Bin jetzt auch noch mal in mich gegangen:
Vor den Autos begann es bei mir mit 15 und einem neuen Solo-Mofa, dann einem gebrauchten "Mokick" aus den 50er oder 60er Jahren (Viktoria 3 Gang Handschaltung) und dann einer 50 ccm Zündapp KS Super Sport mit "großem" Nummernschild. Den FS hierfür (Klasse 4 und 5) habe ich damals direkt beim TÜV in Frankfurt/Main für 8 DM gemacht. Dann kam mit 18 der Auto- und Motorradführersschein (damals Klassen 1 und 3) und es ging los mit Papas Peugeot 404. Kurz danach folgten dann die eigenen Autos:
2 x Renault 4 (das war 1976 und die folgenden Jahre)
Renault 5 (alle gebraucht gekauft)
R11 TXE Elektronik - mein erster Neuwagen, damals schon mit Funktüröffner, digitalem Mäusekino und sprechendem Bordcomputer. Der R5 lief als Zweitwagen weiter.
R 18 GTS (unser Hochzeitsauto und für lange lange Zeit die einzige klassische Limousine in unserem Portfolio). Das war Anfang der 80er Jahre. Dementsprechend tiefer gelegt und mit Spoiler vorne und hinten. Ein geschmackliche Entgleisung, die ich mir nie wieder erlaubt habe. Zeitgeist eben.
R 19 ( das erste Kind ist da) 1986 - die Vernunft kehrt zurück. Auch dies war ein Neuwagen und die erste Neuentwicklung von Renault mit CAD/CAM. Schönes und gutes Auto.
und R14 (das Raumfahrzeug) gebraucht, als Zweitwagen (eine Gurke! Nicht nur, weil sie grün war).
R 21 Nevada (Kombi) - die zweite Tochter ist da. 1991.
2 x Renault Espace bevor wir dann auf die BMWs (X5 ff.) und somit Diesel-Fahrzeuge umgestiegen sind. Siehe hierzu Post Nr. 2! Das war dann irgendwann nach 2000
Dazu kamen noch 3 Twingos als Zweit- und Drittwagen und die bereits erwähnten anderen Kinder-Autos sowie unser geliebter TT-Roadster Quattro (Bj. 2002) der seit 2008 bei uns ist und uns hoffentlich nie verlässt. Neben der Honda mein zweites mobiles Hobby und seit dem Dieselzeitalter in unserer Familie unser Alibi-Benziner, mit dem wir jeder Diesel-Feinstaubplakette und -Diskussion trotzen werden.
Es waren doch nicht ganz so viele Renaults wie gedacht. Danke für diesen Thread, der wohl viele - wie mich auch - zum Nachdenken angeregt und viele schöne Erinnerungen geweckt hat.
Warum Renault?
Erstens hat mir der französisch weiche Stil des elterlichen Peugeots gefallen und zum anderen war der R4 (eigentlich für franz. Bauern für die Marktfahrten entwickelt) der erste 5-Türer mit umlegbarer Rücksitzbank Europas. Als Rockgitarrist wusste man diesen Stauraum und die Flexibilität sehr zu schätzen. Deswegen bin ich diesem Konzept (mit Ausnahme des R18 und der BMW 5er Limo) auch ein Autoleben lang treu geblieben. Egal ob "Golfklasse", Kombi, Van oder SUV. Flexibilität (Mehrfachnutzen) war mir schon immer sehr wichtig - und da ist der Cherokee jetzt auch ganz vorne mit dabei.