Aus Hannover ein herzliches Willkommen nach Luxemburg.
Beiträge von Dr. Watson
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Vielen Dank an alle für die freundliche Aufnahme!!!
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Nein, der direkte Hinweis kam nicht, aber ich hatte es gesehen und zu Hause dann schnell ergänzt

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Nach gut 3,5 Monaten Wartezeit war es endlich soweit, vorgestern habe ich meinen Trailhawk in Köln (sehr guter Service!) abgeholt. Die ersten 500 km habe ich bereits hinter mir und die Vertrautheit wächst. Es ist ein beeindruckendes Fahrzeug! Obwohl von der Plattformgröße dem Golf VI gleich, wirkt der Trailhawk ungleich größer, mächtiger und eben wie ein Auto, das auch in der Wildnis weiterkommt. Die Syteme finde ich selbsterklärend, die einzelnen Tasten finde ich gut angeordnet, nur der Drehschalter für die Off-road Einstellungen ist ein wenig zu weit unten angebracht. Ich genieße die vielfältigen Assistenzsysteme und war heute von der automatischen Einparkhilfe wirklich beeindruckt, die scheut auch keine knappen Parklücken. Die Lenkung ist tatsächlich ein wenig zu indirekt und raue Autobahnstrecken waren erstaunlich intensiv spürbar. Dafür zieht der Motor richtig gut und mein bisheriger Verbrauch, der auch Autobahnstrecken mit 150 bis 160 einschloß, ist mit angezeigten 7,1 l recht moderat. Nach den ersten 2000 km werde ich die Maschine mal ein wenig fordern - dann auch in freier Wildbahn. Ich bin gespannt, was der Trailhawk im Gelände so drauf hat.
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Ich arbeite, beruflich wie privat nach dem Grundsstz des alten Bänkers H.J. Abs, der einmal gesagt hat: ein gutes Geschäft ist es immer nur dann, wenn beide etwas davon haben.
Leben und leben lassen.Ich denke auch dass man einem Händler vor Ort noch die Luft zum Atmen lassen muss. Ich habe mir auch Angebote von Internet Händlern geholt, die waren auch gut aber z.b. durchweg 6 mon Lieferzeit. Beim Händler hier vor Ort 3 mon. Ich hab ihn schon nach 4 Wochen bekommen, der war so wie ich ihn haben wollte, schon im Vorlauf. Tatsächlich war er letztenendes keine 1000 Eur teurer als übers Internet aber es macht auch viel mehr Spass, bei einer Tasse Kaffee zu fachsimpeln und einen vernünftigen Preis auszuhandeln, ich denke die Vorteile wird man langfristig erkennen.
Ja, grundsätzlich sehe ich es auch so, dass ein gutes Geschäft beiden Seiten dient. Und mir ist ein guter Service vor Ort schon wichtig. Das habe ich gegenüber dem Händler auch in meiner Mail zum Ausdruck gebracht, indem ich ich schrieb, ich sei daran interessiert, meinen Neuwagen lieber vor Ort zu kaufen, einerseits zur Stärkung der regionalen Ökonomie, andererseits wegen der Möglichkeit einer ortsnahen Wartung und des Services. Ein erfahrener Händler kennt zudem selbst den Markt, die Spielräume und die Möglichkeiten, einem Kunden, der sich selbst bei ihm meldet und damit auch sein Interesse zum Ausdruck bringt, ein interessantes Angebot zu machen. Nur sollte er diese Möglichkeit auch nutzen - ein Händler der auf eine klare Anfrage "verschnupft" reagiert und sich dem Versuch eines Geschäftsabschlusses verweigert handelt nicht sonderlich professionell. Gerade das hat im Übrigen mein Vertrauen in den Händler nicht gerade gestärkt. Letztendlich wird sich in einem freien Markt auch im Autohandel neben den traditionellen Händlern zunehmend der Internethandel fest etablieren, so wie in vielen anderen Bereichen der Konsumgüter. Der Kunde hat heute mehr denn je die Möglichkeit, Informationen zusammen zu tragen und sich ein Bild zu machen und ist nur noch auf einen Teil der Beratungsleistungen angewiesen. Und die Rabatte werden ja nicht von den Kunden "diktiert", sondern von den Autoherstellern ermöglicht. Die Rabattschlacht tobt in jeder Wochenendausgabe der Zeitungen, in den Radiospots und bei den Autohändlern im Schaufenster. Als Kunde sollte man diese offenkundig bestehenden Spielräume auch klar ansprechen können.
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Meine Erfahrungen mit dem örtlichen Händler haben mich geradezu in das Internet getrieben. Die Beratung war von Desinteresse gekennzeichnet und hatte als zentralen Punkt den Hinweis, dass die überreichte Preisliste überholt sei und man mir die aktuelle per mail zusenden würde. Ich habe dann meinen Wunsch-Renegade bei einem Internetanbieter konfiguriert und einen sehr interessanten Preis angeboten bekommen. Die von mir gewünschte Fahrzeugvariante und Ausstattung habe ich dem örtlichen Händler mitgeteilt, unter Angabe des Internet-Preises und der Frage, welchen Preis man mir vor Ort anbieten könnte, denn eigentlich wollte ich den Fahrzeugkauf lieber im regionalen Bereich vornehmen. Reaktion trotz zweier Nachfragen, ob meine Mail angekommen seien: Null. Ich erhielt noch nicht einmal ein höflich absagendes Antwortmail. Selbst für diese Mindestform eines zivilisierten Umganges im Geschäftsleben hat es nicht gereicht.
Nun ja, vielleicht haben noch nicht alle Autohändler verstanden, dass die Zeiten, in denen man den Kunden als Bittsteller behandeln konnte, schon längere Zeit vorbei sind. Dann verzichte ich auf die sowieso nicht erfolgte Beratung und nutze die sehr attraktiven Rabatte. Der Internethändler hatte sich zumindest sehr schnell bei mir gemeldet, als ich bezueglich näherer Informationen nachfragte. -
Herzlichen Dank! Mich interessiert das, weil mich die gegenwärtige Berichterstattung um den Einsatz der Bosch Steuerungssoftware auch bei Fiat - also vermutlich auch bei Jeep - doch ein wenig irritiert. Irgendwie habe ich halt die Hoffnung, dass mein neuer Renegade Trailhawk, den ich nächste Woche abhole werde, im Alltagsbetrieb doch nicht ganz so arg die Grenzwerte reißt.

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Der Renegade Trailhawk hat eine etwas abgeänderte Abgasanlage, insbesondere im hinteren Teil soweit ich weiß. Die Unterboden Schutzbleche hat nur der Trailhawk.
Hallo Pete, weisst Du zu der abgeaenderten Abgasanlage noch Genaueres? Ist es nur eine Anpassung an den geaenderten Boden oder ist die auch technisch anders aufgebaut?
Agesichts der aktuellen Diskussion finde ich das schon ziemlich interessant. -
Noch ist es zwar ca 10 Tage hin bis ich meinen Trailhawk zum ersten Mal fahren werde und dann sozusagen "richtig" zum Kreis hier dazu gehöre, aber in den letzten Wochen habe ich es sehr spannend und lehrreich empfunden, mich durch alle Themen um den Renegade informieren zu können. Besonders gut hat mir dabei gefallen, dass es in dem Forum keine "dummen" Fragen gibt, aber dafuer eigentlich (fast) immer nur freundliche und kluge Antworten auf jede Frage von den vielen engagierten Mitstreitern.
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Zitat
Die Brennstoffzelle macht hier vieles Richtig, direkt aus einem Energieträger in die benötigte elektrische Energie zu wandeln.
Grundsätzlich sehe ich das genauso. Fahrzeug mit Elektroantrieb sind nur sinnvoll und effizient, wenn die Stromerzeugung direkt im PKW mit einer Brennstofzelle erfolgt. Ein Weg, an dem Daimler über ein Jahrzehnt mit richtig viel Geld geforscht hat, aber leider ist daraus nie ein marktfähiges Fahrzeug entstanden. Vor allem auch, weil die Fahrzeuge ungefähr die gleiche Reichweite habenn wie die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren und daher die bestehende Tank- Infrastruktur nur ergänzt werden müsste. Aber wie bei den Akku-bestückten Elektroautos, macht auch die Brennstoffzelle nur einen Sinn, wenn zur Herstellung des Wasserstoffs der Strom nur aus regenerativen Quellen stammt.
Hier einmal ein kleines Gedankenspiel, welches vielleicht aufzeigt,
wie schwierig der Weg ist und dass so manche schnell gemachte Forderung im
politischen (grünen) Raum einem Realitätscheck
nicht immer standhalten kann.Ein mit einer Brennstoffzelle als Energieerzeuger
ausgerüsteter PKW benötigt im Moment ca 1 kg Wasserstoff pro 100km (z.B. Hyundai
ix 35 fuel cell ca 0,95 kg).Die Erzeugung von 1 Kg Wasserstoff benötigt im
Elektrolyseverfahren ca 55kw/h (bei einem Wirkungsgrad von ca 70 %) (Quelle: cleanenergypartnership.de/faq)
.Der PKW- Bestand in D beträgt (laut statista.com) 45,8 Mio,
bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 14.000 km pro Jahr (Daten von
2012) sind das gut 640 Mrd Kilometer die in D zugelassene PKW pro Jahr fahren.Für diese Fahrleistung würden dann ca 6,4 Mrd kg Wasserstoff
benötigt werden.Zur Erzeugung dieser Menge benötigt man (s.o.) 352 Mrd KWh
= 352 Mio MWh = 352 Terawattstunden (TWh) (6,4 Mrd kg Wasserstoff x
55kw/H)Die Energieerzeugung in deutschen Windkraftanlagen betrug in 2015 knapp
80 TWh (statista), die aus Photovoltaik ca 40 TWh (fraunhofer Institut), die aus
Wasserkraft 5 TWh, die aus Biomasse 7 TWh also zusammen 132 TWh.Das bedeutet, dass der gegenwärtige Bestand an Anlagen zur
Erzeugung regenerativer Energien noch um den Faktor 2,5 wachsen müsste, um allein
den notwendigen Energiebedarf für die Erzeugung von Wasserstoff für die PKWs zu
decken!Wer die bereits jetzt bestehenden Konflikte z.B. um den Bau von OnShore
–Windkraftanlagen oder Wasserkraftanlagen kennt, weiß, dass dieses Ziel
allenfalls langfristig erreichbar ist. Die besten und effizientesten Standorte
sind längst in Nutzung, die Kritik der Menschen an der „Verspargelung“ der Landschaft allenthalben vorhanden. Und
selbst wenn es gelingen sollte, dann liefe der PC, der Kühlschrank, der
Fernseher wieder mit Strom aus Braunkohle und Tablet und Handy würden wieder
mit Strom aus Kernkraftwerken betrieben. Denn der Anteil der regenerativen
Energien am Gesamtstrombedarf betrug 2016 mit gut 130 TWh nur ca 32%!Übrigens gilt die Energieberechnung
auch für die als Zukunftslösung angepriesenen mit Speicherakku betriebenen
Elektrofahrzeuge, nur dass diese wegen der eher schlechten Effizienz noch einen
wesentlich höheren Strombedarf hätten, der dazu führt, dass jedes Dach in D mit
Solarzellen und jede halbwegs freie Fläche auf dem Berg oder im Tal mit
Windkraftanlagen bebaut werden müsste.Selbst bei technischen basierten Effizienzgewinnen im
Fahrzeugbau und im Energieanlagenbau
oder konsequentem Repowering von Windkraftanlagen dürfte es noch ein langer Weg
sein, bis der Energiebedarf durch regenerative Energien gedeckt werden kann,
vor dem Jahr 2050 dürfte dies kaum möglich sein. In den nächsten 25 Jahren
dürfte der klassische Verbrennungsmotor daher weiter eine zentrale Rolle in der
individuellen Mobilität einnehmen, daran werden auch politische Beschlüsse zum
Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2030 nichts ändern.
Meine Daten habe ich aus frei zugänglichen Quellen per Internetrecherche gewonnen, Mängel und Ungenauigkeiten sind nicht ausgeschlossen. -
Bei den derzeitigen Diskussionen über die NOx und Co2 Emissionen von Verbrennungsmotoren wird leider immer übersehen, dass man beim Kauf eines Elektroautos wie z.B. des Tesla S gut 20.000 € extra für Elektroschrott ausgibt. Denn nichts anders sind die verwendeten Speicherakkus nach Ablauf ihrer Lebenszeit, diese können dann nur für teures Geld entsorgt werden. Die derzeit angewandte Stromspeichertechnik ist sowohl was deren Produktion als auch deren Entsorgung anbetrifft auch stark umweltbelastend. Ein umweltschonendes Recycling hier vor Ort wird aus Kostengründen mit Sicherheit nicht erfolgen, stattdessen wird dann auch dieser Elektroschrott wie bereits jetzt bei anderen Geräten in den Staaten der sogenannten dritten Welt unter extremen gesundheitssschädlichen und umweltzerstörenden Bedingungen "aufgearbeitet". Die Umweltbelastung, die von dieser vermeintlich sauberen Techmologie ausgeht, wird einfach exportiert und das grüne Deutschland hat ein sauberes Gewissen, weil der Diesel ja hier nicht mehr in die Städte hinein darf.
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Yep! So ist es. Ich wollte nur die Pakete, von denen ich glaube, sie zu benötigen und die mich überzeugen. Geworden ist es jetzt ein Trailhawk in Colorado rot mit allem - ausgenommen: elektrisch verstellbarer Sitze (wegen mangelnder memory Funktion), Schiebedach, Navi und Sound-Paket. Mal sehen, ob der auch genauso angeliefert wird

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Herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme. In meiner Wartezeit werde ich erst einmal durch das Forum stöbern und mich einlesen. Mich interesdierrn natuerlich die Erfahrungen im Alltag. Wobei die meisten technischen Probleme und Kinderkrankheiten scheinen ja inzwischen gelöst zu sein, zumindest sehe ich dort kaum noch neue Beitraege. Ab dem Sommer werde ich dann hoffentlich auch selbst begeistert berichten können.

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Hallo,
ich habe mich - trotz der hysterischen grünen Diskussionen über die vermeintlichen Gefahren von Dieselmotoren - kürzlich entschlossen, einen Renegade Trailhawk zu bestellen. Der Renegade ist für meine Bedürfnisse optimal. Das einzige kompakte und geländefähige Fahrzeug, das ich in meiner deutschen Normgerage problemlos durch die Fahrertür verlassen kann - und nicht wie seinen britischen Verwandten durch die Heckklappe. Und der Jeep ist, so hoffe ich, im Gegensatz zu seinen Mitbewerbern aus der norddeutschen Tiefebene und deren Brüdern tatsächlich ein Off-Roader. Habe bisher immer sehr vernünftige Fahrzeuge des norddeutschen Produzenten gefahren (Benziner), ich dachte mir, es wird mal Zeit für ein Auto mit Charakter. Als Liefertermin steht derzeit der 1. Juli in den Unterlagen. Ich freue mich darauf, dass der Sommer bald kommt.
