Beiträge von Grefenius

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Feiertag?

    Ich bin bis Herbst mit dem Softtop Gefahren und jetzt im Winter mit dem Hardtop. Das Softtop ist nicht viel lauter wie das Hardtop, ich denke nicht das es ein Problem geben wird mit beschlagenen Scheiben beim Softtop, da es ja genauso Wasserdicht ist wie das Hardtop. Ich bin schon am Überlegen, ob ich nächsten Winter mit dem Softtop fahre, Winterfest ist es ja. So wenig beschlagene Scheiben wie beim Wrangler hatte ich noch nie bei meinen ganzen Autos, die ich bis jetzt gefahren bin und wenn sie mal ein bisschen beschlagen sind sie sehr schnell wieder frei.

    Kann ich bestätigen.


    a. Fahrgeräusche unwesentlich lauter als mit Hardtop.
    b. beschlagene Scheiben hatte ich quasi noch nie


    Der einzig wirklich nervige Umstand des Verdecks ist die fummelige Heckscheibe. Wenn Du den Kofferraum nicht nur durch den Heckklappenschlitz belädst, ist das Öffnen der Reißverschlüsse und das Hochlegen der Heck"scheibe" extrem unpraktisch. Sonst hätte ich das Verdeck vermutlich draufgelassen.

    Zu den Abmaßen der Liegefläche habe ich ehrlich gesagt keine Angaben gefunden. Dürfte aber im Bereich 1,85...1,90m x 1,30m liegen.


    Konstruktiv gefällt mir der Redrock Adventures Ausbau etwas besser, aber einmal abwarten was TC-Offroad-Trekking dafür haben möchte. Jedenfalls schön, daß es eine weitere Alternative gibt.

    Dafür sind wir doch hier...zum Diskutieren ;) Bezüglich Ausstattung könnten wir wohl kaum unterschiedlicher Meinung sein. Adaptiver Tempomat wäre für mich sogar ein Kaufausschlußkriterium, sollte er nicht vollständig abschaltbar sein. Aber es lebe die Vielfalt.


    Und ach, Du sprichst vom kleinen Raptor. Völlig uninteressant mit der angebotenen Motorisierung; im Focus ST Diesel eine adäquate Motorisierung, aber im Pickup? Weiß der Teufel was das Marketing da wieder geraucht hat... :thumbdown:

    Da ist sicher was wahres dran, aber die Geschichte mit den "Handwerker Pickup" ist so nicht haltbar. Wenn ich nur meinen Ranger Wildtrack betrachte. Off-road mässig hat er alles zu bieten, nur mit besserer Ausstattung und zu einem 25% besseren Preis gegenüber einem Rubicon. Dabei möchte ich noch gar nicht vom Raptor schreiben, der auf pures Off-roaden ausgelegt ist.Der Wrangler JL hat zur Zeit nur den Vorteil, dass es kein Konkurrenzprodukt gibt. Bei den Pickups sieht das anders aus.


    Da fielen mir spontan:


    • die fehlende vordere Starrachse ein,
    • die fehlende(n) Differenzialsperren und auch
    • die fehlende Stabilisatorentkopplung.


    Zusammen mit der Blattfederung der hinteren Starrachse ist die mögliche Verschränkung im Vergleich zum Wrangler stark eingeschränkt. Ein konstruktiver Nachteil wie bei eigentlich allen Pickups. Der F-150 Raptor wie auch der RAM Rebel sind eine ganze Kategorie höher angesiedelt (Full Size Pickup); mit einem Fahrzeug dieser Größe kommst Du an viele(n) Stellen gar nicht mehr durch/hin aufgrund der Fahrzeugdimensionen.



    Auch habe ich selten Pickups beim Offroaden* gesehen; das geben die baulichen Voraussetzungen in der Regel nicht her. Verschärfend hinzu kommen der lange Radstand, der lange Karosserieüberstand hinten (mit dem der Wrangler ggf auch zu kämpfen haben wird).


    Klar, wenn der Kaufpreis ganz oben auf der Prioritätenliste steht wird es kein JT werden (übrigens auch kein Ford Raptor). Aber wie gesagt, meiner Meinung nach konkurrieren die nicht um die gleiche Käuferschicht... und das weiß Jeep auch ;)


    * hierzu müßte man auch noch die Begriffsdefinition abgleichen

    Das Thema wird spannend und massgeblich von der Preisgestaltung abhängig sein. Das Preisniveau eines Wranglers werden sie in diesem Markt definitiv nicht halten können.


    Schaut manisch die Verkaufszahlen des Wrangler in den USA und in Europa an, wird offenbar wie "schwerwiegend" dieses Problem für Jeep ist - Europa ist irrelevant. In den USA muß er sich verkaufen.


    Außerdem gehe ich davon aus, daß er aufgrund seiner Historie und Fähigkeiten eben nicht mit den klassischen Handwerker Pickups konkurriert. Wer den JT kauft tut dies vor allem aufgrund einer emotionalen Entscheidung, und da spielt der Preis eine nachrangige Rolle.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Jeep wird dafür verlangen können was sie wollen, die Leute werden es bezahlen ;)



    USAEUROPA
    2017190.5223.670
    2016191.7884.259
    2015202.7026.059
    2014175.3285.302
    2013155.5025.619
    2012141.6697.499
    2011122.4606.829
    201094.3103.747
    200982.0443.469
    200884.6155.766
    2007119.2436.612



    Quelle: carsalesbase.com

    Schau vielleicht mal bei Jeep Canada.Ich meine, er hätte was von Canada erwähnt :1f914:

    Kanada Importe sind bevorzugt, da sich notwendige Umrüstungen auf ein Minimum reduzieren (z.B. Nebelschlußleuchte). Tachometer hat die km/h Anzeige, und die Beleuchtungsanlage inkl Blinkerschaltung sind ECE konform.


    Umrüstungen & Rückrufaktionen sind kein problemlos da die Abfrage und Identifizierung über die [definition=2,0]VIN[/definition] erfolgt. Und wegen Garantie würde ich mir ebenfalls keine Gedanken machen, solange man bei den großen, bekannten Importeuren kauft (wie beispielsweise Schmitt oder Pauli).


    Minimales Restrisiko besteht natürlich - wie immer im Leben. Aber wer den V6 möchte hat keine Wahl.

    Nach ECE-Regelung R48:


    • sind max 2x Tagfahrleuchten zulässig
    • dürfen die Tatfahrlichter nicht in Verbindung mit dem Positions-/Standlicht leuchten


    Haloringe und Tagfahrleuchten ergäben in Summe 4x Leuchten und sind damit in der EU nicht zulässig. Über Sinn und Unsinn darf trefflich gestritten werden, wie üblich bei gesetzlichen Vorschriften.

    Was ich bisher noch an keinem Vorführfahrzeug zu Gesicht bekommen habe, und auch in der aktuellen Preisliste nicht ausdrücklich erwähnt wird, ist der Schalterblock mit den 4x frei belegbaren Schaltern ("AUX1", "AUX2", etc; sieh auch Bild oben in Michels Beitrag).


    Daher Frage an die stolzen Besitzer: Hat die jemand in seinem Fahrzeug?

    Die "Kabel" sind in erster Linie Türfangbänder, und die liegen auch beim AMG Mercedes G63 offen (aus Metall, aber offen).


    Wer sich beim JL über mangelnde Ausstattung oder Verarbeitungsqualität beklagt, sollte sich einmal in einen CJ setzen und dann über den YJ, TJ und JK durcharbeiten. Für das was der Wrangler sein möchte ist er mir bereits viel zu sehr G-Klasse. Leider schlägt sich das auch im Preis nieder.


    Und nein, die G-Klasse ist definitiv kein Mitbewerber des Wrangler. Sie zeigt im Gegenteil sehr deutlich wie sehr man sich von den Wurzeln dieser Fahrzeuggattung entfernt hat. Die G-Klasse ist zum "Gangster"- und Elitenmobil degeneriert um es salopp auszudrücken. Man schaue sich an wer diese fährt...


    Und im Gelände schlägt jeder Jimmy die G-Klasse: Zu steif und zu geringe Bodenfreiheit. Im Gelände habe ich jedenfalls in den letzten Jahren nicht eine einzige zu Gesicht bekommen.


    Leider beschreitet der JL einen ähnlichen Weg. Der Einstiegspreis zieht eine neue Kundschaft an, von denen wohl wenige die Lust verspüren werden sich im Gelände die Fußmatten dreckig machen zu wollen oder gar den Lack zu verkratzen.


    Last but not least:
    Die Dachdämmung ist der zugegebenermaßen schlechte Kopierversuch am bisherigen Zubehörmarkt des JK partizipieren zu wollen. Dort waren entsprechende Dämmungen von verschiedenen Anbietern in deutlich besserer Qualität zu haben (Passung/Zuschnitt, Material und Montagequalität).

    Der JL hat derzeit drei häufig auftretende Fehler weswegen FCA derzeit die Auslieferung ausgesetzt hat:


    1. Start/Stop Ausfälle
    2. Fehler im AdBlue System
    3. Schweißnahtversagen Panhardstabhalter am Rahmen

    Nicht alles tritt bei jedem Wrangler auf, aber in Summe eine größere Baustelle für FCA. Ich würde derzeit wohl keinen kaufen und erst einmal abwarten. In der Vergangenheit hat sich FCA nämlich nicht mit Ruhm bekleckert bei der zeitnahen Abstellung von Fehlern.

    Ihr liebenswerten Wahnsinnigen :1f60d:


    Der eine vermatscht sein Auto in ockerfarbenen Zustand, der andere nimmt unerlaubter Weise Baumaterial mit und Rocky nimmt bodenkontakt auf. Zudem stehen die Räder so komische schräg und quer auf den Bildern :1f633: ist das normal ????


    Danke für die Bilder :1f618:


    Das gehört so ;)


    O, ich vergaß die Heckscheibenheizung:


    • der Schalter ist im Klimabedienmodul integriert wenn ich mich recht entsinne, d.h. dieses müßte dann ebenfalls getauscht werden (mit ein wenig Pech weicht die Steckerbelegung des Kabelbaums der Instrumententafel ab von der ohne diese Funktion, dann müßte zusätzlich dieser getauscht werden. Dazu muß idR das Cockpitmodul ausgebaut und zerlegt werden.

    In der Fertigung ist das kein Aufwand die passenden Teile zu verbauen, nachträglich alles zu tauschen dürfte den Wert des Hardtops deutlich überschreiten.

    Verdeckvarianten beim Rubicon:


    Serie: Softtop
    Extra I: Hardtop für 1500 EUR (dafür entfällt das serienmäßige Softtop, wird quasi "in Zahlung" genommen)
    Extra II: Dual Top für 3000 EUR (das ist der eigentliche Teilepreis für das Hardtop; Softtop inklusive) [beim JK gab es das Dual Top noch für 2000 EUR]


    bzgl. des Nachrüstens des Hardtops:


    Das Hardtop hat den Heckscheibenwischer. Bei Bestellung ab Werk (Extra I oder Extra II) wird:

    • der rechte Lenkstockhebel mit Wischerfunktion verbaut (Serie mit Softtop: ohne)
    • der Wischwasserschlauch nach hinten verlegt (ggf noch eine separate Pumpe)
    • ein passender Kabelbaum verbaut der den Heckwischer und den abweichenden Lenkstockhebel berücksichtigt

    Punkt 1. und 2. kann man noch relativ einfach nachrüsten, den Kabelbaum zu tauschen ist dagegen einigermaßen "unschön". Daher bezeichnet FCA/der Händler das als "nicht nachrüstbar". Wer also das Hardtop haben möchte - gleich mitbestellen; wenigstens als Extra I. Denn das Softtop "nachzurüsten" ist einfach...nur teuer ^^