Beiträge von R1D1

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Feiertag?

    Ich denke nicht, dass dieses Jeep-typisch ist und man dadurch ein Urteil für eine Automarke bilden kann -

    Nutzt ja alles nichts. Ich bin seit ich 18 war vielleicht 50 Fahrzeuge mehrere Jahre gefahren - bei keinem ist mir sowas je untergekommen, bzw. wurde in den 2 oder 3 Fällen ohne Wissenschaft kostenlos Ersatz geliefert. Ich hab noch nie Beläge vor 50T Kilometer gewechselt, geschweige denn Scheiben vor 100.000. Und da sind Kisten dabei, die ich ein paar Tausend Kilometer im Motorsport bewegt hab. Die Felgen waren auch so ein Punkt: Korrosion ohne Ende -> Kein Einsehen, keine Kulanz. Ich hab mir das dann schriftlich geben lassen und mit Zeugen dokumentiert. Interessanterweise gab es bei der Leasingrückgabe keinerlei Diskussion zu dem Thema. Dafür mit allem anderem.


    Wie soll ich mir sonst ein Urteil bilden? Allgemeingültigkeit hin oder her, hatte ich noch nie so eine Wissenschaft wie mit FCA. Und die Vermutung liegt nahe, dass ich nicht der einzige bin, auch wenn ich nur 3 Jeep Fahrer persönlich kenne, die allerdings ins gleiche Horn blasen, leider...LG

    Hallo zusammen,


    habe einen Jeep im März gekauft. War heute beim Tüv und mir wurde erzählt das die Bremsen vorne und hinten verschlissen sind.
    Da war ich erstmal platt, weil der Wagen erst 58.000km drauf hat. Ok er ist schwer aber Scheiben und Beläge???

    Das erscheint mir relativ harmlos. Bei mir waren sie nach 30.000 runter und die Scheiben hinten angeblich total im Eimer, die vorderen Scheiben an der Grenze.
    Das ist nicht nur ein Witz, sondern eine bodenlose Frechheit. Auch deswegen und mangels Kulanz - nie wieder Jeep. VGrüße!

    Mich wundert das nicht wirklich. Ich bin seit einigen Wochen auch ohne Jeep und habe der Marke den Rücken gekehrt. Die Wissenschaft bei der Leasingrückgabe und die horrenden Forderungen passen wieder genau ins Bild der meines Erachtens katastrophalen Händlerqualität. Im Raum Unterfranken ist das tatsächlich weit, sehr weit unter Durchschnitt. Wenn das anders liefe, hätten wir 2 neue Jeep, evtl sogar 3. Jetzt keinen mehr und es gibt einen gewerblichen Kunden mehr, der allen Geschäftspartnern und Freunden dringend abrät.
    Händler, Service, Kulanz sind meines Erachtens das Hauptproblem, gefolgt von Modellpolitik. VGrüße

    Was mich, speziell die letzten Monate, nachdenklich werden lässt ist die tatsächlich immer weiter ausufernde Aushöhlung unserer Rechtsprinzipien. Wir sind soweit vom demkoratisch-freiheitlichen Rechtsstaat entfernt wie zu keiner Zeit nach dem 2ten Weltkrieg. Die Gewaltenteilung verhindert zwar z.B. im Falle der Vorratsdatenspeicherung noch Schlimmeres und auch das Netzzensurgesetz oder der Staatstrojaner wird vor Gericht fallen. Das hindert aber heutzutage eh bald keinen mehr, vor allem die Gesetzeshandwerker nicht. Siehe aktuell nach Hamburg.


    Auch bei so "kleinen" Gesetzten wie der STVO wird der eigentlich gute Sinn dahinter (kein Handy benutzen, auf die Straße schaun) pervertiert und zu Gängelei umgesetzt. Vor Gericht hat kein Bürger gegen die Aussage eines Polizisten die geringste Chance, ebenso nicht, wenn sich zwei zusammentun (Zeuge). Die ganzen linken Schwätzer ( Polizeistaat, wer in der Demokratie nicht wachsam ist, wacht im Faschismus auf, etc...) sollte man zunehmend nicht als Spinner abtun und sich vor Augen führen, daß uns die Freiheit und der ganze Kram nicht immerwährend in die Hände fällt, sondern dies nach dem Krieg, recht gut überlegt und umgesetzt, erarbeitet wurde.
    Ich kenne jetzt schon Fälle, in denen nach einem harmlosen(!) Facebook-Comment nicht nur ein Schreiben der Staatsanwaltschaft kam, sondern ein Einsatzkommando. Wir sollten nie vergessen, wie wichtig die Gewaltenteilung und rechtsstaatliche Prinzipien sind, ebenso eine strikte Trennung von Polizei, Militär und Geheimdiensten.
    Wir sind bereits endgültig im Präventionsstaat angekommen.



    http://www.sueddeutsche.de/pol…r-grosse-ruessel-1.884547


    Grüße

    @smokeybear, @R1D1
    der Jeep ist für mich kein Vernunftkauf - nie gewesen und wird er auch nie sein! Er ist ein Emotionskauf und er hat auch mit dem Problem nichts zu tun. ich bin über 400000 km ohne weitere Schwierigkeiten gefahren.


    Ich weiß, was du meinst. Nach 400K Kilometer ist das auch mehr als verschmerzbar. Allgemein betrachtet ist es aber dasselbe, wenn dich deine Frau betrügt: Nach 20 Jahren Ehe kann man (entspr. Persönlichkeit vorausgesetzt) die Sache verzeihen und einen Konsens finden. Wenn das innerhalb der ersten 3 Jahre aber mehrmals passiert und man darüber nicht sonderlich begeistert ist, ist es wohl angebracht, Konsequenzen zu ziehen. Emotion hin oder her, sollte doch alles in einer gewissen Balance hängen und alle Seiten als gleichwertige Partner auf Augenhöhe existieren (neben der ehrlichen Entschuldigung des Fremdgängers.) ;)
    Vielleicht versteh ich das mit der Emotion auch nicht so recht. Ernsthaft.
    Ich mach ab und zu Erledigungen für ein paar Senioren, um mein schlechtes Sozialverhalten zu kompensieren und mein Gewissen zu beruhigen. Kürzlich hab ich ne alte Dame zum Augenarzt gebracht (die alten Vögel haben je echt dauernd irgendwas) und da war irgendeiner von der weiten Verwandschaft da.
    Wir kamen ins Gespräch, weil er es irgendwie belustigend fand, daß ich die Dame mit einem sehr leistungsstarken Zweisitzer abholte. Ich hab nur gesagt: Der Jeep ist nicht einsatzfähig (*schnauf*) und die Senioren haben einen Heidenspaß mit dem Ding. Warum also nicht? Ich weiß nicht, ob er neidisch war oder Interesse hatte, ich kann sowas schwer einschätzen. Egal.
    Kam dann heraus, daß er schon immer Mercedes fährt. Hat ihn mir um die Ecke gleich gezeigt. Ich hab dann gesagt, wie meine Frau es mir eingetrichtert hat (für die, die's nicht wissen: Ich hab so meine Probleme, Asperger-Autist-Spektrum, im weitesten Sinn): Toller Wagen, gefällt mir sehr gut! Habe aber den Fehler gemacht, mit der Frage nach der Zufriedenheit abzuschließen: Jetzt erzählt mir der Knabe 10 Minuten lang, wie viele Probleme er mit dem letzten hatte und auch mit diesem Modell schien er nicht 100% zufrieden. Ich wollte eigentlich nur noch weg, wollte aber nicht unhöflich sein, bis mir der Kragen platzte und ich sagte, daß ich nicht verstehe, warum er seit Jahren dann schlicht und ergreifend einen rechten Scheißdreck fährt und dies noch zu rechtfertigen versucht und zur Krönung erneut einen kauft. Er war dann angefressen und faselte auch was von Emotion und daß er sich mit Mercedes halt identifizieren kann und so schlimm sei es auch nicht, etc... Ich hab ihm dann natürlich erklärt, was kognitive Dissonanz ist, der Backfireeffekt und so weiter, hat uns aber auch nicht wirklich voran gebracht.
    Wo ist da der Wert der Emotion? Heißt das, es gibt nur diese eine Marke, die genau diese Emotion auslöst. Nichts anderes? Und alle nicht erfüllten Erwartungen und Negativseiten sind so weit unterzuordnen, daß man erst gar nicht versucht auf ein anderes Produkt oder eine andere Verhaltensweise zu wechseln?
    Jedes Verhalten in diesem Sinn, jede Entscheidungsfindung ist doch immer einem gewissen Ziel untergeordnet. Negative Erfahrungen verhindern dieses Ziel (beim Auto bspw. wenn es Ärger macht, viel mehr Sprit verbraucht oder den Frauen nicht zusagt). Spätestens beim nächsten Wagen ist die Emotion doch dann höchstens noch Affekt und man handelt wider seiner Erfahrungen und besserem Wissen. Mit der Summe der Erfahrungen ändert sich doch auch die Emotion? Ich mein das nicht bös, aber ich würde mir dann lieber ein Fahrrad kaufen oder zu Fuß gehen.
    Ich versteh's ums Verrecken nicht. ;) Bleibt als Theorie festzuhalten: Mercedes taugt nicht sonderlich.



    @Toy4ever:
    ich stimme dir zu. Für FCA / Jeep ist Deutschland ein Nieschenmarkt und die werden die 3 Abgänge und 2 Zugänge im Jahr gar nicht merken. Daher bringt der Protest "Nicht-Käufe" nichts.


    Das Problem ist nur wir Deutschen sind zu träge und leise wenn wir protestieren.

    Klar. Die Macht steht und fällt mit einer kritischen Masse, wie bei jeder Wahl halt auch. Genau das ist das Problem, oder manchmal auch nicht bzw. gibt es Ausnahmen, was eigentlich auch wieder schlecht ist: Z.B. Wenn dein Schulfreund (im Prinzip) Herr über einen der größten Fuhrparks Europas ist. Da genügt im Zweifelsfall ein Anruf beim Leiter Fuhrpark in XYZ, der sich dann wiederum kurz kümmert und die Diskussion mit Händler 0815 ist für alle Zeiten beendet. Zusätzlich bekommt man den nächsten Wagen mit 55% Rabatt, um den Fehler wieder gut zu machen. Kein Blödsinn, genau so passiert. Ich bekomme heute noch Geburtstagsbriefe und Weihnachtsüwnsche, obwohl das lange her ist.


    Wenn ich irgendein wiederholt auftretendes Problem mit meinem Fahrzeug habe (Marke absolut egal) und das in der Werkstatt nicht auf die Reihe gebracht wird, dann sammle ich keine Unterschriften dagegen, sondern trenne mich baldmöglichst von eben diesem Fahrzeug.

    Das sehe ich zu 100% ebenso. Zudem ist es die einzige "Macht", die der Konsument wirklich noch hat und die etwas verändert.


    Im Übrigen geht es durchaus besser. Ich bin bei einer anderen Marke seit 25 Jahren Kunde, inzwischen mit dem 7ten Fahrzeug. Ich fahre die Kisten zwar immer nur 3 Jahre, hatte aber in all dieser Zeit nur ein einziges wirkliches Problem, das aber schnell und unkompliziert erledigt wurde. Ansonsten keinerlei Kosten neben den Kundendiensten, keine einzige Diskussion um Kulanz oder markentypische Fehler und den ganzen Pipapo halt.
    Fehler passieren, richtig - ich erwarte aber (völlig unabhängig vom Preis des Produktes), dass diese in den ersten Jahren ohne Kosten und mit menschenmöglich geringem Aufwand für den Kunden ausgemerzt werden.
    Von FCA hatte ich bislang 2 Fahrzeuge in den letzten Jahren und bei jedem irgendwelche Wissenschaften, kleine wie große, teilweise sehr zeitaufwendige Defekte, zudem vergleichsweise schlechte Händler. Ich mag Jeep, beim Cherokee hielten sich die Zusatzkosten in den ersten 3 Jahren mit unter 1000 Euro im Rahmen (ich war ein paar Monate vor der 3-Jahresgarantie dran), aber warum in aller Herrgottsnamen sollte ich mir das wieder antun?

    Hatte meiner auch. Interessanterweise kam der Werkstattfuzzi genau mit Ablauf der 2 Jahre an und behauptete, dieses Problem jetzt entdeckt zu haben. Dummerweise hatte ich den Wagen aber genau 1 Tag vor Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung zum Kundendienst gebracht, was ihm offenbar irgendwie entging und erst 1 Tag später am Ende der Gewährleistung wieder abgeholt. Was mich so sicher macht, daß dies kein Zufall war, war der Spruch (wortgetreu): Das müssen wir leider machen, mit Kulanz schaut es da nicht gut aus. Wie blöde muß man sein? Die Erweiterungsgarantie war ihm darüber hinaus auch entgangen. Keine Ahnung, ob die gegriffen hätte.
    Nächster Dummfug kam dann vor 2 Wochen: "Die Bremsbeläge halten nur noch paar Tausend Kilometer, das wird ihnen bei Leasingende aber abgezogen." Keine Ahnung, ob ich schlicht Pech mit meinem Händler hab, aber Jeep ist für mich erstmal durch. Der Cherokee war bis auf 2, 3 Kleinigkeiten ein toller Wagen, der Service aber recht schwach. VGrüße

    Ich verstehe den Wink und stimme uneingeschränkt zu. Gebe aber zu bedenken, dass selbst dieses Glanzlicht hominider Entwicklungskunst im Rahmen des Downsizing und zunehmender Luxussteuern und Kosten bald der "Politik" zum Opfer fallen wird. Also schnell noch einen V8 kaufen, bevor sie Trump zur Seite stellen, man den V8 nur noch im Museum bestaunen kann oder der Normalbürger sich eh kein Auto mehr leisten kann. Grüße!


    Apropos: Hat hier jemand einen 8ender? Vielleicht sogar einen Mustang, Camaro oder dergleichen?

    Politik ist manchmal komplex und manchmal sehr einfach wie man dieser Tage an §1 der KernbrStG sieht: "Die Kernbrennstoffsteuer ist eine Verbrauchsteuer im Sinn der Abgabenordnung." Nein, Sie ist es nicht. So einfach ist Politik.
    Ein anderes einfaches Beispiel, das leider nicht nur unsere Milliarden kostet, sondern Leben. Im Syrienkrieg sind bislang ca. 500.000 Menschen gestorben. Wenn Europa unter US-amerikanischem Geleit dieses Desaster nicht unterstützt hätte, hätten wir zwar immer noch eine ungeliebte Führung in Syrien, die man zurecht kritisieren muss, aber mehr als ein halbe Million Menschen würden noch leben, 2 Millionen wären nicht verwundet. Genau so hätten wir ohne den Irak-Krieg weder den IS noch ISIS in dieser Form. Das nur dazu, ob die Idee gut bleibt, wenn die Umsetzung mangelhaft ist.


    Was ich sage, ist kein Unsinn. Es herrscht wissenschaftlicher Konsens über mein Geschreibsel und es ist jederzeit beweisbar. Nehmt gerne irgendeinen Punkt heraus und widerlegt ihn. Vielleicht sollte man dies aber in einem anderen Thread in OffTopic tun oder diesen verschieben, bevor mich der Chef oder die Moderation rausschmeißt. ;) Aber nur zu: Sagt mir, wo ich falsch liege. Ich habe mich schon oft geirrt.


    Den einzigen streitbaren hat p.11 aufgegriffen. Allerdings wird der europäische Friede gerne verzerrt dargestellt und eben auf das Wirtschaftskonstrukt EU reduziert. Das ist gefährlich. Wenn auch Schuman und alles was von Rom bis Lissabon folgte vernünftig und nachvollziehbar ist, gehen die meisten Politikwissenschaftler eher davon aus, dass die Demokratie per se für den Frieden verantwortlich ist. Je "demokratischer" eine Gesellschaft ist, je kleiner die Möglichkeiten einer Elite oder eines Machtzirkels ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit auf Frieden. An diesen Punkt sehe ich die demokratische Entwicklung hierzulande als gefährdet an. Zusätzlich geht man inzwischen eben davon aus, dass eine zu sehr auf Wirtschaft fokussierte Integration konträr zum Wunsch nach Demokratie und Frieden wirkt (vergleiche z.B: Dani Rodrik Globalisierungtrilemma). In diesem Zusammenhang ist auch die These und meine Warnung zu verstehen, die europäische Wirtschaftsunion als Garant für Frieden zu sehen.
    Kriegsmüdigkeit nach verlustreichen Kriegen als zentraler Faktor für Frieden ist ebenso unbestritten und empirisch beweisbar.


    Grüße!


    Es ist bedauerlich dass in Europa viel zu wenige mittlerweile zu schätzen wissen dass niemals in der Geschichte längeranhalten Frieden gab als in unserer Zeit.
    Ich bin weder ein Merkel Fan noch heisse ich alles gut was als Europa Politik bezeichnet wird, aber wenn wir das Feld populistischen Egomanen überlassen wird irgend wann das passieren was keiner wirklich wollen kann.


    Warum sollte das niemand schätzen?
    Die vergleichsweise friedlichen Zeiten sind allerdings keine Folge irgendeines Binnenmarkt-Konstruktes "EU" oder "Europa", sondern begründen sich in erster Linie auf die "Kriegsunlust" nach den 2 desaströsen Weltkriegen wie kultur- und sozialwissenschaftlich tatsächlich auf Ratio, Identitätswechsel und steigendes Vertrauen in das "System".
    Das was die europäische Politik derzeit veranstaltet bewirkt genau das Gegenteil.
    Der nicht funktionierende Binnenmarkt, die Finanzkrise, die enormen Probleme in Nahost und dem mittleren Osten, das Dilemma mit der Türkei, steigendes Vermögensungleichgewicht und zunehmende Lohnsklaverei, immer weiter sinkende Staatsleistungen bei derzeit höchster Abgabenlast aller Zeiten, die Enteignung der Bürger durch Nullzinsen und echte Inflation von 7-8%,
    zunehmende Überwachung und Einschränkung von Freiheits- und Persönlichkeitsrechten, schwindende Gewaltenteilung und Grundrechte, usw...glaubst du das fällt ohne zutun vom Himmel? Nein, das sind hausgemachte Krisen, deren Hauptverantwortung die Politik trägt. Auch die Euro, bzw. besser NATO Osterweiterung lief völlig aus dem Ruder, völliger falscher Zeitpunkt und schlechte Voraussetzungen, die und mit der Ukraine wieder fast an einen globalen Krieg führten.
    Vielvölkerstaaten und ähnliche Konstrukte haben empirisch belegbar sowieso große Erhaltungsprobleme (es ist kein Zufall, dass die Friesen und Bayern sich nicht bekriegen und auf dem Balkan die Geschichte etwas anders aussieht) und was machen sie aus "unserem" Europa: Ein Konzerneuropa, in dem nichtmal die Währung und der Markt funktioniert, ein Europa, dass sich primär tatsächlich nur um Reglementierung und Meinungskanalisation bemüht.
    Nur "Friede!" rufen nützt da wenig, wenn man keine wirkliche Verantwortung übernehmen will und die reale Komplexität der Situation vollkommen ignoriert. Trump ist kein Zufall, wie der Brexit auch nicht und wenn es Marcon mit seinem "Neoliberalismus" vergeigt, kann ich dir Le Pen oder Schlimmeres in wenigen Jahren garantieren. Was ich damit sagen will...die "populistischen Egomanen", wie du sie nennst, sind die logische Konsequenz aus unser aller Handeln und Wählen und so paradox es erscheinen mag, prophezeie ich: Europa wird genau durch die verhindert und vernichtet, die es am meisten wollen, aber nicht bereit sind zu hinterfragen und in ihrer moralischen Überheblichkeit Tyrannei lediglich durch eine andere ersetzen.
    Aber genug Politik und Schwarzmalerei...Grüße!


    Weiß nicht, wie es euch geht, aber kommen da so langsam, bei dem Mist den Trump verzapft, auch Skrupel auf, ein amerikanisches Fahrzeug zu fahren?

    Nein. Er vertritt zwar nicht grundsätzlich meine Ideale, aber real betrachtet hat Trump bislang weit weniger Schaden angerichtet als seine Vorgänger. Ich hätte da eher Skrupel bei dem Mist, den die Europäer und Merkel verzapfen. Wirklich.
    Aber ich spar mir eine politische OT-Diskussion. ;)


    http://www.achgut.com/artikel/german_hetze
    http://bazonline.ch/ausland/am…t-recht-ii/story/31181086
    http://bazonline.ch/ausland/eu…-hat-recht/story/20414327


    Grüße!

    Der große Unterschied ist das anonyme Anprangern einer Person oder Institution im Internet ohne jegliche Beweisführung. Dies ist rechtswidrig und kann hohe Strafen nach sich ziehen.


    Na ja. Per se ist weder ein anonymes Anprangern noch eine fehlende Beweisführung illegal. Der Punkt ist: Die Aussage muß wahr sein, darf nicht ehrenverletzendend oder beleidigend sein oder bestehende Gesetze verletzen. (Von der Problematik für den Forenbetreiber und Abmahnung mal abgesehen.) Ich darf also sehr wohl schreiben und behaupten: Malermeister Klecksel aus Nimmerland hat mein Haus falsch angestrichen, wenn das die Wahrheit ist. Alles was danach kommt ist erstmal sekundär. Wenn man sich der Beweise nicht sicher ist, empfiehlt sich immer eine neutrale Behauptung oder man dreht die Aussage zu einer Meinung hin um. In dem Sinne: "Zu Malermeister Klecksel gehe ich nicht mehr hin, so weit ich es bislang beurteilen kann, sind bei seiner Arbeit möglicherweise Fehler unterlaufen." Oder "Den Klecksel mag ich nicht sonderlich leiden, bin unzufrieden mit ihm."
    Auch wenn man sich seiner Sache sicher scheint, sollte man nicht in Beledigung verfallen und verallgemeinern. Nicht: "Klecksel ist ein Pfuscher", sondern "Klecksel hat bei Projekt xyz offensichtlich dies und das getan." Oder auch nicht personenbezogen: Produkt XYZ ist ein rechter Scheißdreck, sondern "das Produkt XYZ ist nach 2 Wochen aueineandergebrochen." Immer zu vermeiden sind Verletzungen von Persönlichkeitsrechten, der Intimsphäre und Beleidigungen. Beispiel: "Toy4ever ist ein Depp" oder "p.11 hat Sex mit seiner Nachbarin". ;)
    Grüße!

    Pah, einfach. ;)


    Manche vergleichen und konfigurieren ja gerne...ich hasse Autohandel ernsthaft, online wie im echten Leben.
    Ich such zur Zeit wieder und dreh bald durch: Bei Nissan im Konfigurator bekommt man Motor xyz nicht, wenn man das Kamerapaket auswählt, bei Autohaus xyz war ich am Montag: Verkäufer 007 macht leider kein Gewerbe, nur Privat. Verkäufer 0815 meldet sich aber aber umgehend, sobald er wieder irgendwo erreichbar ist, ganz sicher! (Bis heute, Sonntag, ist er scheinbar noch verreist...können mich kreuzweise...). Bei irgendeinem Hersteller braucht man noch Flash, um den Konfigurator zu nutzen. Meinetwegen - aber ohne mich. Bei den Sparbüchsen sind die größten Motoren irgenwelche Traktorenmaschinen mit maximal 125 PS und wenn man die Kiste mit schwarzen Felgen und andere Außenfarbe will, muß man Alcantara nehmen und oder 3000 Euro mehr bezahlen. Außerdem bin ich scheinbar der einzige Mensch in diesem Lande, der Automatik und Musik mag und Diesel unter 250PS hasst.
    Dann war ich die Woche in einem Autohaus, in dem man mir keinen Wagen konfigurieren wollte: Ich solle das am PC machen und zuschicken. Geht's noch? Dann wollte ich wieder irgendwo (hab grad die Marke vergessen) die "Premium-Sound-Anlage" - geht nur mit dem "großen" Navi, und das gibt's nur in Ausstattungsvariante 0815 mit 4711 Paket. Ja leck mich doch fett....
    Bei Jeep wußte eh wieder mal keiner irgendwas, weil der Compass zu neu ist. OK, ich war recht "früh" dran. Evtl. geh ich nächsten Monat nochmal hin und sage "Limited, größten Motor den gibt, größte Soundanlage, bitte Preis" und unterschreibe, wenn's passt. Mit meinem Cherokee hatte ich ja bislang Glück, nur der lahmarschige Motor....Himmel Herrgott, was tun?
    Bei JLR bekomm ich was ich will, zahl halt das 3fache. Dafür darf ich aber auch mal laut werden oder ne Hutablage durch die Tür werfen, ohne gleich verhaftet zu werden und muss gar nix machen, außer ja oder nein sagen und am Schluß unterschreiben. Aber ich muß dummerweise momentan etwas sparen.
    Bei Ford war ich seit 25 Jahren wieder mal: Nicht so schlecht. Motorenauswahl schwach wie bei allen anderen nichtdeutschen Herstellern, aber Verkäufer hat ohne Murren meine Liste abgearbeitet und selbständig(!) und hervorragend den günstigsten Preis angeboten (günstiger als irgendwo im Netz). Außerdem hat er angeboten, mir einen Wagen in meiner Farbe und Ausstattung vorbeizubringen und zu zeigen. Ich bin geneigt, die nächsten 3 Jahre u.a. einen Ford zu fahren.
    Deutsche Autos mag ich aus vielen Gründen gar nicht leiden, auch wenn die Motoren zugegeben excellent sind. Kürzlich hatte ich zwangsweise eine C-Klasse: Das Ding ist peinlich, hat eine katastrophale Lenkung, eine Zumutung an Infotainment, mittelmäßiges Fahrwerk und das Display, das sie inne Mitte angebracht haben, ist kein Touchdisplay und verhält sich auffällig knarzend, wenn man aus Wut kräftig dagegenschlägt. Sitze taugen nicht viel.
    BMW ist doof. Audi fahren Vertreter. VW ist hässlich. Ist so, kann ich nix dafür!
    Wenn man dann noch ankommt und irgendwelche Sonderwünsche hat, ist ja sowas von aus. Beispiel: Ich mag die blanken Auspuffröhrchen nicht leiden. Da zahlt man also 30, 50 oder 90 Tausend Euro für einen Wagen, bekommt einen Traktormotor und Gelumpe, das kein denkender Mensch braucht, den man noch selbst umständlich konfigurieren muß...und erntet ein "gibt's leider nicht", wenn man einen schön in die Karosserie integrierten Auspuff möchte. Und am Schluß darf man noch monatelang auf die Kiste warten.... Ich könnt' schon wieder aus der Haut fahren! ;)

    Bei genauerer Betrachtung der Preisliste macht sich bei mir schon wieder mehr als Unverständnis und Kopfschütteln breit, was man sich bei der Zusammenstellung der Optionen gedacht hat.

    Der Kunde wurde halt gut konditioniert - gerade in Deutschland. Und zur Belohnung gibt es auch noch eine drollige Motorenauswahl und im Schnitt je nach Modell und Hersteller steuerbereinigt einen Mehrpreis von 10-20%. ;)


    Davon abgesehen ist die ganze Konfiguriererei eh ermüdend und bei den meisten Herstellern fast eine Frechheit. Ich fühl mich da nicht als wertgeschätzter Kunde, sondern als Melkvieh, das sich nach unsinnigen Maßstäben zu richten hat.
    Bei den "Deutschen" war das ja schon immer so - deswegen bin ich auch von den deutschen Herstellern weg. Erinnere mich noch gut, als neben paar anderen Frechheiten die folgende Aussage kam (War glaub ich BMW oder Mercedes und zu der Zeit als gerade Bluetooth nagelneu war). Ich wollte also Bluetooth und bekam es nicht, weil: "Für BT brauchen sie das Navipaket für 4100,- oder das Tech-Paket 2 für xxxx,-" "Das Paket gibt es aber nicht mit dem Lichtpaket und ihrer Lederausstattung in ihrem Modell" "Sie müssten dann dazu erst...."
    So oder so ähnlich war das. Es war auch das letzte mal, dass ich ein deutsches Autohaus eines deutschen Herstellers laut fluchend verlassen hab. Ich war damals schon ein paar Jahre JLR Kunde und es war noch die hochheilige Zeit als es bei JLR 3 Pakete gab, in denen ausnahmslos alles(!) drinnen war. Die einzige Optionen zur Wahl, die Arbeit machten, waren die Farbe und das große Soundsystem. Das musste man extra draufbuchen. Inzwischen ist es bei JLR der selbe Mist mit der Konfiguration und ohne Studium und 3 Wochen Urlaub verzweifelt man.


    Ich hab keinen Bock auf diese Art der Frustration. Ne zeitlang und teilweise noch aktuell hab ich das recht einfach gehandhabt: Ich schreib einfach diese Liste auf ein Blatt und geb sie dem erstbesten Verkäufer:
    - mein Name/Adresse Firma/Kontakt
    - Modell
    - Mindestmotorisierung / Maximal
    - Aussenfarbe/Felgenfarbe/Leder/Stofffarbe
    - nicht verzichtabare Ausstattung (Automatik, Toter-Winkel-Assistent z.B., Infotainment, etc...)
    - Kauf/Leasing/Dauer/Anzahlung/Kilometer
    - als Abschlußsatz: Bitte um günstigtes Angebot, blabla, Rest ist mir egal, bla bla, bis zum soundsovielsten. Besten Dank, MfG
    Das hat mehrmals erstaunlich schnell und gut funktioniert und die einzige Arbeit war evtl., bei den einschlägigen Leasinganbietern im Netz schnell zwecks Preisvergleich ein ähnliches Modell zu konfigurieren. Das günstigste Angebot mit meinen Ausstattungswünschen bekommt den Zuschlag und fertig. Ich werde wohl langsam zu alt für den ganzen Konsumblödsinn....

    Meine tiefst empfundene Glückwünsche! Es gibt tatsächlich kaum etwas im oder am Wagen, das annähernd so garstig wie irgendwelche Geräusche, die da nicht hingehören, ist. Von einem kaputten Motor mal abgesehen.


    Nur um vollkommen sicher zu gehen: Du bist wirklich absolut sicher, daß es sich um die Firma FCA (in Worten: "Fiat Chrysler Autodingens") handelt? Besteht nicht in irgendeiner Art und Weise die Möglichkeit, dass du den Jeep mit einem Bentley verwechselt hast? Versteh mich bitte nicht falsch: Kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass du mit FCA gesprochen hast und dass ebenso allen Ernstes FCA den Kundendienst aus Kulanz vollzogen hat, neben einer KOSTENLOSEN, FREIWILLIGEN Beseitigung eines Mangels?
    Das gliche nämlich einem echten Wunder, wenn man meine Erfahrungen der letzten 20 Jahre zugrunde legt!


    Mein Dach knarzt glücklicherweise nur sehr, sehr selten und dann nur für ein paar Sekunden. Überhaupt empfinde ich dies als großes Plus meines Jeep: Im Gegensatz zu den meisten anderen Automobilen, auch solche der Ober- und Luxusklasse, gibt es nichts was knirscht, knarzt, klirrt, summt, vibriert und sonstwie tönt. Das gilt auch für die Musikanlage. Ich hab eh das Gefühl, dass die Amis dies oft besser hinbekommen als die Deutschen oder Engländer. LG

    Scheinbar wirklich nur deutsche IPs betroffen. Alle anderen Länder gehen. Entweder tatsächlich Zensur und eine bodenlose Frechheit oder Unvermögen der Administration.
    Einfach unglaublich...gleich mal ein paar E-Mails hinschreiben. Sicherheitshalber reloade ich die Seite alle 30 Sekunden mal neu und teste sie auf Ports und Dienste. Man will ja wissen, wann es wieder geht. ;)

    Als weiteren Punkt, würde ich auch die Achsen und Räder durchsehen lassen...Stabis, Radlager, Scheiben, Undichtigkeiten, etc...


    Sonst hatte ich in 2,5 Jahren keine Probleme. Vom Motor bin ich nicht sonderlich begeistert, aber das ist höchst subjektiv. Kommt darauf an, was du gewöhnt bist und wo deine Erwartungen liegen.
    VGrüße!

    Ich hab das Dingens zwar noch nicht live gesehen, aber optisch find ich den Baby-GC granatenstark. Das leidige Thema ist für mich primär die Motorisierung.
    Ich hab im Sommer 2 Fahrzeugwechsel und hatte mich gedanklich schon von Jeep verabschiedet - nicht weil mein Cherokee schlecht ist, im Gegenteil, aber FCA D/Europa ist wirklich eine Schande.
    Geplant ist bislang Land Rover /Range, da gibt es bei den kleinen Modellen wie dem Discovery Sport wenigstens den 240 PS Motor. Ford Edge gefällt mir auch gut. Dummerweise ist in D der größte Motor der 210 PS Diesel.
    Wenn es den 6 Zylinder aus USA gäbe, wäre die Sache klar. Diese Downsizerei und der Traktor-Fetish hierzulande geht mir gehörig auf den Zeiger!
    Kurzum: Wenn es den BabyGC aka "Compass" mit einem anständigen Motor gäbe, läge die Sache ganz anders. Einen 4 Zylinder Diesel mit unter 200 PS nehm ich aber wahrscheinlich echt nicht mehr, so schön der Compass auch ist.
    VGrüße!

    Na ja, so eine Reaktion ist aber auch ein (wenn auch emotional verständlicher) Schnellschuss. Wasserpumpen sind typische Zulieferteile

    Nicht unbedingt. Ich fühle mich von einer Firma, die offenbar in keiner Weise zu ihren Produkten steht, nicht wertgeschätzt. Die obige Erfahrung reiht sich lückenlos in meine eigenen ein. Daß oftmals bewußt billige und bei manchen Firmen bewiesener Maßen sogar mangelhafte Teile verbaut werden, macht die Sache nicht besser und relativer. FCA hat ja auch nicht unbedingt den Ruf, Standards hierbei zu setzen, leider im Gegenteil. Natürlich gibt es immer mal Defekte und Probleme. Wie man damit umgeht, ist der Casus Knaxus. Ich kenn solche Geschichten über 0-Entgegenommen sonst nur von einer einzigen anderen Marke, aber egal.


    Nette, wahre Geschichte, die mir kürzlich ein Bekannter erzählte:
    Bei einem Rolls Royce, 30er Jahre, war die Hinterachse gebrochen und er hatte
    ein Ersatzteil bei RR angefordert und auch bekommen. Allerdings lies die wohl nicht als unerheblich anzunehmende Rechnung auf sich warten.
    Nach Nachfrage kam folgende Antwort: Keine Sendung, keine Rechnung, Rolls Royce Achsen brechen nicht! :D


    Das dies eine Ausnahme und Träumerei bei Alltagsgegenständen ist, ist klar. Aber Träumen wird man wohl noch dürfen. Ich strebe so einen Zustand an und richte mein Konsumverhalten so ein, daß ich mich dem nähere. Mir langst schon, daß ich bei Software Betatester bin, das alles noch billiger werden muß, nicht mal mehr grundlegende Ersatzteile auf Lager sind, Arbeitsplätze von Polen nach Litauen und dann nach China verlegt werden, die dann aufgrund der Bedingungen wie die Lemminge Suizid begehen. Und so weiter halt, ihr wisst was ich meine...
    Möglicherweise geh ich dann irgendwann zu Fuß. :rolleyes: