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Grundlage unserer Touren war das Tourenbuch von MDMOT.com Kärnten/Österreich und die entsprechend mitgelieferte Software. Das Buch ist sehr zu empfehlen sehr gute Routenbeschreibung, Kontaktdaten der Almen. 
Unsere Bewirtung fand auf den Almen oder in einem der vielen ansässigen Restaurants statt, unser Vermieter hat uns eine Liste der Gasthäuser zu Verfügung gestellt. Wir waren angenehm überrascht, die Preise waren im Ort, als auch auf den Almen wirklich moderat und vor allem das Essen sehr lecker!! 
Am Montag folgte der Tross den Roten E Ritter Harry auf die Straninger und Waidegger Alm (A2) auf 1810 m Höhe. Ich glaube höhentechnisch unser Highlight.
Wir persönlich waren schon etwas aufgeregt, als es die ersten Spitzkehren hinauf ging, wusste ich doch das ich definitiv nicht schwindelfrei bin. Als uns dann der österreichische ADAC talwärts mit einem Polo im Schlepptau passierte, tönte es nur aus dem Funkgerät, „seht, wir brauchen keine Angst zu haben, hier fährt sogar der Abschlepper raus und runter“
Die erste Jause gab es auf der Straniger Alm und man zog mutig voran weiter zur Waidegger Alm, dort war der nette Wirt in urösterreichisch zwar nicht zu verstehen, aber der Ausblick war klasse.
Dort ist unsere Urmel, der keine Welpe, das erste Mal aus dem Auto gepurzelt und ging sofort auf Erkundung tour, die großen Tiere mit der Riesen Glocke waren nur im ersten Moment „erschreckend“.
Urmel gilt nach dieser Woche als geprüfter „Gipfelstürmer mit vier Pfoten und 4x4“, Sie hat sich gemütlich auf Almen fahren lassen, diese hat sie dann genaustes erkundend und ist dann ebenfalls wieder schlafend in Tal abgefahren, hat Sie Klasse gemacht!
Dienstag erfuhren wir die Rattendorfer Alm(A1) auf rund 1535 m, auch da erwies sich unser Timing als perfekt, nach leckerem Essen, Schinken/Käseteller, Suppe und Apfelstrudel, hörten wir nur ein leichtes Krollen über uns im Berg. Gerade rechtzeitig machten wir uns auf den kurzen Rückweg zum Parkplatz, und der erste grelle Blitz erschrecken mehr die Menschen als das Urmel, die die Kuhfladen für sich entdeckt hatte und gerade versuchte ein Bad darin zunehmen, nach eine "Pfotenprobe" fand sie es dann doch eklig. Feuchte Tücher hat man ja immer im Auto, und gerade vor dem ersten Regenschauer, saßen wir alle sicher im Auto.
Ritter Kunibert,äh Harald wollte schon los, die Mehrheit des Gefolges wollte jedoch nicht im Starkregen ohne Sicht talwärts fahren, und so erlebten wir unser erstes Berggewitter im Auto, …beeindruckend!
Für Mittwoch war dauerhafter Regen angesagt, so haben wir uns aufgeteilt, Claudia hat einen Hütten/Hundetag gemacht. Mirko, die lieben Elterntiere von Mirko, Anke, Ulli, ich und unser Knappe, entschuldige, Knäppin Sandy waren Bogenschießen. Es gibt einen großartigen 3 D Parcours in der Nähe des Weißensee, leider sage die Wirtin dort, das Unwetter angesagt sind, und sie uns vom Begehen des Parcours abrät. So haben wir dort am Einschießplatz viel Spaß gehabt, ich hätte beinahe geschafft, dort einen Pfeil im Strohhaufen als Verlust zu verzeichnen, aber wofür hat man eine "Knäppin", danke Sandy du hast Ihn gefunden! (Das Unwetter ist natürlich nicht gekommen)
Harry und Elke waren in einem Alpendorf, und Mattias auf "Alpenhopping" Tour. An einen Tag waren Mirko, Claudia und Karl-Heinz noch in einer Klamm, die Bilder sind atemberaubend und Lilu hat das alles mit gemacht, Respekt kleines Mädchen!! Ach ja, und Ulli und Anke hatten noch ein Museum besucht wo es um die Geschichte im 1. Weltkrieg ging, Ihr seht alles geht!!

Donnerstag führte uns der Weg auf die Zollnersee Hütte (1741m) unsere ursprüngliche Fahrzeugreihfolge wurde von unserm „Alpenrunner“ Mattias kurzzeitig etwas durcheinandergebracht, aber wir haben ihn dann als „Späher“ voran fahren lassen und so war das wieder ein gemütlicher Aufstieg. Bei dieser Hütte Ist eine sehr schöne Gedenkkapelle und wenn später im Jahr die Alpenröschen blühen, die dort überall wachsen, grandios! Nach einer Bergsteigersuppe, Kaiserschmarren to go und anderen Leckereien, haben wir auf dem Rückweg bei der Ziegenalm gehalten. Dort gab es vom freundlichen Bauern einen Crashkurs in Sachen Ziegenmilch und Käse. Das Ziegenmilch Laktosefrei ist, war mir neu und das Ziegenkäse nicht unbedingt nach Ziege riecht oder schmeckt, ebenfalls. Ich bin wirklich kein Käsefan, nachdem was ich in der Woche an Käse probiert und gegessen habe, glaubt mir das eh keiner mehr. Und mittendrin das Maskottchen der Hütte ein Zebu, …Nach einem Käsegroßeinkauf der ganzen Truppe, kam einmal mehr der Kompressor Kühlschrank im Wrangler zum Taltransport zum Einsatz.

Besonders habe ich mich auf die Ankunft von Wolfgang (NightWolf) gefreut, da er sich bereit erklärt hatte, uns am Freitag die Freisritzer Alm zu zeigen. Wolfgang ist dann Donnerstag Nacht bei Unwetter in der Schweiz losgefahren, um Freitagmorgen unser Guide zu sein. Wir alle hatten ein Roadbook und zusätzlich noch über PMR Kontakt. Das Führungsfahrzeug wechselte beim Almanstieg, Matthias mit neuem „Runden… äh Almrekord.
Das Erlebnis dort oben war einfach wunderbar, mit einem Bein in Österreich mit dem anderen in Italien, Pferde, Kühe, Ziegen eine humorvolle Wirtin, die sich mit Harry gebattelt hat, Wenig Leute auf der Alm, wie schon alle Tage zuvor. Der Ausblick zu beiden Seiten einfach ohne Worte!!! Ein weiteres Highlight dieser Woche!
Beim Abstieg ins Tal sollte ein anderer Weg gewählt werden und es übernahm Mattias kurz die Führung und so kamen wir dann doch noch alle zu unserem Offroaderlebnis,…eine recht steinige und mit Querrinnen versehene, steile Auffahrt,… tja ich denke es war ein Mountainbike Trail!
Für die Fahrzeuge kein Problem, Taste 4wd lock gedrückt und die Technik machen lassen.
Wolfgang meinte sein „Bigfoot“ hätte schon ganz schön gearbeitet, und das bestätigt auch die Aussagen der US-Fahrer der großen Benziner, das den Fahrzeugen am Berg oft die Luft fehlt, beziehungsweise das Drehmoment.
Ein weiteres Abbiegen unseres „Alpenrunners“
wurde durch die Wegbeschaffenheit gestoppt und so ging es pfleglich auf Schotterpisten in Tal.
Den letzten Abend verbrachten wir ein weiteres Mal in der „Burg“ von Sir Harry und Lady Elke, seine Hütte hatte ein großer Carport, Tische parat gestellt, jeder einen Stuhl mit gebracht, Getränke, Käse und Gebäck füllten die Tische. Abends hatte es stark angefangen zu regnen, und der Wasserstand in der Burg stieg verdächtig an, Wolfgang nur mit Stoffschuhen bekleidet wurde „höhergelegt“.
Diese gemeinsamen Abende haben mir persönlich immer am besten gefallen!

Am Samstag morgen verließen Freddy gemeinsam mit Hedwig, und Ulli und Anke in Richtung Ungarn als Letze das Basislager dieser Wunderbaren Woche.
Vielen Dank an alle für das schöne Stück Lebenszeit mit euch!
Und wer mich kennt, …nach der Tour ist vor der Tour, … 
2024 Rundreise in sechs Tagesetappen durch Nord Italien, …Beginn vielleicht wieder in Kärnten
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Unserer Eindrücke vom CC Team Freddy 