Beiträge von Pete

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Feiertag?

    Ich sehe das ähnlich. Während mein Trailhawk umgerüstet wurde hatte ich einen Limited, ebenfalls mit Automatik und dem etwas schwächeren 140 PS Diesel. Ich habe bei Anzug und Kraftentfaltung keinen allzu wesentlichen Unterschied feststellen können und "Extremsituationen", wie Überholmanöver mit voller Kraftausschöpfung hatte ich nicht. Im normalen täglichen Fahrbetrieb sollte der Unterschied also nicht zu deutlich sein, auch wenn Beschleunigungswerte und Höchstgeschwindigkeit natürlich durch die unterschiedliche Aufladung der Motoren etwas anders sind. Die Höchstgeschwindigkeit ist jedoch (für mich) sowieso eher uninteressant, denn die schnelle Autobahnfahrt ist nicht das Métier, für das der Renegade vornehmlich geeignet ist.


    Gruß Pete

    Er macht wirklich eine deutlich bessere Figur als sein Vorgänger. Mal abgesehen von der etwas flacheren Frontscheibe, sieht die Fahrgastzelle doch sehr nach (vielleicht minimal getrecktem) Renegade aus und auch der Heckabschluss ist etwas weniger steil. Insgesamt aber eine wirklich gefällige Formensprache und der Trailhawk sieht auch recht amtlich aus... müsste natürlich noch etwas höhergelegt werden... :rotfl:


    Gruß Pete

    Hallo Hajö, wieder einmal vielen Dank. Es hat alles gut geklappt und die Splittung von längeren Berichten mit mehr erläuternden Bilddateien ist nun auch nicht mehr erforderlich. Nochmals Danke und vielleicht mal einen etwas ruhigeren Tag!


    Beste Grüße, Pete

    Im Herbst 2016 habe ich mich entschieden, die Geländefähigkeiten meines Renegades etwas zu verbessern und meinem Trailhawk etwas mehr Höhe zu gönnen. Dieses habe ich in zwei Schritten angegangen:


    1. Federsatz austauschen und leichte Verbreiterung einbauen
    2. Umrüstung auf AT-Bereifung 225/65 R17


    Umrüstung der Federn und Einbau der Spurverbreiterung :eb-s-pp:


    Die Federn habe ich über vMaxx bestellt und einen kompletten Satz von Trekfinder bekommen. Diese sind laut dem Angebotsausdruck von der vMaxx Webseite NUR für den Trailhawk und führen nach der Artikelbezeichnung noch ein „T“ als Zusatz. Bei den anderen angebotenen Federsätzen stand "Nicht für Trailhawk" oder etwas Vergleichbares. Ob und wenn ja welche Fahrwerksunterschiede zwischen normalem 4x4 und Trailhawk existieren, weiß ich auch nicht im Detail, der Trailhawk ist aber werksseitig etwas höher (4x4 normal: 1,692 m // Trailhawk 1,727 m) - irgendetwas muss also anders sein, denn die Karosserie ist definitiv die gleiche bis auf vordere und hintere Schürze.
    Obwohl der Federsatz nur unwesentlich „länger“ ist als die Original Trailhawk-Federn liegt der Wagen nach der Umrüstung etwa 3 cm höher, denn die Trekfinder-Federn sind stärker und federn auch etwas anders ein. Dabei habe ich nicht den Eindruck dass die neuen Federn wesentlich härter sind. Bei voller Beladung hinten gehen die Federn weniger zusammen als die Originalen. Im Fahrbetrieb ist kein wesentlicher Unterschied im Verhalten des Fahrzeuges zu verspüren, was auch an der leichten Spurverbreiterung von 5mm pro Rad liegen kann.
    Von der Spurverbreiterung hatte ich mir gleich zwei bestellt... nur zur Sicherheit. Beide Sätze sind von SCC Fahrzeugtechnik. Die einen sind 8 mm stark und der zweite 4er Satz (2 Boxen / Kartons) ist 5 mm stark. Verkauft werden die als 2er Sets für eine Achse zu 40 € (8mm) bzw 29 € (5mm). Die Verarbeitungsqualität ist gut. Das Gutachten ist vom TÜV Austria, der - soweit ich weiß - mit dem deutschen TÜV eng zusammen arbeitet. Zu beiden Sätzen habe ich passende Radschrauben bestellt. Eingebaut und eingetragen worden sind letztendlich die 0,5 er Spurverbreiterungen, dann damit ist keine zusätzliche Kotflügelverbreiterung erforderlich – auch nicht mit den breiteren AT-Reifen.


    Umrüstung auf ATs General Grabber AT3 – 225/65 R17 :eb-s-pp:


    Als Rahmendaten für die Umrüstung auf AT-Bereifung hatte ich mir Folgendes gesetzt:


    - Format 225/65 R 17
    - Speedindex bis 210
    - Schneeflocken-Symbol


    Damit verblieben nur zwei Reifen im Angebot. Erstens der Grabber AT3 von General Tire und zweitens der Geolandar A/T G015 von Yokohama. Andere AT Reifen erfüllten die eine oder andere Voraussetzung nicht.
    Von den Bewertungen liegen die beiden Reifen sehr dicht beieinander und entschieden habe ich mich letztendlich für den Grabber AT3.


    Anders als offenbar in Bayern war es in Mecklenburg-Vorpommern erforderlich einen Tachonachweis mit den neuen Reifen zu erbringen Diesen habe ich bei Kienzle-Argo durchführen lassen. Alles im grünen Bereich. Wer möchte, kann diese Messung gerne verwenden, um die 90 € einzusparen, die so eine Messung eben kostet. Den Messbericht hefte ich als Bilddatei an.


    Die Umrüstung sieht meines Erachtens jetzt sehr stimmig aus. Der mir etwas zu hochbeinige optische Eindruck nach der Einrüstung der Federn ist nach dem Wechsel auf die etwas größeren Reifen verschwunden. Der Renegade steht nun optisch „satter“ auf dem Untergrund. An Agilität hat der Trailhawk nicht wirklich verloren und das Fahrverhalten ist für mich weiterhin angenehm.


    Testfahrt :eb-s-plus:


    Im Januar 2017 habe ich zwei Tage genutzt, um bei (sehr) wenig Wochenendverkehr mal das Eine oder Andere auszutesten. Bitte dabei beachten, dass dieses keine zertifizierten Testergebnisse oder ähnliches sind sondern gefühlte und geschätzte Eindrücke meinerseits.


    1. Allgemeines Fahrverhalten
    Ich war ehrlich gesagt positiv überrascht. Weder beim Beschleunigungsverhalten noch beim Fahrgefühl unter normalen Bedingungen des alltäglichen Straßenverkehrs konnte ich allzu große Unterschiede erkennen, außer dass mir das Abrollverhalten etwas weicher vorkam. Um dieses etwas vergleichbarer zu machen: Der Unterschied bei meinem 3er BMW zwischen (breiteren) Sommer- und (schmaleren) Winterreifen war deutlich spürbarer.
    2. Fahrgeräusch
    Insgesamt ist das Abrollgeräusch etwas höher, aber offenbar hauptsächlich auf sehr glatten Straßen. Ich habe eine Strecke mit wechselndem Fahrbahn-Belag, wo auf etwa 500 Metern so etwas wie offenporiger Straßenbelag verlegt wurde. Mit den normalen Allwetterreifen war des Rollgeräusch sehr unterschiedlich und der Übergang nicht zu überhören. Mit den ATs ist der Übergang deutlich weniger offensichtlich, irgendwie gedämpfter. Ich hatte eigentlich mit einem doch noch höheren Abrollgeräusch gerechnet und war deshalb positiv überrascht.
    3. Sicherheitsaspekte
    Getestet habe ich dreierlei:
    a. Bremsen - man muss von einem etwas schlechteren (also längeren) Bremsweg ausgehen. Ich habe auf freier Strecke ohne anderen Verkehr eine Vollbremsung gemacht. Das ABS hat sauber reagiert und auf leicht regenfeuchter Straße lag der Bremsweg irgendwo zwischen 42 und 44 Metern - nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass AutoBild vor kurzen die meistverkaufter Fahrzeuge mit Winterreifen zwischen 40 und 42 Metern getestet hat. Den Wert habe ich allerdings an den Straßenbegrenzungspfähken abgeschätzt, wobei ich bei dem ersten Pfahl in die Eisen gegangen bin und eben gut 1 bzw. 1 1/2 Fahrzeuglängen vor dem nächsten Pfosten stand. Ich habe nicht das Gefühl gehabt, dass mein Rennie hinten irgendwie die Beine gehoben hat - das fühlte sich für eine Vollbremsung wirklich ganz gut an.
    b. Kreisverkehr - Den Beschleunigungstest im Kreisverkehr hatte ich mit den Allwetterreifen auch schon gemacht, allerdings bei trockener Straße. Die Seitenführung der ATs ist auf jeden Fall etwas unterhalb der Allwetterreifen anzusiedeln und das "Eingreifen" von DSC und Allradantrieb ist etwas deutlicher zu spüren, aber sehr "gutmütig" und nicht "abrupt".
    c. "Elchtest" - ebenfalls wieder auf freier Streck ohne irgendwelchen anderen Verkehr. Bis 50 kmh sollte der mit meiner Konfiguration kein Problem (wohl bemerkt etwas feuchte Straße), darüber wollte ich es auf öffentlicher Starsse dann doch nicht ausprobieren.


    Kostenaspekte :eb-s-null:


    Für Umrüstung des Federsatzes und Einbau der Spurverbreiterung ergaben sich folgenden Kosten:


    505 € - Höherlegungsfedern Trekfinder (4 EA) (Artikel-Nr. 1-EB03545/T)
    58 € - Spurplatten 0,5 cm (2 x 29 €)
    60 € - Radschrauben (40 EA)
    515 € - Werkstattkosten im Jeep-Autohaus (inkl. Vermessung und Kleinmaterial)


    SUMME: 1138


    Die Kosten für die Umrüstung auf ATs setzen sich aus folgenden Einzelposten zusammen:


    650 € - 5 Reifen
    90 € - Tachomessung Kienzle Argo
    69 € - Dekra Gutachten und Eintragung beim Straßenverkehrsamt
    150 € - der Rest - Reifen aufziehen, Wuchten, Fahrwerk prüfen (Anpassung nach Messung nicht erforderlich)


    SUMME: 959 €


    GESAMT: 2197 €


    Fazit


    Sicher sind gut 2000 € eine nicht zu vernachlässigende Investition. Das Fahrzeug gewinnt jedoch deutlich an Charakter und – für mich durchaus wichtig – Geländefähigkeiten werden stark verbessert und damit Risiken im Gelände und eventuelle Folgeschäden minimiert.


    Angst sollte man vor einer solchen Umrüstung nicht haben, der Renegade verträgt das Reifenformat sehr gut und ich nehme an, dass die etwas breiteren Reifen den größeren Durchmesser und das mehr auf (auch) losen Untergrund ausgerichtete Reifenprofil zumindest ein klein wenig wettmachen. Trotzdem sollte man sich dessen bewusst sein, dass diese Bereifung nicht für allzu sportliches Fahren geeignet ist. Mein Fahrprofil sollte den Umbau / die Umrüstung rechtfertigen. Für einen "Stadt-Renegade" ist das eher "Show", aber die Optik ist meines Erachtens schon sehr stimmig.


    Nachdem einer Dienstreise mit meinem Rennie noch ein kleines Update zu den Fahreigenschaften:


    1. Positive Überraschung - Die Grabber AT3 sind subjektiv nicht lauter als die Allwetterreifen vorher. :eb-plus:
    2. Positive Überraschung - Spritverbrauch trotz schneller Autobahnfahrt (ich wollte halt nach Hause) mit 7,8 l/100km absolut OK (ohne Dachkorb) :eb-plus:
    3. Positive Überraschung - Die Stuckerneigung bei Querfugen scheint geringer zu sein als vorher (und das hat mich nun wirklich überrascht!) :eb-plus:


    Alles in Allem fühle ich mich mit den Reifen sicher. Auch bei mehr als 160 kmh gibt es kein Gefühl von Schwammigkeit und der Trailhawk hat auch so gut wie nichts an Agilität verloren.

    Ich habe den Erfahrungsbericht zu meiner Fahrwerksumrüstung vorbereitet. Ein Einstellen scheitert daran, dass mir immer ein Fehler für den Bereich "Überschrift" benannt wird und ich hierdurch den upload nicht durchführen kann.
    Ist es möglich, dieses zu beheben?


    Danke an alle Admins, Pete


    Dann ist mir noch etwas aufgefallen. Um die dazugehörigen Bilder hochzuladen, muss ich mindestens zwei Themen aufmachen. Wäre es möglich, nur für die Erfahrungsberichte eine höhere Zahl an Anhängen zuzulassen, könnte dieses entfallen.

    Ich kann Dir nur zustimmen. Ist ja beim Cherokee ebenso. Mein Kofferraum ist immer leer und frei für größere Transportaufgaben, da das ganze Survival-Geraffel im "Keller" liegt. Tolle Sache. Rein statistisch sind bei einem Durchschnittsfahrer Plattfüße ja auch sehr selten geworden und zur Not gibt es ja noch den ADAC. Bei unseren Geländefreaks mag das natürlich anders aussehen, aber das muss dann jeder für sich entscheiden.


    Da stimme ich Dir da voll zu. Ich habe zwar ein vollwertiges Ersatzrad, fahre aber im alltäglichen Verkehr auch ohne Reserverad herum. Ich plane zudem, wenn ich mal eine längere Offroad-Tour mache, das Reserverad im Dachkorb zu transportieren. Hohe Geschwindigkeiten fährt man dann ja sowieso nicht und damit ist der CW Wert nebensächlich. Der Platz im Kofferraum bleibt damit für andere Dinge verfügbar.


    Gruß Pete

    Wow, viele gute Ideen und gut umgesetzt. So kann ich mir das auch gut vorstellen. Danke an ALLE! :thumbup:


    Jetzt ist dann wohl Zeit, sich mal Gedanken zu machen, welche Themen sich für eine Zusammenfassung eignen und diese dann in lesbare Beiträge zu transformieren. Ich freue mich schon darauf, diese Berichte zu lesen und werde beizeiten auch mal die Umrüstungen zusammenfassen, die ich an meinem Rennie durcrchgeführt habe. Mal sehen, was sonst noch so kommt...


    Gruß Pete