück. Auch dies war ein Neuwagen und die erste Neuentwicklung von Renault mit CAD/CAM. Schönes und gutes Auto.
    und R14 (das Raumfahrzeug) gebraucht, als Zweitwagen (eine Gurke! Nicht nur, weil sie grün war).
    R 21 Nevada (Kombi) - die zweite Tochter ist da. 1991.
    2 x Renault Espace bevor wir dann auf die BMWs (X5 ff.) und somit Diesel-Fahrzeuge umgestiegen sind. Siehe hierzu Post Nr. 2! Das war dann irgendwann nach 2000


    Dazu kamen noch 3 Twingos als Zweit- und Drittwagen und die bereits erwähnten anderen Kinder-Autos sowie unser geliebter TT-Roadster Quattro (Bj. 2002) der seit 2008 bei uns ist und uns hoffentlich nie verlässt. Neben der Honda mein zweites mobiles Hobby und seit dem Dieselzeitalter in unserer Familie unser Alibi-Benziner, mit dem wir jeder Diesel-Feinstaubplakette und -Diskussion trotzen werden.


    Es waren doch nicht ganz so viele Renaults wie gedacht. Danke für diesen Thread, der wohl viele - wie mich auch - zum Nachdenken angeregt und viele schöne Erinnerungen geweckt hat.


    Warum Renault?
    Erstens hat mir der französisch weiche Stil des elterlichen Peugeots gefallen und zum anderen war der R4 (eigentlich für franz. Bauern für die Marktfahrten entwickelt) der erste 5-Türer mit umlegbarer Rücksitzbank Europas. Als Rockgitarrist wusste man diesen Stauraum und die Flexibilität sehr zu schätzen. Deswegen bin ich diesem Konzept (mit Ausnahme des R18 und der BMW 5er Limo) auch ein Autoleben lang treu geblieben. Egal ob "Golfklasse", Kombi, Van oder SUV. Flexibilität (Mehrfachnutzen) war mir schon immer sehr wichtig - und da ist der Cherokee jetzt auch ganz vorne mit dabei.

    Wir reden hier also nicht von Charakter, wir reden von Murks, für den der Kunde bezahlen soll. Und da fehlt mir einfach jegliches Verständnis dafür.


    Da gebe ich Toy völlig Recht. Solche Erfahrungen wie er beschreibt und leider auch selbst schon machen musste, sind inakzeptabel. Egal welche Automarke es betrifft. Aber wenn man sich die Rückrufstatistik, die kürzlich irgendwo veröffentlicht wurde sowie die Pannenstatistiken der Automobilclubs sowie die TÜV-Mängellisten der verschiedenen Baujahre zugrunde legt, ist das nicht nur ein Problem von FCA. Da haben teilweise ganz andere klangvolle Namen die Nasen vorn.
    Fakt ist, egal um welche Marke es sich handelt, dass man auf Grund der schneller gewordenen Modellzyklen und -wechsel den Autofahrer zum Testfahrer dekradiert hat und ihn nicht mehr als König-Kunde sieht, wie das früher (meistenteils) noch der Fall war.
    Andererseits schreibt der Gesetzgeber den Herstellern immer wieder neuere Techniken und (vermeintlich) sauberere Abgaswerte vor - und dennoch müssen die Volumenmodelle für die breite Masse an Kundschaft bezahlbar bleiben. Irgendwo beißt sich dann die Katze in den eigenen Schwanz - und der Kunde ich (wie in fast allen Branchen) der Dumme.