Beiträge von Chief

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Feiertag?

    Veto! Ich denke, dass die TH insgesamt in der Minderheit sind. Außerdem ist diese Ausstattung inkl. Optik auch nicht jedermanns Sache. Ich finde, um die Bandbreite angemessen darzustellen, sollte mindestens ein Limited auch dabei sein. Die Farben sind mir egal, wobei mir bei den Beispielen des Piraten aufgefallen ist, dass man bei schwarz die Konturen nicht so gut erkennen kann. Abgesehen davon, sieht das Foto (alle in schwarz) schon klasse aus.

    Ich nutze sie konsequent, außer bei Staus und städtischen Stopp-and-go-Situationen. Dann schalte ich sie aus. Da ich aber ein Kurzstreckenjunky bin, ist meine SSA schon seit Monaten nicht angesprungen, da entweder der Motor zu kalt ist oder die Batterie geladen wurde. Das geht jetzt erst im Frühjahr wieder los.

    Erst mal ein herzliches Willkommen aus der Wetterau in Hessen.
    Nun zu Deiner Frage: vor unserem Cherokee hatten wir nacheinander vier BMWs. Alle mit xDrive, dem Allradsystem von BMW. Unser Zweitwagen ist ein Audi TT Roadster Quattro - also ebenfalls mit 4WD.
    Wenn mazeza schreibt, stecke Dein Geld lieber in Ausstattung sage ich, stecke Dein Geld lieber in Sicherheit. Denn 4WD bedeutet einen erheblichen Sicherheitsgewinn, nicht nur im Gelände und nicht nur im Winter.
    Wir wohnen im Rhein-Main-Gebiet in der Nähe von Frankfurt. 130-250 m über NN. Unsere Winter sind durchschnittlich mit mal mehr mal weniger Schnee und Eis. In den letzten Jahren eher weniger. Dennoch genießen wir es für alle Eventualitäten gewappnet zu sein und diesen Winter hat mich die Polizei z.B. durchgewunken, als eine vereiste Straße eigentlich gesperrt war. Wo andere in den Graben gerutscht sind, bin ich locker und wie auf Schienen (natürlich mit echten Winterreifen) vorbeigefahren.
    Von Fahrten in den Winterurlaub, Parken auf nassen Wiesen bei Großveranstaltungen o.ä., Fahren bei Starkregen usw. ganz zu schweigen. Ansonsten schließe ich mich den Worten von Scar und den anderen Pro-Schreibern an, obwohl ich selbst überhaupt kein Geländefreak bin.
    Ergo gilt für uns: einmal Allrad - immer Allrad. Und bei einem Jeep soundso.


    Grüße Chief

    Habt Ihr gesehen, wie schnell, geschickt und professionell Toy (und oder HaJö?) den Compass in die Headline eingearbeitet haben?
    Gestern noch als Provisorium, heute schon so, als wäre es schon immer so gewesen.
    Gut gemacht, Jungs! Complimenti.
    Jetzt können die Compass-Fahrer/innen kommen (und sich auch gleich willkommen und heimisch fühlen).


    Allen einen schönen Sonntag.


    Chief

    Herbert ... Du schreibst immer so schön


    Danke! Ich schreibe auch gerne (wenn ich Zeit dafür habe). Ich liebe unsere vielfältige Sprache, was vielleicht auch ein Grund dafür ist, dass ich angesichts unserer eingeschränkten Themenwelt hier gerne mal zu schwadronieren beginne. Man(n) möge es mir nachsehen. Wenn ich mal so am Schreiben bin ...


    PS. ManEater hat natürlich Recht. Wo leben wir denn? In Deutschland natürlich. Da muss fast alles zum TÜV. Im Übrigen habe ich auch einen kleinen Einachshänger mit Plane und Spriegel - und TÜV !!!
    Der steht aber bei Tochter und Schwiegersohn, da isch gar keine An'ängekupplung 'abe. Für noch größere und siffigere Transportangelegenheiten muss dann der Schwiegersohn ran, was diesen Herbst auch schon oft genug der Fall war. Schließlich haben wir ja unseren alten Nutz- und Ziergarten am Haus vollkommen platt gemacht (u.a. zwei Bäume gefällt) und komplett zum Wellnessgartens umgebaut. Wegen so einem Schränkchen wäre der Aufriss mit dem Hänger unverhältnismäßig gewesen.

    Klar haben wir auch Sperrmüll. Aber schon lange keine festen Einsammeltermine mehr. Da hatten wir immer mehr Gerümpel aus den Nachbargemeinden in den Straßen stehen ...
    Nein, bei uns wird der Abholwunsch bei der Stadt telefonisch angemeldet und dann bekommt man einen Termin zum Herausstellen genannt. Das hätte meiner Holden aber zu lange gedauert. Wir sind nämlich gerade dabei, diese alte Waschküche (mit neuem Direktzugang zu unserer Terrasse/Pool) zur Sommerküche/Poolhouse mit Dusche usw. umzubauen. Zum Poolstart im April soll das alles fertig sein.
    Also bringt man das Sperrmüllgeraffel samstags (alle 14 Tage geöffnet) zu unserem städtischen Bauhof oder den umliegenden Recyclinghöfen des Kreises (die täglich geöffnet haben), wenn man mobil ist und über die erforderlichen Transportmöglichkeiten verfügt. Ist billiger und man ist seinen alten Schmodder schneller los.
    Natürlich habe ich den Hängeschrank vorher entstaubt und ich habe auf meiner Jeep-Wendematte immer noch eine alte Gummi-Antirutschmatte liegen, die sogar noch die umgeklappten Sitze teilweise mit abdeckt. Ansonsten liegt sie gefaltet hinten drin und deckt 100% des normalen Kofferraums ab.
    Zur Vorbereitung eines Beetes, das jetzt im Frühjahr im japanischen Gartenstil gestaltet werden soll, habe ich kurz vor Weihnachten sogar (Matsch)Erde in einer Speißwanne in unseren Schrebergarten gefahren. Die Gummi-Matte (und ich) sahen hinterher aus wie die Sau. Und das Auto außen auch. So ab und zu darf mein Indianer auch mal nach Jeep aussehen. Aber nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Zu Weihnachten stand er natürlich wieder blitzblank und nanoversiegelt in der Einfahrt.

    Gestern hatte ich wieder mal eine Transportaufgabe zu lösen. Einen alten versifften Hängeschrank aus der alten Waschküche entsorgen. War, wie immer, kein Problem.
    Danach war ich in der Waschanlage um die Ecke, um das Salz der letzten Tage, was man wieder großzügig an neuralgischen Punkten gestreut hatte, abspülen zu lassen. Gestern schien schön die Sonne bei uns und das granitkristall unseres Wagens "pfungelt" um so schöner in der Sonne, je sauberer das Auto ist.
    Danach habe ich "mein" Werk mit Genugtuung betrachtet und für mich konstatiert, dass der Indianer auch noch nach zwei Jahren und knapp 21.000 gefahrenen Kilometern wie neu aussieht. Und das, als Dauer-Laternenparker.
    Keine Kratzer, keine Dellen (tock, tock, tock - drei Mal auf Holz geklopft), kein Flugrost oder sonstige erkennbare Roststellen (soweit das Auge reicht), kein verblasster Kunststoff und keine Steinschläge. Auch Innen ist alles fast noch wie neu. Dafür dass ich gelochte (weiche) Nappaledersitze habe, sehen sie besser aus, als das härtere billigere Leder in meinen BMWs nach einem Jahr (was Abrieb und Faltenbildung anbelangt). Teppichböden, Verkleidungen (außer dem Billigplastik im Kofferraum) alles noch absolut neuwertig. Lediglich das Hartplastik im Kofferraum zeigt erste Gebrauchsspuren, da das hinsichtlich Kratzern sehr empfindlich ist. What shall's? Sehe ich ja sonst nicht.
    Man könnte jetzt noch über das eine oder andere Spaltmaß philosophieren, wobei ich hier auch nicht die geringste Kritik habe - mit Ausnahme des Plastiktankdeckels, der nie ganz plan zur Karosserie steht.


    Alles in allem bin ich sehr zufrieden, wenn ich mir mein Auto so nach zwei Jahren betrachte und habe den Wechsel von BMW zu Jeep immer noch keine Sekunde bereut. Im Gegenteil, auch nach zwei Jahren macht mir jede Fahrt in meinem Cherokee immer noch Freude. Bei BMW ist die immer wesentlich schneller dem alltäglichen gewichen.

    Da muss ich Dich leider enttäuschen, die Idee ist so neu nicht, auch wenn mir die CD-Variante bisher nicht bekannt war. Aber als Geschäftsidee wird sie wohl auch nicht tragfähig sein, da viele neue Autos gar keinen CD-Spieler mehr haben. Auslaufende Technik eben.
    Ne, mal im Ernst, die Idee mit den wählbaren Soundfiles wird doch schon seit der Straßentauglichkeit der E-Autos diskutiert und damit experimentiert, um den Fußgängerschutz dieser nahezu geräuschlosen Fahrzeuge zu verbessern. Getreu dem Bikermotto: "Loud pipes save Life" wurde da auch schon mit digitalen Soundsamples (in der Musik schon lange verbreitet, um verschiedene Musikinstrumente naturgetreu imitieren zu können) gearbeitet, so dass ein E-Smart z.B. nach Ferrari California klingen kann. Und das Ganze angepasst an Gaspedal, Bremse usw.
    Nö, Bumlux, ich glaube mit Deiner Idee bist Du etwas spät dran, um damit reich zu werden. Zu Zeiten als es noch Trabbis und Mantas mit Fuchsschwänzen an der Antenne gab, hätte Deine Geschäftsidee vielleicht noch Chancen gehabt ...

    An dem rauhen Lauf (oder einfach an einer besseren Dämpfung/Kapselung) könnte FCA aber - insbesondere für die Komfort-Modelle - noch etwas arbeiten.


    Also ich kann und will mich aus Cherokee-Sicht absolut nicht beschweren. Kalt und Außen klingt der 2 l D etwas rauher und ein wenig lauter als mein letzter 4 Zylinder BMW, der als 525 D mit seinem BiTurbo und um die 220 PS so ziemlich die Spitze der Ingenieurskunst vor 5 Jahren darstellte. Gemessen an dem Grundwesen des Jeep im Allgemeinen und meiner persönlichen Gleichgültigkeit, wie das Auto draußen klingt, sind die Unterschiede da schon recht überschaubar. So schlecht ist der Fiat-Diesel wirklich nicht. Höchstens für verwöhnte Benziner-Fahrer-Ohren.
    Fakt ist, und das belegen auch nahezu alle Tests, dass der Cherokee auch mit Dieselmotor innen sehr leise ist. Und ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen (was übrigens unsere Freunde auch tun), dass der Indianer von den Innengeräuschen her z.B. einem 5er BMW oder einem X5 (Diesel) in nix nachsteht.
    Also hier hat Jeep m.E. bereits einen sehr guten Job gemacht, auch wenn die Außendämmung sicherlich noch Luft nach oben hat. Aber - wie gesagt - juckt mich das nicht im Geringsten. Alle unsere Nachbarn fahren auch Diesel. Sogar von VW. :rotfl: