Beiträge von Tom

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Feiertag?

    Auch ich kann deine Angaben (fast) ausnahmslos bestätigen. Mein Verbrauch hat nach fast 8000km bei 10-10,5L eingependelt, was jedoch aufgrund des Gewichts, der Motorisierung, des Luftwiederstands und der AT-Bereifung völlig in Ordnung ist)


    Der Trailhawk ist ein tolles Auto mit dem man gerne unterwegs ist und ein gutes Gefühl dabei hat.


    Auch ich habe mir schon Gedanken gemacht, warum er sich nicht besser verkauft. Aber ganz ehrlich, eigentlich bin ich ziemlich froh darüber.
    Für mich gibt es nichts blöderes als mit einem Fahrzeug unterwegs zu sein, welches an jeder Ampel oder Straßenecke herumsteht. Und das kann dir beim Trailhawk in "100 kalten Wintern" nicht passieren :D


    Auch ich wurde schon öfters von Leuten angesprochen die mich zu dem Fahrzeug befragt haben. Oft wird dann auch gesagt das Auto wäre so riesig, weil er auf Grund seiner Höhe größer wirkt als er tatsächlich ist.


    Ich hatte jetzt zwischenzeitlich zweimal die Möglichkeit, die Geländefähigkeit des Indianers zu testen und die Grenzen dabei hat bisher immer meine Befürchtung gesetzt, irgendwas am Fahrzeug zu beschädigen.
    Echt toll was der im Gelände alles hinbekommt :thumbup:


    Warum ich ganz oben "fast" geschrieben habe, habe ich in meinem Erfahrungsbericht an anderer Stelle versucht etwas genauer zu erläutern.


    Gruß Tom


    Ja, das ist wirklich ein krasser Hänger.
    Ich beschäftige mich schon eine
    Weile mit offroadtauglichen Anhängern.


    Ich finde z.B. auch die Offroad Zeltanhänger ziemlich cool.
    Z.B. 3dog...etc.


    Die einzige Frage, die mir noch niemand beantworten konnte:


    Wo kann ich so einen Anhänger
    annähernd artgerecht einsetzen
    wenn ich nicht vorher tausende Kilometer zurücklegen möchte
    oder gar auf eine monatelange Expeditionsreise aufbrechen möchte.


    Tom

    Jeep Cherokee Trailhawk 2019

    Erfahrungen mit dem Trailhawk – auch im Vergleich zum Cherokee Night Eagle 2015



    Vor ca. 5 Monaten habe ich von meinem schwarzen Night Eagle auf einen Trailhawk in
    Granite Crystal gewechselt. Der Trailhawk ist ein 2019er Facelift-Model mit dem 2.0 Turbomotor.


    Da ich mit dem Night Eagle sehr zufrieden war, werde ich ihn hier immer wieder als Vergleich
    heranziehen. (Der einzige Defekt in 4 Jahren war ein kaputter Öldruckschalter beim 2.2 Diesel)


    Die Entscheidung für den Trailhawk fiel aus dem Bauch heraus, wobei der Wechsel zu einem
    Benziner gesetzt war. Letztendlich war die „bullige“ Optik, die sehr gute Ausstattung und ein
    gutes Angebot vom „Freundlichen“ ausschlaggebend für den Trailhawk.


    Also, kommen wir gleich zum wichtigsten Unterscheidungsmerkmal – dem Motor.
    In den von mir vorab herangezogenen Testberichten zum 2.0 Turbo war allgemein nur Gutes
    über den Motor zu lesen, bzw. zu hören.


    Der Turbomotor hat in allen Lebenslagen ausreichend Kraft, um die 2 Tonnen des Trailhawk
    ziemlich zügig und leichtfüßig vom Fleck zu bewegen. Die Fahrleistungen sind für einen recht
    hochbeinigen Geländewagen mit AT Bereifung mehr als ausreichend.
    Wer es austestet wird bei 183 Km/h (Tacho) sanft abgeregelt, wobei der Motor die 2-Tonnen
    schwere Schrankwand zu diesem Zeitpunkt noch relativ kräftig beschleunigt.


    Also meiner Meinung nach ist der Turbomotor gut gelungen! Jetzt kommt das ABER:


    Das Zusammenspiel zwischen Motor und 9-Gang Getriebe hat beim 2.2 deutlich besser
    funktioniert. Hier war das Ganze eine recht entspannte Angelegenheit.
    Beim 2.0 ist das manchmal etwas nervöser, manchmal sogar etwas hektisch. Dies ist natürlich auch
    darauf zurück zu führen, dass der Benziner deutlich bissiger zu Werke geht als der Selbstzünder.
    Beim Rausbeschleunigen aus langsamen Kurven kann sich das Getriebe nicht so recht
    entscheiden, welcher Gang gerade der Richtige ist.


    Den Neunten Gang ignoriert der Wagen ziemlich hartnäckig, auch bei Geschwindigkeiten über
    130 Km/h, wo es ja Verbrauchstechnisch schon Sinn machen würde. Wenn man den Neunten
    manuell einlegt und zurück auf Automatik geht schaltet das Getriebe sofort zurück in den 8ten.


    Kommen wir jetzt zum einzigen Punkt am Trailhawk der mich wirklich nervt und der auch schon
    zu gefährlichen Situationen geführt hat:
    Stell dir vor du rollst mit deinem Fahrzeug auf eine Kreuzung oder einen Kreisverkehr zu.
    Du siehst es gibt eine Lücke und du willst da noch kurz „einfädeln“.
    Du gehst leicht aufs Gas und es passiert – nichts. Inzwischen ist es fast zu spät zum Bremsen
    und du gibst noch mehr Gas. Jetzt schaltet das 9-AT ein oder zwei Gänge zurück – dann kommt
    erst noch eine Gedenksekunde und dann preschen die 2 Tonnen wie blöd in die Kreuzung oder in den Kreisverkehr.
    Du fühlst dich wie ein Fahranfänger, dein Puls ist kurzfristig enorm angestiegen, du erntest evtl. Gehupe
    und Kopfschütteln und wirst zukünftig wohl lieber erst mal anhalten und auf eine größere
    Lücke Warten, auch wenn es noch so verlockend ist, die kleine Lücke mit deinen 272 Pferden auszufüllen.


    Ob das jetzt eine Anfahrschwäche, ein Turboloch, ein Getriebeproblem oder ein Softwareproblem
    ist kann ich nicht sagen – aber ich weiß dass es Kacke ist. ?(
    (Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen? Gibt es eventuell ein Update)



    Kommen wir zum Thema Kraftstoffverbrauch. Nachdem ich mit meinen 2.2 dauerhaft unter
    7 L/Diesel gelegen war, hatte ich mir vorgenommen den Trailhawk mit dauerhaft unter 10L/Super
    zu bewegen.
    Nach zwischenzeitlich über 6000 Km sieht es so aus als würde sich mein persönlicher
    Durchschnittsverbrauch bei etwa 10,5L einpendeln (nachgetankt).
    Der Bordcomputer errechnet dabei ca. 10,0L.
    Alles in allem trotzdem ein vertretbarer Wert, wenn man das Gewicht, den Luftwiederstand,
    die AT Reifen usw. in die Rechnung mit einbezieht.


    Da wir gerade bei den Reifen sind. Die Originalen Geolandar habe ich bereits am 3. Tag
    durch Cooper Discoverer AT3 ersetzt, welche sich bis jetzt ganz beachtlich schlagen.
    Die Gründe dafür waren die bessere Optik der AT Reifen und das Einsparen des jährlich
    zweimaligen Wechseln, von Sommer- auf Winterreifen und zurück.
    Die Cooper 4S sind Ganzjahresreifen mit Schneeflockensymbol.


    Die Verarbeitungsqualität im Innenraum würde ich als gut bis sehr gut beurteilen.
    Die Verarbeitungsqualität außen ist gegenüber dem Night Eagle deutlich besser geworden.
    Vor allem die Kunststoffteile sind viel passgenauer und deutlich solider befestigt. :)
    Eigentlich habe ich allgemein immer das Gefühl in einem sehr soliden KFZ unterwegs zu sein.


    Ein Kritikpunkt wäre für mich noch das auf 12.000 km reduzierte Ölwechselintervall.
    Da ich normalerweise (ohne Corona) ca 18.000 im Jahr fahre bedeutet dies einen unterjährigen
    Werkstattaufenthalt, natürlich auch in Verbindung mit höheren Kosten.
    (Mein Alfa 159 TBI mit 1.8 Turbo-Benziner hatte 2 Jahre / 35.000km ???)


    Bei zwei „kleineren“ Geländeausflügen bisher konnte ich mir ansatzweise ein Bild machen,
    was dieses Fahrzeug offroad zu leisten vermag. Diesbezüglich werde ich in nächster Zeit
    auf jeden Fall noch mehr Erfahrungen sammeln wollen :D


    Kommen wir zu einem kleinen Fazit:


    Das Ganze hört sich jetzt vielleicht etwas negativ an. So ist es aber auf keinen Fall gemeint.
    Es gibt wirklich sehr viele positive Punkte an dem Fahrzeug, die in meinen Ausführungen etwas
    zu kurz gekommen sind.


    Im Schwabenländle sagt man: „Net gschompfa isch globt gnuag“(alles klar?) 8o


    Der Cherokee ist ein tolles, vielfach unterschätztes Auto. Dies habe ich in den letzten Jahren
    mit meinem Night Eagle bereits feststellen können.
    Mit dem Trailhawk ist mir das nochmal viel stärker bewußt geworden.


    Klar, 53 K€ die im Prospekt stehen sind kein Pappenstiel. Wenn man jedoch für eine Tageszulassung
    mit etwas Verhandlungsgeschick über 20% Nachlass erhält relativiert sich
    der Preis für diesen sehr gut ausgestattete "Geländewagen zur Personenbeförderung".
    (steht so im Fahrzeugbrief) :023:


    Abgesehen von oben beschriebenen Eigenheiten (welche man kennen muss und dann darauf
    Reagieren kann) ist alles Andere bis jetzt wirklich klasse und ich habe den Kauf noch keinen
    Moment bereut.


    Schon den „normalen“ Cherokee bekommt man ja nicht an jeder Straßenecke zu sehen.
    Einen KL Trailhawk habe ich dieses Jahr noch gar nicht auf der Straße gesehen, und das liebe
    ich an ihm ganz besonders.


    Ich fahre gerne mit meinem Cherokee und habe dabei ein gutes und sicheres Gefühl – und das zählt. :thumbup:



    Viele Grüße, Tom

    Leider hat die einseitige Abgasanlage der Heckansicht des Indianers ziemlich geschadet.
    Dies wird einem erst richtig klar wenn
    Ein Fahrzeug mit beidseitigen Auspuffrohren daneben steht.
    Die Symetrie ist weg und es sieht aus wie gewollt und nicht gekonnt ;(


    Tom

    Hallo, in meiner Bedienungsanleitung
    steht 95 Oktan.
    Bezüglich deinen Verbrauchswerten
    möchte ich folgendes anfügen.


    Mein durchschnittlicher Verbrauch hat
    sich nach ca. 5000km auf etwa
    10L eingependelt.
    Dies bei zurückhaltender und vorausschauender Fahrweise.
    Streckenprofil ca 90% Land und
    Bundesstraßen, jedoch bei ziemlich
    großen Höhenunterschieden.


    Ich möchte dir deine Illusion nicht rauben, aber ich denke, dass meine
    10L im Alltagsbetrieb schon ziemlich wenig sind.


    Allzu oft darf man dann den wirklich toll ausdrehenden und durchzugstarken
    Motor jedoch nicht strapazieren.


    Viele Grüße, Tom

    Herzlichen Glückwunsch zum neuen Trailhawk. Ist eine gute Wahl, wie ich nach knapp 4 Monaten sagen kann.
    Als ich meinen gesucht habe, stellte ich fest, dass das Thema Farbe ziemlich schwierig ist beim Trailhawk.
    Im Januar waren in ganz D 10bis12 Fahrzeuge verfügbar.
    Wenn man dann noch einen vernünftigen Preis erzielen will wirds schwierig. Jetzt mit etwas Abstand muss ich sagen: Alles richtig gemacht.
    Schönes Auto mit toller Ausstattung und vor allem eine gewisse Exklusivität, die dich ganz weit vom Einheitsbrei abhebt. Also Daumen hoch.

    Optisch erst mal nicht schlecht :023:
    Bin gespannt wie er sich schlägt.



    Ich fahre seit ca.2000 km den Cooper AT 4S
    und bin bis jetzt angenehm überrascht.


    Außer einem erhöhten Abrollgeräusch kann
    ich bisher nichts negatives sagen. (War ja zu
    erwarten und hält sich auch in Grenzen)


    Den 2-tägigen Wintereinbruch auf der Ostalb
    vorletzte Woche hat er sehr gut gemeistert.


    Am überraschendsten für mich ist, dass er bei Nässe
    nicht über die Vorderräder schiebt, wie ich das
    bei anderen Reifen schon oft erlebt hatte :)


    Zu Verbrauch, Verschleiß und Offroad-Fähigkeiten
    kann ich nach 2000km noch nichts sagen.

    Jetzt musste ich doch meine Frage von gestern
    selbst nochmal durchlesen.
    Und was soll ich sagen: 0% Gejammer


    Ich habe einfach nur eine Frage gestellt, weil ich
    dachte, dass man dies in einem Forum so
    machen kann.


    Leider habe ich dabei nicht bedacht, dass es zwischenzeitlich überall diese selbsternannten
    Oberlehrer mit erhobenem Zeigefinger gibt,
    die mich darauf hinweisen, dass ich ein unmündiger
    Jammerlappen bin.


    Übrigens steht da auch: "Eine Frage an alle
    Trailhawk-Fahrer"


    Also, wer lesen kann ist im Vorteil =O


    Grüße aus Süddeutschland nach Mittelfranken

    Hallo,
    ich möchte mich gerne nochmal dranhängen.


    Eine Frage an die 2,0 Trailhawk-Fahrer:


    Wieviel KFZ-Steuer bezahlt ihr für eure Autos?
    Habe jetzt einen Bescheid über 336€/Jahr
    erhalten. Angesetzt sind 243g CO2 pro km.
    Ich war immer von 215g ausgegangen.


    Mein Trailhawk ist eine Tageszulassung vom
    Januar 2020 und wurde im Februar auf mich zugelassen.


    Hat das auch etwas mit obigem Thema zu tun?


    Gruß Tom

    Nachdem mein „Night Eagle“ zwischenzeitlich auch schon wieder ein Jahr alt ist, denke ich es ist an
    der Zeit für einen „kurzen“ Zwischenbericht. Vielleicht freut sich der/die Eine oder Andere über eine
    kleine Kauf-Entscheidungshilfe. Ich hätte es getan!


    Dass es überhaupt ein Jeep geworden ist war reiner Zufall. Nach knapp 20 Jahre „Alfa Romeo“ war
    ich auf der Suche nach einem neuen Fahrzeug.


    (Ich muss hier gleich an dieser Stelle anmerken, dass ich mit meinen insgesamt 5 Alfas immer absolut zufrieden war,
    und deshalb gerne wieder Alfa gefahren wäre. Jedoch hatten die zu diesem Zeitpunkt nichts passendes für mich im Angebot.
    Lag aber zum Teil auch an mir, da ich selber „keinen Plan“ hatte.)


    Irgendwie bin ich dann im Internet auf eine Cherokee Night Eagle Werbung gestoßen. Der Wagen hat mich
    spontan angesprochen, da er doch über ein eigenwilliges Design verfügt, welches sich vom Rest am Markt
    abhebt. Zum einen hat er die recht moderne Frontpartie und trotzdem einen gewissen „rustikalen“ Charme,
    der ganz gut zum Fahrer passt. ;)


    Dann folgten genaue Infos, eine Probefahrt, harte Preisverhandlungen und vier Wochen später stand
    das Teil dann bereits in meiner Garage. (Neufahrzeug mit Winterpaket aus Bremerhaven)
    Also eine ziemlich kurzfristige „Bauchentscheidung“! Dazu hat auch der Umstand beigetragen, dass ich
    bei dieser Aktion nicht den Händler wechseln musste, da ich mit meinem Alfa Händler (jetzt Jeep-Händler)
    ziemlich zufrieden bin.


    So, genug der Einleitung, zwischenzeitlich sind ein Jahr und ca. 18 000 Km vergangen und ich möchte
    hier gerne meine Erfahrungen zum Besten geben.


    Fangen wir mit dem Wichtigsten an: Motor und Getriebe
    Die beiden harmonieren meiner Meinung nach sehr gut mit einander. Der 200PS Motor hat (für mich)
    reichlich Kraft in allen Lebenslagen und das 9-Gang Getriebe sortiert die Gänge sauber dazu.
    Man hat eigentlich fast nie den Eindruck im falschen Gang unterwegs zu sein. Also am besten reinsetzen,
    losfahren und sich keine Gedanken darüber machen. Alles in allem ist ein sehr entspanntes Fahren möglich,
    welches sich bei mir dann auch positiv auf den Dieselverbrauch auswirkt.


    Mein (nachgetankter) Durchschnittsverbrauch lag bis heute immer unter 7 Liter.
    Natürlich sei an dieser Stelle erwähnt, das mein Streckenprofil fast ausschließlich über Land führt und
    dadurch in Kombination mit einer entspannten Fahrweise (kein Schleicher) dieser Verbrauch möglich ist.


    Manchmal greife ich an der Tanke zum teureren Diesel. Dies wird dann hinterher mit einem besseren
    Kaltstartverhalten, mit 0,3 Liter weniger Verbrauch und gefühlt mit etwas mehr „Dampf“ quittiert.


    Kommen wir zum Fahrwerk und zur Lenkung:
    Hier hatte ich doch Bedenken, dass der Indianer ziemlich schwammig ausgelegt wäre.
    Diese Befürchtung hat sich jedoch nicht bestätigt. Die Lenkung reagiert ziemlich direkt. Das Fahrwerk ist
    eher straff als schwammig. Die Fuhre ist auch mal mit etwas höheren Geschwindigkeiten durch die Kurven
    zu bewegen, ohne dass man Angst haben muss sie kippt gleich um.
    Andererseits ist das Fahrwerk komfortabel genug, dass das eine oder andere Schlagloch nicht zum
    Bandscheibenkiller mutiert. Finde ich ziemlich gut gelungen.


    Nun will ich ein paar Worte zu „Uconnect“ verlieren:
    Der Radioempfang ist recht gut und die Soundqualität ist in Verbindung mit dem basslastigen Alpine Soundsystem
    wie ich meine sehr gut. Hört man Radio über DAB erhöht sich die Klangqualität nochmals deutlich.
    Ich bin ganz froh, dass der Jeep noch einen (gut versteckten) CD-Player an Bord hat. Auch hier empfinde
    ich die Klangqualität als sehr gut.
    Wenn ich mit dem Indianer sprechen möchte so funktioniert das normalerweise ganz brauchbar und auch
    Freisprechen über Handy ist kein Problem. Eine Datumsanzeige suche ich bis heute vergeblich.
    Die Zielführung des Navis ist Problemlos und Neuberechnungen passieren ziemlich fix.
    Da ich jetzt nicht der große Freund der modernen Medien etc. bin kann ich dazu auch keine Aussage treffen.
    Was mir nicht gut gefällt ist die Grafik des Navis, die ist ziemlich antiquiert.
    Das 6 Zoll Zubehör-Becker meiner Frau (für 169 Euronen) kann das deutlich besser.


    Damit die Geschichte nicht zu ausschweifend wird, nun noch ein paar allgemeine Bemerkungen:


    Das Ledergestühl ist gut und vor allem Langstreckentauglich. Die Platzverhältnisse im Allgemeinen
    sind für mich mehr als ausreichend, vor allem die verschiebbare Rückbank und die klappbare
    Beifahrerlehne finde ich gut.


    Die Verarbeitungsqualität im Innenraum ist nicht schlecht, jedoch auch kein Highlight. Manche Kunststoffteile
    erinnern mich qualitativ doch immer wieder an den Fiat 500X meiner Frau.
    Der Automatik-Wählhebel hätte deutlich zierlicher ausfallen können.


    Die Verarbeitungsqualität außen ist auf amerikanisch-italienischen Niveau. Da ich vom Alfa komme war
    ich diesbezüglich nicht sonderlich verwöhnt ;) Als ich im letzten Jahr eine zusätzliche Kotflügel-
    verbreiterung anbrachte, war ich zu Teil doch etwas „überrascht“, wie labil die vielen Kunststoffteile,
    vor allem im Heckbereich, befestigt sind. In diesen Zusammenhang ist es verwunderlich dass es hier
    beim Fahren keine Klappergeräusche gibt. Spaltmaße nachmessen lass ich lieber sein.


    Ein Wort noch zu meinem „Lieblingsfeind“ – Start-Stop-System. Das System funktioniert eigentlich
    recht gut, wenn auch manchmal etwas übermotiviert. Aber ich mag Start-Stop grundsätzlich nicht.
    Also bleibt einem nichts Anderes übrig, als bei jedem Neustart das System abzuschalten. Echt Lästig !!!
    (Vielleicht weiß ja jemand, ob sich das System dauerhaft abschalten lässt – würde mir sehr helfen)


    Im Moment fahre ich noch mit Winterreifen auf den schwarzen original „Night Eagle“ Felgen mit 60mm
    Spurverbreiterung hinten und 40mm vorne. Dies hat sich bis jetzt in keiner Weise irgendwie negativ auf
    irgendetwas ausgewirkt. Jedoch ziemlich positiv auf die Optik.
    Für das kommende Frühjahr habe ich bereits eingekauft. Im Keller liegen 8,5x18 Felgen und
    Sommerreifen 255 45 18 bereit. Bin mal gespannt wie der Indianer mit größeren Mokassins aussieht.


    Alle bisherigen „Ausflüge“ in die Botanik oder in den Tiefschnee (natürlich freiwillig) sind zu meiner
    absoluten Zufriedenheit abgelaufen. Ich denke der Jeep kann hier mehr als ich ihm und mir zutrauen möchte.


    Zusammenfassend kann man sagen:
    Absolutes „Jammern auf hohem Niveau“. Ich habe den Kauf bisher keine Minute bereut. Daumen hoch!
    Ein Punkt, der mir am Cherokee sehr gut gefällt ist eine gewisse „Exklusivität auf der Straße“
    und dass der Cherokee polarisiert. Hat mir bei Alfa immer schon gut gefallen.


    Nicht vergessen – alles meine persönliche Erfahrung und Einschätzung!



    PS. Diese Woche steht die erste Inspektion an.
    Der Freundliche möchte dafür 259 € haben.

    Hallo zusammen aus BaWü,


    nach 5 Alfas in Folge habe ich mich Anfang des Jahres spontan und kurzfristig
    für einen Cherokee Night Eagle entschieden.


    Bis heute habe ich diesen Entschluss nicht bereut
    (obwohl ich mit meinen Alfas immer sehr zufrieden war)


    Habe kürzlich sogar einen Nachmittag in Langenaltheim verbracht.
    Hätte wirklich nicht gedacht was der Indianer trotz Sommerbereifung so alles schafft!!!


    Natürlich bin ich die Sache mit Rücksicht auf den Neuzustand vorsichtig angegangen,
    vor allem hatte ich Sorgen um meine Reifen, da die Piste in Langenaltheim doch
    mit vielen scharfen Steinen "ausgestattet" ist.


    Aber: Alles ist gut gegangen und hat auch ziemlichen Spaß gebracht.


    Ich freue mich hier ein gutes Forum gefunden zu haben.


    Viele Grüße , Tom